Ein hochwertiger Elektrorasierer ist für viele Männer unverzichtbar, insbesondere auf Reisen. Angesichts der großen Auswahl stellt sich die Frage: Welcher Rasierer ist der Beste? Im großen Elektrorasierer-Test haben wir aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft.
Unsere Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten. Hier ist ein Überblick über die besten Modelle und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Trockenrasur, Nassrasur oder am besten beides in einem Modell? Hier sind einige der besten Rasierer, die im Test überzeugen konnten:
Im Folgenden werden wir die einzelnen Modelle genauer betrachten und die Vor- und Nachteile erläutern.
Für den Rasierer-Test wurden die Modelle in puncto Gründlichkeit, Hautfreundlichkeit und Handhabung miteinander verglichen. Weitere Kriterien waren Besonderheiten wie spezielle Scherköpfe und Extras wie eine Schnellladefunktion, eine Reinigungsstation und diverse Verwendungsmöglichkeiten - stets mit dem Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Alle Rasierer im Test erfüllten unsere Anforderungen, einige überzeugten durch innovative Technik oder eine besonders angenehme Handhabung.
Die meisten aktuellen Elektrorasierer bringen heute bereits alle grundlegenden Funktionen mit - etwa Trocken- und Nassrasur, flexible Scherköpfe und eine solide Akkulaufzeit. Daher fließen diese Standardmerkmale in unserem Rasierer-Test nicht mehr gesondert in die Bewertung ein. Premium-Rasierer ab etwa 150 Euro bieten darüber hinaus zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie eine automatische Reinigungsstation, spezielle Modi für empfindliche Haut oder präzise Akkuanzeigen mit Prozentanzeige.
Auch in Sachen Bedienkomfort haben hochwertige Modelle oft die Nase vorn: Ihre Scherköpfe passen sich besonders flexibel den Gesichtskonturen an.
Die Trockenrasur mit dem Elektrorasierer kam verständlicherweise erst mit der Elektrifizierung auf. Die ersten Rasierapparate mit Elektromotor wurden in den 1930er Jahren angeboten. Am grundlegenden Prinzip hat sich seither wenig geändert: Automatisch oszillierende oder rotierende Klingen schneiden die Körperhaare schnell und effektiv.
Um Verletzungen zu verhindern, befindet sich der Scherblock bzw. die Rotationsklingen hinter einer perforierten Scherfolie oder einem Gitter, welche die Haare durchlassen, gleichzeitig aber die Haut schonen. In fast 90 Jahren hat sich der Elektrorasierer technologisch enorm weiterentwickelt und optimiert, sodass die Trockenrasur heute in puncto Gründlichkeit fast mit der Nassrasur mithalten kann.
Sie können hauptsächlich zwischen zwei Typen von Elektrorasierern wählen, die sich in Hinsicht auf die Rasierköpfe voneinander unterscheiden:
Keine der beiden Bauformen ist allgemein besser oder schlechter als die andere, die eigenen Vorlieben und Anforderungen entscheiden über den passenden Rasierer.
Bei Rotationsrasierern sind in der Regel drei Scherköpfe im Dreieck angeordnet, sie können sich jedoch in der Art und Geschwindigkeit der Rotation unterscheiden. Bei Folienrasierern finden Sie Scherköpfe mit fünf, vier, drei oder zwei Scherfolien. Einzelne Modelle haben stattdessen wiederum eine einzelne vibrierende Scherklinge.
Für die angenehme und gründliche Rasur muss sich der Rasierer den Gesichtskonturen anpassen. Die Flexibilität des Scherkopfs entscheidet darüber, wie anschmiegsam er ist. Rotationsrasierer eignen sich mit ihren beweglichen Scherköpfen besonders für Wangen. Doch mit dem flexiblen Scherkopf eines Folienrasierers gelangen Sie besser in kleine Flächen wie unter der Nase.
Hier eine detailliertere Analyse der getesteten Modelle:
Der Philips Series 9000 Prestige ist ein rundum toller Elektrorasierer. Der Rotationsscherkopf arbeitet fast flüsterleise und trotzdem sauber. Einen Drei-Tage-Bart säbelt der Rasierer gut ab und die meisten Partien werden bei unseren vier Testern auch im Alltag zufriedenstellend glatt - vereinzelt gibt es Probleme im Oberlippen- und Kinnbereich, wo dieser Rasierertyp oft Schwierigkeiten hat.
Uns gefallen auch die lange Laufzeit von fast 90 Minuten (Herstellerangabe: 60 Minuten) und die halbautomatische Reinigungsstation. Diese ist zwar keine richtige Ladestation, aber der große Reinigungsmittelbottich ist leicht auszuwischen und nachzufüllen. Der Rasierer bietet außerdem eine schön detaillierte Anzeige mit prozentualem Ladestand.
Bei der Rasur hat der Philips Series 5000 seine typischen Rotationsrasierer-Probleme: Oberlippen und Kinnpartien sind schwierig, dafür rasiert er andere Teile gut. Insgesamt fällt die Rasur gut aus. Darüber hinaus arbeitet das Gerät schön leise. Seine Reinigung ist ziemlich einfach, und allgemein gefällt uns die Bedienung gut. Die Laufzeit ist exzellent: Philips gibt 60 Minuten an, wir haben mehrfach über zwei Stunden gemessen. Geladen wird er über USB.
Weiterhin kann man sich besondere Aufsätze hinzukaufen, etwa einen Bürstenkopf oder einen Bartstyler. Die Anleitung hat aber Frustfaktor: Diese umfasst sehr viele verschiedene Modellvarianten, so dass man die Information für das eigene Gerät erst einmal herauspicken muss.
Der Panasonic Series 900+ ist ein richtig starker Folienrasierer. Zwar wird er beim Scheren etwas warm, aber bei drei von vier Testern holte er sich eine Bestnote - und beim vierten immerhin noch ein "gut". Der Rasierer arbeitet schnell und leise, benötigt aber ein bisschen mehr Reinigungsaufwand. Immerhin liegt Öl für eine intensive manuelle Wartung bei, das ist selten.
Zur Sonderausstattung zählt das Hartschalen-Reiseetui. Dafür fehlt leider eine Reinigungsstation. Und der Ladevorgang funktioniert ausschließlich übers lose Kabel. Die Akkulaufzeit fällt mit 80 Minuten ziemlich lang aus, die Ladezeit mit 56 Minuten gehört zu den kürzesten im Test. Der Verpackung liegt ein dickes Sammelsurium an Anleitungen in sehr vielen Sprachen bei, das erzeugt unnötig viel Papiermüll. Der Rasierer ist, insbesondere angesichts der fehlenden Station, sehr teuer.
Der Remington F8 Ultimate ist kein schlechter Rasierer, aber auch nicht wirklich gut. Seine Rasur ist unterm Strich zufriedenstellend, allerdings dauert es bis dahin bei einigen Testern eine lange Zeit und viele Durchgänge. Das hat teilweise zu Hautirritationen und leichten Schnitten geführt. Weiterhin haben einige Tester am Hals kaum eine gute Rasur hinbekommen und Koteletten sind auf Ohrhöhe wegen des breiten Gehäusekopfs ein Hindernis.
Der Rasierer summt in einer angenehmen Lautstärke und zeichnet sich durch eine lange Laufzeit von rund 80 Minuten aus. Allerdings benötigt der Aufladevorgang über 100 Minuten. Das ist sehr langsam. Der F8 Ultimate kommt mit einem Reisebeutel und einer sehr kompakt faltbaren Ladeschale. Die ist leider etwas wackelig und zum Laden notwendig - der Rasierer selbst hat keinen Kabelanschluss. Er wiegt knapp über 200 Gramm und gehört damit zu den schwereren Modellen. Immerhin ist er auch ziemlich günstig.
Ob Sie mit der Rasurleistung des Braun Series 9 Pro+ zufrieden sein werden, ist gesichtsabhängig: Zwei unserer Tester waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die anderen beiden mussten unter der ziependen Folie und unsauber rasierten Koteletten leiden. Dabei ist das Gerät sehr laut und vibriert stark.
Eindeutig großartig ist hingegen die Ausstattung: Zur vollständigen Reinigungs-Lade-Station gesellt sich ein sehr großes Reiseetui. Die tägliche Bedienung ist eher was für große Hände, da das ganze Gerät ziemlich groß und klobig ist. Mit Abdeckung wiegt der Rasierer 200 Gramm. Die Reinigung ist sehr gut, hier gibt es keine negativen Auffälligkeiten. Die Laufzeit des Pro-Rasierers fällt mit maximal 48 Minuten eher kurz aus, die Ladezeit von 66 Minuten ist hingegen wieder typisch.
Beim Kauf eines Rasierers spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle, um das passende Modell für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden:
Die Entscheidung für die Nass- oder die Trockenrasur hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut.
Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer. Das liegt aber vor allem daran, dass die Trockenrasur oberflächlicher ist. Die Rasierklingen haben mehr Abstand zur Haut. Darum zeigen sich schnell wieder Haarstoppeln, wenn die Haut anfangs glatt ist.
Die Nassrasur mit offener Klinge geht direkt an die Hautoberfläche, die Haarentfernung ist sehr viel gründlicher, lässt kaum Stoppeln zurück und die Glätte hält somit auch länger an. Dafür ist aber größerer Aufwand nötig: Das Einschäumen, Rasieren und Zwischenspülen lässt sich nicht immer schnell während der Morgentoilette erledigen. Zudem kann die Klinge auf nackter Haut zu kleineren und größeren Verletzungen führen und die Haut somit irritieren.
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Nassrasur | Gründlich, lang anhaltende Glätte | Aufwendig, höheres Verletzungsrisiko, Hautreizungen möglich |
| Trockenrasur | Schnell, einfach, schonend zur Haut | Oberflächlicher, Stoppeln schneller sichtbar |
Für die Reinigung eines Elektrorasierers muss das Gerät ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Wasserdichte Modelle können unter fließendem Wasser abgespült werden, um Haare und Hautreste zu entfernen. Viele moderne Rasierer haben spezielle Reinigungsprogramme oder eine Reinigungsstation, die die Scherköpfe hygienisch säubern. Alternativ kann ein Pinsel verwendet werden, um Haare aus dem Scherkopf zu entfernen.
Bei Nassrasur-Modellen sollte man zusätzlich regelmäßig die Klingen mit einem geeigneten Reinigungsmittel und warmem Wasser reinigen, um Ablagerungen zu verhindern. Die regelmäßige Reinigung verlängert die Lebensdauer der Klingen.
Die Wahl des richtigen Elektrorasierers hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Achten Sie auf die Art des Scherkopfes, die Flexibilität, die Akkulaufzeit und die zusätzlichen Funktionen, die Ihnen wichtig sind. Mit dem richtigen Rasierer können Sie eine gründliche und schonende Rasur genießen.
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