Plötzlich vermehrter Haarwuchs bei Frauen: Ursachen und Behandlung von Hirsutismus

Übermäßiger Haarwuchs bei Frauen ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auf eine ernsthafte gesundheitliche Erkrankung hinweisen. Von Hirsutismus spricht man, wenn Frauen stark behaart sind an Stellen, die eher typisch für die männliche Körperbehaarung sind.

Unter Hirsutismus versteht man einen sehr starken Haarwuchs bei Frauen, der eher dem männlichen Behaarungsmuster entspricht. Charakteristisch sind etwa ein „Damenbart“ oder Haare an Brust und Rücken.

Frauen mit Hirsutismus haben einen sehr starken Haarwuchs, der eher der typischen männlichen Körperbehaarung entspricht. Zum Beispiel wachsen vermehrt dicke und dunkle Haare am Kinn und auf der Oberlippe, am Oberkörper oder Po. Zudem ist die Behaarung unter den Achseln und im Genitalbereich oft stark ausgeprägt - ähnlich wie bei Männern.

Dieser sehr starke Haarwuchs kann nach der Pubertät bei Frauen auftreten, deren Körper zu viele männliche Geschlechtshormone bildet. Zudem wachsen die Haare im Genitalbereich oft bis auf den Oberbauch oder die Innenseiten der Oberschenkel.

Als Hirsutismus bezeichnet man eine übermäßig starke Körperbehaarung bei Frauen. Häufig wachsen vermehrt Haare im Gesicht, beispielsweise als Oberlippen- oder Kinnbart, sowie am Rücken und auf der Brust.

Die Veränderungen im äußeren Erscheinungsbild der Betroffenen wie dem typischen Damenbart und stärkerer Körperbehaarung haben meist Auswirkungen auf psychosozialer Ebene. „Viele Frauen leiden unter Lebensunzufriedenheit und aus Scham unter Einschränkungen ihrer Sexualität", ergänzt der Gynäkologe.

Frauen mit Hirsutismus haben meist mehr männliche Geschlechtshormone im Körper als Frauen ohne Hirsutismus. Die häufigste Ursache ist das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), eine Hormonstörung der Eierstöcke.

Der Erkrankungsbeginn liegt typischerweise zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr. Das PCOS tritt bei etwa 5-10% der geschlechtsreifen Frauen auf.

Ursachen für Hirsutismus und Behandlungsmöglichkeiten

Ursachen von Hirsutismus

Auch Frauen haben männliche Geschlechtshormone (Androgene) im Körper, aber in der Regel deutlich weniger als Männer. Die Menge an Androgenen beeinflusst, wo welcher Haartyp wächst.

Nimmt der Anteil an Androgenen im Körper der Frau zu, kann es zu einer solchen eher für Männer typischen Ausprägung der Körperbehaarung kommen. Mit bis zu 80 Prozent ist das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) die häufigste Ursache für einen ausgeprägten Hirsutismus. Andere Ursachen für Hirsutismus sind seltener.

„Verstärkte Körperbehaarung, auch Hirsutismus genannt, kann als eine Begleiterscheinung von Störungen des Hormonhaushalts auftreten, die Fruchtbarkeitsprobleme und chronische Erkrankungen nach sich ziehen können", erklärt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V. (BVF).

„Denn oft steckt das so genannte Polyzystische Ovarsyndrom - kurz PCOS - dahinter. Das PCOS tritt in unterschiedlich starker Ausprägung auf. Typisch sind neben dem Hirsutismus auch Akne, Haarausfall, Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit.

„Aber es leiden auch etwa 70% der Betroffenen an Übergewicht und einer Insulinresistenz. Als Folge der Insulinresistenz erhöht sich das Risiko für Typ 2-Diabetes mellitus. Daneben sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Spätfolge des PCOS häufig", fügt Dr. Albring hinzu.

„Frauen und Mädchen mit solchen Beschwerden sollten sich unbedingt an einen Frauenarzt wenden, um die Ursachen abzuklären", empfiehlt der Frauenarzt aus Hannover. Ein einfacher Bluttest gibt darüber Auskunft, ob erhöhte Testosteron-Werte vorliegen, und eine eventuelle Fehlfunktion der Eierstöcke kann mit Hilfe eines Ultraschalls ermittelt werden.

„Sind die Testosteron-Werte normal und es besteht kein PCOS, kann die übermäßige Behaarung auch dadurch zu Stande kommen, dass die Haut der Betroffenen besonders sensibel auf das männliche Sexualhormon reagiert - dies wäre gesundheitlich weit weniger bedenklich", erläutert der Präsident des BVF.

Für das Polyzystische Ovarsyndrom gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, darunter hormonelle und medikamentöse Therapien.

Hier ist eine Tabelle, die die Hauptursachen für Hirsutismus zusammenfasst:

UrsacheBeschreibung
Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)Hormonstörung der Eierstöcke, häufigste Ursache
Erhöhte AndrogenproduktionÜberproduktion männlicher Geschlechtshormone
MedikamenteBestimmte Medikamente können Hirsutismus auslösen
Genetische VeranlagungErbliche Faktoren spielen eine Rolle
TumoreSelten, Tumore der Nebenniere oder Eierstöcke

Von genetischer Veranlagung über zu viele männliche Hormone bis hin zu Erkrankungen, die das Haarwachstum begünstigen. Die Ursachen für übermäßigen Haarwuchs bei Frauen sind vielfältig. Meist jedoch harmlos.

In den seltensten Fällen deutet männliche Körperbehaarung bei Frauen wirklich auf ein Krankheitsbild hin. Vielmehr sind übermäßig viel oder starker Haarwuchs im Gesicht, an der Brust, dem Rücken, Po, im Intimbereich, Bauch oder unter den Achseln Veranlagungssache.

Nur in etwa 10 Prozent der Fälle ist Hirsutismus hormonell verursacht oder tatsächlich krankheitsbedingt. Dies spricht für die permanente Entfernung der Behaarung an Problemzonen.

Typisch männlicher Haarwuchs bei Frauen kann Resultat eines erhöhten Testosteron-Spiegels sein. Schuld sind Hormonstörungen oder eine Hormonumstellung. Gerade bei dunkleren Haut- und Haartypen entwickelt sich übermäßige Körperbehaarung an für Frauen eher ungewöhnlichen Stellen in der Pubertät, während der Schwangerschaft und in den Wechseljahren. Hier kann mit weiblichen Hormonen entgegengewirkt werden.

Wird dies noch begleitet von unregelmäßigen Zyklen oder einer Veränderung der Stimmlage, sollte dies ärztlich abgeklärt werden. In seltenen Fällen kann eine typisch männliche Körperbehaarung in Verbindung mit weiteren Symptomen bei Frauen ein erstes Anzeichen für die Bildung von Tumoren der Nebenniere oder der Eierstöcke sein.

Hirsutismus kann ebenso durch eine langfristige oder hoch dosierte Einnahme von Medikamenten und anderen Substanzen verursacht werden - etwa durch künstliche Sexualhormone, Muskelaufbaumittel, Kortison, Blutdrucksenker und Haarwuchsmittel sowie bei Unterzuckerung und Autoimmunerkrankungen.

Die eigentlichen Funktionen der Eierstöcke, also der Eisprung und die Steuerung des Menstruationszyklus, werden gestört. Als idiopathisch bezeichnet man Hirsutismus, wenn die Ursache auch nach umfassender Diagnostik nicht geklärt werden kann. Diese Form des Hirsutismus ist mit bis zu 20 Prozent aller Fälle relativ häufig.

Die betroffenen Frauen besitzen eine normale Funktion der Eierstöcke und unauffällige Hormonwerte. Insbesondere Medikamente aus der Klasse der Androgene sowie Anabolika (meist anabole Steroide) können Hirsutismus begünstigen. Dabei handelt es sich um pharmakologische Substanzen, die eine muskelaufbauende Wirkung haben und oft von Bodybuildern verwendet werden.

Die Medikamente Minoxidil und Phenytoin können ebenfalls Hirsutismus auslösen. Minoxidil wird zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall verwendet, während Phenytoin zur Behandlung von Epilepsie, sowie Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird.

Bestimmte Tumore können durch die Produktion männlicher Sexualhormone (Androgene) und anderer Botenstoffe den Hormonstoffwechsel beeinflussen und so Hirsutismus auslösen. Auch Stoffwechselstörungen können das Auftreten von Hirsutismus begünstigen.

Dazu gehören unter anderem ein zu hoher oder zu niedriger Insulinspiegel (beispielsweise im Rahmen von Diabetes) und Störungen des Steroidstoffwechsels (beispielsweise durch eine Nebennierenrindeninsuffizienz).

Die Stärke der Körperbehaarung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein am ganzen Körper stärker ausgeprägter Haarwuchs, wird als Hypertrichose bezeichnet und ist genetisch bedingt.

Bei Hirsutismus hingegen, tritt der verstärkte Haarwuchs nicht gleichmäßig am ganzen Körper auf, sondern in Bereichen, die typischerweise einem männlichen Behaarungsmuster entsprechen, wie beispielsweise Gesicht, Rücken und Unterbauch.

Ein plötzlich neu auftretender verstärkter Haarwuchs sollte ärztlich abgeklärt werden. Dies gilt umso mehr, wenn sich zusätzlich weitere Merkmale einer Vermännlichung (Virilisierung) darstellen.

Hirsutismus entwickelt sich in der Regel während der Pubertät bzw. im frühen Erwachsenenalter. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen er sich erst ab dem mittleren Lebensalter zeigt.

Symptome von Hirsutismus

Symptome für Hirsutismus sind aber nicht nur Körperbehaarung an für Frauen eher untypischen Körperstellen, sondern auch extrem ausgeprägter Haarwuchs im Intimbereich oder an den Achseln. Dieser geht über die einzelnen Areale hinaus und verwächst mit der Behaarung weiterer Körperzonen optisch zu einem Gesamtbild.

Durch Hormonstörungen kann auch eine allgemeine Vigilisierung (Vermännlichung) auftreten, es kommt zu Haarausfall, die Stimme wird tiefer und die Klitoris vergrößert sich.

Egal was den übermäßigen Haarwuchs auslöst: Betroffene Frauen leiden unter der optisch sehr auffälligen, unschönen Körperbehaarung, die gesellschaftlich nicht akzeptiert ist.

Anstatt irritierte Blicke und böse Kommentare anderer Menschen zu riskieren, werden die Haare meist mit herkömmlichen Haarentfernungsmethoden entfernt. Durch die starke Struktur der Härchen kommt es nicht selten zu eingewachsenen Haaren, die sich entzünden und optisch zusätzlich stören können.

Diagnose von Hirsutismus

Erste Ansprechpartner für das Feststellen von Hirsutismus sind der Hausarzt oder der Frauenarzt. Zunächst wird der behandelnde Arzt eine körperliche Untersuchung durchführen und das Ausmaß der Körperbehaarung einschätzen.

Zudem gehören zur typischen grundlegenden Diagnostik die Bestimmung des Sexualhormonspiegels und gegebenenfalls weiterer Werte, wie die der Schilddrüsenhormone oder des Zuckerstoffwechsels.

Die Diagnose Hirsutismus ergibt sich für den Arzt unmittelbar aus dem charakteristischen männlichen Behaarungstyp einer Patientin: An Stellen wie Kinn, Oberlippe oder Brust finden sich vermehrt die kräftigen Terminalhaare.

Der Arzt oder die Ärztin wird im nächsten Schritt herausfinden wollen, ob bestimmte Erkrankungen oder Medikamente den Hirsutismus hervorgerufen haben. Verschiedene Blutwerte geben Aufschluss darüber, ob der Hirsutismus eine hormonelle Ursache hat und welche Erkrankung dahinterstecken könnte. Je nachdem, welche Ursache der Arzt vermutet, sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen sinnvoll.

Behandlung von Hirsutismus

Die möglichen Arten der Behandlung von Hirsutismus hängen von Ursache und Ausmaß bzw. der Ausprägung der Behaarung, sowie von den Wünschen der Patientin ab.

Unerwünschte Haare lassen sich kosmetisch, wie durch Rasieren oder mit Licht (Photoepilation), entfernen. Auch eine Behandlung mit Medikamenten ist möglich, dies dauert aber eine längere Zeit.

Bei einem mild ausgeprägten Hirsutismus ist eine Behandlung - rein medizinisch betrachtet - meist nicht nötig. Ob der übermäßige Haarwuchs stört oder nicht, ist individuell sehr unterschiedlich. Viele Frauen fühlen sich aber wohler damit, die Haare zu entfernen.

Zur Haarentfernung gibt es Produkte und Methoden, die man selbst anwenden kann, zum Beispiel:

  • Blondierungscremes mit Wasserstoffperoxid („Bleichen“)
  • Enthaarungscremes
  • Rasieren
  • Wachsen
  • Auszupfen, entweder mit einer Pinzette oder einem elektrischen Epiliergerät

Bei diesen kosmetischen Verfahren wachsen die Haare nach einer gewissen Zeit wieder nach, da die Haarwurzeln intakt bleiben. Es ist möglich, dass bei der Anwendung Hautreizungen auftreten.

Um die Haare dauerhaft und sachgerecht entfernen zu lassen, kann man eine Fachärztin oder einen Facharzt aufsuchen. Hier kommen zwei Methoden infrage: die Photoepilation und die Elektrolyse.

Bei der Photoepilation werden Haarfollikel mithilfe von Licht geschädigt, bei der Elektrolyse mit Strom. In beiden Fällen wachsen die Haare weniger oder gar nicht mehr nach. Auch bei diesen Verfahren sind Nebenwirkungen möglich.

Bei Frauen mit einem sehr ausgeprägten Hirsutismus kommen die Haare trotzdem oft wieder zurück. Dann können zusätzlich Medikamente helfen.

Hormonelle Verhütungsmittel mit Östrogen und Gestagen wie die Antibabypille können die Menge männlicher Geschlechtshormone im Körper senken. Sie eignen sich jedoch nur für Frauen, die aktuell nicht schwanger werden möchten.

Andere Arzneimittel hemmen die Aufnahme von Androgenen im Körper. Alle diese Medikamente können Nebenwirkungen haben. Es ist daher wichtig, gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt den möglichen Nutzen und die Risiken abzuwägen.

Frauen mit Hirsutismus wird empfohlen, die Medikamente mindestens 6 Monate lang zu nehmen. Erst dann zeigt sich, ob die Behandlung anschlägt oder nicht.

Wichtig zu wissen: Der übermäßige Haarwuchs kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.

Antibabypillen mit den Gestagenen Chlormadinonacetat, Cyproteronacetat, Dienogest oder Drospirenon wirken antiandrogen, das heißt die Wirkung der männlichen Sexualhormone (Androgene) wird gehemmt.

Da Hirsutismus häufig durch einen Androgenüberschuss ausgelöst wird, kann dieser durch die Einnahme einer entsprechenden Pille, wie zum Beispiel Lilia®, meist gut behandelt werden. Besonders für Frauen, die sowieso eine hormonelle Verhütungsmethode verwenden möchten, kommt diese Behandlungsmöglichkeit in Frage.

Allerdings können gegebenenfalls typische Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit, Zwischen- oder Schmierblutungen, Libidoverlust, Wassereinlagerungen und Stimmungsveränderungen auftreten.

Außer bestimmten Antibabypillen gibt es noch weitere Medikamente, die eine antiandrogene Wirkung haben. Dazu gehören zum Beispiel Spironolacton, Flutamid, Bicalutamid und Finasterid.

Die meisten antiandrogenen Medikamente sind allerdings entweder nicht für die alleinige Behandlung von Hirsutismus zugelassen oder können zu starken Nebenwirkungen führen. Deswegen werden antiandrogen wirkende Gestagene bzw.

Durch Insulin-Sensitizer wie Metformin und Glitazone wird die Empfindlichkeit des Körpers für Insulin verbessert. Diese Medikamente können die Behaarung bei Patientinnen reduzieren, deren Hirsutismus auf einer Insulin-Resistenz beruht.

Die verschreibungspflichtige Creme Vaniqa® enthält einen Wirkstoff, der das Wachstum der Haarfollikel verlangsamt. Vaniqa ist allerdings nur zur Reduktion der Behaarung im Gesicht zugelassen und wirkt lediglich für die Dauer der Anwendung.

Bei einer Studie mit fast 600 Frauen haben 70% der Probandinnen eine Verbesserung der Symptome festgestellt. Zur kosmetischen Haarentfernung zählen sowohl mechanische Methoden wie Epilieren, Waxen und Zupfen mit der Pinzette als auch die Laserbehandlung.

Mit GentleMax Pro entfernen wir Ihre Haare schnell, sanft und diskret auch an Stellen, die Ihnen als Frau vielleicht unangenehm sind. Unser geschultes Fachpersonal mit langjähriger Erfahrung behandelt täglich unterschiedlichste Ausprägungen von Hirsutismus und berät Sie gerne.

Wir arbeiten ausschließlich mit der modernsten Technik, um unseren Kunden eine hautschonende Behandlung garantieren zu können. So nutzen wir unter anderem auch den GentleMax Pro, einen der besten Medizintechnik-Laser, um Hautbehandlungen und dauerhafte Haarentfernung schonend, schnell und schmerzfrei vornehmen zu können.

Mindestens genauso lästig sind unterschiedlich stark ausgeprägte Härchen im Koteletten- und Kinnbereich. Täglich rasieren oder wegzupfen? Keine wirklich gute Lösung. Denn Haare im Gesicht wachsen schnell nach und hinterlassen unschöne Stoppeln, die sich entzünden und zu Rötungen führen. Doch das muss nicht sein!

Sowohl im Dekolleté als auch um den Warzenhof herum kann vereinzelt oder gehäuft unschöne Körperbehaarung sprießen. Für die meisten Frauen ein Graus! Abhilfe kann die dauerhafte Haarentfernung mit GentleMax Pro schaffen. Mondernste Laser sind auch für besonders empfindliche Körperstellen geeignet.

Psychische Belastung und Selbsthilfe

Hirsutismus ist für viele Betroffene nicht nur eine körperliche, sondern auch eine große psychische Belastung. Betroffene Frauen schämen sich oft für ihre starke Behaarung, fühlen sich unattraktiv und verwenden viel Zeit für die Entfernung ihrer Körperbehaarung. Dies kann in manchen Fällen sogar zu sozialem Rückzug und psychischen Erkrankungen führen.

Es gibt eine Reihe von Selbsthilfegruppen für Hirsutismus-Patientinnen. Auch für mögliche Grunderkrankungen existieren entsprechende Gruppen, beispielsweise die PCOS-Selbsthilfe.

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