Profi-Haarbürsten im Test: Warmluftbürsten, Entwirrbürsten und mehr

Die Auswahl an Haarbürsten ist riesig, von der Rundbürste über die Skelettbürste bis hin zum Tangle Teezer. Für jede Haarstruktur gibt es das richtige Modell, ebenso für jedes Styling-Problem. Die neuen Bürsten sollen Ziepen verhindern, für viel Volumen sorgen und das Haar sanft entwirren. Unser Haar braucht mindestens genauso viel Pflege wie ein luxuriöser Kaschmirpullover. Daher macht es Sinn, in eine hochwertige Haarbürste zu investieren.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen umfassenden Überblick über verschiedene Arten von Haarbürsten, ihre Anwendungsbereiche und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Welche Bürste für welchen Haartypen?

Warmluftbürsten: Trocknen und Stylen in einem Schritt

Viele Menschen sind am frühen Morgen vor der Arbeit gestresst und haben wenig Zeit, um ihre Haare aufwendig zu stylen. Wer dennoch auf ein perfektes Haarstyling nicht verzichten möchte, sollte sich eine Warmluftbürste zulegen. Mit ihr ist es möglich, die Haare gleichzeitig zu trocknen und zu stylen. So spart man Zeit und profitiert trotzdem von einer perfekt gestylten Frisur.

Eine Warmluftbürste ist eine elektrische Haarbürste, die Funktionen unterschiedlichster Haargeräte vereinigt. Zu ihnen gehören unter anderem der Föhn, die Rundbürste oder der Lockenstab. Die Kombination der Funktionen ermöglicht verschiedene Aufsätze, welche die Haare gleichzeitig trocknen und stylen können. Die warme Luft entzieht dem Haar Feuchtigkeit und es kommt zu einer Verteilung der Wärme auf der Kopfhaut. So lassen sich unterschiedliche Frisuren im Handumdrehen stylen.

Warmluftbürsten arbeiten mit Temperaturen von 80 bis 120 Grad Celsius und behandeln die Haare demnach schonender als andere Haarstyling-Geräte. Jedoch halten die Frisuren dementsprechend auch weniger lang. Rundbürsten verleihen dem Haar Wellen oder Locken. In der Regel gibt es hier Aufsätze in unterschiedlichen Größen. Wer widerspenstiges Haar zu bändigen hat, sollte zu einer Glättbürste greifen. Der Unterschied zum Glätteisen ist, dass man mit der Bürste durch die Haare geht, als würde man sie kämmen.

Leistung und Ausstattung von Warmluftbürsten

Warmluftbürsten bringen, wie die meisten Haarstyling-Geräte, unterschiedliche Leistungen mit sich. Diese variieren zwischen 300 und 1.200 Watt. Hierbei richtet man sich nach der eigenen Haarstruktur. Volles Haar benötigt demnach eine stärkere Leistung als dünnes, feines Haar. Hier ist es wichtig, dass die Warmluftbürste zwei Gebläse- und Temperaturstufen hat. Eine Kaltstufe dient zur Fixierung der Haare nach dem Styling. Die Temperatur und das Gebläse werden je nach Haar-Typ und Styling individuell eingestellt. Weiterhin wichtig ist ein Überhitzungsschutz.

Mit unterschiedlichen Aufsätzen lassen sich verschiedene Frisuren stylen. Beim Kauf einer Warmluftbürste sollten in der Regel zwei bis drei Aufsätze enthalten sein. Ein Föhnaufsatz ist in den meisten Fällen immer dabei. Die Maße der Rundbürsten sind ausschlaggebend für das Styling der Haare. Die Borsten von Warmluftbürsten sind in aller Regel aus Kunststoff oder Naturhaar. Weiterhin hat die Bürste eine Beschichtung aus Keramik, welche dafür sorgt, dass sich die Wärme ebenmäßig verteilt, um das Stylen der Haare zu vereinfachen.

Die Stromversorgung läuft üblicherweise über ein Kabel, welches man in eine Steckdose stecken muss. Hier ist es wichtig, dass sich das Kabel um 360 Grad drehen lässt, damit die Bürste uneingeschränkt verwendbar ist. Andere Modelle lassen sich mit einem Akku antreiben.

Einige Warmluftbürsten haben zusätzlich eine rotierende Funktion. Das bedeutet, dass die Haare automatisch aufgewickelt werden. Diese drehenden Bewegungen verleihen dem Haar Volumen. Das spart Zeit und gewährleistet ein einfaches Stylen. Neben der rotierenden Funktion besitzen einige Modelle auch eine Ausrollfunktion. Diese wickelt die Haare eigenständig auf und wickelt sie auch wieder aus.

Empfehlungen für verschiedene Haartypen

  • Kurze Haare oder Bob: Greifen Sie zu Warmluftbürsten mit einem Aufsatz von 25 Millimetern wie bei der Babyliss Shape & Smooth. Die Leistung ist ab 300 Watt bereits ausreichend. Das Gerät sollte zwei Heiz- und Gebläsestufen beinhalten sowie eine Ausrollautomatik.
  • Feine und empfindliche Haare: Hier eignet sich eine Warmluftbürste mit Ionentechnologie und einer Keramikbeschichtung wie bei der Remington Warmluftbürste AS7500. Die Haare stehen dadurch weniger ab und lassen sich schonend bearbeiten. Hier ist eine Leistung ab 600 Watt passend. Der Aufsatzdurchmesser sollte zwischen 25 und 30 Millimetern liegen.
  • Lange und dicke Haare: Hier sollte auf mehrere Aufsätze geachtet werden sowie auf eine Mindestleistung von 1.000 Watt. Der Durchmesser der Aufsätze liegt hier bei 40 oder mehr Millimetern. Die Bürsten sollten nach Möglichkeit in zwei Richtungen rotieren können. Modelle beginnen hier ab 40 Euro.

Beliebte Hersteller von Warmluftbürsten

Der aktuell beliebteste Hersteller von Warmluftbürsten ist wohl Dyson. Er befindet sich im Preissegment eher im überdurchschnittlichen Bereich, überzeugt aber auch durch seine Leistungen. Der Dyson Airwrap ermöglicht es, zahlreiche Frisuren mit nur einem Gerät zu stylen. Geräte wie Lockenstab oder Glätteisen werden nicht mehr benötigt. Auf dem Markt kommt kein anderes Gerät an die Vielfältigkeit des Dyson Airwrap heran.

Aber auch weitere Hersteller bieten gute und preisgünstigere Produkte an. Zu ihnen gehören Braun, Philips, Grundig, Rowenta, Remington, BaByliss oder auch Revlon. BaByliss zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass Naturborsten zum Einsatz kommen. Das beugt unter anderem Haarbruch vor. Die Gräte von Rowenta lassen sich in unterschiedlichen Preisklassen erwerben und bringen umfangreiches Zubehör mit sich. Das Modell von Dyson ist zwar preislich in der Oberklasse angesiedelt, punktet aber mit einer sehr guten Verarbeitung, tollem Design und vielen Einstellungsmöglichkeiten. Wer einen Testsieger mit gutem Handling sucht, sollte sich den Braun Satin Hair 7 AS 720 einmal näher anschauen.

Personen mit dünnem Haar sollten zu einer Warmluftbürste mit Ionentechnologie greifen. Produkte wie die Revlon RVDR5222PE Salon One-Step Warmluftbürste entziehen dem Haar durch die Abgabe von negativen Ionen keine Feuchtigkeit und wirken zudem noch antistatisch. Die Haare stehen demnach weniger stark ab. Wer dickes und widerspenstiges Haar zu bändigen hat, sollte mindestens ein Gerät mit einer Wattzahl von 1.000 Watt kaufen. Ein von der Fachpresse gelobtes Produkt ist der SHARK FlexStyle 5-in-1. Dieser bietet eine hohe Leistung von 1400 Watt und erhält in den Testberichten immer die Note "gut" oder "sehr gut".

Haarbürsten für jeden Haartyp

Haar ist nicht gleich Haar und Bürste ist nicht gleich Bürste. Deshalb sollten Sie beim Kauf einer Bürste zunächst auf die Struktur Ihrer Haare schauen.

  • Feine Haare: Feine Haare sind oft sehr empfindlich. Deshalb ist es wichtig, sanft mit ihnen umzugehen - auch beim Kämmen. Am besten eignen sich hier Borsten, die weich und flexibel sind und möglichst weit auseinanderliegen. Feine Haare profitieren außerdem von Haarbürsten mit natürlichen, beispielsweise Wildschweinborsten. Bei feinem Haar kommt hinzu, dass es schnell zu einer statischen Aufladung kommen kann.
  • Dünnes Haar: Während mit »feinen Haaren« Haare gemeint sind, die von ihrem Durchmesser sehr fein sind, ist bei »dünnem Haar« die Haardichte gemeint. Deshalb gibt es auch direkt einen Unterschied, welche Borsten sich hier empfehlen. Haarbürsten mit dicht aneinander stehenden Borsten sind ebenso geeignet wie Kämme.
  • Dicke Haare: Dicke Haare brauchen eine Haarbürste, die ihnen standhalten kann. Das A und O sind auch hier wieder die Borsten. Sie sollten stabil sein und sich möglichst nicht biegen. Demnach eignen sich hier Kunststoffborsten am besten.
  • Trockene Haare: Bei trockenen Haaren können Naturborsten Wunder wirken. Sie schenken erstens Glanz und verteilen zweitens - was noch wichtiger ist - das Sebum, also das ölige Sekret, das von den Talgdrüsen auf unserer Kopfhaut produziert wird - in den Längen des Haares und sorgen so für eine durchfeuchtete Struktur.
  • Normales Haar: Bei normalem Haar ist die Haarpflege recht simpel - es geht allen voran ums Entwirren. Flexible oder feste Borsten - was Ihnen und Ihren Haaren mehr liegt. Was außerdem gut tut, ist eine Haarbürste, die Ihre Kopfhaut schön massiert. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und das Haar wird in den Wurzeln mit Nährstoffen versorgt.
  • Lockige Haare: Viele empfehlen, lockige Haare nie mit einer Haarbürste, sondern nur mit den Fingern, maximal mit einem Kamm, durchzukämmen. Möchte man doch auf eine Haarbürste zurückgreifen, sollten die Borsten hier möglichst weit auseinanderliegen. Die beste Empfehlung wäre hier also eine sogenannte Skelettbürste mit starren Borsten. Locken sollten Sie übrigens stets nur im nassen Zustand kämmen.

Borsten-Varianten

Die wohl gängigsten Borsten-Varianten bei Haarbürsten sind Kunststoff und Wildschweinborsten. Generell lässt sich sagen, dass Kunststoffborsten effektiver entwirren und die Kopfhaut angenehm massieren, während Naturborsten die Haare durch die Verteilung von Talg und Co. besser ins Gleichgewicht bringen.

Weitere Funktionen von Haarbürsten

In allererster Linie soll eine Haarbürste natürlich die Haare entwirren und von allen Kletten befreien. Tatsächlich kann eine Haarbürste aber noch mehr. Zum einen massiert sie die Kopfhaut, zum anderen wird die Durchblutung angeregt und die Haarstruktur mit wertvollen Nährstoffen versorgt. Aber auch als Frizz-Gegner oder als Styling-Tool kann die Haarbürste zum Einsatz kommen. Für Letzteres eignet sich besonders gut eine Rundbürste, mit der Sie sich direkt beim Föhnen eine Frisur stylen können. Durch das Durchkämmen wird außerdem der Talg von der Kopfhaut in die Länge der Haare verteilt. Verfügt die Haarbürste über Naturborsten wie Wildschweinborsten, erfüllt sie noch einen weiteren Zweck: Sie befreit die Haare von Schmutz und Styling-Rückständen.

Wie oft sollte man die Haare bürsten?

Generell empfiehlt es sich, seine Haare morgens und abends durchzubürsten. Jedoch: Vermeiden Sie es, wenn möglich, Ihre Haare direkt nach dem Waschen zu kämmen. Shampoo, die Hitze des Wassers und Co. öffnen die Schuppenschicht der Haare, wodurch diese besonders empfindlich werden. In der Ruhe liegt die Kraft gesunder Haare! Wenn Sie zu hektisch oder grob durch Ihre Haare gehen, reißen Sie erstens welche aus und zweitens könnten die Haare von der ruppigen Behandlung abbrechen. Und ebenso wichtig: Vermeiden Sie es, immer direkt vom Ansatz bis in die Spitzen zu kämmen. Besser ist es, in den Spitzen zu beginnen. Die Haare oben am Ansatz mit einer Hand stabilisieren und dann langsam von unten nach oben vorarbeiten.

Vielleicht kennen Sie den Trick, die Haare über Kopf zu bürsten? Tatsächlich ist das eine gute Variante, um einerseits den Haaren - wenigstens für einen kurzen Moment - mehr Volumen zu schenken. Aber auch die Durchblutung der Kopfhaut wird so andererseits intensiver angeregt, ebenso die Lymphen.

Reinigung der Haarbürste

Wie bereits erwähnt, nimmt eine Haarbürste einiges an Schmutz aus Ihren Haaren mit. Ob das Reste von Haarspray, Haargel und Co. sind oder einfach die körpereigenen Fette oder auch Schuppen - schnell sieht eine Haarbürste schmutzig aus. Deshalb ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Legen Sie Ihre Haarbürste oder den Kamm einfach mit ein wenig Shampoo in ein warmes Wasserbad. Wer es noch gründlicher haben möchte, fährt mit den Fingern und einer Portion Shampoo zwischen den Borsten entlang. Weichen Sie die Beauty-Tools für ca. zwei Stunden ein (Borsten zeigen dabei nach unten) und spülen Sie sie anschließend gründlich ab. Auch in unserem Test haben wir bewertet, wie gut und unkompliziert sich eine Haarbürste reinigen lässt.

Top-Haarbürsten im Test

Wir haben 29 Haarbürsten getestet, um die beste zu finden. Die gute Nachricht vorweg: So richtig enttäuscht waren wir (fast) gar nicht. Die meisten Haarbürsten sind gut, viele sehr gut. Allerdings gilt es zu unterscheiden, für welchen Haartyp und für welchen Zweck eine Haarbürste überhaupt gebraucht wird.

Testsieger: Ninabella Bio Haarbürste

Die Spiral Bio Haarbürste von Ninabella überzeugt mit ihrem beweglichen Bürstenkopf ebenso wie mit ihren Detangling-Künsten. Eine super Haarbürste, die außerdem für jeden Haartyp und jeden Einsatzbereich geeignet ist. Die Bürste bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sorgt für knotenfreies, glänzendes Haar.

Zunächst ist es natürlich die Bürstenform, die bei der Ninabella Bio Haarbürste ins Auge springt. Der Bürstenkopf ist beweglich und spiralförmig angelegt. Sieht abgefahren aus, fühlt sich wunderbar an. Insbesondere auf der Kopfhaut erzeugt die ergonomische Form ein herrlich wunderbares Gefühl. Aber auch beim Entwirren enttäuscht die Allzweckbürste nicht. Schnell, einwandfrei und ohne Ziepen werden Kletten und Co. aufgelöst. Dabei ist besonders schön, dass sich die schmalen, recht langen und doch weit auseinanderliegenden Borsten für alle Haartypen und alle Einsatzsituationen eignen, wie etwa zum Entwirren, Stylen und beim Föhnen. Die Bürste aus Bio-Kunststoff (29 % aus Stroh) ist superleicht, robust und unempfindlich, wodurch sich die Haarbürste simpel reinigen lässt. Der Bürstenstiel ist flach und mit einem Blumenmuster verziert - wodurch die Haarbürste nicht rutscht und gut in der Hand liegt.

Die Ninabella Bio Haarbürste wird als die angenehmste Haarbürste der Welt angepriesen - und wir können diesem Urteil einfach nur zustimmen.

Ebelin Pflege und Glanz Haarbürste

Die Ebelin Pflege und Glanz Haarbürste überzeugt mit flexiblen Kunststoff- und Wildschweinborsten sowie einem angenehm massierenden Effekt auf der Kopfhaut. Im trockenen Haar gleitet sie mühelos und sorgt für ein glattes, glänzendes Finish. Im nassen Haar braucht es dagegen etwas mehr Geduld.

Der Bürstenkopf bringt spürbares Gewicht nach vorn, was sie beim Bürsten leicht kippen lässt - nicht dramatisch, aber auffallend. Der Griff ist schmal und liegt dennoch angenehm in der Hand. Die Borstenkombination ist interessant. Zwischen den Wildschweinborsten sitzen sehr flexible Kunststoffborsten, die beim Durchziehen gut nachgeben. Hier ziept demnach gar nichts und dennoch wird zuverlässig entwirrt. Im trockenen Haar gleitet die Bürste angenehm gleichmäßig durch die Längen. Knoten werden gelöst, das Haar fällt danach weich, glatt und glänzend. Selbst kleine Verwirrungen werden zuverlässig erfasst, ohne dass man mehrfach ansetzen muss. Im nassen Haar braucht es ein paar Durchläufe mehr, bis alles vollständig entwirrt ist, aber auch hier bleibt das Gefühl angenehm - kein Reißen, kein Ziehen. Positiv fällt das Kopfhautgefühl auf. Die Bürste arbeitet intensiv, kratzt aber nicht an der Haut. Einzelne Haare lassen sich problemlos aus der Bürste ziehen.

Tangle Teezer Original

Die kleine Tangle Teezer hat es echt drauf: Die unterschiedlich hohen Borsten entwirren Haare problem- und schmerzlos. Die Tangle Teezer Original ist angeblich die weltweit meistverkaufte Haarbürste. Jeder wollte eine haben! An diesem Trendfaktor hat sich bis heute nichts geändert. Allen voran liegt diese Beliebtheit an der patentierten Borstentechnologie.

Erfunden wurde sie von Shaun Pulfrey, einem Stylisten aus Großbritannien. Die Borsten der Tangle Teezer Original sind leicht flexibel und unterschiedlich lang - so kommen sie problem- und tatsächlich auch schmerzlos durch nasse und trockene Haare verschiedener Haartypen. Auch in unserem Versuch funktionierte das Entwirren sehr gut, schnell und ohne ein Ziepen. Erneut sorgt dieses schonende Durchkämmen dafür, dass Spliss und Haarbruch möglichst weit minimiert werden.

Beurer HT 10 Ionen-Bürste

Das Besondere an der Beurer HT 10 ist ganz klar die Ionen-Funktion. Schöne, glänzende Haare wünschen wir uns doch alle. Doch oft ist die Mähne schlicht stumpf. Die HT 10 von Beurer soll das ändern. Dazu müssen Sie einfach auf einen Knopf drücken und die Ionen freilassen.

Tatsächlich erzielt die Beurer StylePro sehr gute Ergebnisse in unserem Kämm-Test. Sie entwirrt schnell, gut und ohne zu ziepen. Von der Optik erinnert die Ionen-Bürste irgendwie an die Original Tangle Teezer: Sie hat keinen Griff, eine leicht ovale Form und unterschiedlich lange Kunststoffborsten. Allerdings ist sie deutlich schwerer, besonders mit den zwei für die Ionen-Funktion nötigen Batterien.

Olivia Garden Ceramic + Ion Rundbürste

Aus Keramik und mit Ionen-Funktion: Diese Rundbürste bringt ein innovatives Design mit sich. Allen, die mit einer Rundbürste umgehen können, empfehlen wir die Ceramic + Ion von Olivia Garden. Zunächst ist da der Keramikkörper der Stylingbürste: Das Material ist sehr leicht und sorgt außerdem dafür, dass sich die Wärme stabil und schnell über den gesamten Bürstenkörper verteilt. Und dann sind da die Borsten aus ionisiertem Nylon. Sie verhindern fliegende Haare und sorgen für eine glänzende Mähne. Die Borsten sind extrem dünn und die Bürste hat echt viele. Damit gelingt das Entwirren sehr gut und ohne Ziepen. Die Rundbürste liegt gut in der Hand und ist schön ausbalanciert. Geeignet ist die Bürste für alle Haartypen, wobei Sie aus verschiedenen Größen für Ihre Frisur auswählen können.

Wet Brush im Vergleich

Hier ist eine tabellarische Übersicht der Wet Brush Modelle, die im Test gut abgeschnitten haben:

ModellPreisMaterialBesondere Funktion
Wet Brush Go Green Curl Detanglerca. 14 €pflanzenbasierter Kunststoffbesonders entwirrend
Wet Brush-Pro Shine Enhancerca. 14 €Gummifür besonderen Glanz
Wet Brush pro Flex Dryca. 14 €Silikon, Kunststoffbesondere Flexibilität und schnelle Trocknung
Wet Brush-Pro Paddle Detanglerca. 12 €GummiPaddle
Wet Brush Original Detangler Purpleca. 7 €Kunststoffentwirrend

Die Wet Brush Pro Entwirrungsbürste entwirrt jedes längere Haar sehr angenehm sanft und leicht. Die Wet Brush Pro im trockenen Haar, sondern auch im nassen getestet und auch hier hatte ich keine Probleme durchzukommen. Außerdem soll sie Haarausfall und Spliss vermeiden. Die Classic Serie von der Wet Brush Pro Entwirrungsbürste umfasst insgesamt sieben tolle Farben und ist für ca. 15,00 € beim Friseur oder bei ausgewählten Beauty-Fachhändlern zu bekommen.

Haarbürsten ohne Ziepen

Nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs wird die Bürste gut und gerne mal rausgeholt. Nicht zuletzt, da sich gerade bei langem Haar am Hinterkopf schnell mal Knoten oder Verfilzungen bilden können. Die Haare zu entheddern kann teilweise ganz schön schmerzhaft sein. Dafür gibt es spezielle Bürsten, die darauf ausgelegt sind, Knötchen und verhedderte Haare schnell wieder geschmeidig zu kämmen.

Empfehlungen für Haarbürsten ohne Ziepen

  • Tangle Teezer Original und Wet Brush: Geht es darum, Knoten aus den Haaren zu lösen und sie wieder zu entheddern, greifen wohl die meisten auf den beliebten Tangle Teezer zurück. Die Entwirrbürste ist dank der abgerundeten Form nicht nur besonders handlich - die zwischen hoch und tief wechselnden Borstenreihen machen den Tangle Teezer zur perfekten Haarbürste ohne Ziepen.
  • Ninabella Bio-Haarbürste: Die Ninabella Haarbürste ist für lockige und lange Haare die perfekte Wahl und sorgt dafür, dass Knoten und verhedderte Haare schnell wieder entheddert werden. Die Haarbürste ist mit Kunststoff-Borsten ausgestattet, die mit Nylon-Noppen bestückt sind, was beim Kämmen auch für die Kopfhaut besonders angenehm sein kann. Hergestellt wird das Beauty-Tool aus recyceltem Meeresplastik.
  • Parsa Beauty Entwirrbürste: Auch die Haarbürste von Parsa Beauty kommt mit Kunststoffpins, die nicht nur ohne ziepen und reißen Knoten lösen, sondern auch auf der Kopfhaut angenehm sind. Der Griff mit Anti-Rutsch-Effekt bietet auch bei festen Knoten den nötigen Halt.
  • Detangler-Bürste von Manta: Die Haarbürste funktioniert nicht nur zum Entwirren, sondern auch für eine entspannende Kopfhautmassage und zur Durchblutungsförderung der Kopfhaut. Die Haarbürste ist dank der Form und Beschaffung aus Kunststoff besonders flexibel und somit nicht nur für glatte Haare, sondern auch für Locken, feines Haar und auch für lange Haare geeignet. Nicht zuletzt verleiht sie dem Haar einen tollen Glanz.
  • Fabcare Wildschweinborstenbürste: Die Haarbürste von Fabcare kommt mit Wildschweinborsten, die dein Haar ohne Ziepen und Reißen von Knoten und Verfilzungen befreien. Die Doppelspirale passt sich deiner Kopfform an und bietet Flexibilität beim Kämmen und Bürsten. Das Besondere an Wildschweinborstenbürsten ist zudem, dass sie natürliche Öle gleichmäßig im Haar verteilen, sie es obendrein geschmeidiger machen und letztlich weniger Haarwäschen notwendig sein können.
  • Lily England Detangler: Ausgestattet mit weichen Massageborsten entwirrt sie das Haar sanft und ohne Ziepen. Außerdem ist sie schonend zur Kopfhaut und soll sogar Haarbruch minimieren.

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