Egal ob Dreitagebart oder tägliche Rasur: Gegen Haare im Gesicht gehen viele Männer mit Nassrasierern vor. Der Test zeigt: Gute Rasierer gibt es viele. Aber: Mehr Klingen sind nicht automatisch besser - weder für die Gründlichkeit der Rasur noch für die Haltbarkeit der Klingen. Und: Ersatzklingen gehen auf Dauer ins Geld.
Mithilfe der Testergebnisse der Stiftung Warentest finden Sie heraus, welcher Rasierer für Sie am besten passt. Wir sagen, wie haltbar die Klingen sind. Für den Test haben wir zwei Produktgruppen ausgewählt: Systemrasierer mit Klingenblock und Rasierhobel mit einer Klinge. Einwegrasierer haben wir aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht untersucht.
Die tägliche Rasur gehört für viele Männer zur Morgenroutine. Damit der Start in den Tag gut gelingt, sollten Elektrorasierer schnell und gründlich rasieren und auch für unterschiedlichen Stylings geeignet sein. Beim getrimmten Drei-Tage-Bart oder auch für das glatt rasierte Gesicht sind flexible Scherköpfe und scharfe Klingen wichtig.
Unsere Tabelle zeigt Bewertungen für 20 Herren-Nassrasierer, darunter 16 Systemrasierer und 4 Rasierhobel. Zur Auswahl gehören neben Modellen der Marken Gillette und Wilkinson sowie Störtebekker, Merkur und Mühle auch Produkte von Aldi, Lidl, Edeka und Rewe sowie dm, Rossmann und Müller.
Ihre Griffe sind aus hartem und weichem Kunststoff, vereinzelt mit metallenen Elementen. Der austauschbare Kopf enthält je nach Modell drei bis sechs Klingen und einen Gleitstreifen, der für eine schonendere Rasur sorgen soll.
Alle Rasierhobel bestehen aus Metall. Sie haben einen geschlossenen Kamm und eignen sich daher auch für Einsteiger, weil die Rasierklinge mehr zurückgesetzt liegt als in einem offenen Kamm. Hobel sind zeitlos, sie setzen nicht auf Schnickschnack.
Ob Wechselkopf mit mehreren Schneiden oder klassische Rasierklinge: Ist die Klinge stumpf, muss sie ausgetauscht werden. Das kann teuer werden. Die durchschnittliche Haltbarkeit der Rasierklingen im Test lag bei sieben bis 15 Rasuren. Die Kostenspanne bei Ersatzklingen ist riesig.
Für den Test haben sich insgesamt 160 Männer im Prüfinstitut oder zu Hause rasiert. Sie beurteilten entweder, wie gründlich die Modelle arbeiten, wie schonend sie zur Haut sind und wie gut sie sich handhaben lassen, oder sie verwendeten die Klingen so lange wie möglich, um ihre Langlebigkeit zu prüfen. Zusätzlich bewerten wir, wie die Rasierer verpackt sind und, ob die Anbieter Hinweise zur richtigen Müllentsorgung und -trennung geben.
Systemrasierer für Damen passen sich mit ihren abgerundeten Rasierköpfen besonders gut an Körperkonturen an. Das erleichtert die Rasur an Stellen wie Bikinizone und Achselhöhle. Dennoch bevorzugen manche die eher kantigen Systemrasierer für Männer - auch weil die meist schwerer sind als die Frauenmodelle. Körperhaare - etwa an den Beinen - lassen sich auch mit dem Hobel rasieren.
Elektrorasierer sollten vor allem gründlich rasieren, sanft zur Haut und einfach in der Handhabung sein. Die Stiftung Warentest hat zwölf elektrische Rasierer getestet. Der Preissieger kostet unter 100 Euro. Vor allem ein Hersteller dominiert den Test.
Im aktuellen Vergleich landet Braun ganz vorn. Der Braun Series 9 Pro 9465cc ist das Luxusmodell und erreicht das beste Rasurergebnis. Es ist mit einer Reinigungsstation ausgestattet und mit Abstand der teuerste Rasierer im Test. Auf dem zweiten Platz liegt der Braun Series 5 B 1.200s. Mit unter 100 Euro ist er der Preis-Leistungs-Sieger im Vergleich.
Mit dem Testurteil "gut (1,6)" schneidet der Braun Series 9 Pro am besten ab. Der Testsieger ist das teuerste Modell im Vergleich, besitzt jedoch auch viele Funktionen. Er wird mit einer Reinigungsstation geliefert. Sie reinigt, pflegt, ölt und lädt den Rasierer automatisch. Der Scherkopf besteht aus fünf Rasierelementen. Der intrigierte Trimmer soll auch hartnäckige Haare entfernen.
Um bei der Rasur jedes Haar zu erfassen, nutzt der Rasierer 10.000 Mikrovibrationen, um die Haare aufzustellen. Der Folienrasierer passt sich mit seinem flexiblen Scherkopf unterschiedlichen Konturen an. So ist er auch am Hals und Kinn gründlich. Er kann zur Trocken- und Nassrasur verwendet werden, das Gehäuse ist zudem wasserdicht. Der Akku hat eine Laufzeit von 60 Minuten.
Der Braun Series 5 50-B1200s erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,7)" und liegt damit nur knapp hinter dem Testsieger. Mit unter 100 Euro ist er deutlich günstiger.
Der Folienrasierer von Braun besitzt drei Klingen und einen flexiblen Scherkopf. So passt er sich Konturen gut an. Eine Reinigungsstation ist nicht im Lieferumfang, das Gehäuse ist jedoch wasserdicht und ermöglicht somit eine einfache Reinigung unter Wasser.
Braun Series 5 50-B1200s
Auch für die Dusche ist das Modell geeignet. Sie können den Rasierer zur Trockenrasur oder auch mit Rasierschaum zur Nassrasur verwenden. Die Scherfolie über den Klingen soll auch sensible Haut vor Irritationen schützen. Der Akku hält mit einer Ladung 50 Minuten durch.
Bei Elektrorasierern werden zwei verschiedene Arten unterschieden: Die Hersteller Braun und Panasonic setzen auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer. Dabei geht es vor allem um die Anordnung der Rasierklingen.
Bei Folienrasierern ist der Scherkopf länglich, die Klingen sitzen unter einer Folie. Diese Folie besteht meist aus Metall und besitzt Löcher in unterschiedlichen Größen. Der Rasierer leitet die Haare nun in diese Löcher, wo sie von den Klingen abgeschnitten werden.
Sie sollten den Rasierer möglichst gerade über das Barthaar führen. Folienrasierer sind zudem für empfindliche Haut gut geeignet.
Rotationsrasierer besitzen rotierende Klingen. Sie schneiden das Barthaar dadurch von allen Seiten. Die Scherköpfe sind rund aufgebaut und in verschiedene Richtungen beweglich. So passen sich die Rasierer besonders gut an die Konturen im Gesicht an. Rotationsrasierer eignen sich vor allem für kurze Bärte.
Beim Rasieren sollten Sie das Gerät möglichst in kreisenden Bewegungen über die Haut führen.
Bei der Wahl des richtigen Rasierers kommt es vor allem auf Ihren Bartwuchs an. Rasieren Sie sich jeden Morgen komplett, lassen Sie einen Drei-Tage-Bart stehen, oder stutzen Sie einen langen Bart. Gute Rasierer sind auch für mehrere Bartstylings geeignet und besitzen zusätzliche Trimmer oder sogar einen Langhaarschneider. Für eine einfache Handhabung sind wasserdichte Modelle empfehlenswert. Ein Babypopogefühl wie nach einer Nassrasur? Nicht ganz. Aber der Braun Series 5 50-B1200 meistert die tägliche Rasur gründlich. Im Urteil Hautschonung schneidet er sogar „sehr gut“ ab. Sein Preis ist im Vergleich zu anderen Top-Rasierern mehr als akzeptabel.
Elektrorasierer machen Schluss mit den Umständen, die Sie bei einer Rasur mit einem Nassrasierer haben. Kein Einweichen und Einschäumen der Barthaare mehr, kein Warten, bis der Bart weich genug für die Rasur ist. Sie schalten den Rasierer einfach an - und los. Weiterer Vorteil, der maßgeblich zum Erfolg elektrischer Rasierer beigetragen hat: Die Verletzungsgefahr sinkt quasi auf Null.
Bei einem klassischen Nassrasierer ziehen Sie die blanke Klinge direkt über die Haut und schaben die Barthaare unmittelbar dort ab, wo sie aus der Haut sprießen. Dieser direkte Hautkontakt macht die Rasur so effektiv und gründlich. Bei einem Elektrorasierer dagegen schiebt sich zwischen Haut und Klinge ein Stück Metall. Konzeptbedingt kann die Rasur daher gar nicht genauso gründlich sein.
Die besten Rasierer können in puncto Gründlichkeit einer Nassrasur mittlerweile fast das Wasser reichen.
Durch das Einschäumen der Barthaare strecken sich diese ein paar Millimeter mehr aus der Haut als normal, bevor sie sich nach der Rasur, bei trockener Haut, wieder leicht zurückziehen. Aus diesem Grund hält eine gründliche Nassrasur auch länger an. Die Antwort der Elektrorasierer auf die Überlegenheit der Nassrasierer lautet daher: Akku-Betrieb.
Wasserdichte Geräte arbeiten sich - wie bei der Nassrasur - durch das eingeschäumte Gesicht und holen so bei der Rasur noch ein paar Millimeter mehr heraus. Kein Wunder also, dass akkubetriebene Rasierer den Markt dominieren. Ein weiterer Vorteil ist die bequemere Handhabung, weil beim Rasieren kein Kabel stört.
Nicht so gründlich wie eine Trockenrasur, so lautet das Urteil der meisten Probanden zur elektrischen Nassrasur in einem früheren Vergleich von 14 Rasierapparaten für Männer. „Oft so gründlich wie trocken“ fanden die Testenden dagegen die Rasur im Test vom Mai 2017. Mit eingeschäumtem Gesicht lassen sich allerdings schwer präzise Konturen rasieren. Mit Rasieröl gelingt das leichter, so die These einiger Käufer.
Folienrasierer sind ideal für Männer, deren Bart hauptsächlich in eine Richtung wächst. Laut Stiftung Warentest bieten Folienrasierer aber auch Vorteile beim Schneiden von Konturen, und sie rasieren gründlich an engen Gesichtspartien wie unter der Nase.
Panasonic Series 900+ ES-LS9A
Ob sechs Folien wie z. B. beim Panasonic Series 900+ ES-LS9A in Reihe geschaltet tatsächlich besser sind als nur drei, ist zu einem Großteil auch Glaubenssache. In Tests jedenfalls schneiden nicht immer zwingend die hochaufgerüsteten Rasierer am besten ab. Drei Folien sollten es aber, das lässt sich festhalten, für eine zügige und schnelle sowie gründliche Rasur schon sein.
Rotationsrasierer sind leicht an den - meist drei - kreisenden Klingensätzen zu erkennen. Auch hier schützt eine Metallfolie die Haut vor dem unmittelbaren Kontakt mit den Messern. Der entscheidende Unterschied im Vergleich zu einem Folienrasierer erklärt sich aber durch den Aufbau.
Wildwuchs-Bärte sind daher das Revier der Rotationsrasierer, zumal die Klingensätze auch nicht nebeneinander angeordnet sind und keine gerade Fläche formen, sondern ein Dreieck. Ferner kommt kaum noch ein neues Modell ohne einen flexibel gelagerten Scherkopf daher.
Wenn Sie Teile Ihres Barts stehen lassen wollen und diese Partien mit sauberen Konturen versehen möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Rotationsrasierer mit einem zusätzlichen Trimmer ausgestattet ist. Die runden Klingen lassen keine präzisen Kantenschnitte zu.
In beiden Geräteklassen finden sich, wie Tests unter anderem von Stiftung Warentest zeigen, sehr gute Rasierer. Die qualitativen Unterschiede unter den Bestplatzierten in Tests sind minimal, und auch die oben genannten unterschiedlichen Zielgruppen werden mittlerweile von beiden Systemen fast gleichermaßen bedient.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung bleibt Einsteigern in die Elektrorasur also nichts anderes übrig, als beiden Arten von Rasierern einfach mal zu testen. Denn selbst das ehemalige Alleinstellungsmerkmal der rotierenden Herrenrasierer, die geringere Lautstärke, stimmt so nicht mehr. Folienrasierer haben in dieser Hinsicht aufgeholt.
Prüfen Sie beim Kauf, ob der Rasierer gut in der Hand liegt und sein Summen angenehm ist. Achten Sie auf die Ausstattung, ob sich etwa der Trimmer für Ihre Bedürfnisse eignet, ein Langhaarschneider integriert oder eine Nassrasur möglich ist.
Braun setzt auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer - eine Entscheidung zwischen den beiden Herstellern ist daher in erster Linie eine Frage des Rasursystems. In den Tests der Stiftung Warentest haben die Braun-Modelle seit einigen Jahren die Nase knapp vorn, die entsprechenden Testgeräte von Philips aber sitzen ihnen in Schlagdistanz im Nacken.
Unterm Strich muss daher, wenn Sie den aktuellen Markt an Testberichten zu Elektrorasierern in den Blick nehmen, die Antwort salomonisch ausfallen: Braun und Philips bilden zusammen das führende Doppelgestirn unter den Elektrorasierern und dominieren zudem eindeutig den Markt.
Kaum ein Elektrorasierer besitzt noch ein Netzkabel; die überwiegende Mehrzahl zieht sich den Strom aus einem Akku. Der Komfort eines solchen Rasierers ist einfach höher. Parallel dazu ist auch die Laufzeit eines Akkus für viele Männer zu einem wichtigen Kaufkriterium aufgestiegen.
Die gute Nachricht: Dank moderner Akkutechnologie, insbesondere jener von Lithium-Ionen-Akkus, sind Laufzeiten von bis zu 60 Minuten mittlerweile fast zur Norm geworden. Selbst wenn Sie sich täglich rasieren, muss Ihr Rasierer maximal einmal die Woche ans Netz. Brauns Top-Modell der Serie 7 hängt in diesem Punkt sogar alle anderen ab: Der Rasierapparat läuft im Test mit einer Ladung fast drei Stunden.
Geräte, die ausschließlich mit geladenem Akku funktionstüchtig sind, lassen in der Regel keinen Netzbetrieb zu. Das heißt: Während das Gerät lädt, muss die Rasur warten. Der Vorteil dieses Typs liegt darin, dass die Elektrorasierer wasserdicht sind und z. B. auch unter der Dusche zum Einsatz kommen können. Im Gegensatz dazu sind Rasierer mit kombiniertem Akku-/Netzbetrieb nicht zu hundert Prozent wasserdicht.
Mangelhaft für die Umwelt bewertet die Stiftung Warentest Elektrorasierer, deren Akku so fest verschweißt ist, dass nicht einmal der Kundendienst ihn wechseln kann.
Achten Sie beim Kauf u. a. von Elektrorasiereren auf die einfache Austauschbarkeit der Akkus, rät auch das Umweltbundesamt.
Wer besonders empfindliche Haut hat oder insbesondere Reizungen vermeiden möchte, kann nach einem Modell für die Nass- und Trockenrasur Ausschau halten. Ist die Nassrasur möglich, kann Rasierschaum oder Rasiergel aufgetragen werden, wodurch sich die Gefahr für Reizungen und Schnittwunden erheblich reduzieren lässt.
Da alle gängigen Modelle auf dem Markt mit einem Akku ausgestattet sind, sollte dieser eine möglichst hohe Ladekapazität haben.
Wer seine Haare trimmen möchte und seinen Bart auch nicht abrasieren möchte, kann zu speziellen Bartschneidern oder Haartrimmern greifen, die sich auf diesen Anwendungszweck spezialisiert haben.
In den Elektrorasierer-Tests sticht der Hersteller regelmäßig mit Testsiegen und guten Noten heraus.
Im letzten Test aus dem Jahr 2021 duellieren sich 11 Geräte. Dabei sichert sich der Braun Series 9 Pro 9465cc den Titel des Testsiegers.
Nutzerinnen und Nutzer, die eine besonders empfindliche Haut haben, sollten zu einem Folienrasierer greifen, der auch die Trocken- und Nassrasur beinhaltet.
Hochwertige elektrische Rasierer erleichtern uns täglich das Leben - und sind damit auf jeden Fall eine Investition wert. Ob Elektrorasierer, Nassrasierer oder Trimmer: Wir haben die besten Rasierer 2025 für Männer getestet. Welches Modell zu deinem Hauttyp und Bartstil passt
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