Du hast Lust auf eine Veränderung? Der Haartrend "Silver Hair" beweist schon seit mehreren Jahren, dass graue Haare nicht nur etwas für ältere Frauen sind. Was anfänglich als temporäre Modeerscheinung angesehen wurde, hat sich mittlerweile in der Fashionwelt etabliert.
Zahlreiche junge Frauen färben sich ihre Haare grau. Doch Grau ist nicht gleich Grau. Aktuell liegt die Farbnuance "Oyster Grey" im Trend. Wir verraten dir, was den neuen Frisurentrend so besonders macht und wie du ihn richtig nachstylst.
Graue Haare kommen in vielen verschiedenen Farbabstufungen daher. Aktuell zeigt sich die Modewelt von dem Ton namens "Oyster Grey" begeistert. Dabei handelt es sich um ein warmes Grau, welches durch schimmernde Perlmuttelemente dein Haar zum Glänzen bringt. Es erinnert an den Farbton von Austern und erhielt durch dieses Merkmal seinen Namen.
Ähnlich wie die Außenschale einer Auster ist die Haarfarbe multidimensional und kreiert angesagte Farbverläufe.
Damit das Grau gut zur Geltung kommt und du mit dem Farbergebnis zufrieden bist, ist es ideal, wenn deine Ausgangsfarbe möglichst hell ist. Optimal ist ein Naturblond. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann es losgehen.
Alternativ bietet sich natürlich auch ein Besuch bei dem Friseur oder Friseurin des Vertrauens an:
Bedenke, dass eine Tönung deine Haare ziemlich strapaziert.
Es ist kein Geheimnis: Blond ist einfach die Zicke unter den Haarfarben, weil es anfällig für Verfärbungen ist. Mal schimmert es grünlich, mal hat es einen Gelbstich - vor allem direkt nach dem Blondieren. Und genau da ist Silbershampoo der ideale Partner.
Silbershampoo gilt als ideales Mittel, um bei blondiertem Haar den fiesen Orange- bzw. Gelbstich zu vertreiben. Silbershampoo ist nämlich nicht nur - wie der Name vermuten lässt - für graues Haar geeignet. Denn die enthaltenen, blau-violetten Pigmente wirken gegen warme Untertöne im blondierten Haar. Gelb bzw. Orange und Lila bzw. Blau sind Komplementärfarben - und neutralisieren sich so gegenseitig.
Silbershampoo kommt für alle in Frage, die bei hellen Haaren einen Gelbton neutralisieren wollen.
Im Prinzip massiert man es wie ein normales Shampoo ein, also wie es in der Shampoo-Anleitung beschrieben ist. Doch jetzt kommt das große ABER! Laut Stylistin Becki “Whippy Cake” sollte man das Produkt nicht auf das nasse Haar auftragen, um die volle Kraft des Silbershampoos auszuschöpfen. Sie schwört nämlich darauf, Silbershampoo auf trockenem Haar anzuwenden. Mit diesem simplen Hack soll man einen intensiveren und länger haltenden, aschigen Blondton hinbekommen.
Wenn du also sowieso schon Silbershampoo benutzt, um unschöne Farbstiche zu entfernen, ist dieser einfache Trick doch sicherlich einen Versuch wert.
Unser Tipp: Da blondiertes Haar oft zu Brüchigkeit neigt, solltest du beim Shampoonieren und Pflegen der Haare vorsichtig vorgehen und nicht rubbeln.
Und hier kommt die nächste Baustelle. Shampoo, einmassieren, auswaschen, fertig? Denkste! Silbershampoo sollte man bis zu 15 Minuten einwirken lassen und erst danach gründlich auswaschen. Und wenn du das Shampoo zu lange einwirken lässt? Dann könnte es sein, dass deine Haare einen lilafarbenen Stich bekommen. Es ist also total wichtig, dass du dich an die Anleitung hältst und das Shampoo nicht zu lange einwirken lässt.
Herkömmliches Shampoo verwendet man regelmäßig bis zu täglich. Silbershampoo allerdings solltest du nicht so häufig anwenden. Brauchst du auch gar nicht, denn der Effekt hält länger an und überdauert auch eine Wäsche mit normalem Shampoo. Faustregel: ein- bis zwei Mal die Woche mit Silbershampoo waschen, das sollte genügen, um dein Blond in der perfekten Balance zu halten.
Da durch die Pigmente des Silbershampoos lediglich die goldgelben Verfärbungen neutralisiert werden, kannst du auch deine blonden Strähnchen wunderbar damit waschen, ohne dein eventuell ungefärbtes bzw.
Ganz egal ob Anfang 30 oder Mitte 40: Irgendwann entdeckst du die ersten grauen Haare. Dabei liegen graue Haare voll im Trend. "Oyster Grey" heißt die angesagte Farbe, mit der nicht nur Stars ihren Haaren einen schimmernden Perlmutt-Grauton verleihen.
Den Übergang zum grauen Haar bewusst als Teil seiner natürlichen Schönheit zu akzeptieren, fühlt sich nicht nur gut an - es ist auch mega angesagt. Einziger Haken: Der Übergang zum kompletten Grau-Look ist etwas tricky.
Wer trotzdem Mut zu Grau hat, wird jetzt mit einer genialen Färbetechnik für den Übergang belohnt: Dem sogenannten Grey Blending. Wie der Name (Engl. In diesem Fall passen sich nicht die grauen Strähnen der übrigen Farbe an (wie bei einer Coloration), sondern die übrigen Haare werden so gefärbt, dass sie mit dem Grau harmonieren.
In beiden Fällen empfehlen Profis, das Naturhaar für drei bis sechs Zentimeter herauswachsen zu lassen, um das individuelle Graumuster erkennen zu können. Wenn das bekannt ist, ist es einfacher, ein harmonisches Farbergebnis zu kreieren.
"Das Grau vermischt sich noch besser mit deiner Haarfarbe, je mehr Bewegung im Haar ist.
"Die frisch gefärbten Haare können von einem getönten Conditioner profitieren. Es schenkt deinem Haar nur einen Hauch von Pigment, durch den das Grau durchscheinen kann und brillanter und gepflegter wirkt. Es kann außerdem den kühlen Ton deines Graus bewahren."- Björn Hartung, Douglas Haircare Experte
Grundsätzlich ja, du kannst das Grey Blending bei allen Haarfarben anwenden. Da Grau ein kühler Ton ist, harmoniert es auch am besten mit kühlen, aschigen Tönen wie aschblond, hellbraun oder silbergrau. Bei warmen Naturhaarfarben solltest du das Farbverhältnis beachten - wie stark ist der Kontrast zum kühlen Grau?
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Die dunklen, grauen Monate liegen langsam hinter uns - es wird Zeit für mehr Farbe! Das gilt nicht nur für unsere Garderobe, sondern auch für unsere Frisur. Wenn du schon lange mal einen bunten, ausgefallenen Look probieren wolltest, ist der neue Trend "Peekaboo Pigment" perfekt für dich. Wir verraten dir hier, was den Look ausmacht.
Im Grunde ist dieser Trend ganz einfach umzusetzen: Um einen Kontrast und einen Hingucker zu schaffen, wird ein Teil der Haare in einer anderen Farbe gefärbt. Du kannst beispielsweise die Längen deiner Mähne umfärben (ähnlich wie bei einer Balayage) oder du färbst die unteren Haare und lässt das Deckhaar in deiner Naturfarbe.
Wer mutig ist, traut sich an bunte Farben wie Pink, Orange oder Magenta! Auch Oyster Grey Hair könnte ein cooler Kontrast sein - alles ist erlaubt, solange es dir gefällt.
Jolie-Redakteurin Laura hat sich für einen Magenta-Look zu ihren dunkelblonden Haaren entschieden:
Vorreiterin für diese Färbetechnik ist Sängerin Miley Cyrus. Sie trägt ihre Haare aktuell blond, mit dunkelbrauen Längen im Unterhaar. Der Peekaboo-Trend funktioniert nämlich nicht nur mit bunten Farben, sondern auch mit den klassischen Tönen wie braun, blond oder schwarz. Damit wirkt das ganze etwas natürlicher, doch der Kontrast ist trotzdem gegeben.
Tipp: Bei diesem Trend empfiehlt es sich, vorerst zu einer Tönung zu greifen, die sich wieder auswaschen lässt.
Hier sind einige weitere Tönungsoptionen, die zur Verfügung stehen:
tags: #oyster #grey #haarfarbe #anleitung
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