Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte der Popkultur, von Jackie Chans Comeback bis zu Mysterien in der Serie "Cobra Kai" und Filmen über Al Capone.
Jackie Chan (70) hat bei den Critics' Choice Awards 2025 in Los Angeles ein spektakuläres Comeback hingelegt. Der Schauspieler, der zuletzt vor über fünf Jahren bei einer Preisverleihung in den USA zu sehen war, trat am 7. Februar auf die Bühne, um den Preis für den "Besten fremdsprachigen Film" zu überreichen. Schon bei der Ankündigung durch Gastgeberin Chelsea Handler (49), die ihn humorvoll als "Sexsymbol" bezeichnete, war die Begeisterung des Publikums groß.
Als Jackie schließlich in einem schwarzen Anzug die Bühne betrat, erhoben sich alle Anwesenden zu einer stehenden Ovation, wie Hello! berichtet. Der 70-Jährige zeigte sich sichtlich gerührt und bedankte sich mehrfach für die große Anerkennung seiner Branchenkollegen. Neben seiner Rede, in der er die verbindende Kraft des Kinos würdigte, war auch der Moment seiner Preisübergabe besonders emotional. Jacques Audiard (72), der für seinen Film "Emilia Pérez" ausgezeichnet wurde, konnte sein Glück kaum fassen und scherzte: "Jackie Chan hat mir einen Preis überreicht. Ich fühle mich, als wäre ich gestorben und im Himmel gelandet."
Jackies glamouröse Rückkehr auf die Bühne des Rampenlichts könnte einen ersten Vorgeschmack auf sein kommendes Projekt liefern. In wenigen Monaten, im Mai 2025, kehrt er in "Karate Kid: Legends" in seine legendäre Rolle des Weisheitslehrers Mr. Han zurück. Mit über 200 Filmen und zahlreichen internationalen Auszeichnungen bleibt Jackie eine der schillerndsten Personen des Filmgeschäfts. Privat engagiert sich der Star seit Jahrzehnten für zahlreiche wohltätige Zwecke. So beeindruckte er zuletzt im August 2024 bei den Paralympischen Spielen in Frankreich, als er die Olympische Flamme durch die Straßen von Paris trug.
Auch wenn sich der Schauspieler in den letzten Jahren weitgehend aus dem Rampenlicht zurückgezogen hatte, scheint er immer noch genau zu wissen, wie er seine Fans begeistern kann - ob auf der Leinwand oder als charmanter Redner auf der Bühne.
Absolut. Cobra Kai never dies! Dieser Leitspruch gilt durchaus für das Dojo aus der „Karate Kid“-Reihe, doch die gleichnamige Netflix-Serie hat nun mit dem letzten Drittel der sechsten Staffel ihr Ende gefunden. Bevor „Karate Kid: Legends“ den Fokus wieder auf die Lehren von Mr. Miyagi richtet, stand in „Cobra Kai“ noch einmal Johnny Lawrence im Mittelpunkt, der endlich einen großen Sieg im Valley feiern durfte.
Doch selbst eine finale Staffel mit stolzen 15 Episoden reichte nicht aus, um alle offenen Fragen zu beantworten. Zwei dieser Fragen wurden sogar erst in Staffel 6 aufgeworfen und lassen Fans nun ratlos zurück. Diese drei Mysterien verdienen eine Aufklärung:
Daniel LaRussos Weltbild wurde in „Cobra Kai“ Staffel 6 gleich mehrfach erschüttert. Mr. Miyagi war nicht nur älter als erwartet, er wurde auch für den brutalen Raub einer Halskette polizeilich gesucht, nahm am Sekai Taikai teil und tötete dabei sogar seinen Kontrahenten. Diese Offenbarungen setzten Daniel ordentlich zu, passten sie doch so gar nicht zu dem weisen, milden Mr. Miyagi aus seiner Erinnerung.
Im „Cobra Kai“-Finale wurde dann aufgeklärt, dass die Kette, die Mr. Miyagi gestohlen haben soll, eigentlich seiner Mutter gehörte. Er schenkte die Kette seiner Frau, die in einem Internierungslager starb, woraufhin eine Wache sie an sich nahm. Miyagi holte sich die Kette zurück und galt daraufhin als Dieb.
Dieses Wissen beruhigte Daniel LaRusso, doch die Tatsache, dass Mr. Miyagi beim Sekai Taikai jemanden umgebracht hat, wurde nie mehr thematisiert. Es ist wahrscheinlich, dass es zu diesem Ereignis einfach nichts mehr zu sagen gab, denn anders als bei der Situation mit der Kette handelt es sich hier nicht um ein Missverständnis.
Es ist anzunehmen, dass Mr. Miyagi seinen Gegner aus Versehen tötete und aus Scham nie mehr über seine Teilnahme am Sekai Taikai sprach. Dennoch ist es seltsam, dass diese Information Daniel LaRusso erst so sehr schockierte und anschließend keine Rolle mehr spielte.
Die vorletzte Episode von „Cobra Kai“ endete mit dem Tod von John Kreese und Terry Silver. Dabei opferte sich der geläuterte Kreese selbst, um Silver davon abzuhalten, Johnny Lawrences Familie als Druckmittel einzusetzen, um ihn zur Niederlage zu zwingen.
Auch wenn uns die schlecht eingefärbten Perücken der Stuntmänner im finalen Kampf leicht aus der Illusion rissen, war es eine spannende Szene, bei der sich die Frage stellte: Wie werden die anderen Figuren auf den Tod von Kreese und Silver reagieren?
Die Antwort auf diese Frage bleibt „Cobra Kai“ uns schuldig, denn abgesehen von einem kurzen „Wo ist Silver?“ von Sensei Wolf wurden die beiden einstigen Schurken im Finale mit keiner Silbe erwähnt.
Im Gespräch mit Netflix verriet Ralph Macchio immerhin, wie Daniel LaRusso wohl auf den Tod von Kreese und Silver reagiert hätte:
„Daniel LaRusso ist im Grunde seines Herzens immer noch ein gutherziger Mensch. Auf menschlicher Ebene heißt es nicht: ‚Juhu! Ding-dong, die Hex‘ ist tot. Lasst uns feiern!‘ Ich denke, er hätte wahrscheinlich gemischte Gefühle dabei. Sie haben bekommen, was sie verdient haben, aber auf der anderen Seite ist es auch irgendwie beunruhigend und bedauerlich.“
Für Hayden Schlossberg, einen der „Cobra Kai“-Showrunner, steht fest, dass Kreese und Silver bei der Bootsexplosion gestorben sind. Eine geschnittene Szene aus dem Finale hätte jedoch alles verändert, wie Kreese-Darsteller Martin Kove im Interview mit Parade erklärte:
„Es war meine Hand mit dem Ring - nur die Aufnahme der Hand, die das Magazin nimmt, in dem steht: 'Was ist mit Terry Silver passiert?' Aber [die Autoren der Serie] hielten das nicht für nötig. Es wäre vielleicht ein bisschen übertrieben gewesen, wenn der Typ eine Explosion überlebt hätte.“
Da Terry Silver am Ende von „Cobra Kai“ ohnehin todkrank war, hätte es sich nicht gelohnt, ihn die Explosion überleben zu lassen. In einer Serie, die es mit dem Realismus eh nie zu genau nahm, hätte Kreese jedoch durchaus überleben können. Durch die von Kove beschriebene Szene hätte sich das Finale auch gleich ein wenig runder angefühlt.
„Cobra Kai“ holte im Laufe der sechsten Staffeln immer wieder Darsteller aus den „Karate Kid“-Filmen zurück. Auf einen Auftritt von Hilary Swank als Julie Pierce aus „Karate Kid IV - Die nächste Generation“ warteten Fans jedoch vergeblich. Zuvor wurde ein mögliches Wiedersehen mit Pierce sowohl von den „Cobra Kai“-Showrunnern als auch von Swank selbst angedeutet, umso enttäuschender war da ihr Fernbleiben in den letzten fünf Folgen.
Auch wenn Hilary Swank seit „Karate Kid IV“ zu einem namhaften Star wurde, machte „Cobra Kai“ bisher stets einen großen Bogen um diesen Film, der Mr. Miyagi eine neue Schülerin verpasste und erstmals auf Ralph Macchio als Daniel LaRusso verzichtete. Somit wäre ein Auftritt von Julie Pierce für die Handlung auch nicht notwendig gewesen.
Andrew McCarthy, geboren am 29. November 1962 in New York City, kam durch Zufall zum Film. Während seines Schauspielstudiums am "Circle in the Square Workshop" an der New Yorker Universität riet ihm ein Kommilitone, sich auf eine Zeitungsanzeige zu bewerben, in der ein junger Schauspieler für eine Teenager-Komödie gesucht wurde.
Nach Rollen in Filmen wie "THE BENIKER GANG" (1985) und "HEAVEN HELP US" (Die Himmelsstürmer, 1985) folgte "ST. ELMO'S FIRE" (St. Elmo's Fire - Die Leidenschaft brennt tief, 1985). McCarthy sagte über seine Rolle in diesem Film: "Ich glaube, ich habe eine ganze Menge von Kevin Dolenz in mir. In der Zeit, in der ich am College war, entzog ich mich auch immer der Situation."
Anfang der 1990er Jahre begann seine Karriere, wie die vieler anderer Teenie-Stars der 1980er Jahre (Matthew Broderick, Rob Lowe, C. Thomas Howell, Ralph Macchio etc.), zu stagnieren. McCarthy äußerte sich dazu: "Ich spiele gerne Charaktere, die aus dem Leben gegriffen sind und sich an einem Scheidepunkt befinden oder in einer Krise stecken und eine Entscheidung treffen müssen. Ich glaube, dass die Leute in meinem Alter nicht mehr so viel Zeit haben, jung zu sein. Es gibt den Zwang, selbst erzeugt oder von außen, schnell erwachsen zu werden. Ich hätte es gerne, wenn die Menschen, die meine Filme sehen, erkennen, dass die Leute darin wirklich sind, dass sie einen Teil des Lebens repräsentieren."
Alphonse Gabriel Capone, kurz „Al Capone“, war einer der wohl größten Gangsterbosse der Menschheitsgeschichte. Er wurde 1947 aus dem Gefängnis entlassen, gesundheitlich schwer angeschlagen durch eine Neuro-Syphilis. Der Film "Capone" erzählt die Geschichte seines letzten Jahres in der Residenz in Florida, mit Tom Hardy in der Hauptrolle.
Einst ein skrupelloser Geschäftsmann und Schmuggler, der Chicago mit eiserner Faust regierte, war Al Capone der berüchtigtste und gefürchtetste Top-Gangster Amerikas. Die Behörden konnten ihm zwar nicht wegen seiner Verbrechen habhaft werden, sehr wohl aber seiner Vergehen wegen Steuerhinterziehung. Im Alter von 47 Jahren, nach fast einem Jahrzehnt Gefangenschaft, wird er entlassen, ist jedoch gesundheitlich gezeichnet und fortan nicht mehr der gleiche. Im Kreise seiner Familie versucht der kranke Patriarch die Erinnerung an die Millionen von Dollar, die er auf seinem Grundstück versteckt hatte, zu bewahren.
Obwohl der Film nicht unbedingt pausenlos brutal und gewalttätig ist, macht er in manchen Szenen eine klare Ausnahme und es fließt jede Menge Blut. Tom Hardy übernimmt die Rolle des Gangsterbosses Al Capone. Nach Auftritten in Kurzfilmen spielte er in der TV-Mini-Serie „Band of Brothers: Wir waren Brüder“ (2001) zum ersten Mal in einer größeren Produktion. Kurz darauf gehörte er zum Cast von „Black Hawk Down“ und spielte Shinzon in „Star Trek: Nemesis“ (2002).
Matt Dillon spielt Johnny, einen einstigen Vertrauten Capones. Bekannt wurde er als einer der „Outsider - Rebellen ohne Grund“ im Jahr 1983 mit den Kollegen Ralph Macchio („Karate Kid“), Patrick Swayze, Rob Low, Emilio Estevoz und Tom Cruise.
Linda Cardellini spielt die Ehefrau von „Fonse“, wie sie ihn nennt. Serienfans ist sie vor allem durch die Rolle der Samantha Taggart in „Emergeny Room: Die Notaufnahme“ (126 Folgen - 2003 bis 2009) ein Begriff.
Filme über Al Capone sind nicht neu, und Hollywood hat sich schon mehrfach an diesem Stoff versucht. Ob Paul Muni in „Scarface“ (1932) oder Robert de Niro in „The Untouchables“ (1987), es waren fast immer Kassenschlager. Nun ist es Tom Hardy, der im ersten Gedanken rein gar nichts mit dem realen Alphonse Capone gemeinsam hat.
Zunächst möchte ich dieses Thema der Ähnlichkeit aufgreifen. Auch wenn man sich hier sicherlich Mühe gegeben hat, so gab es hier einige Defizite. Der echte Capone war deutlich fülliger und in einigen Szenen sieht man Kleberänder oder den Ansatz der Perücke. In diesem Bereich als ein klares Manko!
Allerdings ist dieser Teil auch fast schon der einzige negative Faktor in „Capone“. Tom Hardy ist schauspielerisch eine Bank und vermutlich hat man daher auch diese Wahl getroffen. Die anderen Charaktere sind zwar nicht unbedingt blass gegen Hardy, aber fallen auch nicht groß ins Gewicht. Der Fokus liegt bei Al Capone und streng genommen passiert in diesem Film gar nicht so viel. Es wird sein letztes Jahr und der endgültige körperliche Verfall des ehemaligen Mafiabosses gezeigt und in zweiter Instanz geht es um die von Al auf dem Grundstück versteckten Millionen.
Trotz der spärlichen Handlung ist der Film aber dennoch sehr interessant und weiß zu fesseln. Was allerdings auch nach der Sichtung noch nicht so recht klar ist, ob die Darstellung des Capone in dieser sehr überzeichneten Version noch realistisch ist.
Man muss darüber nachdenken, für sich selbst analysieren und am Ende feststellen, welche große schauspielerische Leistung hier von Tom Hardy gezeigt wurde.
tags: #ralph #macchio #perücke
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