Kunstmagazine, Künstlerbücher und Ausstellungen: Ein Einblick in die Vielfalt der zeitgenössischen Kunst

Die Welt der Kunst ist vielfältig und facettenreich. Sie umfasst nicht nur Gemälde und Skulpturen, sondern auch eine breite Palette an Publikationen, die Einblicke in die künstlerischen Prozesse, Ideen und Hintergründe geben. In diesem Artikel werden verschiedene Kunstmagazine, Künstlerbücher und Ausstellungen vorgestellt, die einen Einblick in die aktuelle Kunstszene bieten.

Gemäß der Maxime »Bilder schreiben Geschichte« hat sich der Künstler Matthias Wähner in reiner Münchhausen-Manier in historische Fotografien geschummelt: ob bei der Entdeckung des Leichnams von Che Guevara oder im Arbeitszimmer von Simone de Beauvoir - immer sehen wir Wähner mit im Bild, und dies gekonnt montiert.

Der Düsseldorfer Künstler Helmut Schweizer (*1946) beschäftigt sich in seinen vielseitigen Arbeiten mit großen Erfindungen und ihren weitreichenden, meist unheilvollen Folgen. Mit den Arbeiten Schweizers korrespondieren Gemälde und graphische Arbeiten von Simone Lucas (*1973) und Ruprecht von Kaufmann (*1974). In ihnen tauchen Kriegerisches und Gewalt immer wieder auf, wenn auch eher auf der Ebene der Vorstellung oder düsteren Vorahnung. Ihre unheimlichen Szenerien sind in irrealen Bildräumen angesiedelt.

CHARTA 2016 will eine Diskussion zur Kunstpolitik in der Schweiz anstossen. Dabei soll insbesondere die Arbeit kleiner, selbst-organisierter Kunsträume und deren Anliegen thematisiert werden. In dieser Diskussion soll die Vielfalt und die Wichtigkeit der jeweiligen Räume verdeutlicht werden.

Aus einem Interview, 2020, mit Dr. "... SM: Wo entstehen Deine Künstlerbücher und welche Technik wendest Du an? DS: Jedes Künstlerbuch beginnt mit der Aufzeichnung auf oftmals separaten Blättern, die bereits bestimmtes visuelles Material enthalten, wie ein Probedruck oder eine frühere Notation. Die neuen Gedanken fügen sich in das Format der Seite zum Bestehenden hinzu, es gleicht dem Prozess von Wissensgenerierung, wo frühere Erfahrungen in Relation zu den aktuellen gesetzt werden. Durch die Technik der visuellen Collage entstehen über mehrere Etappen der Aufzeichnung immer wieder interessante Zusammenhänge, die wiederum neue Denkprozesse anstoßen. Einzelne Seiten werden dann von mir im Atelier zu Büchern gebunden, die ein Unikat darstellen. Dieses wird wiederum gescannt und anschließend in Auflage gedruckt, wobei es Unterschiede gibt zwischen handgebundenen und teilweise handschriftlich ergänzten Büchern oder rein maschinell gefertigten Exemplaren.

26. Heft der Reihe "Rittrato Fotografico" des italienischen Künstlers Sergio Smerieri. Die Hefte präsentieren thematisch zusammenpassende Fotografien, die aus dem Archiv des Fotografen stammen. Dieses Heft trägt den Titel "Nice Balconi" und zeigt verschiedene Menschen, die sich auf Balkonen aufhalten. Diese Ausgabe entstand im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung, die vom 04.02-28.02.2023 in der Galleria d'Arte Contemporanea Grenze in Verona stattfand. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Gu.Pho.

Die reich bebilderte Dokumentation bietet Denkanregungen ...8 Video-Lectures in HD-Qualität, entstanden im Rahmen der Ausstellung KÜNSTLERBÜCHER_ARTISTS'_BOOKS, Internationale Exponate von 1960 bis heute im Museum Gegenwartskunst Stift Admont Österreich 01.05.-02.11.2014. Gespräche mit den 8 Vertretern der acht Leihgeber von Künstlerbüchern: Bettina Brach, Béatrice Hernad, Gabriele Jurjevec-Koller, Hubert Kretschmer, Eva Linhart, Wulf D.

Das Werk ist eine vielschichtige Installation, die eine minimalistische Übersetzung des Freskos der Georgskirche aus dem XII. Jahrhundert im Dorf Kurbinovo und die Schriften von Simone Weil, Luce Irigaray und Paul Thek umfasst. Ivanoska und Calovski arbeiten seit dem Jahr 2000 zusammen und schaffen Werke, die oft historische und theoretische Hypothesen als kontextbezogene Szenarien behandeln. Ihre Werke und Projekte wurden international in privaten und öffentlichen Institutionen und Sammlungen ausgestellt und gesammelt. Ivanoska (1974, Skopje) hat ihre künstlerische Praxis darauf aufgebaut, Wege für individuelle Aktionen gegen die etablierten sozialen Rollen und Normen zu finden, die von den konventionellen sozialen und politischen Systemen definiert werden.

Als das Künstlerduo Huber.Huber damit beauftragt wurde, im Rahmen des 150-Jahr-Jubiläums der Graphischen Sammlung ETH Zürich mit den Sammlungsbeständen zu arbeiten, führte die künstlerische Recherche zu einer vertieften Beschäftigung mit dem Begriff des Seriellen in der Kunst. Mit der vorliegenden Publikation ist ein Buch entstanden, das sich auf experimentelle Weise dem Thema Serie nähert. Seine Anlage, die in einem ausgeklügelten Rhythmus die fünf ausgewählten Serien vollständig abbildet, erfordert eine «lecture automatique»: subjektiv können und sollen Gemeinsamkeiten der Einzelteile wie Entwicklungen des Ganzen wahrgenommen, immer neue formale wie inhaltliche Kriterien verfolgt werden. Die abgebildeten Werkgruppen werden lose mit Sentenzen von Simone Meier umspielt, die lakonisch und mit Sprachwitz einzelne Elemente aus den Darstellungen heraushebt oder Eigenheiten einer Serie umschreibt.

Zeitung erschienen zur Ausstellung Wir publizieren, 20.12.2019-12.02.2020, Kunsthalle Bern, ein gemeinsames Projekt des Fachbereichs Gestaltung und Kunst der Hochschule der Künste Bern HKB und des Departements Kunst und Design der Hochschule für Künste Bremen.

Flyer zur Ausstellungsreihe Reihe "Transitional Moabit". "Transitional Moabit beschreibt das momentane Grundgefühl in Moabit, ein Gefühl des Übergangs. Moabit ist in den letzten zwei Jahren von der Gentrifizierung mitgerissen worden. Vieles in Moabit ist in Veränderung und der momentane Zustand gleicht einem Übergangsstadium. Das alte, bekannte Gesicht Moabits ist noch nicht ganz verschwunden. Nicht die vordergründige „Bebilderung“ des Veränderungsprozesses, sondern die hintergründigen, sehr persönlichen künstlerischen Ausdrucksformen geben Einblicke und Ausblicke in Zustände zwischen Hier und Dort.

ARTE POSTALE! has assembled original works or published materials by hundreds of international networkers. When, just over twenty, I was assembling the first issue of the magazine Arte Postale!, joining with brass rings a dozen of sheets printed in one hundred copies on pink paper, I would never have imagined that thirty years later I would have been still busy putting together with scissors and glue the very same publication. Instead, this issue n. Issue no. 100 of Vittore Baroni's Arte Postale! magazine dedicated to the Klang!

Falter Nr. u. a. mit einem Beitrag zur Restauratorin Karin Steiner über Papierfischchen, über die Aktionisten-Mitstreiterin Anna Brus zu den wilden Sixties und zur Jubiläumsfeier und Ausstellung anlässlich der 50.

Andrea Lesjak - Idee und künstlerische Projektleitung Chillichicks. Sommer 2013. In einem Wohnheim für obdachlose Frauen werden Farben angerührt. Es wird gemalt, gedruckt, fotografiert und collagiert. Für die Frauen geht es darum, einen Zugang zur eigenen Kreativität zu finden und über die visuellen Erlebnisse, etwas über sich und die Kunst zu erfahren. Nach mehreren Ausstellungsprojekten entwickelt sich auch außerhalb des Wohnheims eine kontinuierliche Zusammenarbeit der Gruppe, der sich akademisch ausgebildete Künstler*innen anschließen. Sie beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit ähnlichen Inhalten und interessieren sich für den inspirierenden Austausch und einen authentischen Umgang mit Kunst - fern der Regeln des Marktes und des etablierten Ausstellungsbetriebs. Vor allem geht es um unmittelbare Kommunikation, um freie Improvisation, um Experimentieren statt Funktionieren! So schreiten doppelköpfige Wesen selbstbewusst über die Bildfläche, zeichnen sich Fleisch fressende Monster - in Tüll und fremde Körperteile gekleidet - selbst neue Gesichter oder warten insektenartige Monsterfrauen triefend auf ihre Beute im Spinnennetz. Es geht um Träume, „Männerträume“, um Rollenklischees von Mann und Frau und die Erforschung eigener Identitäten. Wie der schwangere Bauch eines Glitzermonsters verspricht: „Something BIG is coming“.

Die Publikation "Vom nassen Tod" von Brunner und Ritz dokumentiert die gleichnamige Aufführung, die am 16.04.1994 im Münchner Nordbad stattfand. Dieses Werk für vier Solisten und einen schwimmenden Chor wurde von den Künstlern selbst konzipiert und inszeniert.

Für ihre Ausstellung im Projektraum Kurt-Kurt entwickelt Seraphina Lenz die Installation mots croisées. Sie nimmt das Gedicht Das Ideal von Kurt Tucholskys zum Ausgangspunkt und lässt sowohl im installativen wie auch im gedanklichen Raum das „Heute zwischen Gestern und Morgen“ kreuzen.

birth of nature - Geister-Raum-Schiffe (OR. birth of nature, 4 Philosophen im Tierpark. Das Denken, scheinbar am weitesten von der Natur entfernt, bei den Tieren. Der Tierpark in München über Internet verbunden mit einer Performerin in Berlin. Aus beiden Ereignisse...

Was ist intuitive Malerei? Ein stiller Einblick in kreatives Loslassen & inneres Spüren

Thema Künstler Beschreibung
Historische Fotografie Matthias Wähner Montage des Künstlers in historische Fotografien.
Erfindungen und Folgen Helmut Schweizer Arbeiten über große Erfindungen und ihre Auswirkungen.
Kriegerisches und Gewalt Simone Lucas, Ruprecht von Kaufmann Gemälde und Grafiken mit Krieg und Gewalt als Thema.
Kunstpolitik in der Schweiz CHARTA 2016 Diskussion über die Arbeit kleiner Kunsträume.
Künstlerbücher Sergio Smerieri Fotografien von Menschen auf Balkonen.
Ausstellung Seraphina Lenz Installation im Projektraum Kurt-Kurt.

tags: #Perücken #Pfister #Linz #Öffnungszeiten

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen