Die Elektrorasierer bei Braun sind, gefühlt, schon immer in einer Handvoll Modellserien organisiert. Bis vor einigen Jahren waren das immer die 3er, 5er und 7er Serie, welche die Einsteiger-, Mittelklasse- und die Topmodelle umfassten. Später wurde das Sortiment dann um die 1er und die 9er Serie erweitert. Hier wurden die Extreme nach unten bzw. oben in Sachen Leistung und Preis weiter verschoben.
Das hat nichts daran geändert, dass die Series 5 weiter in der Mitte liegt und somit zumindest auf dem Papier die ausgewogene Mittelklasse bei Braun darstellt. Die aktuelle Modellreihe wird schlicht mit „Series 5s“ betitelt und umfasst mehrere Varianten, die sich aber lediglich in Sachen Ausstattung unterscheiden. Die Technik unter der Haube, ist bei allen aktuellen Series 5s Rasierern identisch.
Der Einstieg in die aktuelle Series 5s von Braun ist ab etwa 75 Euro möglich. Dafür kriegt man hier einen sehr gut verarbeiteten und schicken Elektrorasierer, der mit einem guten Akku, einfacher Reinigung und guten Ergebnissen bei der Glattrasur punkten kann.
Auch wenn man sich hier eindeutig in der Mittelklasse im Sortiment von Braun befindet, fallen die Preise mit mindestens 75 Euro doch sportlich aus. Das relativiert sich bei einem Blick auf die gebotene Verarbeitungssqualität aber doch etwas.
Die neuen Varianten der Series 5s Rasierer sehen nicht nur schick aus, sondern liegen dank der gummierten Griffoberflächen auch sehr gut in der Hand. Die Verarbeitung im Allgemeinen gibt ebenfalls kaum Anlass zu Kritik. Lediglich der neue Scherkopf kann uns in dem Bereich nicht ganz überzeugen. Denn der ist erstens aus Kunststoff gefertigt und zweitens auch nicht mehr beweglich. Das war bei den Vorgängermodellen noch anders.
Als Akku kommt bei den Series 5s Rasierern ein Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz, der zumindest auf dem Papier Einsatzzeiten von bis zu 3 Wochen verspricht. Dazu besteht die Möglichkeit einer Schnellladung innerhalb von 5 Minuten, nach der zumindest eine Rasur möglich sein soll. Der Akku hält dagegen auch in der Praxis, was er in der Theorie verspricht. Er kommt eine gefühlte Ewigkeit ohne Verbindung zur Steckdose aus und auch die Schnellladung ist im Notfall eine praktikable Option.
Der Braun Series 5s Elektrorasierer ist komplett wasserdicht und kann sowohl als Trocken- als auch als Nassrasierer mit Schaum verwendet werden. Das verspricht eine besonders hautschonende Rasur und dazu eine unkomplizierte Reinigung. Genau wie das neue Design des Scherkopfs, das Braun mit dem Begriff „EasyClean“ beschreibt. Das soll dafür sorgen, dass eine Reinigung der Klingen auch ohne das Abnehmen des Scherkopfs möglich ist. Dazu kann der ganze Scherkopf unter dem Wasserhahn über 2 Öffnungen von hinten mit Wasser durchgespült werden.
Wie bei allen wasserfesten Rasierern gefällt uns auch hier die unkomplizierte Reinigung unterm Wasserhahn. Die EasyClean Funktion macht die Sache dabei zusätzlich noch etwas komfortabler. So kann auch ohne den Scherkopf abzunehmen, der größte Teil der Bartstoppel und -haare ganz einfach ausgespült werden.
Im Lieferumfang sind neben dem eigentlichen Rasierer zwei Aufsätze enthalten, ein Präzisionstrimmer und ein 3-Tage-Bart-Trimmer. Die Aufsätze werden über das neue EasyClick-System aufgesetzt. Eine Schutzkappe und ein passendes Ladekabel komplettieren die Ausstattung.
Als etwas umständlich empfanden wir den Langhaarschneider, welcher bei den neuen Series 5s Modellen ausschließlich über Aufsätze verfügbar ist. Während die Funktion bei älteren Modellen noch integriert und auf Knopfdruck aktivierbar war, wird hier halt immer ein Aufsatzwechsel nötig. In der Praxis überzeugt der Barttrimmer dann aber doch in den meisten Situationen. Filigrane Bartdesigns oder große Flächen bringen den Trimmer aber doch schnell an seine Grenzen.
Wer täglich einen Vollbart stutzen will, sollte wohl besser gleich direkt zu einem speziellen Gerät greifen, denn hier ziept und ruckelt es mit dem Braun 5s doch häufig. Die tägliche Glattrasur gelingt dagegen sehr gut, gerade wenn sie klassisch trocken erledigt wird. Lediglich am Hals mussten wir einige wenige Stellen mehrmals bearbeiten, wobei die Haut hier aber trotzdem nicht über die Maßen strapaziert wurde. Die Nassrasur konnte uns dagegen nicht wirklich überzeugen.
Als Elektrorasierer der Mittelklasse zeigt der Braun Series 5s im Test viele Stärken aber auch einige Schwächen. Gerade für Bartträger ist der Rasierer nur eingeschränkt zu empfehlen. Wer sich dagegen täglich glatt rasiert, dürfte mit dem Braun absolut zufrieden sein. In dem Fall ist auch der Preis gerechtfertigt.
Ein Rasierapparat begleitet Männer täglich - zumindest alle, die nicht nass rasieren. Wir haben insgesamt 73 Rasierer in mehreren Testrunden getestet. Darunter waren auch eine ganze Reihe günstiger »China-Modelle«. Die sind oft weitgehend baugleich, haben uns aber allesamt nicht überzeugt.
Für Bartträger sind zusätzlich auch Barttrimmer interessant. Denn die Trimmfunktion, die die meisten Elektrorasierer bieten, kommt längst nicht an die von Barttrimmern heran, die nur dafür konstruiert wurden.
Es gibt zwei Arten von Elektrorasierern: Folien- und Rotationsrasierer. Am weitesten verbreitet sind Folienrasierer mit ihren länglichen Scherköpfen. Hier gibt es mindestens eine, häufig aber mehrere perforierte Scherfolien. Bei den Rotationsrasierern kommen dagegen drei Schereinheiten mit je einer runden Klinge zum Einsatz. Sie sind in einem Dreieck zueinander angeordnet und oft einzeln flexibel gelagert.
Die Flexibilität der Rotationsköpfe und die dreieckige Form des Scherkopfs bieten den Vorteil, dass sich die Schereinheiten besser an die Gesichtsform anschmiegen. Vor allem die kantigen Kinn- und Unterkieferbereiche lassen sich damit oft besser rasieren. Viele Nutzer heben zudem hervor, dass sie mit Rotationsrasierern schneller sind, weil sie großflächiger rasieren.
Folienrasierer wirken dagegen etwas kraftvoller, was sich auch durch lauteres Summen und stärkere Vibration ausdrückt. Sie sind vor allem für Konturen wie an den Koteletten und für kleinflächige Bereiche wie unter der Nase besser geeignet. Die Rotationsrasierer haben uns beim Versuch, diese Stellen sauber zu bearbeiten, viel Zeit und viele Nerven gekostet.
Alleine anhand der Bauform lässt sich die Qualität eines Elektrorasierers aber nicht beurteilen - gerade vor dem Hintergrund, dass jeder Nutzer aus individuellen Gründen das eine oder das andere System bevorzugt.
Apropos nass: Der Trend geht schon seit einigen Jahren ganz klar zum Elektrorasierer, mit dem man sich auch mit Schaum oder Gel und unter der Dusche rasieren kann. Ob die Hersteller versuchen, damit Anhänger des traditionellen Nassrasierens von ihren Produkten zu überzeugen?
Zwar fanden die Tester, dass sich die Rasur mit Schaum oder unter Wasser angenehmer anfühlt, allerdings benötigt man mehr Zeit zum Einschäumen und zur anschließenden Reinigung, wenn man Schaum benutzt. Bei all dem Aufwand kann man dann auch gleich zur Klinge greifen, die nicht nur gründlicher rasiert, sondern auch leichter zu reinigen ist.
Das Thema „Reinigung“ ist bei einem Hygieneprodukt, wie der Rasierapparat eines ist, besonders wichtig. Das wissen natürlich auch die Hersteller, die vor allem ihre Spitzenmodelle oft im Paket mit einer Reinigungsstation anbieten: Das Gerät kommt kopfüber hinein, wird dann mit einer desinfizierenden Reinigungsflüssigkeit gesäubert, getrocknet und - je nach Modell - noch geölt.
Prinzipiell ist das auch eine nette Sache, weil sie gut funktioniert und einfach zu benutzen ist. Allerdings gehen die Reinigungsflüssigkeit, die in speziellen Kartuschen geliefert wird ordentlich ins Geld. Wer den Rasierapparat erst manuell reinigt, um ihn dann in die Station zu stellen, verlängert die Lebensdauer er Reinigungskartuschen, büßt aber einen Großteil des Komforts ein.
Wir sind der Meinung, dass man auf eine Reinigungsstation gut verzichten kann. Denn die Scherköpfe der meisten Rasierapparate auf dem Markt (und aller Geräte in unserem Test) lassen sich auch gut unter fließendem Wasser sauber machen. Wer zusätzlich noch etwas Flüssigseife nimmt, bekommt den Rasierer mehr als ordentlich sauber.
Messen Sie die Leistung verschiedener Rasierer anhand wichtiger Faktoren wie Akkulaufzeit, Rasurgenauigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Es gibt eine Tabelle, die die Akkulaufzeit, die Art des Scherkopfes, die Nass- und Trockenrasurfunktionen sowie das Vorhandensein eines Trimmers für jedes Modell enthält:
| Modell | Akkulaufzeit | Scherkopf | Nass-/Trockenrasur | Trimmer |
|---|---|---|---|---|
| Braun Series 5s | Bis zu 3 Wochen | Folie | Ja | Präzisionstrimmer, 3-Tage-Bart-Trimmer |
| Panasonic ES-LV6U | Nicht spezifiziert | Fünffach-Schersystem | Ja | Ausklappbar |
| Braun Series 9 Pro+ 9577cc | Nicht spezifiziert | Folie | Ja | Ja |
| Philips S9987/55 | Nicht spezifiziert | Rotation | Ja | Optional (Smart-Click-Bartstyler) |
Die Marke Braun steht für hohe Qualität und Funktionalität bei seinen Produkten. Braun bewirbt die neue Series 5 als die ultimative Lösung bei der Trockenrasur - auch in den Problemzonen. Der flexible Präzisions-Scherkopfs des 550 CC besitzt ein dreifach Schersystem und einen Integralschneider, um problemlos mit längeren und besonders kurzen Bartstoppeln zurechtkommen.
Trotz seines schlichten Designs in Schwarz-Silber macht der Rasierer einen wertigen Eindruck. Er liegt gut in der Hand und die Verarbeitung ist erstklassig - hier stimmt, was Braun verspricht. Mit dem flexiblen Scherkopf erreicht man alle Partien im Gesicht und Hals problemlos.
Der oszillierende Integralschneider hebt und schneidet die Barthaare schnell und gründlich. Auch störrische, glatt anliegende und schwer zugängliche Haare werden mühelos entfernt. Reizungen der Haut traten bei keinem unsere Tester auf, was für besonders scharfe Klingen spricht. Mit dem Präzisionstrimmer lassen sich besonders glatte Kanten bei Bartfrisuren schneiden.
Die maximale Laufleistung von 45 Minuten reicht im Schnitt für 8 - 9 Rasuren und wird nach 1 Stunde Ladezeit in der Station erreicht. Bereits nach 5 Minuten Ladezeit reicht der Akku für eine Rasur. Ein Nachteil ist allerdings, dass es keinen Ein/Aus-Schalter an der Station gibt und daher immer der Strom fließt. Alternativ zum Akku kann der 550 CC aber auch per Kabel betrieben werden.
Neben der gründlichen Rasur hat uns auch die praktische Reinigungsstation besonders überzeugt. Selbstverständlich lässt sich der 550 CC auch manuell unter dem Wasserhahn reinigen, aber das Clean & Renew System ist nicht nur praktisch und gründlich sondern auch sehr komfortabel und zeitsparend. Die Scherköpfe werden mit einer alkoholhaltigen Lösung hygienisch gereinigt und automatisch geölt. Das hat allerdings auch seinen Preis, denn neben Wasser und Strom benötigt das Reinigungssystem auch spezielle Reinigungskartuschen.
Der Series5 550 CC hält, was Braun verspricht. Alles in allem handelt es sich bei dem Series 5 550cc um einen ausgezeichneten Elektrorasierer mit überzeugender Rasurleistung. Seine Technologie sorgt für eine saubere und schonende Rasur. Als sehr praktisch erweist sich die automatische Lade- und Reinigungsstation. Da stimmt dann auch der Preis von rund 200 Euro.
Der Braun Series 5 (51-M1200s) erledigt die Rasur mit seinem starren Scherkopf noch gut, obwohl er für die Rasur vergleichsweise viel Zeit beansprucht. Besonders im Bereich des Halses erfordert er mehr Aufwand. Bei Drei-Tage-Bärten neigt er zum Ziepen und hinterlässt vereinzelt Stoppeln in verschiedenen Gesichtspartien. Bei täglicher Rasur ist das Ergebnis akzeptabel, jedoch ist das Resultat bei seltenerer Rasur - also alle zwei oder drei Tage - nicht optimal.
Der Rasierer verfügt über eine Scherfolie, die sich zu einem niedrigen Preis nachkaufen lässt, sowie über einen sehr breiten Trimmer. Die Reinigung und Handhabung gestalten sich etwas umständlich. Dies liegt zum einen an der relativ kurzen Akkulaufzeit, die nur durch grobe Balken dargestellt wird, zum anderen daran, dass beim Entfernen der Schutzkappe häufig die ganze Folienabdeckung mit abgenommen wird. Zudem rutscht diese beim gezielten Abnehmen für die Reinigung leicht aus der Hand.
Positiv anzumerken ist, dass für diesen Rasierer optionale Aufsätze zur Verfügung stehen und er mit einem Gewicht von 174 g sehr leicht ist.
Wenn Sie keine hohen Ansprüche an Ihren Rasierer haben, wäre der Braun Series 5 50-B1200s ein guter Deal. Sein Scherkopf ist zwar starr, doch die Klingen sind beweglich. Damit erreichen Sie auch Stellen unter dem Kinn und rasieren sich relativ schonend und genau. Zum Gestalten von Konturen ist ein Präzisionstrimmer dabei, den Sie einfach mittels Klicksystem aufstecken. Die Akkulaufzeit liegt mit 50 Minuten im gängigen Rahmen, für Eilige gibt es eine Schnelllademöglichkeit.
Glänzen kann der Braun Series 5 50-B1200s - von Stiftung Warentest als der „günstigste Gute“ im Rasierer-Vergleich honoriert - uneingeschränkt bei der Handhabung: Die Schalter sind tadellos positioniert, in der Anwendung ist er handlich und auch die Reinigung geht leicht von der Hand. Wir halten die Nassreinigung und Verwendbarkeit unter der Dusche für eine nette Beigabe.
Das Angebot an Elektrorasierern ist groß und die unterschiedlichen Technologien zum Teil verwirrend. Wer bietet was und was passt zum wem?

Mit dem Panasonic ES-LV6U geht man fast keine Kompromisse ein. Mit seinem extrem flexiblen Scherkopf schmiegt er sich geradezu an die Haut und säbelt dabei, was das Zeug hält. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Handhabung super, die Rasur gründlich und die Haut bleibt entspannt.
Bei seinem Edel-Rasierer Series 9 Pro+ 9577cc geht Braun keine Kompromisse ein. Der Apparat ist hochwertig verarbeitet, rasiert exzellent und kommt mit einer großzügigen Zubehörausstattung. Eine Besonderheit ist das Powerbank-Etui für unterwegs, im heimischen Badezimmer findet der Rasierer Platz in der mitgelieferten Reinigungsstation.
Philips bedient Freunde von Rotationsrasierern und Technik-Fans gleichermaßen: Der S9987/55 strotzt nur so vor Features. Die Sensoren und der OLED-Screen gehören dabei noch zu den bodenständigeren Merkmalen, origineller ist zum Beispiel der Indikator für den Anpressdruck, der in verschiedenen Farben leuchtet. Auch beim Zubehör zeigt sich Philips großzügig und legt neben einem Transportetui und einer kleinen Reinigungsstation eine separate Ladestation bei.
Mit dem OneBlade Pro Face + Body QP6650/30 geht Philips andere Wege als die Konkurrenz und setzt auf eine Einzelklinge. Diese bewegt sich sehr schnell und ermöglicht eine besonders hautschonende Rasur. Das Ergebnis ist sauber, die übrig bleibenden Stoppeln sind aber minimal länger als bei anderen Top-Kandidaten.
Der Laifen T1 Pro ist unsere Empfehlung für alle, die sich unterwegs auf Reisen oder im Urlaub eine gründliche Rasur wünschen. Der handliche Rasierer liegt kompakt und leicht in der Hand, ist hochwertig verarbeitet und platzsparend.
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