Ein Rasierer, der sich mit eurem Handy verbindet, eure Rasur analysiert sowie Informationen über das Gerät liefert? Genau diesen Assistenten verspricht Philips mit seiner neuesten Rasierer-Generation.
Wir haben insgesamt 64 Rasierer in mehreren Testrunden getestet. Darunter waren auch eine ganze Reihe günstiger »China-Modelle«. Die sind oft weitgehend baugleich, haben uns aber allesamt nicht überzeugt.
Für viele Männer gehört die Rasur zum täglichen Ritual wie das Zähneputzen und der morgendliche Kaffee.
Rasieren ist eine höchst individuelle Angelegenheit: Die Beschaffenheit der Haut, die Stärke der Barthaare, die Form des Gesichts, die gewünschte Bartfrisur - all das ist bei jedem Mann unterschiedlich.
Der erste Eindruck vom Philips series 7000 ist gut. Der Rasierer liegt angenehm in der Hand und vor allem der Scherkopf fällt ins Auge. Er ist sehr flexibel und nicht nur der Kopf an sich ist neigbar, auch jedes der 3 Scherelemete ist einzeln beweglich. Dies soll dafür sorgen, dass der Rasierer sich bei der Rasur besonders gut an die Gesichtskonturen anpasst.
Schalten wir den Philips series 7000 zum ersten Mal an, so fällt sofort die geringe Lautstärke und Vibration auf.
Kommen wir als nächstes zum Zubehör. Der Philips ist in unterschiedlichen Bundles erhältlich. Hier sind vor allem die Farbe des Rasierers, die Anzahl der Ersatzkartuschen sowie ein wichtiges Detail ausschlaggebend: der Bart-Styler für längere Haare. Dieser ist nicht in jedem Bundle enthalten. Grundsätzlich macht das Zubehör einen guten ersten Eindruck, hier fehlt es wirklich an nichts.
Auffällig ist vor allem der Bart-Styler, der sich mit zwei einfachen Handgriffen montieren lässt und zuverlässig auf dem Gerät sitzt. Die Länge des Aufsatzes lässt sich in 5 Stufen über einen kleinen Hebel an der Rückseite regulieren. Das ist nicht nur interessant für Menschen, die sich ab und zu einen 3-Tage-Bart rasieren möchten, sondern vor allem, wenn die Barthaare einmal länger geworden sind und vor der Glattrasur getrimmt werden müssen. Wir raten immer zu solchen Aufsätzen, denn besonders Elektrorasierer haben Probleme mit langen Barthaaren.
Der Ladestand könnte hingegen etwas mehr Gewicht vertragen, um dem Rasierer besseren Halt zu bieten.
Besonders interessant ist vor allem das Konzept der Reinigungsstation. Hier arbeitet Philips mit einem anderen Konzept als Braun und liefert nicht Reinigungs- und Ladestation in einem, sondern trennt die beiden Systeme voneinander. Dieses Konzept hat Vor- und Nachteile.
Bei der Reinigungsstation des Braun Series 7 hat uns beispielsweise sehr gestört, dass der Reinigungsvorgang immer gestartet wurde, sobald wir den Rasierer hineingestellt haben - auch dann, wenn wir das Gerät eigentlich nur laden wollten. Beim Philips series 7000 entfällt dieses Problem und wir können vor allem teure Reinigungsflüssigkeit einsparen. Der Nachteil der Aufteilung in zwei Geräte liegt allerdings auf der Hand, denn es wird grundsätzlich etwas mehr Platz benötigt, um Ladesockel und Reinigungsstation unterzubringen.
Um diese zu befüllen, wird sie aufgeschraubt, die Kartusche eingesetzt und wieder verschlossen. Um den Reinigungsvorgang zu beginnen, wird der Rasierer lediglich hineingesteckt und das Gerät eingeschaltet. Dann startet automatisch der Reinigungsprozess, welcher nur eine Minute dauert. Das Ergebnis ist ein gereinigter Rasierer, der angenehm riecht und dazu sogar noch geölt wird. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden!
Nun steht der eigentliche Test der Reinigungsstation an.
Auch wenn wir am Anfang sehr skeptisch waren, so haben wir uns die App näher angesehen und waren angenehm überrascht. Nicht nur, dass sie sehr intuitiv bedienbar war, gerade für Anfänger, die Rotationsrasierer noch nicht gewohnt sind, bietet sie tatsächlich einen Mehrwert und hilft, besser mit dem Gerät zurecht zu kommen. Darüber hinaus wird keine Registrierung benötigt, was uns ebenfalls sehr gut gefällt. Alles in allem hat uns die App wirklich überzeugt und auch wenn sie vermutlich nur am Anfang Verwendung findet, um besser mit dem Gerät klarzukommen, so macht sie wirklich Spaß.
Neben der App bietet der Philips series 7000 weitere Funktionen. Hier ist vor allem die Wasserdichtigkeit zu nennen, weshalb ihr den Rasierer auch mit Rasierschaum verwenden könnt. Darüber hinaus ist ein Lithium-Ionen-Akku verbaut, der eine Stunde benötigt, um voll aufgeladen zu werden und danach Energie für 60 Minuten Rasieren liefert. Hiermit befindet sich der Philips Rasierer auf dem Niveau anderer Elektrorasierer im selben Preissegment. Neben diesen Funktionen bietet der Rasierer von Philips eine spezielle Technologie, die euren Bart 125 Mal die Sekunde misst und entsprechend die Leistung anpasst.
Grundsätzlich wird zwischen Rotations- und Folienrasierern unterschieden. Rotationsrasierer eignen sich vor allem bei täglicher Rasur und ...
Kommen wir nun zum Praxistest. Anfängern, die noch nie mit einem Philips Rasierer gearbeitet haben, wird sofort das Rotations-Scherkopf-System auffallen. Es dauert ein bis zwei Minuten, bis man sich daran gewöhnt hat. Hat man sich einmal an die Bewegung gewöhnt, so rasiert der Philips 7000 wirklich sehr gut und vor allem der überaus bewegliche Scherkopf sticht heraus. Er schmiegt sich nah an die Konturen der Haut an und auch an schwierigen Stellen wie der Halspartie werden die Haare zuverlässig abrasiert. Wo das System Schwächen zeigt, ist die Oberlippe. Hier kommt man mit den einzelnen Elementen schwieriger zurecht und kreisende Bewegungen sind fast unmöglich. Was Konturen anbelangt, hat der Rotations-Scherkopf aufgrund seiner Bauweise einen kleinen Nachteil, denn gerade Linien sind mit einem klassischen Scherkopf besser hinzubekommen.
Was den Unterschied zwischen Trocken- und Nassrasur anbelangt, so hat die Trockenrasur das bessere Ergebnis geliefert. Hier werden die Haare sehr gut gegriffen und schön nah an der Haut abrasiert. Aber Achtung: Ihr solltet bei der Reinigung unter fließend Wasser nicht den Scherkopf öffnen - uns ist dabei leider ein Rasiermesser aus dem Kopf gespült worden und im Abfluss verschwunden.
Sind die Barthaare einmal länger (ab 4 bis 5 Tagen), so kommt der wechselbare Bart-Styler zum Einsatz. Dieser gefällt uns bei den Philips Geräten besonders gut. Er ist schnell montiert und kürzt die Haare sehr zuverlässig. Das ist nicht nur vor der Rasur wichtig, sondern ermöglicht einem auch mal, einen 3-Tage-Bart zu rasieren.
Alles in allem fanden wir die Rasur mit dem Philips 7000 sehr gut. Der Philips 7000 hat uns im Rasierer-Test überzeugt. Das Rasurergebnis war spitze und der Scherkopf schmiegt sich schön an die Haut an. Besonders schwierige Stellen wie am Hals lassen sich mit dem Rotationsrasierer sehr gut bearbeiten und die Haare werden nah an der Haut abrasiert. Kleine Schwächen zeigt das System allerdings an der Oberlippe, wo kreisende Bewegungen schwieriger sind. Hier dauert es ein wenig länger, bis alle Haare abrasiert sind. Darüber hinaus sind gerade Konturen mit dem Gerät schwieriger und bei den Koteletten muss der ausfahrbare Trimmer auf der Rückseite ran. Was das Rasurergebnis angeht, so sind wir vom Philips 7000 begeistert.
Was das Zubehör anbelangt, so haben wir uns vor allem über den Bart-Styler-Aufsatz gefreut. Er ist sehr schnell montiert und nicht nur, dass ihr euch mal einen 3-Tage-Bart rasieren könnt, darüber hinaus könnt ihr die Barthaare auch vor der Glattrasur kürzen, wenn ihr nicht alle 1 bis 3 Tage rasiert - wie bei allen Elektrorasierern sind sehr kurze Haare auch beim Philips 7000 Pflicht. Für den Bart-Styler gab es also im Test viele Pluspunkte.
Was die Reinigungsstation anbelangt, so gibt es Vor- und Nachteile. Sie ist nicht so luxuriös wie die von Braun, erledigt ihren Job allerdings zuverlässig. Alles in allem hat uns der Philips 7000 im Test begeistert. Er liefert ein sehr gutes Rasurergebnis mit geringen Hautirritationen und kann auch mit schwierigen Stellen gut umgehen.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Eigenschaften des Philips Series 7000 zusammenfasst:
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Scherkopf | Flexibel, passt sich den Gesichtskonturen an |
| Lautstärke | Geringe Lautstärke und Vibration |
| Bart-Styler | Inklusive, in 5 Stufen regulierbar |
| Reinigungsstation | Getrennt von der Ladestation |
| App | Intuitiv bedienbar, bietet Mehrwert für Anfänger |
| Akku | Lithium-Ionen, 60 Minuten Laufzeit |
| Nass-/Trockenrasur | Möglichkeit zur Nassrasur mit Rasierschaum |
Mit dem Panasonic ES-LV6U geht man fast keine Kompromisse ein. Mit seinem extrem flexiblen Scherkopf schmiegt er sich geradezu an die Haut und säbelt dabei, was das Zeug hält. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Handhabung super, die Rasur gründlich und die Haut bleibt entspannt.
Bei seinem Edel-Rasierer Series 9 Pro+ 9577cc geht Braun keine Kompromisse ein. Der Apparat ist hochwertig verarbeitet, rasiert exzellent und kommt mit einer großzügigen Zubehörausstattung. Eine Besonderheit ist das Powerbank-Etui für unterwegs, im heimischen Badezimmer findet der Rasierer Platz in der mitgelieferten Reinigungsstation.
Philips bedient Freunde von Rotationsrasierern und Technik-Fans gleichermaßen: Der S9987/55 strotzt nur so vor Features. Die Sensoren und der OLED-Screen gehören dabei noch zu den bodenständigeren Merkmalen, origineller ist zum Beispiel der Indikator für den Anpressdruck, der in verschiedenen Farben leuchtet. Auch beim Zubehör zeigt sich Philips großzügig und legt neben einem Transportetui und einer kleinen Reinigungsstation eine separate Ladestation bei.
Mit dem OneBlade Pro Face + Body QP6650/30 geht Philips andere Wege als die Konkurrenz und setzt auf eine Einzelklinge. Diese bewegt sich sehr schnell und ermöglicht eine besonders hautschonende Rasur. Das Ergebnis ist sauber, die übrig bleibenden Stoppeln sind aber minimal länger als bei anderen Top-Kandidaten.
Mit dem Multishape hat Panasonic ein cleveres Konzept auf den Weg gebracht. Das Gerät ist modular aufgebaut und dient nicht nur als Rasierer, sondern auch als Barttrimmer, Körperhaarentferner, Nasenhaarschneider und sogar als elektrische Zahnbürste - je nachdem, welcher Kopf gerade auf das Handstück montiert ist.
Die Suche nach dem am besten passenden Elektrorasierer von Philips kann eine anstrengende und vor allem zeitraubende Prozedur sein. Wie der unmittelbare Konkurrent Braun flutet auch Philips den Markt mit einer Vielzahl an Modellen - und zwar jedes Jahr auf's Neue. Doch wie bei Braun gibt es zumindest ein grobes Suchraster, das die Suche erleichtert, nämlich die Einteilung in Serien.Bei Braun heißen diese Series 3, 5, 7 und 9, bei Philips 3000, 5000, 7000 und 9000 - die frappante Ähnlichkeit ist vermutlich beabsichtigt, zumal dahinter auch dasselbe Konzept steckt: Je höher die Seriennummer, desto mehr technische Feinheiten bieten die Rasierer und desto teurer sind sie natürlich auch. Die technischen Finessen wiederum betreffen hauptsächlich Scherkopf/Klingen, Akku-Leistung, Präzisionstrimmer sowie Kniffs zur besseren Hautschonung. Ein kurzer Überblick schafft hier Klarheit:
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