Lästiges Rieseln auf den Schultern? Schuppen können sehr unangenehm sein. Dieser Artikel untersucht, wie gut verschiedene Shampoos gegen Kopfhautschuppen wirken und wie sie das Haar pflegen. Hier finden Sie eine Auswahl an geeigneten Shampoos und Testergebnisse.
In einem Test wurden elf Shampoos, die laut Anbieter gegen Schuppen helfen sollen, geprüft. Bewertet wurden die Anti-Schuppen-Wirkung, die Pflegewirkung, die Anwendung sowie Deklaration und Verpackung. Das Ergebnis ist erfreulich: Lästiges Rieseln können Verbraucher gut behandeln, auch für wenig Geld.
An der Tabellenspitze steht ein Anti-Schuppen-Shampoo vom Discounter. Es schneidet als einziges im Test insgesamt sehr gut ab. Mit umgerechnet 50 Cent pro 100 Milliliter ist es zudem vergleichsweise preisgünstig. Das von uns geprüfte Shampoo des Marktführers Head & Shoulders landet im Mittelfeld. Insgesamt ausreichend und damit Schlusslicht ist das einzige Naturkosmetikum im Test. Im Vergleich mit einem Naturkosmetikprodukt aus einem früheren Test schneidet es zwar ordentlich ab - immerhin wirkt es gegen Schuppen.
Wie aber wirken die Shampoos eigentlich gegen Schuppen? Sie enthalten Antimykotika - das sind Wirkstoffe, die bestimmte Mikroorganismen auf der Kopfhaut bekämpfen, wie etwa die Hefe Malassezia furfur. „Deren Stoffwechselprodukte reizen die Haut und rufen Entzündungen hervor. Die Folgen sind Schuppen, manchmal auch Rötungen und Juckreiz“, sagt Dr.
In den von uns getesteten Shampoos sind häufig die Stoffe Piroctone-Olamine und Zink-Pyrithione enthalten, teils kombiniert mit anderen Wirkstoffen. Sie gelten als sicher und sind laut EU-Kosmetikverordnung zugelassen.
Zertifizierte Naturkosmetikhersteller verzichten auf synthetisch hergestellte Antimykotika. Sie setzen auf natürliche Substanzen - etwa bestimmte pflanzliche Auszüge. Im Kampf gegen das Rieseln bietet es Anhängern natürlicher Kosmetika also durchaus eine Alternative. In unserem Test sogar mit Erfolg: Das Naturkosmetikprodukt reduziert Schuppen immerhin befriedigend.
Als die Friseurin ins Haar der Probanden greift und einzelne Strähnen durch die Fingerspitzen gleiten lässt, ist sie mit zwei Shampoos unzufrieden. Es sind das Naturkosmetikprodukt und das Shampoo einer Drogeriemarktkette. Die Messungen in der Zugprüfungsmaschine bestätigen das Urteil der Expertin.
Um die Teststrähnen zu kämmen, die mit diesen beiden Shampoos gewaschen wurden, braucht die Maschine deutlich mehr Kraft als bei jenen, die mit den Konkurrenzprodukten behandelt wurden. Den Shampoos gelingt es offensichtlich nicht, die äußere Schicht der Haare zu glätten. Beide Produkte enthalten keine Silikone. Diese Stoffe glätten die Haaroberfläche, machen die Mähne geschmeidig und leicht kämmbar.
Langes oder strapaziertes Haar braucht besonders intensive Pflege. Optimal für Schuppengeplagte ist es, wenn schon das Shampoo gute Arbeit leistet. Denn: Die Wirkstoffe müssen bei der Wäsche auf die Kopfhaut gelangen. Sie sollten mit zusätzlichen Pflegeprodukten nicht gleich wieder weggespült werden.
Wer auf Kur und Spülung nicht verzichten will, sollte diese nur in die Längen geben. Eine Alternative sind sogenannte Leave-on-Produkte, die Nutzer ins Haar sprühen oder einmassieren und nicht wieder ausspülen. Die Wirkstoffe in Anti-Schuppen-Shampoos müssen die Kopfhaut erreichen. Conditioner und Kuren nicht auf der Kopfhaut anwenden - sie waschen die Anti-Schuppen-Wirkstoffe wieder aus.
Das Bio Anti Schuppen Wacholder Shampoo von Logona Naturkosmetik bietet dir eine sanfte Pflege für gereizte, trockene und schuppige Kopfhaut. Mit einem pflanzlichen Wirkstoffkomplex aus Wacholderöl und ausgewählten Extrakten beruhigt und reinigt es effektiv. Die milden Waschsubstanzen sind ideal für die tägliche Anwendung geeignet und helfen, Schuppen effektiv zu reduzieren.
Ein Tipp für die Anwendung: Massiere das Shampoo sanft in die nasse Kopfhaut ein und lasse es kurz einwirken, bevor du es gründlich ausspülst. So können die natürlichen Extrakte von Rosmarin, Brennnessel und Birke ihre volle Wirkung entfalten. Dieses vegane Shampoo ist nicht nur gut für deine Kopfhaut, sondern auch für die Umwelt, da es aus kontrolliert biologischem Anbau stammt.
Ein persönlicher Bericht schildert die Erfahrung mit Kopfhaut-Psoriasis und die erfolgreiche Behandlung mit KETO-MED und SQUA-MED Shampoos, sowie KERIUM. Die Kombination dieser Shampoos führte zu einer deutlichen Besserung des Juckreizes und der Beschwerden. Diese Mittel werden auch in der dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich eingesetzt.
Die Plastikflut im Badezimmer lässt sich mit festem Shampoo etwas eindämmen. In einem Test können die meisten überprüften Shampoos überzeugen. Mit einem Shampoostück kommt man deutlich länger aus als mit einem flüssigen Shampoo. Die Vorteile liegen also buchstäblich auf der Hand.
Wir haben 32 feste Shampoos eingekauft und im Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis ist erfreulich: Wir können mehr als drei Viertel der Shampoostücke im Test empfehlen. Aber ganz ohne Problemstoffe kommt auch diese Produktgruppe nicht aus. Die setzen Hersteller entweder bewusst ein, wie problematische Duftstoffe - oder sie gelangen als Verunreinigungen der Rohstoffe ins Produkt, wie Schwermetalle.
Problematische Duftkomponenten hat das Labor in zwei festen Shampoos im Test gefunden. In drei festen Shampoos im Test sind wir auf Blei gestoßen. Giftige Schwermetalle wie Blei sind in Kosmetik per Gesetz verboten. Eigentlich. Die im Labor gemessenen Bleigehalte in den drei betroffenen festen Shampoos liegen darüber.
Zum Schluss noch eine gute Nachricht: In den festen Shampoos im Test sind wir auf keine weiteren Problemstoffe, die zu Punktabzügen führen würden, gestoßen. PEG-Verbindungen und deren Abkömmlinge, die vor allem in flüssigen Shampoos, Duschgelen und Seifen häufig als Tenside für mehr Schaum und Waschkraft eingesetzt werden, waren bei keinem der festen Produkte in diesem Test mehr ein Thema.
Festes Shampoo lässt sich entweder zwischen den feuchten Händen oder direkt im nassen Haar aufschäumen. Zum Trocknen eignen sich beispielsweise eine Seifenschale, ein Seifenkissen aus Luffa oder ein kleines Säckchen, etwa aus Sisal, in dem das feste Shampoo hängend aufbewahrt wird.
Auch Lockenköpfe brauchen ab und zu ein Shampoo. Jedoch musst du nicht immer bei Build-up sofort zu einem Tiefenreinigungsshampoo greifen. Du könntest ein herkömmliches Shampoo mit starken Tensiden (z.B. Sulfaten) verwenden. Denn nicht jedes Tensid ist auch stark genug, um wirklich alle Produktablagerung zu entfernen. Vor allem helfen Tenside nicht dabei die Haare von Kalk und Chlor zu befreien.
Es werden Shampoos zur Tiefenreinigung empfohlen, welche meiner Ansicht nach in Wahrheit keine sind. Der Begriff ist nicht geschützt. In den meisten Fällen handelt es sich lediglich um ein Reinigungsshampoo. Das kann durchaus ausreichend sein, wenn du weiches Wasser zu Hause hast. Doch oft enthalten diese Shampoos nicht mal die Tenside welche auch Quats, wie kationische Tenside oder Polyquats entfernen können.
In manchen sogenannten Tiefenreinigungsshampoos ist dann eine hohe Konzentration an Proteinen drin. Diese Stoffe reparieren das Haar und sind grundsätzlich toll. Jedoch für manche Haartypen in einen zu hohen Maße schädlich. Wenn deine Haare einen Proteinschock haben, empfehle ich eine Tiefenreinigung. Nur macht es dann absolut keinen Sinn ein Shampoo mit vielen Proteinen zu verwenden.
Für die Umwelt und dich: Der Umwelt wegen, für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer und auch im Sinne deines Körpers bietet ein Shampoo ohne Mikroplastik eine gute Alternative zum herkömmlichen Produkt. Ein gutes Shampoo muss nicht zwangsläufig mit Mikroplastik formuliert sein.
| Produkt | Besonderheiten |
|---|---|
| Foamie Festes Shampoo | Vegan, plastikfrei, Aloe Vera |
| Lavera Shampoo | Vegan, Bio-Matcha, Bio-Quinoa |
| Sante Bio-Shampoo | Naturkosmetik, Bio-Birkenblatt |
| Logona Shampoo | Anti-Schuppen, Bio-Wacholderöl |
| Nature Box Shampoo | Silikonfrei, Avocado-Öl |
| Weleda Shampoo | Naturkosmetik, Bio-Jojobaöl |
| Sebamed Shampoo | Mild, sanft zur Kopfhaut |
Ob in deiner Haarpflege Mikroplastik enthalten ist, kannst du der INCI-Liste auf der Rückseite der Verpackung entnehmen - hierbei kannst du auf Nennung "poly" achten. Mittlerweile finden sich auf vielen Verpackungen sogar gut sichtbare Vermerke dank denen du direkt siehst, ob im Produkt Mikroplastik enthalten ist oder nicht - aber natürlich auch nicht immer.
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