Ein Henna-Tattoo selber zu machen liegt voll im Trend. Mit filigranen Mustern kannst du deine Haut verzieren. Hier erfährst du, wie du ein traditionelles Henna-Tattoo selbst gestalten kannst.
Ein Henna-Tattoo auf der Haut ist ein echter Hingucker. © Julia Müller / Utopia
Für ein selbst gemachtes Henna-Tattoo brauchst du nicht viele Zutaten:
Bevor du mit deinem Henna-Tattoo beginnst, überlege dir, welches Muster du malen möchtest. Skizziere deine Vorstellungen zuerst auf Papier und übe die Strichfolge. Auf der Haut lässt sich das Tattoo nur schwer korrigieren. Ideenvorlagen und Anregungen findest du im Internet, beispielsweise auf Pinterest. Für den Einstieg sind fertige Schablonen ideal.
Eine Henna Tattoo Vorlage. © HNA
Rühre das Henna-Pulver mit heißem Wasser oder schwarzem Tee an. Um die ideale Konsistenz zu erreichen, musst du etwas mit den Zutaten experimentieren. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die Paste nicht vom Löffel tropft, aber auch nicht krümelig und klebrig ist. Da Henna mit der Zeit etwas aufquillt, kannst du es etwas flüssiger anrühren.
Fülle die Paste in eine Tube. Alternativ kannst du einen Zahnstocher verwenden, den du in die Henna-Paste tauchst. Wenn du frei Hand malst, beginne am besten mit einer langen Linie und setze dann horizontale Abschnitte zur Gliederung.
Henna Paste in einer Henna Tube. © Amazon
Reinige deine Haut gründlich mit einem Reinigungsschaum oder Peeling, um sie von abgestorbenen Hautschüppchen zu befreien und fettfrei zu machen. Trage dann die Henna-Farbe mit einem dünnen Pinsel oder direkt aus der Tube auf. Für einen natürlichen Look verteile die Punkte unregelmäßig auf Nasenrücken, Wangen und Schläfen.
Jetzt kommt die Einwirkzeit: Das Henna sollte mindestens zwei Stunden auf der Haut bleiben. Sobald das Kunstwerk fertig ist, sollte die Farbe so lange einwirken können, bis die Paste von alleine abbröselt.
Nach der Einwirkzeit kannst du die getrocknete Farbe vorsichtig entfernen. Vermeide Wasser und verwende stattdessen ein Speiseöl wie Olivenöl, um die Paste abzutragen. Pflege deine Haut anschließend mit einer Feuchtigkeitspflege.
Die temporären Tattoos zieren etwa drei bis vier Wochen deine Haut, danach beginnen sie zu verblassen. Das Henna dringt nicht in die Haut ein, sondern färbt die obersten verhornten Hautzellen.
Ein Henna Tattoo hält bis zu drei Wochen. © fem.com
Henna eignet sich auch hervorragend, um Sommersprossen zu kreieren. Der Vorteil ist, dass das Ergebnis temporär ist und natürlich aussieht. Verwende am besten zwei verschiedene, bräunliche Töne für ein besonders natürliches Ergebnis.
Die Henna-Malereien haben ihren Ursprung in Indien, Nordafrika und den arabischen Ländern. Oft haben sie rituelle Bedeutungen: Dem Henna wird eine reinigende Wirkung zugeschrieben, die auch vor dem bösen Blick schützen soll.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Haltbarkeit | 3-4 Wochen |
| Ursprung | Indien, Nordafrika, arabische Länder |
| Paste haltbar | Im Kühlschrank ist die Paste zwei Wochen haltbar. Du kannst die Paste auch einmalig einfrieren. |
| Inhaltsstoffe | Reines Henna-Pulver, Wasser/Tee, optional ätherische Öle |
| Risiken | Allergische Reaktionen, besonders bei schwarzem Henna |
| Pflege | Vor Wasser schützen, mit Öl pflegen |
Mit dieser ausführlichen Anleitung kannst du dein eigenes, individuelles Henna-Tattoo gestalten und die Schönheit dieser traditionellen Kunstform genießen.
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