Mit etwa 40 Jahren bemerken die meisten Menschen die ersten grauen Haare, oft zuerst an den Schläfen. Dies ist ein sichtbares Zeichen des Alterungsprozesses. Wenn die Haarfollikel nicht ausreichend mit Nährstoffen und Mineralien versorgt werden, produzieren sie kein Melanin mehr. Das Farbpigment Melanin ist für die natürliche Haarfärbung verantwortlich und notwendig. Fehlt es, ergraut das Haar.
Cellufine® ReColour versorgt den Körper mit natürlichem Melanin und zusätzlich mit Kupfer, einem wichtigen Vitalstoff für die natürliche Haarfarbe.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt: Kupfer trägt zu einer normalen Haarpigmentierung bei.
Dank einer gezielten Rohstoffauswahl und einem innovativen Herstellungsverfahren ist MELATINE® ein melanischer Keratin-Peptidkomplex, der sich durch gute Löslichkeit und Bioaktivität auszeichnet. MELATINE® enthält alle wichtigen Nährstoffe sowie bioverfügbare Vorprodukte, die für die Haarfärbung verantwortlich sind.
MELATINE® ist ein Keratinhydrolysat, das 100% natürliches Melanin enthält, dem für die Haarfärbung verantwortlichen Pigment. Der Rohstoff wird ausschließlich aus schwarzer Schafwolle hergestellt.
MELATINE® ist ein bioverfügbarer und bioaktiver Melanin-Peptidkomplex aus Keratin, der Farbpigmente für eine natürliche Haarfarbe liefert.
Eine Verdunklung der Haarfarbe tritt frühestens nach 60 Tagen ein und nimmt dann mit zunehmender Anwendungsdauer zu. Es wird eine Einnahmedauer von mindestens 90 Tagen empfohlen.
In einer klinischen Untersuchung konnte bei einer täglichen Einnahme von 650 Milligramm die Wirkung von MELATINE® nachgewiesen werden. Eine MELATINE®-Therapie dunkelt die Haarfarbe deutlich nach. Dieses Ergebnis zeigte sich nach 60 Tagen Anwendung und nimmt mit zunehmender Anwendungsdauer zu. Nach 120 Tagen verdunkelte sich das Haar bis zu 13 Prozent. Dies belegt eine schrittweise Repigmentierung von weißem und ergrautem Haar.
| Zeitraum | Ergebnis |
|---|---|
| Nach 60 Tagen | Deutliche Nachdunklung der Haarfarbe |
| Nach 120 Tagen | Bis zu 13% Verdunklung des Haares |
Aufgrund der Entwicklung der Ergebnisse erscheint eine noch höhere Pigmentierungsrate bei einer Verlängerung der Anwendung über 4 Monate hinaus möglich.
Bei regelmäßiger Einnahme über einen Zeitraum von mehr als 4 Monaten trägt MELATINE® zur Erhaltung der natürlichen Haarpigmentierung bei und bietet eine vorbeugende Lösung gegen ergrauendes Haar.
ReColour your Hair! Natürlich schön mit Cellufine®.
MELATINE® is a registered trademark of KERAT’INNOV Pharmascan Studien Nr. 14E1495. Statistisch sehr aussagekräftige Ergebnisse mit p < 0,001 vs D0
Täglich 2 x 1 Portion (1 Kapsel) mit einem Glas Wasser einnehmen.
Zutaten: pigmentiertes Keratinhydrolysat1 (80,4%), Hydroxypropylmethylcellulose2, MTC-Pulver1Markenrohstoff MELATINE® - 2vegane Kapselhülle
Hinweis: Die angegebene, empfohlene, tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Dieses Produkt ist kein vollständiges Lebensmittel und daher nicht als einzige Nahrungsquelle geeignet.
| Nährstoffe | pro 2 Kapseln (Tagesverzehr) | NRV* |
|---|---|---|
| Kupfer | 0,98 mg | 98% |
| Keratinhydrolysat (MELATINE®) | 650 mg | - |
*NRV = Prozent der empf.
Um zu verstehen, warum Haare grau werden, ist es gut zu wissen, wie Haare zu ihrer natürlichen Farbe kommen. Spezielle Farbzellen in den Haarwurzeln geben Pigmente an die Haarzellen ab. Die Farbkörnchen lagern sich in die Hornschichten des Haarschaftes ein, der den sichtbaren Teil der Haare bildet. Diese Farbzellen heißen Melanozyten. Sie stellen den Farbstoff Melanin her, der namensgebend ist. Die große Vielfalt an natürlichen Haarfarben verdanken wir zwei Sorten von Melanin-Farbkörnchen: dem schwarz-braunen Eumelanin und dem rot-gelben Phäomelanin. Das Mischungsverhältnis der beiden Stoffe sowie die Gesamtmenge an Pigmenten, die das einzelne Haar speichert, entscheiden über die Haarfarbe.
Mit zunehmendem Alter lässt die Funktion der Zellen nach, die das Melanin produzieren. Die Haare lagern weniger Farbstoff ein. Die Folge: sichtbar graues Haar. Das Grau ist allerdings eine optische Täuschung. Der Farbton entsteht, weil noch pigmentierte und bereits depigmentierte Haare nebeneinander liegen. Ein weiterer Effekt kommt dazu: Anstatt von Pigmenten lagern die Haare Sauerstoffbläschen ein. Brechen sie das Licht, erscheint das Haar weiß. Eigentlich sind die Haare farblos.
Der Zeitpunkt des Ergrauens ist genetisch festgelegt. Wessen Eltern früh graue Haare hatten, der wird vermutlich selbst früh ergrauen. Bei wem die betagten Großeltern noch ihre ursprüngliche Haarfarbe zur Schau tragen, der hat ebenfalls gute Chancen, spät das erste graue Haar zu finden. Bei den meisten Menschen erscheinen graue Haare zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr. Neben den Erbinformationen können wohl Luftverschmutzung, ultraviolette Strahlung, Rauchen und eine Mangelernährung das Ergrauen der Haare begünstigen. Vermutlich führen diese Faktoren dazu, dass sich freie Sauerstoffradikale (Reactive Oxygen Species, ROS) bilden. Sie schädigen die Zellen, die für den Farbnachschub sorgen.
Beim Ergrauen in jüngeren Jahren spricht man vom frühzeitigen Ergrauen (canities praecox). Der Zeitpunkt unterscheidet sich: Bei hellhäutigen Menschen spricht man von vorzeitigem Ergrauen, wenn sie unter 20 Jahre alt sind, bei Asiaten vor dem 25. und bei Afrikanern vor dem 30. Lebensjahr. Der genaue Mechanismus, der dahintersteckt, ist noch immer nicht gut verstanden. Neben der Genetik könnten bestimmte Medikamente dafür verantwortlich sein, etwa Mittel, die vor Malaria schützen. Außerdem Infektionen wie HIV (Humanes Immunschwächevirus) sowie einige seltene, genetische und immunologische Erkrankungen. Sie behindern die Melaninproduktion, sodass dem Körper die Farbpigmente fehlen. Vorrangiges Therapieziel beim vorzeitigen Ergrauen: mögliche Auslöser erkennen und behandeln. Die grauen Haare selbst haben keinen Krankheitswert, sie gelten für manche eher als ästhetischer Makel.
Dass Stress und graue Haare zusammenhängen, vermutet man schon eine Weile. Lange Zeit fehlte jedoch der wissenschaftliche Nachweis, obwohl Forschende die biochemischen und molekularen Veränderungen im Haarfollikel immer besser verstehen. Mittlerweile gibt es einige Studien, die die Zusammenhänge bestätigen und erklären, welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen könnten. Große Aufmerksamkeit erregte etwa 2021 eine Publikation des Vagelos College of Physicians and Surgeons der US-amerikanischen Columbia University. Die Studie untersuchte zwar nur 14 Probanden. Allerdings etablierten die Autoren eine neue Methode, die das Ergrauen von Haaren auf präzise Weise messbar macht. Sie nahmen hochdetaillierte Bilder von winzigen Scheiben menschlichen Haars auf, um dann den Pigmentverlust zu messen. Jede Scheibe war ein Zwanzigstel Millimeter breit, was etwa einer Stunde Haarwachstum entspricht. Die Farbe der einzelnen Haarabschnitte verglichen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den Stresstagebüchern der Teilnehmenden.
Der Grund: Solange sich Haare noch als Follikel in der Haut befinden, werden sie von Stresshormonen und zahlreichen anderen Prozessen beeinflusst, die sich in unserem Körper und Geist abspielen. Um zu verstehen, welche Prozesse ganz konkret dabei wirksam sind, haben die US-amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Tausende Eiweiße in den Haaren der Probanden bestimmt. Änderte sich die Haarfarbe, veränderten sich auch rund 300 Proteine, die teilweise den Energiestoffwechsel in den Mitochondrien beeinflussen. Die Mitochondrien gelten als die Kraftwerke der Zellen, die die Energie für jegliche Prozesse im menschlichen Körper bereitstellen. Offenbar reagieren sie auch auf eine Reihe von Signalen, etwa auf psychischen Stress. Möglicherweise vermitteln sie über Veränderung bestimmter Proteine die entsprechenden Informationen an die Melanozyten in den Haarwurzeln.
Dass Menschen bei großem Stress plötzlich über Nacht graue Haare bekommen, ist ein Mythos, befeuert von Legenden wie der um Marie-Antoinette. Das Haar der in Ungnade gefallenen französischen Königin soll 1791 über Nacht grau geworden sein, kurz bevor sie geköpft wurde. Gleiches soll Karl Marx passiert sein, weil er sich über den Tod seines achtjährigen Sohns Edgar grämte. Die Biologie widerspricht der Erzählung: Haar, das einmal aus dem Follikel gewachsen ist, verändert seine Farbe nicht mehr. Sobald es aus dem Haarfollikel austritt und die Kopfhaut verlässt, bleibt es unverändert. Die Pigmente, die den Haaren ihre Farbe verleihen, können nicht herausfallen. Ergrauen ist vielmehr ein schleichender Prozess. Die Haare sprießen pro Monat rund einen Zentimeter, sodass die natürliche Haarfarbe langsam herauswächst.
Wenn Stress Haare grau werden lässt, kehrt dann durch Erholung und Entspannung die natürliche Haarfarbe zurück? Zumindest einem Teilnehmer der US-Studie wuchsen ein paar Haare in seiner ursprünglichen Farbe nach, während er im Urlaub war. „Unsere Daten zeigen, dass das Altern des Menschen kein linearer, festgelegter biologischer Prozess ist, sondern zumindest teilweise aufgehalten oder sogar vorübergehend rückgängig gemacht werden kann“, erklärte Martin Picard, Verhaltensmediziner und Hauptautor der Studie, in einer Pressemitteilung der Universität. Allerdings dämpfte der Experte allzu große Hoffnungen: „Auf der Grundlage unserer mathematischen Modellierung gehen wir davon aus, dass das Haar einen Schwellenwert erreichen muss, bevor es grau wird“, so Picard. „In der Lebensmitte, wenn das Haar durch das biologische Alter und andere Faktoren sich dem Schwellenwert nähert, kann Stress es über diese Schwelle hinausschieben, sodass es grau wird.“ Es sei daher nicht davon auszugehen, dass ein 70-Jähriger, der seit Jahren grau ist, durch Entspannung wieder dunkle Haare bekommt, oder dass Megastress bei einem 10-Jährigen ausreicht, um sein Haar ergrauen zu lassen.
Leider (noch) nicht viel. Die gute Nachricht: Graue Haare sind in der Regel kein medizinisches Problem, manche empfinden sie jedoch ästhetisch als störend: Zumindest früh ergraute Haare werden vielfach immer noch als Anzeichen für vorzeitiges Altern und eine ungesunde Lebensweise wahrgenommen. Wer graue Haare hat und dazu steht, kann dafür sorgen, dass der Schopf gesund, glänzend und kräftig aussieht. Neben der richtigen Pflege ist etwa ausreichend Schlaf ein Faktor, der bei der Haarpflege unterschätzt wird. Das Schlafhormon Melatonin (nicht zu verwechseln mit Melanin, das den Haaren ihre Farbe verleiht), das vor allem im Dunkeln gebildet wird, scheint das Haarwachstum anzukurbeln. Zudem ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Eiweiß ein Segen für gesunde Haare und Nägel.
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