Der Friseurberuf bietet vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung nach der Gesellenprüfung. Eine davon ist der Weg zum Fachlehrer, der sein Wissen an Berufsschulen weitergibt. Doch was genau macht ein Fachlehrer für Friseure und wie wird man einer?
Um Fachlehrer für Friseure zu werden, gibt es verschiedene Wege:
Voraussetzung für die Ausbildung im Friseurhandwerk ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrages mit einem Salon. Während der dreijährigen Ausbildung wechseln sich betriebliche und schulische Lernphasen ab.
Ein Fachlehrer für Friseure hat vielfältige Aufgaben:
Als Berufsschullehrer begleitest Du junge Menschen auf ihrem Weg von der Schule ins Berufsleben. Du unterstützt sie in ihrer Berufsausbildung, indem Du sie in fachpraktischen, berufsspezifischen Fächern unterrichtest. Dieser ausbildungsbegleitende Unterricht findet für die Schüler entweder im Blockunterricht oder aber an festen Tagen in der Woche innerhalb der dualen Berufsausbildung zusätzlich zu der betrieblichen Ausbildung statt.
Die pädagogische Ausbildung soll die Lehrkraft im Vorbereitungsdienst befähigen, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zu fördern, Entwicklungsprozesse der Schulen mit zu gestalten und die Aufgaben des Erziehens, Unterrichtens, Beratens und Betreuens verantwortlich wahrzunehmen.
Der Vorbereitungsdienst als Fachlehreranwärterin oder Fachlehreranwärter für arbeitstechnische Fächer beginnt zum 1. Mai oder 1. November eines jeden Jahres. Er dauert 21 Monate und findet an einer beruflichen Schule, in dem jeweils zuständigen Studienseminar und gegebenenfalls an anderen praxisrelevanten Lernorten statt.
Während der gesamten Ausbildung werden die Fachlehreranwärterinnen und Fachlehreranwärter für arbeitstechnische Fächer von mehreren Ausbilderinnen und Ausbildern des Studienseminars in Modulen und Seminarveranstaltungen ausgebildet. An der Ausbildungsschule werden sie von Kolleginnen und Kollegen (Mentorin oder Mentor) betreut.
Die Abschlussprüfungen finden jeweils in der Regel zwischen dem 15. April und dem 31. Juli oder zwischen dem 15. Oktober und dem 31. Januar statt. Die pädagogische Ausbildung schließt mit der Prüfung zum Erwerb der Lehrbefähigung in arbeitstechnischen Fächern ab.
Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in vier Phasen:
Lehrerinnen und Lehrer für Fachpraxis werden dafür eingestellt und qualifiziert, praktischen Unterricht in der ihrer Vorbildung entsprechenden beruflichen Fachrichtung zu erteilen und die Lehrkräfte im Theorieunterricht bei Demonstrationen, Versuchen und Übungen zu unterstützen.
Lehrerinnen und Lehrer für Fachpraxis unterrichten im praktischen Unterricht der berufsbildenden Schulen in fast allen Schulformen. Voraussetzungen für die Einstellung sind u. Die Ableistung eines Vorbereitungsdienstes und die Ablegung einer Laufbahnprüfung werden nicht gefordert.
Der Ausbildungsberuf qualifiziert für die Tätigkeiten zur Körper- und Schönheitspflege. Friseurinnen und Friseure gestalten Frisuren und führen pflegende und dekorative Behandlungen der Haut und Fingernägel durch. Sie erkennen Veränderungen von Haar, Haut und Nägeln und beraten über Ausgleichsmöglichkeiten. Ebenso beherrschen sie verschiedene Haarschneide- und Formtechniken, farbverändernde Haarbehandlungen sowie die fachgerechte Auswahl und Anwendung von Präparaten.
Bei der Ausbildung zur Friseurin / zum Friseur ist die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule dualer Partner zu den Ausbildungsbetrieben. In der Grundstufe (1. Ausbildungsjahr) erwerben Auszubildende das breite Grundwissen über das gesamte Berufsbild. In der Fachstufe I und II (2. und 3. Ausbildungsjahr) werden die Grundlagen vertieft sowie Spezialkenntnisse vermittelt.
Nach dem Lehramtsstudium oder Quereinstieg erhalten Fachlehrer an öffentlichen Schulen ein Gehalt nach der Bundesbesoldungsordnung A. Die Eingruppierung hängt von Arbeitserfahrung und Leistung ab. Auch das Bundesland beeinflusst das Gehalt.
Die Berufsaussichten sind sehr gut, da in den meisten Bundesländern ein Lehrermangel herrscht.
Um als Fachlehrer erfolgreich zu sein, sind bestimmte Fähigkeiten wichtig:
Du musst vor Deiner Klasse locker und interessant sprechen können, um den Schülern den Unterrichtsinhalt eingängig erklären zu können. Damit Du mit Konflikten innerhalb der Klasse gut umgehen kannst, solltest Du gut die Gesprächsführung übernehmen können. Dafür ist Einfühlungsvermögen und pädagogisches Geschick hilfreich. Je nach Fachrichtung musst Du unterschiedliche technische und handwerkliche Fähigkeiten mitbringen.
Wenn Du Berufsschullehrer werden willst, musst Du Dich im Gegensatz zu Lehrern an allgemeinbildenden Schulen in Deinem Fachbereich auch praktisch gut auskennen. Du arbeitest nicht nur in Unterrichtsräumen, sondern darüber hinaus auch je nach Fachbereich in Gewächshäusern, in Übungsbüros, in Küchen, Laboren oder in handwerklichen Werkstätten. Dort trägst Du ggf. Deine Arbeitszeiten sind fest, Du machst keine Schichtarbeit und hast an Feiertagen frei.
Einige Berufsschulen bieten spezielle Programme und Lernumgebungen:
Aufgrund der außergewöhnlichen Heterogenität der Auszubildenden im Friseurhandwerk hat die Berufliche Schule Burgstraße individuelle Unterrichtsdesigns entwickelt. Die Unterrichtsgestaltung und individuelle Lernbegleitung durch die Lehrkräfte ermöglichen optimalen Lernzuwachs und intensive Prüfungsvorbereitung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung beim Planen, Durchführen und Beurteilen beruflicher Arbeitsabläufe.
Schüler erhalten den mittleren Schulabschluss durch folgende Voraussetzungen:
Ein Berufsschullehrer unterrichtet an Berufsschulen Fächer, die einem bestimmten Ausbildungszweig wie Soziales, Handel, Landwirtschaft oder Technik zugeordnet sind.
Mit dem Meisterbrief und einer Fachlehrerausbildung kann man zu guter Letzt auch in den Schuldienst treten und sein Wissen als Fachlehrer an einer beruflichen Schule an Auszubildende weitergeben. Aber das ist noch nicht alles.
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