Die Perfekte Föhnfrisur: Anwendungstipps für Rundbürste und Föhn

Durch Glätteisen, Lockenstäbe und Co. sind klassische Föhntechniken in Vergessenheit geraten. Doch das Föhnen und die Erstellung von Föhnfrisuren zählen zu einer Kernkompetenz von Friseur*innen. Erfahren Sie hier, welche Bürste Sie beim Haare föhnen wie einsetzen.

Haare sind ein wundervoller Werkstoff. Sie sind so flexibel und formbar, dass wir sie durch handwerkliches Geschick in nahezu jede gewünschte Form bringen können. Aber sind wir mal ehrlich, wer kann in Zeiten von Glätteisen und Beachwaves noch von sich behaupten, eine Föhnfrisur erstellen zu können, die eine Woche hält? Wer kann mit der rechten und der linken Hand gleich gut föhnen?

Die Grundlagen: Flache vs. Runde Föhnbürsten

Prinzipiell lassen sich Föhnbürsten in zwei Kategorien unterscheiden: flach und rund. Bei den flachen Bürsten lesen wir häufig Bezeichnungen wie Skelettbürste, Paddle Brush, Denman-Bürste, Vent Brush, Cusion Brush oder Tunnelbürste. Die Rundbürsten sind einfach rund. Es gibt flache Bürsten sowohl gerade als auch gebogen, mit kurzen und/oder langen Kunststoffpins bzw. Naturborsten.

Materialien und Eigenschaften

Es lässt sich nicht seriös sagen, dass die eine besser ist als die andere. Naturborsten sind in der Regel weicher als Kunststoffpins. Auf der Kopfhaut fühlen sich Naturborsten weicher an, allerdings lassen sich die Haare nicht so stramm hochziehen wie bei Kunststoffpins. Rundbürsten gibt es mit vielen verschiedenen Durchmessern und aus verschiedenen Materialien.

Bürsten mit Metallkörper und Drahtborsten sind sehr verbreitet. Der metallische Körper nimmt die Hitze des Föhns auf. Gerade wenn längere Haare eingerollt werden, wird das Haar dann sowohl durch die Hitze des Föhns von außen als auch durch die Hitze des Metallkörpers von innen getrocknet. Die Wirkung ist dann ähnlich wie die eines Heizwicklers.

Die Vorbereitung: Das Fundament der Föhnfrisur

Eine Föhnfrisur kann man mit einem Haus vergleichen. Das Fundament ist die Basis für die Stabilität. Bei einer Föhnfrisur ist das Fundament der Haaransatz. Es sollte natürlich ein passender Festiger verwendet werden, der direkt auf den Ansatz aufgetragen wird.

Für das Erstellen einer Föhnfrisur muss das Haar meist nicht tropfnass sein. In der Regel reicht ein Feuchtigkeitsgehalt von ca. 20 Prozent (außer bei sehr hartem, krausen und störrigem Haar). Deshalb empfiehlt es sich oftmals, die Haare vorzutrocknen. Hierfür verwendet man häufig die Skelettbürste. Die Haare werden in verschiedene Richtungen gekämmt und mit dem Föhn vorgetrocknet. Trocknet man die Haare gegen den gewünschten Frisurenfall vor, führt dies zu viel Volumen.

Doch aufgepasst: Wenn das Haar dabei zu trocken wird, lässt es sich nicht in die gewünschte Form zurückbringen. Ein weiteres Einsatzgebiet der Skelettbürste ist das Standföhnen. Hierbei kämmt man das Haar beginnend am Ansatz in die gewünschte Fallrichtung. Nach ca. 2 bis 3 cm wird die Bürste leicht in die entgegengesetzte Richtung zurückgeschoben und der Ansatz angehoben. In dieser Position erreicht man viel Volumen, das außerdem sehr stabil ist. Ebenso kann man die Skelettbürste verwenden , wenn man kein Volumen erzeugen will. Durch den schmalen Körper der Bürste lassen sich die Haare eng am Kopf anliegend föhnen. Dies bietet sich z. B. Bombage klassische Föhntechnik im Herrenfach. Charakteristisch ist die eckige Form. Sie wird in der Regel mit einer Skelettbürste erzeugt.

Die Anwendung der Rundbürste

Mit der Rundbürste lässt sich der Haarschaft besonders gut glätten. Hierbei ist es wichtig, dass der Luftstrom immer vom Ansatz zur Spitze hin verläuft, weil die Cuticula anderenfalls aufgeraut wird und das Haar matt und glanzlos erscheint. Dies wird durch die Verwendung einer Föhndüse optimiert. Der Luftstrom wird gebündelt und die Cuticula geglättet.

Durch die Rundbürste kann man Volumen erzeugen, krauses Haar glätten oder Bewegung in Form von Schwüngen und Locken erzeugen. Dabei ist der Durchmesser entscheidend. Die große Rundbürste (Durchmesser ca. 4 cm und größer) wird häufig zum Glattföhnen verwendet.

Beim Eindrehen einer Rundbürste ist besondere Vorsicht geboten, da sich die Haare leicht verheddern können. Die Bürste muss darum immer im gleichen Winkel ausgedreht werden, in dem sie auch eingedreht wurde.

Mit der Rundbürste lassen sich die Haarspitzen gerade oder rund (dann fallen sie nach innen, außen, rechts oder links) formen. Sollen die Spitzen gerade fallen, dürfen sie nicht eingedreht werden, sondern müssen auf der oberen Seite der Bürste geformt werden und dort auskühlen. Eine unerwünschte Fallrichtung der Spitzen lässt sich sehr leicht korrigiert, indem die Spitzen in die entgegengesetzte Richtung formt, z. B. Mit dünnen Rundbürsten lassen sich haltbare Wellen und Locken kreieren. Die Haltbarkeit kommt hierbei unter anderem durch das Auskühlen der Haare auf der Bürste. Alternativ können Sie die Passées mit einer Klammer fixieren und als große Papillote auskühlen.

Zusätzliche Tipps und Tricks

Die Paddelbürste

Eine Paddelbürste ist eine Art von Haarbürste, die in der Regel einen flachen, rechteckigen Bürstenkörper hat und auf der Rückseite eine flache Paddel-Form aufweist. Die spezielle Bürste ist meist mit einem Kissen versehen, in dem der Besatz steckt. Der Besatz ist meist aus Holzstiften aber auch Nylonstiften oder Wildschweinborsten. Sie sind meistens breiter angeordnet und haben eine flache, abgerundete Form.

Paddelbürsten werden hauptsächlich zum Glätten und Entwirren von langen, glatten Haaren verwendet. Die flache Paddel-Form der Bürste ermöglicht es, größere Haarpartien auf einmal zu bürsten und gleichzeitig das Haar glatt zu ziehen. Paddelbürsten können auch zum Föhnen des Haares verwendet werden, um ein glattes, glänzendes Finish zu erzielen.

Eine Paddelbürste eignet sich am besten für glattes bis leicht welliges Haar, insbesondere für mittellanges bis langes Haar. Wenn Ihr Haar sehr lockig oder kraus ist, kann eine Paddelbürste das Haar möglicherweise nicht so gut entwirren oder glätten. Ein Lockenkamm wäre in diesem Fall die bessere Alternative.

Eine Paddelbürste kann auch für feines Haar geeignet sein, da sie das Haar nicht so stark wie andere Bürstenarten zieht oder ziept. Der Sinn der Paddelbürste ist es, das Haar sanft zu entwirren und zu glätten, während es gebürstet wird.

Eine Paddelbürste mit Holznoppen hat im Vergleich zu einer Bürste mit Kunststoffborsten oder Naturborsten einige Vorteile: Sie ist sanfter zur Kopfhaut, sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung, reduziert statisches Aufladen und ist nachhaltiger.

Anwendung der Paddelbürste beim Föhnen

Mattes Haar, kraftlose Spitzen? Dann wird es Zeit für unser kleines 1x1 zum Föhnen mit der Paddelbürste - für einen glanz- und kraftvollen Auftritt.

  1. Waschen Sie das Haar wie gewohnt und entfernen Sie überschüssiges Wasser mit einem Handtuch.
  2. Tragen Sie eine hitzebeständige Styling-Creme oder ein Styling-Öl auf das Haar auf, um es zu schützen und zu pflegen.
  3. Trocknen Sie das Haar grob mit einem Fön, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen.
  4. Nehmen Sie eine Paddelbürste und ziehen Sie sie langsam durch das Haar, beginnend an den Enden und arbeiten Sie sich langsam nach oben. Wiederholen Sie dies, bis das gesamte Haar entwirrt ist.
  5. Teilen Sie das Haar in Abschnitte und beginnen Sie, jeden Abschnitt mit der Paddelbürste zu bürsten, während Sie das Haar gleichzeitig föhnen. Halten Sie den Fön in einem Abstand von etwa 15 cm vom Haar und bürsten Sie das Haar in Richtung der Haarspitzen, um es glatt zu ziehen. Fahren Sie mit diesem Vorgang fort, bis alle Abschnitte des Haares vollständig getrocknet sind.
  6. Um zusätzliches Volumen zu erzeugen, können Sie den Kopf nach unten halten und das Haar föhnen, während Sie es mit der Paddelbürste bürsten. Fahren Sie fort, bis das Haar vollständig trocken und glatt ist.
  7. Zum Schluss können Sie noch etwas Haarspray auftragen, um das Haar zu fixieren und ihm zusätzlichen Glanz zu verleihen.

Es ist wichtig, den Fön nicht zu heiß einzustellen und das Haar nicht zu nah am Fön zu halten, um es vor Hitze und Schäden zu schützen. Außerdem sollten Sie die Paddelbürste sanft durch das Haar ziehen, um es nicht zu ziehen oder zu beschädigen.

Die Warmluftbürste

Trocknen. Locken. Stylen. Bändigen. Volumen verleihen. Neben Glätteisen und Lockenstäben gehören Warmluftbürsten zur Ausstattung eines guten Friseursalons. Sie sind aber auch optimal zu Hause einsetzbar! Mit den Bürsten kannst Du kurze, mittellange und lange Haare perfekt stylen.

Eine Warmluftbürste ist ein Gerät, das einen Föhn mit einer Bürste vereint. Mit einer Föhnbürste ist es möglich, die Haare zu glätten, locken oder ihnen mehr Volumen zu geben. Dank der Beschichtung der Bürsten ist eine gute Wärmeverteilung sichergestellt. Zusätzlich gibt es an den Produkten eine Kühlfunktion. Sie sorgt dafür, dass Deine gestylten Haare länger halten. Arbeitest Du mit einer rotierenden Rundbürste, kannst Du Dein Styling schonend und individuell gestalten.

Damit Du beim Einsatz Deiner Föhnbürste gute Resultate erzielst, solltest Du folgende Profi-Tipps berücksichtigen:

  • Teile Deine Haare ab: Um von gleichmäßigen Resultaten zu profitieren, ist es wichtig, dass alle Haare gleich stark mit der Bürste bearbeitet werden. Das geht am besten, wenn Du alles vor dem Frisieren absteckst und dadurch einen guten Überblick hast.
  • Beginne mit dem Styling am Haaransatz: Glatte Haare sehen noch schöner aus, wenn Du mit dem Styling am Haaransatz beginnst. Arbeite Dich von oben bis zu den Haarspitzen vor. Bei Locken oder für mehr Volumen wickelst Du Deine Haare von den Spitzen bis zum Haaransatz auf.
  • Kleine Strähnen für bessere Resultate: Wenn Du Deine Haare in kleine Strähnen abteilst, gelingt Dir Dein Styling noch besser. Locken sehen noch fülliger aus und Du gibst Dir dadurch mehr Volumen oder glättest es an jeder Stelle.
  • Verwende die Kaltluftfunktion: Bist Du mit dem Stylen einer Strähne fertig, nutze die Kaltluftfunktion. Sie ist wichtig, damit Du länger von den Resultaten profitierst.

Föhnbürsten unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und ihren Eigenschaften. Achte beim Kauf auf die Aufsätze, die es zum Produkt gibt. Nur wenn die passenden dabei sind, kannst Du Deine Wunschfrisur machen. Hierbei wichtig ist vor allem die Temperatureinstellung. Bei dünnem Haar solltest Du eine Bürste verwenden, die niedrige Temperaturstufen besitzt. Ideal sind Geräte, die bis zu 130 °C erreichen. Bei Dickerem sind höhere Temperaturen wichtig. Nur so ist es dann auch möglich, eine Frisur zu stylen.

Berücksichtige beim Kauf einer Warmluftbürste außerdem folgende Punkte:

  • Beschichtung: Eine gute Beschichtung besteht aus Keramik. Das Material leitet die Wärme optimal weiter, ohne sie zu verlieren. Trotzdem reduziert man damit die Beanspruchung, da zu starke Hitze verhindert wird.
  • Material der Borsten: Materialien, die Wärme gut leiten, sind zu bevorzugen. Zu ihnen gehören synthetische Stoffe wie Nylon. Metallborsten leiten die Hitze ebenso gut weiter. Sie erhitzen sich aber so stark, dass es zu Schäden kommen kann.
  • Leistung: Geräte mit einer hohen Leistung brauchen mehr Strom. Diese Leistung reicht aus, um feines Haar zu stylen. Wenn es jedoch um dickere Haare geht, solltest Du Dich am besten nach einem Produkt umsehen, das 900 Watt oder mehr besitzt.
  • Rotierend: Um flexibel mit einer Bürste zu arbeiten, sollte sie rotieren. Das bedeutet, dass sie einen Rechts- und Linkslauf besitzt.
  • Ionen-Technologie: Elektrische Rundbürsten führen zum Teil zu einer statischen Aufladung. Das ist störend und sieht nicht schön aus. Moderne und hochwertige Geräte besitzen aus diesem Grund eine Ionen-Technologie, die eine statische Aufladung verhindert.

Für feines Haar ist es sinnvoll, eine Einstellung mit einer geringen Arbeitstemperatur zu wählen. So verhinderst Du, dass Schäden entstehen. Außerdem sollten kleine und schlanke Aufsätze verwendet werden. Sie geben mehr Volumen. Für dickes Haar sollten Aufsätze mit einem großen Durchmesser eingesetzt werden. So verhinderst Du, dass es zu voluminös oder lockig aussieht. Berücksichtige zusätzlich, dass hier beim Styling höhere Temperaturen angewendet werden müssen. Bei kurzen Haaren geht das Styling schnell, wenn eine rotierende Föhnbürste verwendet wird. So spart man sich viel Arbeit. Ideal sind Bürsten mit einem kleinen Durchmesser. Sie geben Volumen oder locken es. Bei langen Haaren hast Du ein hohes Maß an Flexibilität. Zum Glätten sind Bürsten mit einem großen Durchmesser die bessere Wahl. Für Locken oder mehr Volumen reichen Geräte aus, die einen kleinen Durchmesser haben.

In nur fünf Schritten machst Du Dir mit Deiner rotierenden Rundbürste Locken. Wie das geht, erfährst Du hier:

  1. Wasche Deine Haare, Trockne Sie mit einem Handtuch und bürste sie anschließend.
  2. Stelle die passende Temperaturstufe auf Deiner Bürste ein - für dünneres Haare sollte eine niedrige und für dickeres eine höhere Stufe gewählt werden.
  3. Teile Deine Haare auf und wickle Strähne für Strähne auf die rotierende Bürste. Beginne mit dem Aufwickeln an den Haarspitzen.
  4. Danach fixiere Deine Lockenpracht mit der Kaltluftfunktion für circa 20 Sekunden.
  5. Führe diesen Vorgang an allen Strähnen aus.

Um Deine Locken oder das gewonnene Volumen zu fixieren, ist Haarspray eine gute Wahl. Setzt Du gehäuft Warmluftbürsten für kurze oder mittellange und lange Haare ein, ist die richtige Pflege wichtig. Sonst kommt es schnell dazu, dass die Haare austrocknen und es kann Spliss sowie Haarbruch entstehen. Um dem entgegenzuwirken, ist Feuchtigkeit wichtig. Verwende aus diesem Grund einmal in der Woche eine Haarkur oder Aufbaupflege.

Der Blowout Look

Die Trends der 90er sind zurück und damit auch die Föhnfrisur, derzeit besser bekannt als Blowout Hair. Ein Blowout Hairstyle ist eine Föhnfrisur, bei der du dir mithilfe einer Rundbürste oder eines Multistyling-Tools luftiges Volumen, sanfte Wellen und seidigen Glanz ins Haar stylst. Quasi das Ergebnis, das dir Friseure bei deinem Friseurbesuch ins Haar föhnen. Da der Look vielseitig und super individuell gestylt werden kann, funktioniert er bei jedem Haartyp. Beim Blowout Look trocknet und stylst du deine Haare in einem Schritt. Damit das Ergebnis möglichst lange hält, ist nicht nur das richtige Tool, sondern auch die passende Vorbereitung und Fixierung wichtig.

  1. Um die perfekten Blowout Frisur zu kreieren, startest du mit handtuchtrockenem Haar.
  2. Anschließend gibst du zum Schutz und für ein besseres Styling-Ergebnis eine Hitzeschutz- und Styling-Pflege in die Haare. Dieses bildet mit dem Inhaltsstoff Chitosan eine Schutzschicht um das Haar, reduziert Frizz und die neue Frisur hält länger.
  3. Bevor es ans Styling geht, unterteilst du deine Haare in Abschnitte. Dafür das Deckhaar hochstecken und bürstenbreite Strähnen bilden. Danach greifst du zum Styling-Tool deiner Wahl. Typischerweise werden die Föhnfrisuren - wie der Name schon sagt - mit einem Haartrockner und Rundbürste gestylt.

Der Haartrockner: Die Temperatur deines Haartrockners spielt eine wichtige Rolle beim Blowout Frisur-Styling. Mittlere bis hohe Hitze ist wichtig, dass die Haare in Form bleiben. Trotzdem sollten Haare und Kopfhaut nicht zu heiß werden, damit diese nicht durch Hitze geschädigt werden und du Haarprobleme vermeidest. Ein Haartrockner mit Stylingdüse, der die Temperatur automatisch reguliert, ist für ein schönes und gleichzeitig gesundes Stylingergebnis wichtig.

Die Bürste: Die richtige Bürste beim Föhnen ist für das Föhnergebnis wichtig. Für den Blowout Look greifst du zu einer Rundbürste.

Die Technik: Setze die Bürste von unten in die Haare und starte je Strähne am Haaransatz. Das ist wichtig, um Volumen in die Föhnfrisur zu bringen. Von dort die Haare während des Föhnens mit Spannung nach unten über die Bürste ziehen. Für ein glänzendes und glattes Ergebnis ist es wichtig, immer auf Spannung zu arbeiten. Rolle die Haare während des Föhnens immer wieder über die Bürste ein. Wenn die Haare trocken sind, den Föhn auf kalte Luft schalten oder die Haare auf die Bürste gewickelt kurz auskühlen lassen.

Eine etwas einfachere Möglichkeit eine Blowout-Frisur zuhause zu stylen, ist mit einem Multi-Haarstyler. Statt mit Haartrockner und Bürste gleichzeitig zu arbeiten, hast du nur ein Tool in der Hand - gerade für Einsteiger in Sachen Blowout-Frisur ideal.

Am einfachsten ist der Blowout mit dem Lockenaufsatz. Dafür hältst du den Lockenaufsatz leicht geneigt nach oben und führst deine abgeteilten Haarsträhnen zum Aufsatz. Durch den Coanda-Luftstrom werden die Haare um den Aufsatz gewickelt. Durch das Auskühlen werden die Haarschuppen verschlossen und der Look hält länger. Wenn alle Strähnen gestylt sind, bleibt nur noch eins zu tun: Die Blowout-Frisur möglichst lange haltbar zu machen. Dafür fährst du mit den Fingern grob durch die Haare und lockerst so die Wellen und den Look auf. Anschließend verteilst du ein fixierendes Produkt in den Haarlängen.

Welche Rundbürste ist die richtige für mich?

Es gibt viele verschiedene Arten von Paddelbürsten auf dem Markt, und die beste Paddelbürste hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und dem Haartyp ab. Hier sind jedoch einige Faktoren, die Sie bei der Auswahl einer guten Paddelbürste berücksichtigen können:

  • Bürstenborsten: Überprüfen Sie, ob die Borsten der Bürste aus natürlichen Materialien hergestellt sind. Naturborsten sind sanfter zum Haar, während synthetische Borsten dazu beitragen können, statische Aufladung zu reduzieren.
  • Größe und Form: Die Größe und Form der Haarbürste sind wichtig, um sicherzustellen, dass sie gut in der Hand liegt und leicht durch das Haar gleiten kann. Ist die Bürste zu klein oder zu große gewählt, wird die Handhabung wenig Freude bereiten. Denken Sie daher an Ihre Kopf- und Händegröße.
  • Material: Paddelbürsten können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden, wie z.B. Holz, Kunststoff oder Keramik. Eine Bürste mit Keramikbeschichtung kann dazu beitragen, das Haar schneller zu trocknen, während eine Bürste mit Holzborsten sanfter zur Kopfhaut sein kann.
  • Marke: Schließlich kann die Wahl einer bekannten und etablierten Marke dazu beitragen, dass Sie eine hochwertige Paddelbürste erhalten, die auf Langlebigkeit und Effektivität ausgelegt ist.

Rundbürste reinigen

Unsere Haarbürste benutzen wir täglich. Sogar mehrmals. Gerade deshalb sollten wir das Beauty-Tool auch pflegen und es regelmäßig reinigen. Haare, Fett und Hautschüppchen sind nämlich super unhygienisch und noch dazu schlecht für unsere Haare.

Haare richtig föhnen mit der Rundbürste | Friseur Stümpel

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Föhnen mit der Rundbürste:

Frage Antwort
Kann ich mit einer Rundbürste Locken machen? Ja, es ist möglich, Locken mit einer Rundbürste zu erzeugen, indem man die Haarsträhnen um die Bürste wickelt und föhnt.
Wie wähle ich die richtige Rundbürste aus? Die Wahl der Rundbürste hängt von Ihrem Haartyp und der gewünschten Frisur ab. Kleinere Bürsten eignen sich besser für kurze Haare und Locken, während größere Bürsten ideal für langes Haar und Glätten sind.
Wie föhne ich kurze Haare mit einer Rundbürste? Verwenden Sie eine kleine bis mittlere Rundbürste, um die Haarsträhnen um die Bürste zu wickeln und das Haar von den Wurzeln bis zu den Spitzen zu föhnen.
Ist ein Hitzeschutzspray notwendig? Ja, ein Hitzeschutzspray ist unbedingt erforderlich, um das Haar vor Hitzeschäden zu schützen.
Kann ich mit einer Rundbürste auch voluminöses Haar stylen? Ja, mit der richtigen Technik und Bürste können Sie auch voluminöses Haar mit einer Rundbürste stylen.
Wie oft sollte ich die Rundbürste reinigen? Die Rundbürste sollte regelmäßig gereinigt werden, um Ablagerungen von Haaren, Fett und Stylingprodukten zu entfernen.
Kann ich mit einer Rundbürste auch glattes Haar föhnen? Ja, die Rundbürste eignet sich hervorragend zum Glätten von glattem Haar und verleiht ihm zusätzlichen Glanz.
Wie lange dauert es, bis ich das Föhnen mit einer Rundbürste beherrsche? Das Beherrschen der Technik erfordert etwas Übung, aber mit Geduld und den richtigen Tipps können Sie schnell Fortschritte machen.

tags: #runde #haarburste #fohn #anwendung #tipps

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen