Shampoo selber machen: Natürliche Rezepte für jeden Haartyp

Shampoo selber herzustellen spart Geld und natürliche Produkte sind eine Wohltat für Ihre Haare. Denn in herkömmlichen Shampoos befinden sich oftmals viele unnatürliche Stoffe, die der Gesundheit und Umwelt schaden können. Außerdem entsteht durch gekaufte Shampoos viel Plastikmüll, der unsere Weltmeere verschmutzt. Wer die Inhaltsstoffe kennt, kann sich entsprechende Pflegeprodukte rasch selbst herstellen.

Um die Umwelt zu schonen und Verpackungsmüll einzusparen, liegen selbstgemachte Kosmetikprodukte daher im Trend. Wer weiß, welche Funktionen die einzelnen Bestandteile erfüllen, tut sich bei der Zubereitung leichter und kann ein effektives und umweltfreundliches Produkt im Handumdrehen selbst herstellen. PTA können sich dabei auch auf ihr botanisches Wissen verlassen.

Denn bei der Wahl der passenden Kräuter oder Blüten kann man auf die Erkenntnisse setzen, die man aus der Heilpflanzenkunde kennt. Egal ob fest oder flüssig - Shampoos werden nahezu täglich benötigt.

Grundrezept und wichtige Hinweise

Als Grundrezept für Ihr DIY-Shampoo benötigen Sie nur wenige Zutaten. Je nachdem was für einen Duft und Wirkung Ihr Shampoo später haben soll, fügen Sie der Mischung weitere Zutaten hinzu.

Tipp: Bereiten Sie gleich eine größere Menge der Seifenlauge zu, sie hält sich nämlich länger als die fertigen Shampoos mit weiteren Zutaten. Zerkleinern Sie die Kernseife mit einer Reibe über einer Schüssel.

Shampoo-Rezepte für verschiedene Haartypen

Jeder Haartyp hat seine Vorlieben. Mit reinen biologischen Zutaten kannst du nicht nur dir selbst etwas Gutes tun, sondern auch die Erde schonen und ihr etwas zurück schenken! Für jeden Haartypen gibt es eine besondere Pflege.

Für trockenes Haar

Trockenes Haar benötigt viel Pflege. Feuchtigkeit spendende Inhaltsstoffe sind deshalb besonders wichtig. Kokosöl ist bei vielen Pflegeprodukten sehr beliebt, weil es reichhaltig ist und gleichzeitig sehr naturbelassen. Außerdem bringt der Geruch gleich ein wenig Urlaubsfeeling ins Badezimmer. Wenn Sie bei dem selbstgemachten Shampoo aus Kokosöl einen fettigen Film auf Haaren oder der Dusche behalten oder Ihnen das Öl schlicht zu reichhaltig und schwer ist, ist Aloe Vera eine tolle Alternative. Das Gel können Sie ganz einfach aus Ihrer Zimmerpflanze ernten und es versorgt Ihr Haar mit Feuchtigkeit, ohne es zu beschweren.

Wenn Sie gerne baden, können Sie das Shampoo während der Badezeit einwirken lassen. Verteilen Sie das selbstgemachte Shampoo wie herkömmliches Shampoo in den Haaren und der Kopfhaut und spülen es danach gut aus. Nun können Sie das fertige Shampoo in eine Flasche umfüllen. Im Kühlschrank hält sich das Shampoo ca.

Eigelb-Shampoo für neue Kraft

Zugegeben, dieses Rezept wirkt etwas ungewöhnlich. Doch auch Eigelb hat eine pflegende Wirkung auf das Haar. Durch die enthaltenen Proteine wird trockenes Haar mit neuer Kraft versorgt.

Sie können das Eigelb-Shampoo wie gewohnt ins Haar einmassieren und einige Minuten einwirken lassen. Doch Achtung: Im Gegensatz zu den anderen Shampoo-Rezepten hält sich das Ei-Shampoo nur wenige Tage. Am besten sofort verbrauchen.

Brennnessel-Shampoo gegen schnell fettendes Haar

Schnell fettendes Haar kann sehr störend sein, da die Haare häufiger gewaschen werden müssen. Brennnessel-Shampoo befreit die Kopfhaut von überschüssigem Fett und trägt durch seine Inhaltsstoffe dazu bei, dass Ihre Haare langsamer nachfetten und länger frisch aussehen.

Honig-Shampoo für juckende Kopfhaut

Juckende und gereizte Kopfhaut ist meist ein Zeichen von Trockenheit. Hier ist es wichtig, dass Sie beruhigende Zutaten wählen, um Shampoo selbst herzustellen.

Hinweis: Da sich Honig am Boden absetzen kann, schütteln Sie das Shampoo vor jeder Anwendung gründlich durch. Die Flüssigkeit ca.

Kaffee-Shampoo für dunkles Haar

Möchten Sie Ihrem dunklen Haar Glanz verleihen und den Wurzeln Kraft geben, dann ist Kaffee die richtige Wahl. Kochen Sie hierfür 100 ml Kaffee auf und vermischen Sie ihn mit 50 ml der Seifenlauge.

Rosmarin-Haarwasser selber machen 🌿 Für Haarwachstum & gesunde Kopfhaut

Festes Shampoo selber machen

Festes Shampoo ist besonders praktisch in der täglichen Nutzung, da es keine Verpackung benötigt und direkt am Stück verwendet werden kann. Um das Shampoo zu verwenden, können Sie es direkt in die feuchten Haare einmassieren oder es zuerst in den Händen aufschäumen und es dann ins Haar geben. Danach wie immer danach gründlich ausspülen.

Haar-Reinigung in fester Form ist ja seit einiger Zeit sehr gefragt. Man bekommt im Handel Haarseifen und sogenannte feste Shampoos. Aber wo ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden ?Komprimiert erklärt ist ein festes Shampoo, einfach ein normales Haarwaschmittel, dem die Feuchtigkeit entzogen wurde.

Es reinigt wie ein ganz normales Shampoo und schäumt auch ähnlich. Eine Haarseife dagegen besteht aus gesiedetem Fett und Lauge. Die Herstellung ist wesentlich komplizierter und langwieriger. Meist schäumt eine Haarseife weniger stark und man braucht hinterher eine saure Rinse (also eine Spülung z.B. ein Wasser-Essig-Gemisch), um die Haarfasern wieder zu glätten.

Sie haben den Vorteil, dass sie noch schonender zur Kopfhaut sind, als die Shampoos, deren Tenside die Haut austrocknen können. Aber sie sind etwas umständlicher in der Anwendung. Das ist jetzt natürlich ziemlich laienhaft ausgedrückt, erklärt aber grob, was es mit den beiden Produkten auf sich hat. Ich habe beides gekauft und ausprobiert und erziele mit festem Shampoo die besseren Ergebnisse und natürlich ist der Aufwand geringer. Aber beide Varianten haben zu Recht Ihre Anhänger.

Natürlich kann man mittlerweile fast überall feste Shampoos und auch Haarseifen kaufen. Aber tatsächlich tummeln sich in vielen der Produkte bedenkliche Zutaten. Warum also nicht mal ein festes Shampoos selber machen?

Hier ist ein Rezept für festes Shampoo:

  • 125 g Speisestärke (Maisstärke)
  • 120 g SLSA Tensid
  • 60 g Sheabutter
  • 10 Tropfen ätherisches Teebaumöl
  • 6 Tropfen ätherisches Rosenöl
  • Silikon Seifenform
  • optional einige wenige Tropfen Seifenfarbe oder Lebensmittelfarbe

Lasst Euch nicht von der Verwendung des SLSA Tensids abschrecken. Ich habe lange experimentiert und musste dann doch einsehen, dass ein Tensid für ein gutes Shampoo einfach unerlässlich ist. Das Tensid sorgt für die gute Reinigungswirkung und dafür, dass das “Seifen”-Stück nachher auch schäumt. Wenn Ihr festes Shampoo selber machen wollt, braucht es einfach ein Tensid. Alles andere hat mich nicht überzeugt.

Für das Teebaumöl habe ich mich entschieden, weil ich eine recht empfindliche Kopfhaut habe und dieses Öl da sehr wohltuend wirkt. Da ich aber den Geruch nicht so mag, habe ich noch zusätzlich etwas Rosenöl hinzugefügt. Ihr könnt natürlich auch andere ätherische Öle nutzen. Wie wäre es z.B. mit Rosmarin oder Sandelholz für einen etwas männlicheren Duft? Aber bitte immer sparsam dosieren.

Ich habe das Shampoo auch schon mit Kakaobutter gemacht, die Sheabutter hat mir aber im Endergebnis dann besser gefallen. Sowohl vom “Haargefühl”, als auch von der Konsistenz des Seifenstücks.

Meine angegebene Seifen Menge reicht für 3 - 4 der Kringel-Shampoo Stücke. Nehmt Ihr eine schlichte Form, sind die Seifen meist etwas kleiner und Ihr bekommt entsprechend mehr Stücke aus der Masse.

Anleitung für die Herstellung

  1. Als Allererstes ein wichtiger Hinweis: bitte nutzt beim Zusammenmengen der Zutaten unbedingt einen Mundschutz! Hört sich albern an, ist aber wirklich wichtig. Denn gerade das Tensidpulver neigt zum Stauben und kann Eure Atemwege empfindlich reizen, wenn Ihr es einatmet.
  2. Vermischt in einer Schüssel das Tensid und die Maisstärke gut miteinander.
  3. Dann gebt Ihr die Sheabutter in eine Schüssel oder Tasse und lasst sie auf dem Herd in einem Topf mit Wasser (also im Wasserbad) schmelzen. Ist die Sheabutter komplett flüssig, gebt Ihr einige wenige Tropfen Lebensmittelfarbe hinzu. Ich habe rot genommen und dadurch diese zarte rosa Färbung erreicht. Nun noch die ätherischen Öle zufügen und das Ganze zu den Pulverzutaten kippen.
  4. Verrührt es gründlich mit einem Löffel und knetet es anschließend noch einmal gut von Hand durch. Es sollte eine nicht allzu krümelige, feste Masse entstanden sein.
  5. Diese Masse füllt Ihr nun in Eure Seifenform. Immer wieder fest andrücken. Nehmt dafür ruhig einen Löffel oder Ähnliches zu Hilfe. Das feste Andrücken ist überaus wichtig, damit Euer Shampoo später nicht auseinander bröselt.
  6. Jetzt solltet Ihr Eure “Seifen”-Stücke über Nacht trocknen und fest werden lassen. Wenn Ihr ganz ungeduldig seid, könnt Ihr die Seifenform auch für eine Stunde in den Gefrierschrank stellen. Danach die Shampoo Stücke vorsichtig aus der Form holen.

Fertig ist Euer selbstgemachtes festes Shampoo, das Ihr sofort verwenden könnt!

Anwendung des festen Shampoos

Beim festen Shampoo wird das Shampoo-Stück nicht etwa in der Hand aufgeschäumt, sondern direkt im nassen Haar. Einfach mit dem Shampoo Bar in der Hand in kreisenden Bewegungen über das Haar gehen. Danach wie gewohnt den Schaum einmassieren und gründlich ausspülen.

Das Shampoo macht, was es soll: das Haar wird sauber, meine empfindliche Kopfhaut ist zufrieden und die Haare lassen sich leicht kämmen. Das Seifenstück immer so lagern, dass Nässe ablaufen und es trocknen kann, sonst weicht es irgendwann auf.

Gerade für die Reise spart dieses feste Shampoo übrigens jede Menge Platz, denn auch der restliche Körper lässt sich damit wunderbar einseifen und reinigen. Schon mal zwei Flaschen weniger im Kulturbeutel, das ist doch was.

Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit

Zum Einen sparen wir Plastikflaschen ein, für Shampoo und auch für Duschgel, dass ich gar nicht mehr benutze seit ich mein festes Shampoo habe. Jedes Tensid belastet die Umwelt, manche weniger, andere mehr. Aber wir brauchen sie in gewissem Maße eben doch. Hier hast Du es in der Hand, zu entscheiden, Dich für ein eher weniger umweltschädlich Tensid zu entscheiden.

Ihr seht also: festes Shampoo selber machen hat durchaus seine Vorteile! Ihr schont die Umwelt, tut Euch etwas Gutes und spart ganz nebenbei auch noch Geld. Eine win-win Situation also.

Hin und wieder können Sie Ihr Haar danach mit einer Mischung aus 1 EL Apfelessig und 1 Liter Wasser nachspülen, um Kalkreste zu entfernen.

No-Poo-Methode: Shampoo ohne Seife

Sie wollen beim selbstgemachten Shampoo lieber auf Seife verzichten? Von der No-Poo Methode spricht man, wenn man bei der Haarreinigung komplett auf chemische Substanzen wie Seife verzichtet. Bekannt für diese Methode ist vor allem das Waschen der Haare mit Roggenmehl. Anschließend ins Haar geben und ca. eine halbe Stunde einwirken lassen. Ein weiteres Shampoo für die No-Poo-Methode ist das Mischen von Wasser und Heilerde.

Weitere Tipps:

  • Für noch mehr Wellness für zuhause erfahren Sie hier, wie Sie Ihr eigenes Peeling zuhause herstellen.
  • Neben Lavendel und Kamille bieten sich auch Brennessel gegen dünnes Haar, Rosmarin gegen fettendes Haar, Pfefferminz im Sommer, Teebaum- oder Zedernholzöl an. Sei experimentierfreudig und finde heraus, welches selbst gemachtes festes Shampoo am besten zu dir passt. Und die Seife ist natürlich ein tolles Geschenk!

Langsam aber sicher komme ich auf den Geschmack, meine Pflegeprodukte selbst herzustellen. Weil ich wissen will, was drin ist. Und weil ich Plastikverpackungen einsparen möchte. Und außerdem wollte ich schon ganz lange ein festes Shampoo selber machen. Jetzt hab ich nach 2-3 Fehlversuchen (ja, nicht immer wird es gleich perfekt) und ein wenig Herumexperimentieren ein Rezept für Euch, mit dem ich und meine Haare glücklich und zufrieden sind.

Pflanzliche Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Wer die Inhaltsstoffe kennt, kann sich entsprechende Pflegeprodukte rasch selbst herstellen. PTA können sich dabei auch auf ihr botanisches Wissen verlassen. Denn bei der Wahl der passenden Kräuter oder Blüten kann man auf die Erkenntnisse setzen, die man aus der Heilpflanzenkunde kennt.

Birkenblätter für feines Haar

Birkenblätter (Betulae folium) erfrischen, ebenso wie Pfefferminzblätter (Menthae piperitae folium), die Kopfhaut und können bei Schuppen eingesetzt werden. Sie sind besonders für feines Haar zu empfehlen.

Kamillenblüten bei blondem Haar und empfindlicher Kopfhaut

Das ätherische Öl der Kamillenblüten (Matricariae flos) hat eine beruhigende Wirkung auf die Kopfhaut. Die Blüten sind daher - genau wie Ringelblumenblüten (Calendulae flos) - besonders bei empfindlicher Haut, die zu Entzündungen und Juckreiz neigt, geeignet. Bei längerfristiger Anwendung ist Kamille zudem in der Lage, das Haar aufzuhellen und ihm einen natürlichen Glanz zu verleihen. Daher sollte es also vor allem bei eher blondem Haar zum Einsatz kommen.

Schachtelhalmkraut für brüchiges Haar

Schachtelhalmkraut (Zinnkraut, Equiseti herba) ist vor allem dann geeignet, wenn das Haar an Struktur verliert und brüchig wird. Das ist besonders während der Heizperiode der Fall, in der auch die Kopfhaut schnell fettig wird. Eine passende Kombination stellen Taubnesselblüten (Lamii albi flos) dar, da sich diese Blüten besonders bei fettigen Haaren eignen. Ein solches Shampoo sollte nachvollziehbarerweise ohne einen Pflanzenölzusatz auskommen.

Brennnesselblätter bei Haarausfall

Brennnesselblätter (Urticae folium) sollen die Durchblutung der Kopfhaut anregen und sind besonders dann zu empfehlen, wenn die Haare im Frühjahr oder im Herbst verstärkt ausgehen. Eine gute Kombination ist mit Lavendelblüten und Klettenwurzelöl zu erzielen.

Kakaobutter für Feuchtigkeit

Das Fett (Oleum cacao) der gerösteten Samen des Kakaobaums (Theobroma cacao) liegt als gelblich bis weiße, feste Masse vor. Das Fett hat einen Schmelzpunkt zwischen 32 °C bis 42 °C und erreicht bei Zimmertemperatur eine cremige Konsistenz. Es enthält Stearinsäure, Ölsäure, Triterpene sowie Vitamine und hat feuchtigkeitsspendende sowie rückfettende Eigenschaften.

Ätherische Öle zum Entspannen und Erfrischen

In der Aromatherapie werden Düfte wie Lavendel oder Rose zur Entspannung eingesetzt. Zitrusfrüchte wie Orange oder Zitrone wirken stimmungsaufhellend und - besonders mit einer leichten Pfefferminznote kombiniert - erfrischend.

Reinigung und Schaumbildung durch Tenside

Als waschaktive Substanz kann Sodium Lauryl Sulfoacetat (SLSA) eingesetzt werden. Das anionische Tensid wird aus Kokos- und Palmkernöl gewonnen. Es wirkt auf Grund seiner amphiphilen Eigenschaften reinigend und hat zudem gute schaumbildende Eigenschaften. Als palmölfreie Alternative kann auf Sodium Cocoyl Isethionate (SCI) zurückgegriffen werden, welches aus Kokosöl gewonnen wird.

Kernseife als Basis

Kernseife besteht aus Natriumsalzen von Fettsäuren, die bei der Verseifung von Fetten mit Natronlaugen und anschließender Abtrennung von Glycerol entstehen. Sie ist eine typische Grundlage für Seifen aller Art. Sie besitzt amphiphile Eigenschaften und ist deshalb in der Lage, gemeinsam mit Wasser Schmutz von der Haut- und Haaroberfläche zu entfernen.

Stärke als Verdickungsmittel

Um die Konsistenz der Produkte zu erhöhen, kann Speisestärke (meist Maisstärke) als Verdickungsmittel eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um ein Polysaccharid, das aus D-Glucose-Einheiten zusammengesetzt ist. Bei Kontakt mit kaltem Wasser quillt Stärke, in heißem Wasser löst sie sich kolloidal. Zudem ist Stärke in der Lage, überschüssiges Fett zu binden.

Flüssiges Shampoo selber machen

Neben der Auswahl der Inhaltsstoffe gilt es sich auch vorab Gedanken zur gewünschten „Darreichungsform“ zu machen. Entscheidet man sich bei der Herstellung für die flüssige Variante, kann als Verpackung einfach eine leere, gespülte Shampoo-Flasche verwendet werden.

Zutaten für ein flüssiges Shampoo

Um etwa eine Flasche flüssiges Shampoo herzustellen, werden folgende Zutaten benötigt:

  • 20 g getrocknete Blüten (z. B. Rosen-, Lavendel-, Taubnessel- oder Ringelblumenblüten) oder Kräuter (z. B. Zinnkraut bzw. Melissen-, Birken-, Brennnessel- oder Pfefferminzblätter)
  • 350 g gereinigtes Wasser
  • 20 g Kernseife
  • Speisestärke nach Bedarf
  • 75 g Spiritus als Konservierungsmittel
  • bei sehr trockener Kopfhaut 1-2 EL Pflanzenöl (z. B. Mandelöl)
  • bei Bedarf einige Tropfen ätherisches Öl

Herstellung in zehn Schritten

  1. Das Wasser aufkochen und die Blüten bzw. Kräuter damit übergießen.
  2. Den Ansatz abgedeckt einen halben Tag lang ziehen lassen.
  3. Die Kernseife in einem Mörser zerdrücken, raspeln oder kleinschneiden.
  4. Den Kräutersud durch einen Filter geben und nochmals aufkochen.
  5. Die Kernseife im heißen Sud lösen.
  6. Zur Konsistenzprüfung einen Teelöffel des Ansatzes auf einen Teller geben und auskühlen lassen. Ist die Konsistenz zu flüssig, rührt man einen halben Esslöffel Speisestärke mit 2-3 Esslöffeln Wasser glatt, gibt die Mischung zum Ansatz und lässt diesen nochmals kurz aufkochen. Anschließend die Probe erneut durchführen und Konsistenz ggf. nochmals anpassen.
  7. Den Ansatz vom Herd nehmen und während des Abkühlens gelegentlich umrühren.
  8. Nach dem Abkühlen den Alkohol zugeben.
  9. Anschließend die ätherischen Öle hinzutropfen und das Shampoo homogenisieren.
  10. Bei Bedarf das Pflanzenöl beifügen und abschließend erneut homogenisieren.
  11. Das Shampoo in ein sauberes Gefäß abfüllen.

Das fertig abgefüllte Shampoo hält sich im Kühlschrank etwa drei Monate.

Nachdem Sie Ihr Shampoo hergestellt haben, können Sie es individuell anpassen und verfeinern. Hier sind einige Tipps und Tricks, die Ihnen dabei helfen:

  • Duftöle: Fügen Sie Ihrem Shampoo einige Tropfen Duftöl Ihrer Wahl hinzu, um ihm eine persönliche Note zu verleihen.
  • Apfelessigspülung: Verwenden Sie hin und wieder eine Mischung aus Apfelessig und Wasser, um Kalkreste zu entfernen und Ihrem Haar Glanz zu verleihen.

Mit diesen Rezepten und Tipps können Sie Ihr eigenes, natürliches Shampoo herstellen und Ihre Haare auf gesunde und umweltfreundliche Weise pflegen.

tags: #shampoo #mit #tensiden #selber #machen #rezept

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen