Die Wahl des richtigen Motorradhelms kann eine Herausforderung sein, besonders wenn man spezielle Bedürfnisse hat, wie zum Beispiel eine Glatze oder Probleme mit den Ohren. Ein schlecht sitzender Helm kann nicht nur unbequem sein, sondern auch die Sicherheit beeinträchtigen.
Ein Helm sollte straff sitzen, aber nicht drücken. Es ist wichtig, verschiedene Größen und Modelle auszuprobieren, um den Helm zu finden, der am besten zur eigenen Kopfform passt. Einige Helme sind speziell für bestimmte Kopfformen konzipiert. Wenn eine Größe zu groß und die andere zu klein ist, sollte man sich nach einem anderen Helm umschauen.
Die Wangenpolster sollten sich den Wangen anpassen. Wenn der Helm an der Stirn drückt, ist er definitiv zu eng. Es ist normal, dass sich ein neuer Helm zunächst etwas stramm anfühlt, da sich die Polsterung mit der Zeit anpasst. Ein Neuling, der bisher selten einen Helm getragen hat, empfindet das Tragegefühl subjektiv oft als zu stramm, obwohl der Helm genau richtig sitzt.
Einige Motorradfahrer mit langen Haaren berichten, dass ein Haarschnitt das Tragegefühl des Helms verändern kann. Nach dem Schneiden der Haare kann mehr Luft/Spiel zwischen Kopf und Helm entstehen, besonders im Nacken. In solchen Fällen kann ein Tuch oder eine andere Kopfbedeckung helfen, den Helm wieder passgenau zu machen.
Bei manchen Helmen kann es zu Druckstellen am oberen Kopfbereich kommen, wo die Polsterung nicht so üppig ist. In solchen Fällen sollte man dem Helm etwas Zeit geben, sich an den Kopf anzupassen. Jeder Helm wird mit der Zeit etwas weiter.
Wichtig: Es wird dringend davon abgeraten, die Styroporschale des Helms einzudrücken, um Druckstellen zu beseitigen. Dies kann die Stoßdämpfungswerte des Helms beeinträchtigen und die Sicherheit gefährden!
Für Menschen mit CI-Implantaten (Cochlea-Implantaten) kann die Wahl des richtigen Helms eine besondere Herausforderung darstellen. Es ist wichtig, vor der Operation mit dem Arzt zu besprechen, wo die Spule des Implantats platziert werden soll, um Probleme beim Tragen von Kopfbedeckungen wie Motorradhelmen zu vermeiden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Tragekomfort von Helmen mit CI-Implantaten zu verbessern:
Einige CI-Träger berichten, dass sie Baseball-Caps unter dem Helm tragen, wobei die Antenne unter dem Cap verschwindet. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass die Spule nicht herunterrutscht und keine Knackgeräusche entstehen.
Einige Designer haben innovative Helme entwickelt, die wie ein echter Kopf aussehen, mit Ohren, Haaren und allem, was dazugehört. Diese Helme sollen Motorradfahrer dazu bringen, überhaupt einen Kopfschutz zu tragen. Das Design wird mit einem 3D-Drucker-Verfahren erstellt und als gummiartige Maske auf dem Helm angebracht.
Diese Helme sind zwar noch nicht weit verbreitet, zeigen aber, dass es viele kreative Möglichkeiten gibt, um den Komfort und die Akzeptanz von Motorradhelmen zu erhöhen.
Hier sind einige Helme, die von Motorradfahrern empfohlen werden:
Es ist wichtig, verschiedene Helme auszuprobieren und den Helm zu wählen, der am besten zu den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben passt. Dabei sollte man nicht nur auf die Marke, sondern vor allem auf die Passform achten.
| Helm Modell | Typ | Besondere Eigenschaften |
|---|---|---|
| Shoei XR-900 | Integralhelm | Gute Passform, Stoßdämpfung |
| Schuberth C3 | Klapphelm | Leise, gut für Brillenträger |
| Biltwell Gringo | Jethelm | Stylisch, bequem, Ohrenaussparungen |
| Premier Vintage OP 9 BM | Jethelm | Tri-Composite-Schale, Sonnenblende |
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