So unterschiedlich wie die Charaktere sind auch die männlichen Gesichtszüge, Haut- und Haartypen. 60 Prozent der Männer haben sensible Haut und leiden unter Hautirritationen und Rötungen. Wäre es da nicht sinnvoll, wenn es einen Rasierer gäbe, der sich jedem Typ individuell anpasst?
Einem Elektrorasierer kann noch so gut auf Bildern aussehen - ob er wirklich gut ist, weiß man erst, wenn man ihn ausprobiert. Wir haben Elektrorasierer für Sie getestet, um Ihnen die Wahl beim nächsten Rasierer-Kauf zu erleichtern.
Im Test wurden die Elektrorasierer über mehrere Wochen in der Praxis genauer unter die Lupe genommen. Dabei zeigt sich: Wollen Sie ein echtes Top-Gerät kaufen, müssen Sie dafür nicht zwangsläufig Summen im dreistelligen Bereich hinlegen - zum Teil gibt es gute Rasierer für unter 100 Euro. Gleichzeitig sollten Sie für ein gutes Rasier-Ergebnis aber besser nicht zu den allergünstigsten Modellen greifen. Hier hapert es häufig sowohl an der Leistung als auch an der Verarbeitung.
Elektrorasierer gibt es massenweise auf dem Markt - und zwar in jeder Preisklasse. Dabei ist das Prinzip eines Elektrorasierers in der Regel grundsätzlich bei allen Modellen gleich oder zumindest sehr ähnlich: Es gibt einen Scherkopf, einen griffigen Korpus, einen Akku und vielleicht noch ein kleines Display. Im Detail gibt es dann aber doch diverse Unterschiede.
Mit dem Smart Rasierer der 7000er Serie liefert Philips, die global führende Marke bei Elektrorasierern, nun den weltweit ersten Rasierer mit Bluetooth Verbindung, der dem Nutzer über die Smart Shaver App als persönlicher Ratgeber bei der täglichen Rasur zur Seite steht und Hautirritationen vorbeugt. Darüber hinaus lassen Komfortringe mit Mikrokügelchen-Beschichtung, das GentlePrecision-Klingensystem und in fünf Richtungen bewegliche DynamicFlex-Scherköpfe den Rasierer mühelos über das Gesicht gleiten - für eine gründliche, sanfte Rasur.
„Die Vorteile der Digitalisierung und Individualisierung bereichern jetzt auch die tägliche Rasur: Via Bluetooth lässt sich dieses neue Modell mit der Philips Smart Shaver App verbinden, die den Nutzer mit persönlichen Rasiertipps, zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten und vielem mehr versorgt“, so Stephanie Sievers, Marketing Manager Shaving Philips Consumer Lifestyle DACH.
Die Smart Shaver App generiert via Bluetooth direkt vom Rasierer Daten zum Rasurverhalten und archiviert diese. Durch die so „gelernten“ Informationen gibt sie personalisierte Tipps, die das Rasiererlebnis individuell auf den Nutzer zuschneiden und dadurch maßgeblich verbessern.
Die Komfortringe verfügen über eine einzigartige Beschichtung aus pulverartigen Mikrokügelchen, die sie sanft über die Haut gleiten lässt und dabei hilft, Hautirritationen vorzubeugen. Das Super Lift & Cut-System hebt das Haar leicht an und schneidet es für eine gründliche und hautschonende Rasur direkt an der Hautoberfläche ab. Die flexible Schereinheit passt sich ohne Probleme jeder Gesichtskontur in fünf Richtungen an und ermöglicht so eine komfortable Rasur. Auf diese Art werden Rötungen, sichtbare Hautirritationen und wunde Haut, die hauptsächlich durch die wiederholte Rasur gleicher Gesichtsstellen Tag für Tag entstehen, deutlich verringert.
Das Smart Click System umfasst zum einen eine aufsteckbare Reinigungsbürste. Sie sorgt für eine sanfte und gründliche Reinigung der Gesichtshaut, die 10-mal effektiver als die Gesichtsreinigung mit der Hand ist. Mit dem hautfreundlichen Bartstyler-Aufsatz mit fünf Längeneinstellungen (0,5 bis 5 Millimeter) und integriertem Präzisionstrimmer lassen sich unterschiedlichste Styles kreieren. Durch die NFC (Near Field Communication)-Funktion werden die Aufsätze ganz automatisch erkannt.
Neben dem digitalen Display mit Batteriestands-, Reinigungs-, Ersatzscherkopf- und Reisesicherungsanzeige bietet der S7920/65 das bewährte SmartClean-System, das den Rasierer mit nur einem Tastendruck reinigt, trocknet, lädt und ölt.
Die UVP des Philips Smart Shaver liegt bei 299,99 Euro.
Sie möchten einen Rasierer kaufen, wissen aber nicht, welcher der richtige für Sie ist? Wir nennen Ihnen alle wichtigen Fakten, die Sie vor dem Kauf kennen sollten.
Das wohl wichtigste Feature für eine saubere Rasur ohne Hautreizungen ist das Schersystem. Grundsätzlich unterscheidet man bei den Schersystemen zwischen rotierenden Messern und vibrierenden Klingen. Optisch unterscheiden sich die Umsetzungen der Hersteller dagegen deutlich. So setzt etwa Philips auf drei runde Scherköpfe, die im Dreieck angeordnet und flexibel aufgehängt sind. Viele andere Baureihen setzen dagegen auf einen langgezogenen Scherkopf - wie beispielsweise die Modelle von Braun oder Panasonic. Meistens sind zwei Klingen pro Scherkopf vorhanden, um auch kurze Härchen aufzustellen und im selben Zug abzutrennen.
Einige Elektro-Rasierer erlauben zudem eine optionale Nassrasur mit Gel oder Schaum. Da beide Systeme ähnlich gute Resultate liefern können, ist die Wahl eher eine Glaubensfrage.
Die meisten alten Elektro-Rasierer benötigen eine Steckdose im Betrieb - das ist nicht mehr zeitgemäß. Selbst günstige Vertreter haben mittlerweile einen integrierten Akku. Hier schwankt allerdings die Qualität stark. Rund 50 Minuten sollte eine Ladung schon halten - sonst hängt der Rasierer ständig an der Strippe. Die meisten Akkus müssen etwa eine Stunde aufgeladen werden, vereinzelt ist aber wesentlich mehr Zeit dafür notwendig, beispielsweise mehrere Stunden.
Empfehlenswert ist zudem eine Schnelllade-Funktion, die fünf Minuten oder weniger dauert und Power für eine spontane Rasur bietet. Nicht alle Rasierer können damit punkten - achten Sie vor dem Kauf also darauf.
Wenn es schnell gehen muss, kann man eine Rasur mit der täglichen Dusche verbinden. Dazu bieten zahlreiche Hersteller vollständig wasserdichte Rasierapparate an. Oft kosten wasserdichte Rasierer ein paar Euro mehr.
Zwar bieten mittlerweile die meisten Rasierer-Modelle aufklappbare oder abnehmbare Schersysteme für eine schnelle Wasser-Reinigung an, unter der Dusche ist das Prozedere allerdings noch komfortabler. Dort lassen sich der Apparat und der Scherkopf stressfrei mit Wasser reinigen - ganz ohne den Scherkopf ausklopfen und freipinseln zu müssen. Deshalb lohnt sich auch der meist geringe Aufpreis für einen wasserdichten Apparat. Achten Sie aber darauf, dass das Gerät wirklich für den Einsatz unter der Dusche vorgesehen ist! Viele Geräte halten eine Nassrasur aus, würden aber unter laufendem Wasser den Dienst quittieren.
Viele Modelle bieten zahlreiche Zusatz-Feature. Ein verbautes LED-Display informiert beispielsweise über den aktuellen Akku- oder Reinigungsstand. Ein Styling- oder Trimm-Aufsatz hilft beim Pflegen eines Bartes und bringt ihn in die richtige Form. Einige Highend-Rasierer bieten sogar eine Docking-Station, die den Rasierer lädt und ihn einem kleinen Spezialbecken gleichzeitig reinigt.
Nötig sind diese Funktionen nicht, sie erhöhen aber den Komfort.
Sehr günstige Elektro-Rasierer gibt es schon ab 25 Euro. Dabei verzichten Sie allerdings auch auf Komfort-Funktionen und Extras. Mehr Features erhalten Sie im Preisbereich ab zirka 50 Euro, wo sich allerlei Mittelklasse-Rasierer tummeln. In vielen Fällen ist hier sogar schon eine Reinigungs-Station vorhanden, außerdem gehört hier eine Schnellladefunktion zum Standard.
Nach oben sind Rasierern kaum preisliche Grenzen gesetzt. Einige Modelle können mit bis zu 300 Euro zu Buche schlagen, die dann aber auch alles bieten, was die Technik aktuell hergibt.
Bedenken Sie außerdem: Mit der Anschaffung des Rasierapparates ist es nicht getan. Wie beim klassischen Nassrasierer müssen auch beim Elektro-Gerät Verschleißteile des Schersystems gewechselt werden, da sich die Klingen abnutzen. Für ein Original-Ersatzteil werden in der Regel zwischen 20 und 40 Euro fällig. Vergleichen Sie vor der Kaufentscheidung die Preise für Schermesser und Scherfolien der verschiedenen Rasierer.
Rasieren reizt die Haut - immer. Durch verschiedene Technologien können Sie aber Rasurbrand reduzieren. Wenn Sie empfindliche Haut haben, lohnt sich gute Vor- und Nachbereitung.
Viele Männer bearbeiten die Haut vor der Rasur mit warmem Wasser oder erledigen die Rasur gleich unter der warmen Dusche. Danach empfiehlt sich ein Aftershave und Feuchtigkeitscreme.
Elektrische Rasur leicht gemacht: Im großen Elektrorasierer-Test haben wir aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft. Unsere Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten.
Für den Braun-Rasierer vergibt das CHIP-Testlabor zweimal ein „sehr gut“ für die Kinn- und Wangenrasur, für die Rasur der Halspartei ein „gut“. Das ist zwar nicht das beste Rasurergebnis im Testumfeld, dieser Punkt geht an den Braun Cooltec CT2s-w, aber immer noch erstklassig. Zudem gehört der Braun-Rasierer zu den wenigen Modellen, die ihren Strom notfalls auch einfach aus der Steckdose beziehen. Viele Konkurrenten sind auf den Akku angewiesen.
Der Lieferumfang ist üppig: Docking-Station, Pinsel, Etui - alles vorhanden. Allerdings hat der Elektrorasierer auch ein paar Schwachpunkte: Der Akku hält nur maximal 1:09 Stunden, und der Rasierer ist nicht wasserdicht und somit für die Dusche ungeeignet.
Verschiedene Elektrorasierer im Test
Die Unterschiede beim Schersystem haben Auswirkungen auf die Geschwindigkeit und Gründlichkeit der Rasur, sowie die Art der Anwendungsbereiche, für die der Rasierer speziell geeignet ist. Wie im vorherigen Abschnitt erklärt, können Sie mit dem Rotationsrasierer schnell große Flächen von Haaren befreien. Folienrasierer wiederum eignen sich besser für Details und schwierige Stellen.
Eine sanfte Rasur ohne Hautirritationen kann mit beiden Systemen gelingen. Doch es gibt weitere Variationen.
Bei Rotationsrasierern sind in der Regel drei Scherköpfe im Dreieck angeordnet, sie können sich jedoch in der Art und Geschwindigkeit der Rotation unterscheiden. Bei Folienrasierern finden Sie Scherköpfe mit fünf, vier, drei oder zwei Scherfolien. Einzelne Modelle haben stattdessen wiederum eine einzelne vibrierende Scherklinge.
Im Normalfall gelingt mit mehr Klingen eine schnellere und gründlichere Rasur, doch die üppig ausgestatteten Geräte sind teuer im Kauf und in der Wartung.
Für die angenehme und gründliche Rasur muss sich der Rasierer den Gesichtskonturen anpassen. Die Flexibilität des Scherkopfs entscheidet darüber, wie anschmiegsam er ist. Rotationsrasierer eignen sich mit ihren beweglichen Scherköpfen besonders für Wangen. Doch mit dem flexiblen Scherkopf eines Folienrasierers gelangen Sie besser in kleine Flächen wie unter der Nase.
Einige günstigere Folienrasierer aus dem Test haben jedoch eine starre Scherfläche, wobei sich der gesamte Kopf je nach Modell auf bis zu zwei Achsen neigen kann. Das muss nicht schlecht sein, denn die Unbeweglichkeit gibt mehr Kontrolle für Feinarbeiten. Die beste Lösung hängt von Ihrer eigenen Gesichtsform und Ihren Vorlieben bei der Handhabung des Rasierers ab - generell gilt jedoch: Je mehr Teile beweglich sind, desto besser die Rasur.
In unserem Test rasierte kein Modell weniger als 40 Minuten am Stück. Da eine wiederholte Glattrasur je nach Kollegen fünf bis zehn Minuten in Anspruch nahm, läuft man insbesondere dank rechtzeitiger Akkuwarnungen kaum Gefahr, mitten in der Rasur pausieren zu müssen. Jedoch können die Akkus mit verstreichenden Jahren an Kapazität verlieren.
Wenn Sie den Elektrorasierer unter der Dusche oder sogar mit Schaum zur Nassrasur benutzen, sollte das Gerät natürlich wasserdicht sein. Viele Hersteller geben an, dass ihre Rasierer für Nassrasur geeignet sind, nicht alle Modelle tragen jedoch eine offizielle IP-Zertifizierung. Die IP-Klasse „IPX7“ steht hierbei für den Schutz bei vorübergehendem Untertauchen in bis zu ein Meter Wassertiefe - also genug für Dusche oder Badewanne. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, können Sie auf eine solche Kennzeichnung achten, bei Markenprodukten sollte aber auch die Angabe „wasserfest“ im Normalfall ausreichen.
Das beiliegende Zubehör bei Elektrorasierern stammt in der Regel aus einem von drei Bereichen: Ein längenverstellbarer Aufsatz kann den Rasierer zum Barttrimmer machen. Verbreitet ist auch diverses Pflegezubehör, zumindest eine kleine Reinigungsbürste, teilweise aber auch Reinigungsmittel und Öl. Bei einigen hochpreisigen Geräten gibt es sogar eine Reinigungsstation dazu, in die der Rasierer gesteckt werden kann.
Zuletzt sollten Sie auch noch darauf achten, wie teuer und gut erhältlich Ersatzteile für das Rasierer-Modell sind. Die Klingen im Folien- oder Rotationsscherkopf sind Verschleißteile. Zwar halten sie für gewöhnlich eineinhalb oder zwei Jahre, dann sollten sie aber ausgetauscht werden. Und je teurer der Rasierer selbst ist, desto hochpreisiger sind meist auch die Ersatzteile. Ein Ersatzscherkopf kann 20 Euro aber auch bis zu 100 Euro kosten.
Die Entscheidung für die Nass- oder die Trockenrasur hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut. Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer. Das liegt aber vor allem daran, dass die Trockenrasur oberflächlicher ist. Die Rasierklingen haben mehr Abstand zur Haut.
Ist der Elektrorasierer wasserdicht, erlaubt er die Nassrasur. Die Nassrasur mit dem Elektrorasierer klingt nach einem tollen Kompromiss, tatsächlich steigert das aber nur den Komfort. Die Rasur mit Schaum oder unter der Dusche ist zwar hautschonender und wird oft als angenehmer empfunden.
Die ideale Methode der Rasur gibt es nicht.
In der folgenden Tabelle zeigen wir Ihnen die spannendsten Elektrorasierer:
| Modell | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Philips Smart Shaver Series 7000 | Bluetooth-Verbindung, App-Unterstützung | 299,99 € |
| Braun Series 3-3090cc | Testsieger, üppiger Lieferumfang | 80-100 € |
| Philips Series 9000 Prestige | Leiser Rotationsscherkopf, lange Akkulaufzeit | 250-300 € |
| Panasonic Series 900+ | Starker Folienrasierer, schnelle und leise | 200-250 € |
tags: #Rasierer #Sound #App #Test
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