Elektrische Rasur leicht gemacht: Im großen Elektrorasierer-Test haben wir aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft. Unsere Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen die Empfehlungen aus unserem Rasierer-Test in einer Übersicht. Wir erklären unser Testverfahren und stellen kurz vor, worauf es bei Elektrorasierern ankommt.
Die meisten aktuellen Elektrorasierer bringen heute bereits alle grundlegenden Funktionen mit - etwa Trocken- und Nassrasur, flexible Scherköpfe und eine solide Akkulaufzeit. Daher fließen diese Standardmerkmale in unserem Rasierer-Test nicht mehr gesondert in die Bewertung ein. Premium-Rasierer ab etwa 150 Euro bieten darüber hinaus zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie eine automatische Reinigungsstation, spezielle Modi für empfindliche Haut oder präzise Akkuanzeigen mit Prozentanzeige.
Auch in Sachen Bedienkomfort haben hochwertige Modelle oft die Nase vorn: Ihre Scherköpfe passen sich besonders flexibel den Gesichtskonturen an.
Sie können hauptsächlich zwischen zwei Typen von Elektrorasierern wählen, die sich in Hinsicht auf die Rasierköpfe voneinander unterscheiden:
Keine der beiden Bauformen ist allgemein besser oder schlechter als die andere, die eigenen Vorlieben und Anforderungen entscheiden über den passenden Rasierer.
Alle Rasierer der preislichen Mittelklasse erreichen mindestens ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis.
Die Entscheidung für die Nass- oder die Trockenrasur hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut. Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer. Das liegt aber vor allem daran, dass die Trockenrasur oberflächlicher ist. Die Rasierklingen haben mehr Abstand zur Haut.
Die Nassrasur mit offener Klinge geht direkt an die Hautoberfläche, die Haarentfernung ist sehr viel gründlicher, lässt kaum Stoppeln zurück und die Glätte hält somit auch länger an. Dafür ist aber größerer Aufwand nötig: Das Einschäumen, Rasieren und Zwischenspülen lässt sich nicht immer schnell während der Morgentoilette erledigen. Zudem kann die Klinge auf nackter Haut zu kleineren und größeren Verletzungen führen und die Haut somit irritieren. Die perfekte Nassrasur erfordert daher Übung, gerade wenn Sie mit Unebenheiten der Haut zu kämpfen haben. Die ideale Methode der Rasur gibt es nicht.
Ist der Elektrorasierer wasserdicht, erlaubt er die Nassrasur. Die Rasur mit Schaum oder unter der Dusche ist zwar hautschonender und wird oft als angenehmer empfunden.
Hier stellen wir einige der im Testlabor geprüften Elektrorasierer vor:
Der Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) ist ein rundum toller Elektrorasierer. Der Rotationsscherkopf arbeitet fast flüsterleise und trotzdem sauber. Einen Drei-Tage-Bart säbelt der Rasierer gut ab und die meisten Partien werden bei unseren vier Testern auch im Alltag zufriedenstellend glatt - vereinzelt gibt es Probleme im Oberlippen- und Kinnbereich, wo dieser Rasierertyp oft Schwierigkeiten hat. Uns gefallen auch die lange Laufzeit von fast 90 Minuten (Herstellerangabe: 60 Minuten) und die halbautomatische Reinigungsstation. Diese ist zwar keine richtige Ladestation, aber der große Reinigungsmittelbottich ist leicht auszuwischen und nachzufüllen. Der Rasierer bietet außerdem eine schön detaillierte Anzeige mit prozentualem Ladestand.
Bei der Rasur hat der Philips Series 5000 (S5898/35) seine typischen Rotationsrasierer-Probleme: Oberlippen und Kinnpartien sind schwierig, dafür rasiert er andere Teile gut. Insgesamt fällt die Rasur gut aus. Darüber hinaus arbeitet das Gerät schön leise. Seine Reinigung ist ziemlich einfach, und allgemein gefällt uns die Bedienung gut. Die Laufzeit ist exzellent: Philips gibt 60 Minuten an, wir haben mehrfach über zwei Stunden gemessen. Geladen wird er über USB. Weiterhin kann man sich besondere Aufsätze hinzukaufen, etwa einen Bürstenkopf oder einen Bartstyler.
Die Anleitung hat aber Frustfaktor: Diese umfasst sehr viele verschiedene Modellvarianten, so dass man die Information für das eigene Gerät erst einmal herauspicken muss.
Der Panasonic Series 900+ (ES-LS6A) ist ein richtig starker Folienrasierer. Zwar wird er beim Scheren etwas warm, aber bei drei von vier Testern holte er sich eine Bestnote - und beim vierten immerhin noch ein "gut". Der Rasierer arbeitet schnell und leise, benötigt aber ein bisschen mehr Reinigungsaufwand. Immerhin liegt Öl für eine intensive manuelle Wartung bei, das ist selten. Zur Sonderausstattung zählt das Hartschalen-Reiseetui. Dafür fehlt leider eine Reinigungsstation. Und der Ladevorgang funktioniert ausschließlich übers lose Kabel.
Die Akkulaufzeit fällt mit 80 Minuten ziemlich lang aus, die Ladezeit mit 56 Minuten gehört zu den kürzesten im Test. Der Verpackung liegt ein dickes Sammelsurium an Anleitungen in sehr vielen Sprachen bei, das erzeugt unnötig viel Papiermüll. Der Rasierer ist, insbesondere angesichts der fehlenden Station, sehr teuer.
Ob Sie mit der Rasurleistung des Braun Series 9 Pro+ (9515s) zufrieden sein werden, ist gesichtsabhängig: Zwei unserer Tester waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die anderen beiden mussten unter der ziependen Folie und unsauber rasierten Koteletten leiden. Dabei ist das Gerät sehr laut und vibriert stark. Eindeutig großartig ist hingegen die Ausstattung: Zur vollständigen Reinigungs-Lade-Station gesellt sich ein sehr großes Reiseetui. Die tägliche Bedienung ist eher was für große Hände, da das ganze Gerät ziemlich groß und klobig ist. Mit Abdeckung wiegt der Rasierer 200 Gramm.
Die Reinigung ist sehr gut, hier gibt es keine negativen Auffälligkeiten. Die Laufzeit des Pro-Rasierers fällt mit maximal 48 Minuten eher kurz aus, die Ladezeit von 66 Minuten ist hingegen wieder typisch.
Der Remington F8 Ultimate (Xf8705) ist kein schlechter Rasierer, aber auch nicht wirklich gut. Seine Rasur ist unterm Strich zufriedenstellend, allerdings dauert es bis dahin bei einigen Testern eine lange Zeit und viele Durchgänge. Das hat teilweise zu Hautirritationen und leichten Schnitten geführt. Weiterhin haben einige Tester am Hals kaum eine gute Rasur hinbekommen und Koteletten sind auf Ohrhöhe wegen des breiten Gehäusekopfs ein Hindernis.
Der Rasierer summt in einer angenehmen Lautstärke und zeichnet sich durch eine lange Laufzeit von rund 80 Minuten aus. Allerdings benötigt der Aufladevorgang über 100 Minuten. Das ist sehr langsam. Der F8 Ultimate kommt mit einem Reisebeutel und einer sehr kompakt faltbaren Ladeschale. Die ist leider etwas wackelig und zum Laden notwendig - der Rasierer selbst hat keinen Kabelanschluss. Er wiegt knapp über 200 Gramm und gehört damit zu den schwereren Modellen. Immerhin ist er auch ziemlich günstig.
Klar definierte Konturen, exakte Haarlängen, sanfte Übergänge: Einen Bart richtig in Form zu bringen, ist eine Kunst für sich. Fast alle Bartschneider im Test trimmen und stylen Bärte gut. Ein Trimmer ist mangelhaft - er enthält zu viele Schadstoffe.
Die Hauptaufgabe, das Trimmen und Stylen, meisterten acht der neun von uns untersuchten Barttrimmer gut. Nur mit einem ist es vergleichsweise schwierig, kritische Hautstellen zu erreichen. Ein Trimmer ist ruppig zur Haut, ein anderer verrät nicht, wie voll der Akku noch ist.
Wer seinen Drei-Tage-Bart überall auf die gleiche Länge stutzen möchte, braucht keinen Profi-Barttrimmer. Es reicht ein Gerät mit nur einem Kammaufsatz. Der wird mit jedem Trimmer mitgeliefert.
Je komplexer aber die Bartform, desto höher die Ansprüche ans Zubehör. Die von uns getesteten Trimmer haben bis zu sechs verschiedene Aufsätze.
Bei jedem Trimmen verfangen sich Barthaare zwischen den kammartigen Messern und in der Mechanik darunter. Deshalb sollte ein Barttrimmer nach jeder Nutzung gereinigt werden.
Wichtig für die Kaufentscheidung ist auch, wie gut ein Trimmer in der Hand liegt. Nicht bei jedem Modell im Test überzeugten Form und Gewicht.
Je nach Bartform sollten für den perfekten Look auch immer einzelne Gesichtspartien glatt rasiert werden, etwa an den Wangen oder am Hals. Einem der getesteten Trimmer liegt dafür sogar ein Nassrasierer bei.
Viele Elektrorasierer sind mit einem Trimmer ausgestattet. Dabei gibt es verschiedene Varianten:
Ein Trimmer ist ein grobes Instrument, dessen Spezialität einfache, gerade Linien sind. Variationen der Schnittlänge sind nicht vorgesehen, und bei größeren Flächen werden Sie überproportional viel Zeit aufwenden müssen, wenn Sie diese mit den schmalen Messern eines Trimmers bearbeiten.
Teilbartträger sind daher besser bedient mit einem Elektrorasierer, der mithilfe eines speziellen Trimmaufsatzes zum Bartschneiden auf anspruchsvollere Aufgaben eingestellt ist. Die Aufsätze erlauben meistens Schnittlängenvarianten und fallen auch breiter/größer aus.
Eine Alternative für Teilbartträger kann daher ein Body-Groomer sein. Diese lassen sich mit diversen Spezialaufsätzen und Scherfolien beziehungsweise Messern bestücken, darunter auch Präzisionstrimmern für das Gesicht/den Bart sowie Scherköpfe für eine Glattrasur. Mit den besten Modellen unter den Bodygroomern ist ein perfektes Styling von Kopf bis Fuß möglich.
Egal ob Drei-Tage-Bart, eine stolze Mähne oder stylische Fades - ein Barttrimmer ist ein Muss für jede Person mit Gesichtsbehaarung. Wir haben uns den neuesten Modellen hingenommen und sie ausgiebig getestet.
Für den Barttrimmer Test hat die Redaktion verschiedene Modelle im täglichen Gebrauch auf Performance, Handhabung, Längeneinstellungen, Akkulaufzeit sowie deren besondere Features getestet. Unser umfassender Test bietet Verbrauchern - egal welcher Bartlänge - eine fundierte Grundlage für die Auswahl eines Barttrimmers für die persönlichen Bedürfnisse.
Hier eine Übersicht der besten Barttrimmer im Vergleich:
Welcher Barttrimmer für Sie der richtige ist, hängt von Ihrem Bartwuchs, der Bartlänge, der Hautempfindlichkeit und Ihrem Stylingwunsch ab.
Mit einem 3-Tage-Bart-Rasierer können Sie diesen ordentlich stylen. Mit den Schnittstufen lassen sich die Bartkonturen laut diverser Online-Tests besonders gut in Form schneiden. Der Akku eines solchen Rasierers hat je nach Modell eine Kapazität von bis zu 60 Minuten. Wählen Sie jetzt aus unserer Vergleichstabelle auf welt.de einen 3-Tage-Bart-Rasierer mit möglichst vielen Schnittstufen, um eine besonders saubere Rasur durchführen zu können.
Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien min. Schnittlänge, Schnittstufen, Stromversorgung und wasserdicht gelegt.
Hier eine Übersicht der Top 3-Tage-Bart-Rasierer und aktuelle Angebote:
| Position | Produktmodell | Preis ca. | Stromversorgung | Positiv |
|---|---|---|---|---|
| Platz 1 | One Blade QP2734/30 von Philips | ca. 48 € | Akku | 60 min Laufzeit, qualitativ hochwertig |
| Platz 2 | Series 3 3010BT von Braun | ca. 97 € | Netz / Akku | 45 min Laufzeit (Akku), qualitativ hochwertig |
| Platz 3 | MB320C von Remington | ca. 14 € | Netz / Akku | 40 min Laufzeit (Akku), Handgriff für gute Handhabung |
| Platz 4 | Series 7 BT7441 von Braun | - | - | 100 min Laufzeit, qualitativ hochwertig |
| Platz 5 | Series 3 310BT von Braun | ca. 84 € | Akku | 30 min Laufzeit, widerstandsfähig |
tags: #elektrischer #Rasierer #Bart #Test
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.