Rudi Völler, liebevoll "Tante Käthe" genannt, prägte mit seiner markanten Frisur die 80er und 90er Jahre. Seine früh ergraute, lockige Haarpracht wurde zum Inbegriff des Vokuhila-Stils. Doch was macht diese Frisur so besonders und wie pflegt man sie heute?
Der Vokuhila, kurz für "vorne kurz, hinten lang", war in den 80er Jahren ein echtes Statement. Ob David Bowie, Andre Agassi oder eben Rudi Völler - sie alle trugen diesen ikonischen Haarschnitt. Nach einer langen Zeit als "uncool" erlebt der Vokuhila nun ein Comeback.
Die britische Zeitschrift "Guardian" befragte Fashion-Experten, die den Vokuhila als ein Statement für Geschlechtsfluidität und Protest gegen gängige Schönheitsideale sehen. Dominic Johnson von der Queen Mary Universität in London betont, dass ein Haarschnitt wie der Vokuhila eine bestimmte Identität widerspiegeln kann.
Auch ich habe mich getraut und mir einen Vokuhila schneiden lassen. Anfangs war ich skeptisch, aber mit jeder fallenden Haarsträhne gefiel mir der Look besser. Sätze wie "Ja, ist speziell" oder "Du kannst es tragen" wurden von "Es gibt nur einen Rudi Völler"-Gesängen begleitet.
Ein großer Vorteil des Vokuhila ist seine Pflegeleichtigkeit. Morgens die Haare kurz nass machen, und schon ist der Look perfekt. Allerdings kann der extreme Haarschnitt schnell eintönig werden. Um Abwechslung zu schaffen, kann man die vorderen Haare mit Spängchen nach hinten stecken.
Neben dem Vokuhila erlebt auch die Dauerwelle ein Comeback.
Fußballer sind nicht nur Sportler, sondern auch Stilikonen. Von Rudi Völlers Vokuhila bis hin zu Mbappés türkisfarbenem Buzz Cut haben Fußballer zahlreiche Trendfrisuren etabliert.
Locken, Natur und sogar die Dauerwelle erleben bei Männern eine Renaissance. Mattéo Guendouzi von Hertha BSC zeigt mit seinen schulterlangen Locken, dass es noch einiges zu tun gibt in Sachen Styling. Lukas Podolski präsentiert sich auf Instagram mit gelocktem Haar, eine willkommene Abwechslung zum glatt Gestriegelten.
Auch der Bart erlebt ein Revival. Lässig, weltgewandt und cool - viele junge Männer lassen sich einen Vollbart wachsen. Stilautor Bernhard Roetzel betont, dass der Vollbart "ungebändigte Männlichkeit" demonstriert. Dabei gibt es einige Regeln zu beachten:
Ob Vokuhila, Dauerwelle oder Bart - die Frisurenmode ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack etwas. Wichtig ist, dass die Frisur zur Persönlichkeit passt und gut gepflegt wird. So wird jeder Look zum individuellen Statement.
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