Jeder Mensch hat ungefähr 80.000 bis 150.000 Haare auf dem Kopf. Es ist völlig normal, dass man jeden Tag bis zu 100 Haare verliert, bei vollem Haar. Wer das Gefühl hat, unter verstärktem Haarverlust zu leiden, sollte über einen längeren Zeitraum genau beobachten, wie viele Haare ausfallen. Insbesondere bei längeren Haaren überschätzt man Haarverlust schnell, wenn ein großes Büschel in der Bürste verbleibt.
Wer aber nachweislich mehr Haare verliert als sonst, größere Büschel aus der Bürste und aus dem Abfluss der Dusche zieht oder das Zopfgummi plötzlich noch eine Umdrehung mehr braucht, um fest zu sitzen, kann unter einem behandlungsbedürftigen Haarausfall leiden. Auch wenn kahle Stellen entstehen oder die Haare büschelweise ausfallen, besteht Anlass zur Sorge.
Ob der Haarausfall schleichend oder plötzlich stattfindet, die dahinter liegenden Ursachen sollten abgeklärt werden. Entdecken Sie, wie Eigenblutplasma das Haarwachstum auf natürliche Weise anregen kann. Mit unseren Behandlungen erreichen wir bei über 90% unserer Patienten eine deutliche Besserung in kurzer Zeit.
Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die verschiedene Ursachen haben können. Doch bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, ist noch normal. Erst wenn es mehr werden, spricht man in der Medizin von krankhaftem Haarausfall (Effluvium). Er sollte behandelt werden, bevor noch mehr Haare verloren gehen.
Allgemein belastend am Verlust der Haare ist, dass fehlende Haare oft mit Alt sein, fehlender Dynamik und Energie gleichgesetzt werden. Deshalb möchten wir, vom Haar-Team der Fontana Klinik in Mainz, Ihnen dabei helfen, Ihren Haarausfall wirksam zu bekämpfen.
Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben und sowohl Männer als auch Frauen betreffen.
Ein Haarfollikel durchläuft im Laufe seines Lebens verschiedene Phasen, die man Haarzyklus nennt. Die erste Phase ist die Wachstumsphase (Anagenphase), in der sich zu jeder Zeit etwa 85 Prozent der Haarfollikel befinden. Sie dauert zwei bis sechs Jahre. Dann geht es in die Übergangsphase (Katagenphase) über. Hier schrumpft die Haarwurzel, weil sie nicht mehr mit Nährstoffen versorgt wird und die Zellteilung zum Erliegen kommt. In dieser zweiwöchigen Phase befinden sich ein bis drei Prozent der Haarfollikel.
In der Ruhephase (Telogenphase) kommt die Stoffwechselaktivität des Haarfollikels komplett zum Erliegen und das Haar verkümmert. Danach wird ein neues Haar gebildet. Das neu wachsende Haar schiebt in seiner Wachstumsphase das alte Haar aus dem Follikel, sodass es ausfällt. Bis an der Stelle, wo ein Haar ausgefallen ist, ein neues Haar sichtbar wird, vergehen acht bis zwölf Wochen.
Bei Haarausfall treten mehr Haarfollikel in die Ruhephase ein, sodass mehr Haare ausfallen. Der Auslöser für einen plötzlich auftretenden Haarverlust liegt bedingt durch den Haarzyklus daher meist in der Vergangenheit, in den letzten Wochen oder Monaten.
Der Haarwachstumszyklus besteht aus drei Phasen: Anagen (Wachstum), Katagen (Übergang) und Telogen (Ruhe).
Die Faktoren, die einen Ausfall der Haare fördern können, sind vielfältig. Die Mehrheit des Haarausfalls bei Männern ist jedoch genetisch bedingt. Die Veranlagung dafür wird also von den Eltern und Großeltern, besonders auch mütterlicherseits, auf Kinder und Enkel vererbt. Auch beim weiblichen Haarausfall spielen meist die Gene die Hauptrolle.
Aber auch ein Mangel an Nährstoffen, eine schlechte Durchblutung oder die Einnahme bestimmter Medikamente können zu Haarausfall führen. Darüber hinaus können auch Stoffwechselstörungen, ein hormonelles Ungleichgewicht oder starker seelischer Stress das Haarwachstum empfindlich beeinflussen und Haarausfall auslösen.
Krankhafte Ursachen können grundsätzlich nur mit medizinischer Hilfe, das heißt vom Arzt, behandelt werden. Der häufigste und nie vollständig zu behebende Grund für den typisch männlichen Haarausfall ist erbliche Veranlagung. Vererbt werden kann eine besondere Empfindlichkeit bestimmter Kopfhautareale gegen männliche Hormone.
Bei starkem Haarausfall sollten die Betroffenen zunächst Veränderungen in der nahen Vergangenheit bewerten: Welche großen Veränderungen gab es in den letzten 6 Monaten? Dazu gehören Ernährungsumstellungen, die Einnahme von neuen Medikamente, starke hormonelle Einflüsse (bspw. Eintritt in Menopause) einschneidende Lebensereignisse oder andere physische und psychische Veränderungen.
Unabhängig von diesen Überlegungen sollte bei starkem und plötzlichen Haarausfall unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann ernstere Ursachen ausschließen oder erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten.
Haarausfall ist ein typisches Männerleiden: Bei Männern ist erblich bedingter Haarausfall sehr weit verbreitet - Studien sprechen von einer Zahl bis zu 80 %. Viele akzeptieren mit der Zeit die Geheimratsecken und später die Glatzenbildung. Dabei gibt es Möglichkeiten, den Haarausfall aufzuhalten und sogar neues Haar wachsen zu lassen.
Bei Männern verläuft der Haarausfall nach einem klassischen Verlauf, bei dem es zunächst zur Bildung von Geheimratsecken, einer freien Stirn und einer kahlen Tonsur kommt. Im Endstadium steht nur noch ein Haarkranz am Hinterkopf von Ohr zu Ohr.
Der Verlauf des Haarausfalls beim Mann
Normalerweise verläuft die androgenetische Alopezie kontinuierlich fortschreitend. Sie kann aber über längere Zeit in einem Stadium verbleiben oder sogar stoppen, sodass ein Mann zum Beispiel sein Leben lang nicht mehr als kahle Geheimratsecken hat. Andererseits kann der Verlauf auch schubweise sein und innerhalb kurzer Zeit schnell voranschreiten. Für den Betroffenen kann das erschreckend sein und als plötzlicher Haarausfall gedeutet werden.
Insbesondere Frauen sind besonders anfällig für einen plötzlich auftretenden Haarausfall. Bei Frauen gibt es grundsätzlich häufigere und stärkere hormonelle Veränderungen als bei Männern. Selbst wenn man die Einnahme künstlicher Hormone, wie zum Beispiel der Anti-Baby-Pille, außer Betracht lässt, treten viele Hormonschwankungen auf. Dazu gehört der Eintritt in die Pubertät, Schwangerschaft und Stillzeit und später die Menopause.
Außerdem sind Frauen anfälliger für Mangelerscheinungen. Insbesondere ein Eisenmangel tritt relativ häufig auf, vor allem bedingt durch den regelmäßigen und teils starken Blutverlust durch die Menstruationsblutung. Zusätzlich ist der Anteil an Frauen, die an einer Essstörung leiden oder spezielle Diäten durchführen, in der Regel höher als bei Männern.
Ausgefallene Haare: Für so gut wie jede Frau ist der Schreck groß, wenn sie feststellt, dass ihr vermehrt Haare ausgehen. Hat man dann noch beim kräftigen Griff in die Haare ein kleines Büschel in der Hand, spielen sich schnell Horrorbilder vor dem inneren Auge ab. Jetzt sollte man einen Termin beim Haus- oder Hautarzt zur Abklärung der Ursache vereinbaren, um gezielt etwas gegen das dünner werdende Haupthaar zu unternehmen. Die medizinische Klärung ist gerade bei Frauen wichtig.
Haarausfall bei Frauen
Vor der Therapie eines Haarausfalls steht eine ausführliche Diagnostik. Neben einer körperlichen Untersuchung, Befragung, Familienanamnese und eventuell einer Haaranalyse ist vor allem eine Blutentnahme wichtig.
Ein Arzt kann die Ursachen für starken Haarausfall mit verschiedenen diagnostischen Methoden feststellen.
Es kann nicht pauschal gesagt werden, welche Therapie für Haarausfall am besten ist. Ob eine Behandlung oder ein Medikament wirkt, hängt maßgeblich davon ab, ob die richtige Ursache gefunden wurde. Es ist davon abzuraten, eigenmächtig verschiedene Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Jedes Medikament kann Nebenwirkungen haben, die nicht in Kauf genommen werden sollten, wenn gar nicht klar ist, ob das Medikament überhaupt wirken kann.
Nicht jeder Haarausfall hat nur eine Ursache. Manchmal können auch verschiedene Gründe zusammenkommen, was die Diagnose und Therapie für den Arzt nochmals komplexer macht. Nur wenn die Ursache gefunden wurde, kann eine zielgerichtete Behandlung erfolgen. Die Hilfe eines Experten für Haarausfallbehandlungen sollte deshalb frühzeitig in Anspruch genommen werden.
Anschließend kann eine spezifische Therapie erfolgen durch die Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, einer Ernährungsumstellung oder einer Infusionstherapie. Manchmal kommt es vor, dass die Haare trotz Beheben der Ursache nicht komplett so nachwachsen wie vorher. Dann kommen regenerative Therapien infrage. Dabei werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte genutzt, um schonend und ohne relevante Nebenwirkungen wieder zu einer schönen Frisur zu gelangen.
Wer unter Haarausfall leidet, hat häufig einen langen Weg vor sich, mit vielen Fehlversuchen. Spätestens wenn man mit Hausmitteln am Ende ist, sollte man einen Experten an seiner Seite haben, der effektive Behandlungsmöglichkeiten kennt und durchführen kann. Deshalb sollte man sich frühzeitig an einen Experten für Haarausfallbehandlungen wenden. Als erste Anlaufstelle kann hier der Dermatologe dienen. Haarausfall-Behandlungen sind auch teil der Expertise, allerdings nicht der Fokus.
Im Zentrum für moderne Haartransplantation sind wir zu 100% auf Haarausfall spezialisiert. Beginnend bei einer tiefgründigen Analyse, regenerativen Therapien, effektiven Behandlungswegen und Haartransplantationen.
| Ursache | Behandlungsmöglichkeiten |
|---|---|
| Erbliche Veranlagung | Minoxidil, Finasterid, Haartransplantation |
| Hormonelle Veränderungen | Hormontherapie, Anpassung der Medikamente |
| Nährstoffmangel | Ernährungsumstellung, Nahrungsergänzungsmittel |
| Stress | Stressmanagement, Entspannungsübungen |
| Infektionen | Antimykotische oder antibiotische Behandlung |
| Autoimmunerkrankungen | Immunsuppressiva, Kortikosteroide |
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