Schüßler-Salze sind ein beliebtes alternatives Heilverfahren, das auf den Erkenntnissen des Arztes Wilhelm Heinrich Schüßler basiert. Heilpraktiker verwenden das Schüßler-Salz Nr. 18 Calcium sulfuratum (Calciumsulfid) meist in Kombination mit den zwölf Basissalzen.
Calcium sulfuratum soll gemäß der Schüßler-Lehre vor allem bei Erschöpfungszuständen mit Gewichtsverlust helfen und die Entgiftung beispielsweise von Quecksilber und Blei unterstützen. Lesen Sie hier mehr über die Wirkung von Schüßler-Salz Nr. 18 Calcium sulfuratum und wie Sie es richtig anwenden.
Calcium sulfuratum soll gemäß der Schüßler-Vorstellung übersteigerte Verbrennungsvorgänge drosseln, die mit einem Gewichtsverlust einhergehen und eine Übersäuerung zur Folge haben. Außerdem soll es offenbar die Glukosespeicherung vor allem in den Zellen von Leber, Milz und Muskeln fördern. Da Calcium sulfuratum die Ausleitung von Schadstoffen und Schwermetallen wie Quecksilber und Blei begünstigen soll, setzen Heilpraktikerinnen es gerne unterstützend bei entgiftenden Therapien ein.
Das alternative Verfahren nach Schüßler besagt, dass sich die Reserven von Calciumsulfid im menschlichen Körper in Leber und Bauchspeicheldrüse befinden. Schüßler-Salz Nr. 18 enthält das namensgebende Salz Calcium sulfuratum nur in homöopathischer Dosierung und kann einen entsprechenden Salzmangel folglich nicht direkt ausgleichen. Ziel der Einnahme ist es, Symptome zu lindern, die jenen gleichen, die bei einem entsprechenden Salzmangel auftreten würden. Das Schüßler-Salz soll somit auch dann wirken, wenn eine ganz andere Ursache hinter den Beschwerden steckt.
Calcium sulfuratum dient in erster Linie der Entgiftung. Laut der Schüßler-Methode sind typische Anzeichen für einen Mangel an Calciumsulfid ein Gewichtsverlust trotz Heißhunger und Appetit sowie ein erhöhtes Trinkbedürfnis.
Auch eine Übersäuerung durch zu starke Verbrennungsvorgänge kann mit einem Calcium-sulfuratum-Defizit einhergehen. Folgende weitere Beschwerden werden mit dem Schüßler-Salz Nr. 18 versucht, auszugleichen:
Die typischen Beschwerden zeigen sich ausgeprägter bei kalter Luft und bei Berührung. Durch lokale Wärme ist oft eine Besserung der Symptome zu beobachten.
Dass Schüßler-Salz Nr. 18 gegen Damenbart helfen soll, ist laut der Lehre von Schüßler nicht bekannt.
Anhaltende Beschwerden und ernste Erkrankungen dürfen nicht auf eigene Faust und nicht ausschließlich mit Calcium sulfuratum behandelt werden. Eine ärztliche Abklärung und schulmedizinische Behandlung sind hier unbedingt notwendig!
Das Schüßler-Salz Nr. 18 wird in der Regelpotenz D6 und D12 hauptsächlich innerlich verwendet. Durch Lutschen der Tabletten soll das Salz bereits im Mund über die Schleimhaut aufgenommen werden.
Wie alle Ergänzungsmittel darf Calcium sulfuratum nicht in heißem Wasser gelöst eingenommen werden - vergleichbar mit der "Heißen 7", Magnesium phosphoricum, Schüßler-Salz Nr. 7.
Je nach Ausmaß der Beschwerden sind zwischen einer und drei Tabletten mit Calcium sulfuratum in der Potenzierung D6 oder D12 nötig. Die Regelpotenz D6 wird vor allem bei eitrigen Wunden, D12 hingegen bei chronischen Hauterkrankungen empfohlen. Generell gilt: Es sollte nicht zu hoch dosiert werden.
Die Calciumsulfid-Tabletten werden einzeln, in Abständen von einigen Minuten eingenommen. Die Wirkung lässt sich offenbar optimieren, wenn die Einnahme nach der chinesischen Organuhr erfolgt, bei Calcium sulfuratum wäre dies zwischen ein und drei Uhr. Heilpraktiker raten zu einer langfristigen Einnahme von Calcium sulfuratum.
Zur äußerlichen Anwendung von Calcium sulfuratum liegen keine Empfehlungen vor.
Laut der Heilmethode nach Schüßler besteht ein Zusammenhang zwischen zwanghaften charakterlichen Strukturen und einem Mineralsalzmangel. Die Theorie besagt, dass Menschen mit bestimmten zwanghaften Charaktereigenschaften ihre Mineralsalzspeicher übermäßig belasten, wodurch es langfristig zu typischen Mangelerscheinungen kommen soll.
Durch die Einnahme eines bestimmten Salzes können diese Menschen bei der Arbeit an ihren belastenden Charakterstrukturen unterstützt werden. Ein Salz soll demnach helfen, innere Blockaden zu lösen und ein stabiles Gleichgewicht wiederherzustellen.
Menschen, die ihre Calcium-sulfuratum-Speicher strapazieren, sind - so die Theorie - oft chronisch unzufrieden mit sich selbst. Damit verbunden, scheint es für diese Charaktere typisch, Probleme wegzuschieben oder zu verdrängen, wodurch der Calciumsulfid-Verbrauch ebenfalls ansteigt.
Verzweiflung und Zermürbung können typische Empfindungen sein, über die Personen mit diesen Charaktereigenschaften klagen. Aufgrund einer hohen seelischen Belastung leiden die Betroffenen häufig an Infekten. Durch die Einnahme von Calcium sulfuratum soll es leichter gelingen, diese Probleme zu bearbeiten und eine Veränderung zu bewirken.
Ist zu wenig von einem Mineralsalz vorhanden, versuchen erfahrene Heilpraktiker dies an bestimmten Anzeichen im Gesicht zu erkennen. Für ein Calciumsulfid-Defizit sollen folgende Merkmale typisch sein:
Amalgamfüllungen oder schädliche Umwelteinflüsse sollen einen Mangel an Calcium sulfuratum verstärken.
Nach Erfahrungen von Heilpraktikerinnen können nach Einnahmebeginn von Calciumsulfid als Erstreaktion Probleme beim Schadstoffabbau auftreten. Dadurch soll die Gabe weiterer Mineralsalze notwendig sein.
Gute Kombinationen von Calcium sulfuratum sind mit den Grundmitteln Calcium phosphoricum, Ferrum phosphoricum, Natrium phosphoricum und Kalium jodatum möglich.
Das Konzept der Schüßler-Salze und ihre spezifische Wirksamkeit sind in der Wissenschaft umstritten und durch Studien nicht eindeutig belegt.
Die Deutsche Homöopathie-Union (DHU) ist Deutschlands führender Anbieter von Schüßler-Salzen*. Die Dr. Schüßler Salze DHU bieten eine konstant hohe Qualität, der Sie jederzeit vertrauen können. Die Tradition in der Herstellung der Dr. Schüßler Salze DHU reicht bis ins Jahr 1873 zurück. Vertrauen auch Sie auf unsere hohen Anforderungen an die Qualität unserer Produkte:
Dr. Biochemische Funktionsmittel:
Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr erhalten, nach Rücksprache mit einem Arzt, nicht mehr als ein Drittel der Erwachsenendosis. Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr erhalten nicht mehr als die Hälfte, Kinder zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr erhalten nicht mehr als zwei Drittel der Erwachsenendosis. Sie sollten die Tabletten eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen einnehmen und sie vorzugsweise langsam im Mund zergehen lassen. Bei kleinen Kindern empfiehlt es sich, die Tablette vor der Einnahme in etwas Wasser aufzulösen.
Und das ganz besonders mit dem Mineralsalz Nr.7, Magnesium phosphoricum. Hier hat sich eine andere Anwendungsweise bewährt, die besonders schnell und intensiv wirkt: die sogenannte "Heiße Sieben". Hierzu lösen Sie zehn Magnesium phosphoricum Tabletten in heißem Wasser auf. Anschließend trinken Sie die Lösung möglichst warm und in kleinen Schlucken. Zwar hat sich diese Einnahmeweise speziell bei der Nr.7 bewährt, aber auch die anderen Salze können durchaus auf diese Weise verabreicht werden.
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