Die Frage, ob Männer ihre Brusthaare rasieren sollten, ist ein viel diskutiertes Thema. Während einige Männer eine glatte Brust bevorzugen, schätzen andere ihre natürliche Behaarung. Es gibt keine definitive Antwort, da die Entscheidung letztendlich von den persönlichen Vorlieben abhängt.
Jeder muss sich doch selber wohlfühlen. Wenn jemand seine Haare entfernt oder den Körper des anderen ohne Haare schöner findet, dann macht das doch NIEMAND, weil er auf Kinderkörper steht.
Solange die Brustbehaarung nicht zu stark ist, wäre es für mich auch mit Behaarung in Ordnung. Sind Körperhaare störend oder gewünscht? In welchem Maße sind sie ok und wann wird es zu viel? Das Haar auf der Haut wird auch unter Männern kontrovers diskutiert.
Ob sie nun hygienisch ist oder einem bestimmten Zweck dient, bleibt dahingestellt. Bei der Körperhaarentfernung sollten Männer nicht auf andere, sondern nur auf sich hören.
Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Körperrasur bei Männern, einschließlich der Argumente für und gegen die Entfernung von Brusthaaren, sowie Tipps zur richtigen Anwendung verschiedener Enthaarungsmethoden.
Eine glatte Brust und enthaarte Achseln sind für viele Männer mittlerweile ganz normal. Auch die Frauenwelt hat sich an die neue Glätte gewöhnt und fordert sie nicht selten ein. Andere rücken jedem Haar unterhalb des Kopfes zu Leibe, andere sorgen sich wiederum eher um den Genitalbereich.
Es gibt mehrere Gründe, warum sich Männer für die Rasur ihrer Brusthaare entscheiden:
Für viele Männer sind die Haare ein Hindernis bei der täglichen Hygiene. Besonders im Achsel- und Intimbereich ist es schlichtweg leichter, sich sauber zu halten, wenn keine Haare sind.
Es gibt aber auch Gründe, die gegen die Rasur der Brusthaare sprechen:
Der größte Nachteil ist der Aufwand. Je nach Enthaarungsmethode müssen Männer mehr oder weniger Zeit in ihre glatte Haut investieren. Selbst die Enthaarung in Eigenregie kostet Geld.
Körperhaare dienen auch dem Schutz der Haut. Jeder kann es für sich austesten, indem er einmal ein enthaartes und ein unbehandeltes Bein an Brennnesseln hält. Eine dichte Behaarung könnte zudem einen gewissen Sonnenschutz darstellen.
Es gibt verschiedene Methoden zur Entfernung von Brusthaaren, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen:
Die Produkte greifen das Haar an und zerstören es, sodass es sich mit der Creme entfernen lässt. Wer Enthaarungscreme kaufen möchte, sollte sich die verschiedenen Produkte vorher genauer anschauen oder gegebenenfalls ausprobieren. Insbesondere dunkle Körperhaare erfordern häufig mehrere Durchgänge, was die Hautirritationen steigern kann.
Wachs und Zuckerpasten können beide zu Hause angewendet werden, wobei die Anwendung auf dem Rücken kompliziert ist. Epilierer haben dieselbe Aufgabe, doch funktionieren sie elektrisch.
Für die dauerhafte Körperenthaarung ist das Rasieren jedoch in der Regel nicht optimal, weil es alle zwei Tage wiederholt werden muss und dadurch recht zeitintensiv ist. Wachsen, Sugering, Epilieren und Enthaarungscremes bieten eine Haarfreiheit von bis zu zwei Wochen.
Die Intimrasur ist für viele Männer ein wichtiger Bestandteil der Körperpflege. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine einfache und schmerzlose Intimrasur:
Für die Intimrasur bei Männern steckt der EasyClick Bodygroomeraufsatz auf dem Kopf des Braun Series 5, 6 und 7 Elektrorasierers. Die Längen der Aufsätze und die Klingen sind für die sanfte Haarentfernung ohne den leisesten Kratzer konzipiert, zwicken nicht auf der Haut und irritieren sie nicht. Keine Angst, bei der Intimrasur mit dem Bodygroomer Sensitiv-Aufsatz sind deine sensibelsten Stellen in guten Händen.
Einfach die Haut straffen und mit kurzen, leichten Zügen das Schamhaar auf die gewünschte Länge trimmen.
Gutes Aussehen untenrum ist schon lange keine reine Frauensache mehr - also, worauf wartest du?
Um Rasurbrand und eingewachsene Haare zu vermeiden, solltest du folgende Tipps beachten:
Die nachfolgenden Tipps zum Entfernen von Schamhaar vermeiden das Risiko von eingewachsenem Schamhaar und schont deinen Rasierer für eine effiziente Rasur.
Auch die Frage, ob Männer ihre Achselhaare rasieren sollten, ist umstritten. Hier sind einige Aspekte zu berücksichtigen:
Bei jüngeren Männern bis 35 liegt das Rasieren der Achselhöhlen bereits voll im Trend. Mehr als die Hälfte der Männer in dieser Altersgruppe greift regelmäßig zum Rasierer.
Wer sich die Achselhaare entfernt, hat es mit der Hygiene leichter, da sich der Schweiß nicht sammeln kann. Denn die geruchsbildenden Bakterien lassen sich in behaarten Achselhöhlen schwieriger abwaschen.
„Achselhaare sind einerseits ein Überbleibsel aus einer Zeit, als wir behaarter waren als jetzt“, erklärt Dermatologin Uta Schlossberger. „Aber sie haben auch einen Sinn.“
So helfen die Haare dem Körper bei der Temperaturregulierung. „Über die Schweißbildung erzeugen die Achselhaare eine Art Verdunstungskälte, die dann im Sommer hilft, die Körpertemperatur zu regulieren und zu reduzieren“, sagt die Dermatologin Sabine Stangl. Außerdem können Haare unter den Achseln das Risiko für Reibungsekzeme und Entzündungen lindern. Und sie helfen bei der Entsendung von Sexuallockstoffen.
Die Bakterien-Besiedlung in einer behaarten Achsel ist eine andere und deutlich stärkere als in einer rasierten Achsel. Daher gilt: „Der Geruch kann tatsächlich intensiver sein, als in einer nicht behaarten Achselhöhle“, sagt Sabine Stangl.
Generell gilt: je weniger Achselhaare, desto weniger bakterielle Besiedlung. Dadurch entsteht weniger Schweißgeruch und man muss weniger Deo verwenden.
Wovon Uta Schlossberger abrät, ist Epilieren oder Waxing, da die Haut unter der Achsel empfindlich ist und sich schnell entzünden kann. Auch Enthaarungscremes vermeidet man besser, um die Hautbarriere zu schützen.
Schonender ist die Rasur - auch wenn sie weniger lange hält. Dabei gilt: „Gründlicher, schärfer, sauberer ist die Nassrasur, schonender für die Haut ist die elektrische Rasur“, sagt Sabine Stangl.
Um Hautreizungen und eingewachsene Haare zu verhindern, sollte man eine scharfe Klinge wählen. Die Haut sollte außerdem gut auf das Rasieren vorbereiten werden. Das heißt: Die Achselregion zunächst mit warmem Wasser reinigen und etwas Rasierschaum auftragen, um die Haut zu schützen und das Gleiten der Rasierklinge besser zu ermöglichen.
Auch Lasern gilt als hautschonende Methode zum Entfernen der Haare - dafür sind aber mehrere Sitzungen notwendig. Zusätzlich: „Die Haare müssen schwarz sein, weil der Laser sonst nicht auf den Farbstoff reagiert, dann wird man sie auch ganz los“, so Uta Schlossberger. Lasern eignet sich vor allem für Menschen mit sensibler Haut, bei denen normales Rasieren zu Rötungen und kleinen Wunden führen kann.
Ob man nun Achselhaare trägt oder nicht: „Wenn Schweiß entsteht und man ihn schnell abwäscht, kann es gar nicht dazu kommen, dass sich Bakterien sammeln und den Geruch produzieren“, sagt Uta Schlossberger. Generell ist es wichtig, die Achseln regelmäßig zu waschen - am besten mit milder Seife.
Bei vermehrtem Schwitzen können sogenannte Antitranspirant-Tücher oder Cremes helfen, da sie nicht nur den Geruch, sondern auch die Schweißproduktion an sich reduzieren. Wer das Gefühl hat, übermäßig stark zu schwitzen, für den ist es empfehlenswert, einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.
Das Rasieren von behaarten Körperstellen gehört für viele zu den täglichen Routine-Aufgaben. Doch es gibt auch eine wachsende Gegenbewegung, deren Mitglieder die Haare stehen lassen.
Frauen, die ihre Beine und Achseln nicht rasieren, Männer mit Vollbart und wallendem Brusthaar: In modernen Gesellschaften entscheidet jeder selbst, wie und ob rasiert wird. Aus medizinischer Sicht gibt es Argumente für und gegen die Ganzkörperrasur.
Feuchte und warme behaarte Körperstellen bieten einen idealen Lebensraum für potenziell schädliche Keime und Bakterien. Durch die Rasur wird der Ansiedlung solcher Erreger vorgebeugt.
Nicht nur Hautkrankheiten wie Hautpilz wird so vorgebeugt: Auch unangenehmer Körpergeruch entsteht durch das fehlende Haar in der Regel weniger schnell.
Das Rasieren birgt das Risiko von Mikroverletzungen, kleinste Verletzungen der Haut, die als Eintrittspforte von schädlichen Substanzen oder Erregern Entzündungen bis Krankheiten auslösen können.
„Beim Rasieren können Mikroverletzungen entstehen, die Eintrittspforten für Viren darstellen können“, erklärt der Münchener Dermatologe Dr. Timm Golüke im Interview mit dem Portal Fitbook. Ihm zufolge ist häufig eine zu alte Klinge im Rasierer das Problem: „Ist diese stumpf und gleitet nicht reibungslos, muss man noch mehr Druck ausüben. Dadurch kann das Risiko auf Entzündungen steigen“, so Golüke.
In Hinblick auf die Körperhygiene ist die Reinigung das wichtigste. Im SWR Wissen Podcast 1000 Antworten heißt es, dass man die Haare genauso gut waschen kann wie die glatte Haut. Die Mode, sich heute den Körper zu rasieren, entspricht dem Zeitgeist und ist nicht der Hygiene geschuldet, heißt es weiter im Podcast.
Körperbehaarung ist von der Natur unter anderem deshalb vorgesehen, um Reibung zu minimieren. Unter den Achseln und im Intimbereich wird so dem Wundscheuern der Haut vorgebeugt.
Der Kauf von Rasierer, Klingen und Rasierschaum geht ins Geld - vor allem, wenn man sich am gesamten Körper rasiert.
Forscher der University of South Queensland in Australien fanden heraus, dass ein dichter Bart bis zu 95 Prozent vor UV-Strahlung schützt. Neben Hautkrebs wird so auch frühzeitiger Hautalterung vorgebeugt.
Die Entscheidung, ob man Brusthaare, Achselhaare oder andere Körperhaare entfernt, ist eine persönliche Entscheidung. Es gibt keine richtige oder falsche Antwort. Wichtig ist, dass man sich in seiner Haut wohlfühlt und die Methode wählt, die am besten zu den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben passt.
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