Die Rasur gehört für viele Männer zur täglichen Routine. Ob Trockenrasur, Nassrasur oder die Pflege eines Drei-Tage-Barts - ein guter Rasierer ist unerlässlich. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die besten Elektrorasierer vor, vergleichen verschiedene Modelle und geben Ihnen wertvolle Tipps für den Kauf.
Im großen Elektrorasierer-Test haben wir aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft. Unsere Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten. Aus unserem Rasierer-Test zeigen wir Ihnen zuerst die Empfehlungen in einer Übersicht. Wir erklären unser Testverfahren und danach stellen wir kurz vor, worauf es bei Elektrorasierern ankommt.
Hier ein Überblick über einige der getesteten Modelle:
Unsere Bewertung beruhte auf messbarer Leistung und realem Rasur-Erlebnis: Akkulaufzeit, Ladezeit, Komfort des Scherkopfes, Hautschonung (Sensoren & Technologien) und Verarbeitung waren Pflichtpunkte. Auch Zubehör wie Reinigungsstationen, Aufsätze und Wet-&-Dry-Tauglichkeit flossen mit ein. Die besten Modelle sind die, die in mehreren Kategorien glänzen - nicht nur beim blanken Schnitt, sondern bei jedem Schritt vom ersten Bartstoppel bis zur Detailkontur.
Beim Kauf eines Elektrorasierers gibt es einige wichtige Faktoren zu beachten. Hier sind einige der wichtigsten Aspekte:
Sie können hauptsächlich zwischen zwei Typen von Elektrorasierern wählen, die sich in Hinsicht auf die Rasierköpfe voneinander unterscheiden. Folienrasierer verwenden für die Haarentfernung eine oder mehrere perforierte Scherfolien, in deren Löchern die Barthaare eingefangen und von vibrierenden Schermessern abgeschnitten werden. Mit der starren Form des Scherkopfes eignen sich Folienrasierer sehr gut für die präzise Bearbeitung kleiner Flächen und von diffizilen Konturen. Rotationsrasierer arbeiten großflächiger. Die Rotationsköpfe sitzen in einem Dreieck angeordnet flexibel im Scherkopf und passen sich so den Gesichtskonturen an. Vor allem über unebene Kinn- und Unterkieferbereiche bewegt sich der Rotationsrasierer passgenau und rasiert Flächen deutlich schneller. Die Präzision des Folienrasierers fehlt jedoch und schwierige Stellen lassen sich nur ungenau bearbeiten.
Keine der beiden Bauformen ist allgemein besser oder schlechter als die andere, die eigenen Vorlieben und Anforderungen entscheiden über den passenden Rasierer.
Für die angenehme und gründliche Rasur muss sich der Rasierer den Gesichtskonturen anpassen. Die Flexibilität des Scherkopfs entscheidet darüber, wie anschmiegsam er ist. Rotationsrasierer eignen sich mit ihren beweglichen Scherköpfen besonders für Wangen. Doch mit dem flexiblen Scherkopf eines Folienrasierers gelangen Sie besser in kleine Flächen wie unter der Nase. Einige günstigere Folienrasierer aus dem Test haben jedoch eine starre Scherfläche, wobei sich der gesamte Kopf je nach Modell auf bis zu zwei Achsen neigen kann. Das muss nicht schlecht sein, denn die Unbeweglichkeit gibt mehr Kontrolle für Feinarbeiten.
Die beste Lösung hängt von Ihrer eigenen Gesichtsform und Ihren Vorlieben bei der Handhabung des Rasierers ab - generell gilt jedoch: Je mehr Teile beweglich sind, desto besser die Rasur.
In unserem Test rasierte kein Modell weniger als 40 Minuten am Stück. Da eine wiederholte Glattrasur je nach Kollegen fünf bis zehn Minuten in Anspruch nahm, läuft man insbesondere dank rechtzeitiger Akkuwarnungen kaum Gefahr, mitten in der Rasur pausieren zu müssen. Nur in seltenen Fällen lädt ein Elektrorasierer erst nach deutlich über 100 Minuten wieder vollständig auf. Alle Akkus im Rasierer-Test waren vom Typ Li-Ion.
Sofern Sie also Ihren Rasierer nicht gerade dafür benutzen, Ihr Gesichtshaar stundenlang mit den beiliegenden Trimmern täglich minuziös durchzustufen und in Form zu bringen, sollten Sie sich keine Gedanken über die Akkulaufzeit machen - selbst auf Reisen nicht.
Wenn Sie den Elektrorasierer unter der Dusche oder sogar mit Schaum zur Nassrasur benutzen, sollte das Gerät natürlich wasserdicht sein. Viele Hersteller geben an, dass ihre Rasierer für Nassrasur geeignet sind, nicht alle Modelle tragen jedoch eine offizielle IP-Zertifizierung. Die IP-Klasse „IPX7“ steht hierbei für den Schutz bei vorübergehendem Untertauchen in bis zu ein Meter Wassertiefe - also genug für Dusche oder Badewanne.
Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, können Sie auf eine solche Kennzeichnung achten, bei Markenprodukten sollte aber auch die Angabe „wasserfest“ im Normalfall ausreichen. Bei schlecht verarbeiteten Billiggeräten ist das jedoch nicht immer der Fall.
Das beiliegende Zubehör bei Elektrorasierern stammt in der Regel aus einem von drei Bereichen: Ein längenverstellbarer Aufsatz kann den Rasierer zum Barttrimmer machen. Verbreitet ist auch diverses Pflegezubehör, zumindest eine kleine Reinigungsbürste, teilweise aber auch Reinigungsmittel und Öl. Bei einigen hochpreisigen Geräten gibt es sogar eine Reinigungsstation dazu, in die der Rasierer gesteckt werden kann. Die letzte Kategorie umfasst die Aufbewahrung und den Transport: Ein softes Etui ist Standard, mitunter bekommen Sie aber auch ein stabiles Hardcase.
Zuletzt sollten Sie auch noch darauf achten, wie teuer und gut erhältlich Ersatzteile für das Rasierer-Modell sind. Die Klingen im Folien- oder Rotationsscherkopf sind Verschleißteile. Zwar halten sie für gewöhnlich eineinhalb oder zwei Jahre, dann sollten sie aber ausgetauscht werden. Und je teurer der Rasierer selbst ist, desto hochpreisiger sind meist auch die Ersatzteile. Ein Ersatzscherkopf kann 20 Euro aber auch bis zu 100 Euro kosten.
Die Entscheidung für die Nass- oder die Trockenrasur hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut. Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer. Das liegt aber vor allem daran, dass die Trockenrasur oberflächlicher ist.
Die Nassrasur mit offener Klinge geht direkt an die Hautoberfläche, die Haarentfernung ist sehr viel gründlicher, lässt kaum Stoppeln zurück und die Glätte hält somit auch länger an. Dafür ist aber größerer Aufwand nötig: Das Einschäumen, Rasieren und Zwischenspülen lässt sich nicht immer schnell während der Morgentoilette erledigen. Zudem kann die Klinge auf nackter Haut zu kleineren und größeren Verletzungen führen und die Haut somit irritieren.
| Merkmal | Trockenrasur | Nassrasur |
|---|---|---|
| Gründlichkeit | Weniger gründlich | Sehr gründlich |
| Zeitaufwand | Gering | Hoch |
| Hautschonung | Schonender | Weniger schonend |
| Verletzungsrisiko | Gering | Hoch |
Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen, die beste Rasur zu erzielen:
Braun setzt auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer - eine Entscheidung zwischen den beiden Herstellern ist daher in erster Linie eine Frage des Rasursystems. In den Tests der Stiftung Warentest haben die Braun-Modelle seit einigen Jahren die Nase knapp vorn, die entsprechenden Testgeräte von Philips aber sitzen ihnen in Schlagdistanz im Nacken.
Braun und Philips bilden zusammen das führende Doppelgestirn unter den Elektrorasierern und dominieren zudem eindeutig den Markt. Das Rennen um die Krone ist knapp, die Spitzenposition mal mit einer der Series von Braun, kurz darauf wieder mit einer von Philips besetzt.
Die Reinigung eines Elektrorasierers ist wichtig, um seine Lebensdauer zu verlängern und eine hygienische Rasur zu gewährleisten. Hier sind einige Tipps:
Ein guter Elektrorasierer kann die tägliche Rasur erheblich erleichtern. Achten Sie beim Kauf auf die Art des Scherkopfs, die Flexibilität, die Akkulaufzeit und das Zubehör. Ob Sie sich für einen Folien- oder Rotationsrasierer entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben und den Konturen Ihres Gesichts ab. Mit den richtigen Tipps und Tricks steht einer glatten und angenehmen Rasur nichts mehr im Wege.
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