Cristiano Ronaldos Frisuren: Eine Entwicklung vom Talent zum Trendsetter

Cristiano Ronaldo, Weltfußballer und Weltstar, ist dafür bekannt, sein Äußeres gekonnt in Szene zu setzen und sich auch so zu vermarkten. Seine Frisuren haben oft für Furore gesorgt und Trends gesetzt, die von Millionen Fans weltweit kopiert wurden. Doch wie hat sich sein Haarstyling im Laufe der Jahre verändert? Werfen wir einen Blick auf die bemerkenswerte Entwicklung von Cristiano Ronaldos Frisuren.

Die Anfänge bei Manchester United

Bei Manchester United, wo CR7 von 2003 bis 2009 spielte, stieg der Portugiese vom Talent zum Star auf. Schon damals zeigte sich sein Gespür für Stil, auch wenn seine Frisuren noch nicht so extravagant waren wie später.

Der Aufstieg zum Superstar: Experimente mit verschiedenen Styles

Im Laufe seiner Karriere experimentierte Ronaldo immer wieder mit neuen Looks. Undercut, reingefräste Linie als Scheitel, einrasierte Blitze - geht alles auf seine Kappe, wurde alles millionenfach kopiert. Abgesehen von David Beckham war kaum ein Fußballer je so stilprägend wie der Portugiese.

Ein blutjunger Cristiano Ronaldo entschied sich 2005 noch für seine natürlichen Locken und längere Kotletten. Interessant. Ein krasser Gegensatz zu seinem raspelkurzen Haaren während des Corona-Lockdowns.

Fußballgott David Beckham haben wir schon mit allen möglichen Hair Styles gesehen. Diesen hier hatten wir allerdings schon fast verdrängt: ein wenig karibisches Feeling kann im regnerischen England sicher nicht schaden. Unter die Top 5 unserer liebsten Beckham-Looks werden es die geflochtenen Zöpfchen allerdings nicht schaffen.

Der "Man-Bun"-Trend und mögliche Sorgen

CR7 hat nämlich eine neue Frisur. Das ist nie nur eine Randnotiz, sondern hat auch über den Fußball hinaus weitreichende Auswirkungen. Friseure müssen sich eilig die neue Schnitt- und Färbetechnik für den Kundenwunsch "Einmal Ronaldo, bitte!" aneignen, während Eltern auf der ganzen Welt versuchen, ihren Kindern ins Gewissen zu reden, doch bitte, bitte ihren eigenen Kopf zu behalten.

Das Problem mit der neuen Frisur, einem Mini-Pferdeschwanz am Hinterkopf, in Fachkreisen Top-Knot oder Man-Bun genannt: Sie sieht zum ersten Mal selbst wie eine Kopie aus. Liverpools Firmino und Zlatan Ibrahimovic trugen ihn schon vor Jahren, vor allem Ronaldos ehemaliger Madrid-Teamkollege Gareth Bale läuft stets mit Top-Knot auf, sitzt aber vor allem auf der Bank.

Hinzukommt, dass Ronaldos Zopf nur ein Zöpfchen ist, sprichwörtlich an den Haaren herbeigezogen, wie dieses Büschel mit Schleifchen bei Yorkshire-Terriern.

Unbeirrbare Fans können jetzt nur hoffen, dass selbst Kältekammer-Gestählte wie Ronaldo manchmal so irdische Dinge wie Übergangsfrisuren durchmachen müssen und danach vielleicht doch noch eine Eigenkreation dabei herauskommt. Oder dass wenigstens die Kopfballstärke des Stürmers nicht darunter leidet.

Die Glatze nach dem Champions-League-Sieg

Real-Madrid-Superstar Cristiano Ronaldo hat sich nach seinem insgesamt vierten Champions-League-Sieg die Haare abrasiert! Die typische Ronaldo-Gelfrisiur ist plötzlich nicht mehr möglich. Am Tag nach dem Sieg gegen Juventus Turin präsentierte CR7 seine Halbglatze neue Haarpracht auf Instagram.

Dabei fragte Ronaldo die Fans, wie sie seine Frisur finden. Und die Kommentare fallen weniger nett aus: „Du siehst älter aus“, „Zidane-Style“ und viele „Neeeeein“-Posts zierten den Beitrag knapp eine Stunde nach der Veröffentlichung.

Rückblick auf die WM 2002: Ronaldos "Haardreieck"

Bei der WM 2002 sorgte Brasiliens Ronaldo mit einer kuriosen Frisur für Aufsehen. Der wahre Grund hinter dem Haardreieck ist jedoch einleuchtend.

Ronaldo macht keinen Hehl daraus, dass auch er sich zum Ende der WM 2002 kaum im Spiegel ansehen wollte. "Es war schrecklich!", reagierte der heute 44-Jährige im Interview mit der Sports Illustrated auf sein kurioses Haardreieck von 2002: "Ich entschuldige mich bei allen Müttern, die mitansehen mussten, wie ihre Kinder den gleichen Haarschnitt bekamen."

Doch warum tat er sich dann dieses fiese Haardreieck an? So kurios die Idee war, so einfach war der Gedanke dahinter: Die Frisur sollte ablenken. Ronaldo plagten kurz vor dem Halbfinale gegen die Türkei Knieprobleme und für die Medien gab es kaum ein anderes Thema. "Also habe ich den Haarschnitt gemacht", erklärte Ronaldo.

"Ich sah meine Teamkollegen und fragte: 'Gefällt es euch?' Sie sagten: 'Nein, es ist furchtbar! Schneide es ab!'", erinnerte sich der frühere Real-Star. Und nicht nur seine Teamkollegen sprangen auf den Schnitt an: "Die Journalisten sahen meinen Haarschnitt und vergaßen die Verletzung."

Der Plan ging also auf und Ronaldo konnte am darauffolgenden Tag gegen die Türkei befreit aufspielen. Nach einer druckvollen Anfangsphase der Türkei übernahm die Selecao immer mehr die Spielkontrolle, ehe in der 49. Minute Ronaldos Stunde schlug.

Ob es die Frisur war, die Ronaldo an diesem Abend in Saitama zu seinem goldenen Moment verhalf, lässt sich wohl kaum sagen. Dennoch war er es, der mit seinem Treffer Brasilien den Weg ins WM-Finale ebnete, wo ihn auch Oliver Kahn nicht aufhalten können sollte.

Fazit

Cristiano Ronaldo hat im Laufe seiner Karriere nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch in Sachen Frisuren Trends gesetzt. Von seinen Anfängen mit natürlichen Locken bis hin zu gewagten Experimenten wie der Glatze oder dem "Man-Bun" hat er immer wieder bewiesen, dass er ein Gespür für Stil hat. Seine Frisuren sind mehr als nur Haarschnitte - sie sind Statements und Ausdruck seiner Persönlichkeit.

Verrückte Tore, die wir so NIE WIEDER sehen werden

tags: #ronaldo #frisuren #entwicklung

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