Viele Menschen leiden unter trockenen Haaren. Und zwar nicht nur im Hochsommer, wenn Hitze und UV-Strahlen der Kopfhaut und den Haaren zusetzen, oder im Winter, wenn die trockene Heizungsluft sich auf Talgproduktion und Haarstruktur auswirken. Ihr Haar wirkt kraftlos und matt, ist brüchig und strohig, und Sie fragen sich, woran das liegt? Klingt, als hätten Sie strapaziertes Deckhaar. Wir erklären Ihnen, was der Unterschied zu trockenen Haaren ist, wo die Ursachen für eine solche Überbeanspruchung liegen können und wie Sie diese vorbeugen können.
Von außen betrachtet wirken strapazierte Haare porös und glanzlos. Sie sind spröde, brechen schneller und häufiger und es scheint ihnen insgesamt an Widerstandskraft zu fehlen. Strapaziertes Haar ist - im Gegensatz zum trockenen Haar - nicht von Natur aus anfällig und mit zu wenig Fett von der Kopfhaut her versorgt, sondern durch äußere Einflüsse geschädigt.
Haare können spröde werden, wenn die Kopfhaut nicht mehr genug Talg produziert, das bis in die Haarspitzen gelangt. Dem Haar fehlen dann Schutz und Feuchtigkeit, und es wirkt brüchig, strohig und trocken. Sehr lange Haare sind besonders betroffen, weil der Weg von der Kopfhaut bis zu den Spitzen besonders lang ist.
Wer die Ursachen für die Haarschäden kennt, ist bereits auf dem richtigen Weg, etwas dagegen zu tun. Wenn Sie schädliche Einflüsse meiden, geben Sie Ihrem Haar die Möglichkeit, sich selbst zu regenerieren und wieder kräftig zu werden. Um ein bestehendes Problem beheben zu können, geht es bei der typgerechten Haar- bzw. Hautpflege insgesamt darum, zunächst einmal Ursachenforschung zu betreiben und den jeweiligen Symptomen mit der richtigen Pflegeroutine als auch passenden Produkten zu begegnen.
Wenn Sie die Ursachen angegangen sind, ist es wichtig, sehr strapazierte Haare auch gut zu pflegen. Mit hochwertigen, reparierenden Inhaltsstoffen können Sie Ihr Haar dabei unterstützen, sich selbst zu regenerieren. Optimal geeignet sind beispielsweise Haarkuren, die Sie 1-2-mal pro Woche anwenden können, um Ihr Haar mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
Welche Haarpflegeprodukte eignen sich bei trockenem oder fettigem, feinem oder lockigem Haar?
| Haartyp | Pflegehinweise |
|---|---|
| Schuppiges Haar | - Haare nicht zu heiß waschen und möglichst an der Luft trocknen. - Shampoos mit Harnstoff verwenden. - Die Kopfhaut zweimal pro Woche über Nacht mit feuchtigkeitsspendender Lotion behandeln. |
| Trockenes Haar | - Shampoos mit Urea und Panthenol verwenden, die Feuchtigkeit spenden. - Haare mit lauwarmem Wasser waschen und mit kühlem ausspülen. |
| Krauses Haar | Gekräuselte Haare sind häufig trocken, deshalb gelten die Pflegetipps für trockenes Haar. |
| Coloriertes Haar | - Das Haar alle zwei bis drei Tage mit mildem Shampoo waschen. - Shampoos mit Panthenol oder Weizenprotein verhindern, dass das Haar austrocknet. - Saure Spülung festigt Farbpigmente. - Zuviel Sonne lässt Farbe verblassen. |
Nicht nur Hausmittel helfen bei trockenem Haar, auch die Wahl des Shampoos ist entscheidend. Im Handel gibt es spezielle Produkte für trockenes Haar. Das Wichtigste ist dabei: Es sollte ein Shampoo ohne Silikone sein. Die Kunststoffe legen sich, wie oben beschrieben, als Film ums Haar, wodurch es zwar geschmeidig wirkt, aber nicht gepflegt wird. Außerdem ist weniger mehr: Trockene, strapazierte Haare freuen sich über weniger Styling. Heiße Föhnluft, Glätteisen oder Lockenstab stressen die Haare und können sie austrocknen. Deshalb die Haare öfter lufttrocknen lassen oder den Fön nur auf maximal die mittlere Stufe einstellen. Bei den Haarstyling-Produkten darauf achten, dass kein Alkohol enthalten ist.
Hier sind einige Hausmittel, die bei trockenem Haar helfen können:
Eine ausgewogene Ernährung versorgt nicht nur die Haare mit ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffen, sondern hilft uns insgesamt, gesund zu bleiben. Neigen Sie zu trockenen Haaren, sollten Sie vor allem auf eine gute Versorgung mit Proteinen achten. Eiweiß sorgt unter anderem für den Erhalt von Haut und Haaren. Vitamine und Mineralstoffe sind ebenfalls wichtig für gesundes Haar. Wer zudem auf Alkohol und Nikotin verzichtet, tut seiner (Kopf-)Haut und seiner Gesundheit etwas Gutes.
Sie können die Gesundheit Ihres Haares nicht nur durch die richtige Pflege beeinflussen, sondern dem Haarbruch auch durch eine gesunde, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung entgegenwirken. Doch nicht immer gelingt es uns, den Körper mit allen nötigen Vitalstoffen zu versorgen, zum Beispiel wenn wir viel Stress haben oder gesundheitlich angeschlagen sind. Auch bei bestimmten Ernährungsgewohnheiten oder bei älteren Menschen kann es passieren, dass bestimmte Nährstoffe zu kurz kommen. Präparate mit ausgewählten Vitamin- und Mineralstoffkombinationen speziell für gesunde Haare, Haut und Nägel gibt es bei uns in Ihrer Apotheke. Sprechen Sie uns an.
“Gegen trockene Haare hilft die richtige Pflege, beginnend mit einem milden und feuchtigkeitsspendenden Shampoo. Der passende Conditioner versiegelt das Haar und schützt es vor äusseren Einflüssen. Für die Extraportion Pflege sollten Sie Ihre Haare zusätzlich mit einer Leave-in-Pflege sowie einmal wöchentlich mit einer Haarkur verwöhnen. Trockenes Haar bitte nicht noch zusätzlich durch Styling mit heisser Föhnluft, Glätteisen & Co. stressen.
Am besten eine Bürste mit Naturborsten verwenden, die schont Haare und Kopfhaut! Die Haare immer mit lauwarmem Wasser waschen. Eine haselnussgroße Portion Shampoo verwenden und am besten nur ins Deckhaar einmassieren, die Spitzen dabei auslassen. Anschließend gründlich ausspülen. Nach der Haarwäsche ist besondere Vorsicht geboten, denn im nassen Zustand sind die Haare am empfindlichsten. Zunächst die Haare vorsichtig mit dem Handtuch auswringen (nicht rubbeln!). Dann die Haare entwirren - das geht am besten mit den Fingern. Wenn möglich, die Haare an der Luft trocknen lassen oder mit sanfter Hitze föhnen.
Hilft Haaröl bei trockenen Haaren? Haaröle kommen vielseitig zum Einsatz; sie helfen, wilde Mähnen zu bändigen und bringen das Haar zum Glänzen. Aber spenden die Haaröle auch trockenen Haaren Feuchtigkeit? Anfang 2022 haben wir Haaröle im Labor untersuchen lassen. Erfreulich: Etwa die Hälfte der Produkte können wir empfehlen. Bei anderen Haarölen im Test stießen wir aber auch auf Silikone und Mineralöl.
Meine aktuelle Haarpflege Routine gegen kaputtes Haar ❤ | Shivashakti8
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