Pickel auf der Kopfhaut sind keine Seltenheit. Meist werden sie durch die Haare verdeckt, wodurch sie seltener wahrgenommen werden als Pickel am Rücken oder im Gesicht. Zwar sind Pickel am Hinterkopf, Kopf oder Haaransatz in der Regel ungefährlich, können sich aber negativ auf das Wohlbefinden von Betroffenen auswirken.
Wie Akne an anderen Körperstellen, können Pickel auf der Kopfhaut durch verschiedene Faktoren entstehen. Dazu gehören:
Darüber hinaus können unregelmäßiges Haarewaschen, abgestorbene Hautzellen oder Reste von Haarpflegeprodukten dazu führen, dass die Poren auf der Kopfhaut verstopfen und sich Pickel bilden. Auch eine falsche Haarpflege - wie der Gebrauch von zu vielen Haarprodukten - oder eine Empfindlichkeit gegenüber Inhaltsstoffen kann eine Pickelbildung begünstigen. In manchen Fällen sind Pickel auf der Kopfhaut auf eine Hauterkrankung zurückzuführen.
Sind die Pickel auf eine Hautirritation oder Unverträglichkeit zurückzuführen, werden sie oft von unangenehmem Juckreiz und Spannungsgefühlen begleitet. Achtung: Sollten die Pickel nässen, wende dich in jedem Fall an ärztliches Fachpersonal und lasse sie untersuchen.
Unreine Haut im Gesicht ist schon schlimm genug - umso gemeiner, wenn auch noch akneanfällige Haut auf der Kopfhaut und Unreinheiten entlang des Haaransatzes auftauchen. Aber lass dich nicht entmutigen: Es gibt einfache Tricks und bewährte Lösungen, um diese lästigen Ausbrüche auf der Kopfhaut und Beulen auf der Stirn zu verhindern.
Überraschung: Ein Grund für Unreinheiten und Pickel an Rücken, Nacken, Brust und Haaransatz können die Haarpflegeprodukte sein, die du verwendest. Einige Inhaltsstoffe in Shampoos und Pflegespülungen, etwa Weichmacher, Quaternium, Acrylate und wachsähnliche Verdickungsmittel, sind so konzipiert, dass sie an den Haaren haften, was toll ist. Das Problem ist, dass sie auch auf der Haut haften können, was die Poren verstopfen kann.
Dieselbe Haarpflegeprodukte, die Pickel und verstopfte Poren an der Stirn und am Haaransatz auslösen, können auch an der Kopfhaut Probleme verursachen. Aber Unreinheiten auf der Kopfhaut sind knifflig.
Allgemeine Tipps:
Produktwahl und Inhaltsstoffe:
Da die Kopfhaut häufig im Kontakt mit Kissenbezügen und Mützen ist, kann die Irritation ebenfalls durch Waschmittel hervorgerufen werden.
Auch eine ungesunde Lebensweise kann die Bildung von Pickeln am Kopf begünstigen. Achte deshalb auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und reduziere Stress soweit es dir möglich ist.
Wichtig: Pickel auf der Kopfhaut ausdrücken sollte vermieden werden. Andernfalls können sich Entzündungen verschlimmern und im schlimmsten Fall Narben bilden.
Jede Kopfhaut hat ihre eigenen Bedürfnisse. Um das Risiko von Kopfhautakne zu reduzieren, solltest du darauf achten, für die Haarpflege Produkte zu benutzen, die auf deine Kopfhaut abgestimmt sind.
Bei Schuppenbildung:
Bei sensibler Kopfhaut:
Sind die Pickel allergischen Reaktionen oder Hautirritationen zu verschulden, kannst du deine Kopfhaut mit einer Kamille-Spülung beruhigen. Brühe hierzu 2-3 Teelöffel Kamilleblüten mit heißem Wasser auf. Nach 10 Minuten kannst du die Blüten mithilfe eines Siebs von der Flüssigkeit trennen und den Tee auf eine lauwarme Temperatur abkühlen lassen.
Apfelessig gilt als antioxidativ und antimikrobiell (wirksam gegen Bakterien, Schimmel und Pilze) und wird als Hausmittel gegen Juckreiz und Ausschläge eingesetzt. Laut Empfehlung der National Psoriasis Foundation in Amerika, die sich für Menschen mit Schuppenflechte einsetzt, kann eine Lösung aus Wasser und Bioapfelessig im Verhältnis 1:1 auch gegen eine juckende Kopfhaut helfen. Wenden Sie die Mischung mehrmals pro Woche an und spülen Sie die Kopfhaut nach Auftragen der Lösung gründlich ab.
Kokosnussöl werden antimykotische (wirksam gegen Pilzinfektionen) und antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben. Das Kokosnussfett besteht fast zur Hälfte aus Laurinsäure, einer gesättigten Fettsäure. Daher nimmt die Haut Kokosnussöl gut auf. Bei trockener, juckender Kopfhaut kann das wohltuend wirken. Verwenden Sie Öl in Bioqualität.
Pfefferminzöl kann bei Juckreiz helfen, wie eine Studie ergeben hat. Die Teilnehmenden haben dafür das Öl zweimal täglich für zwei Wochen aufgetragen. Am besten ist es, das Pfefferminzöl mit einem anderen Öl wie Olivenöl zu mischen und vor der Haarwäsche in die Kopfhaut einzumassieren.
Teebaumöl wirkt ebenfalls antimikrobiell und entzündungshemmend. Verwenden Sie es nur sparsam und mit Wasser verdünnt und testen Sie die Mischung erst vorsichtig. Sie können entweder 10 bis 20 Tropfen Teebaumöl für die Haarwäsche mit dem Shampoo mischen oder Sie massieren es direkt in Ihre Kopfhaut ein. Dann sollten Sie es mit Olivenöl verdünnen.
Wichtig zu wissen: Sowohl Teebaumöl als auch Apfelessig und Pfefferminzöl können die Haut allerdings auch reizen. Seien Sie also vorsichtig bei der Anwendung.
Ein weiterer Tipp: Spezielle medizinische Shampoos können helfen, die Beschwerden zu lindern. Sie enthalten Inhaltsstoffe, die antimykotisch, juckreizlindernd oder entzündungshemmend wirken. Idealerweise lassen Sie sich vor dem Einsatz eines solchen Shampoos ärztlich beraten.
Diese Tipps tragen zu einer gesunden Kopfhaut bei und helfen langfristig gegen Juckreiz:
Außerdem gut zu wissen: Auch Parasiten und viele andere Krankheiten können hinter den Symptomen stecken, zum Beispiel:
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