Der Boxerschnitt für Männer: Ein zeitloser Klassiker

Habibis, was machen wir heute? Kein Undercut, kein Edgar, kein Vokuhila - Was denn dann? Klar: Seiten Frisch. Wie jede Woche. Kein anderer Haarschnitt hat Deutschland so im Würgegriff. Dabei ist “Seiten Frisch” nicht mal ein richtiger Haarschnitt - eher ein Lebensgefühl. Aber: Woher kommt auf einmal die Begeisterung für kurze Haare? Wieso weiß heute jeder, was mit “Seiten auf Kontostand” gemeint ist? Was haben Elvis Presley, Michael Jackson und Rudi Völler damit zu tun?

Um zu checken, wieso frische Seiten Hype haben, schauen wir in die Geschichte der Männerfrisuren - und erklären euch, wie Haare zu dem wurden, was sie heute sind: Eine Visitenkarte der eigenen Identität. Von Soldaten, Hippies, Punks & Schalke-Fans geht’s in die Barbershops der US-Amerikanischen Black Culture - und über kleine Umwege zu den Berbers, die bei uns in den letzten 10 Jahren gefühlt überall öffnen. Also: Macht nochmal schnell Seiten auf Gillette Abdi - und gebt euch die neue Folge HYPECULTURE.

Der Boxerschnitt ist eine beliebte Frisur, besonders für Jungen, Jugendliche und junge Männer. Diese Männerfrisur gehört zu den universellsten Haarschnitten. Er passt besonders gut zu aktiven Lebensstilen und ist ideal für jene, die wenig Zeit für Haarstyling aufwenden möchten.

Willkommen zu unserem umfassenden Leitfaden über die vielfältigen Varianten des Boxerschnitts. Der sogenannte Boxer gilt heute als Klassiker unter den Männern, der aktuell aufgrund vieler Stars wieder sehr oft geschnitten wird.

Doch was macht diesen Haarschnitt so besonders? Im Folgenden werden wir die Geschichte, die verschiedenen Varianten und die besten Styling-Tipps für den Boxerschnitt erläutern.

Was ist ein Boxerschnitt?

Ein Boxerschnitt ist ein sehr kurzer Haarschnitt, bei dem die Seiten und der Hinterkopf fast rasiert sind, während das Deckhaar etwas länger gelassen wird. Für einen klassischen Boxerschnitt sollte das Haar am Oberkopf etwa 2 bis 5 cm lang sein, während die Seiten und der Nacken sehr kurz getrimmt oder rasiert werden. Diese Längen bieten den typischen kontrastreichen Look, der für den Boxerschnitt charakteristisch ist.

Anfangs wurde der Haarschnitt meistens von Sportlern getragen, damit der Gegner nicht an den Haaren fangen konnte, wobei lange Haare die Boxer beim Training nicht stören sollten. Dementsprechend trugen sie so kurze Haarlängen (maximal 3-4 cm). Es war sozusagen ihre Kleiderordnung. Allmählich haben Männer, die den Minimalismus bevorzugen, durch den Boxerschnitt Frisur für den Alltag gefunden.

Der Haarschnitt betont die Gesichtszüge und steht mit Männlichkeit in Verbindung. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit wirkt so eine Herrenfrisur harmonisch mit allen Arten von Looks und Kleidungsstilen. Die Hauptidee besteht darin, eine eigene Version nach dem individuellen Geschmack für sich zu entdecken.

Geschichte des Boxerschnitts

Seinen Ursprung hatte die Boxerschnitt Frisur wohl aus dem Box-Ring. Das Haar wurde deshalb so kurz getragen, damit der Gegner seinen Konkurrenten nicht an den Haaren zerren konnte. Bei einer so kurzen Haarlänge wie der eines Boxerschnittes ist das nämlich schwer möglich.

Der Boxerschnitt ist schon sehr lange bekannt. In der Mitte des letzten Jahrhunderts erfuhr er eine besondere Beliebtheit unter amerikanischen Boxern und wurde schnell auch von deutschen und anderen Sportlern kopiert. Im Laufe der Jahre hat sich der Boxerschnitt immer wieder in der Beliebtheit gewandelt, ist aber nie ganz aus der Mode gekommen. In den letzten Jahren hat er sich wieder als beliebte Frisur für Männer etabliert. Im Zuge der Emanzipation haben ihn sogar Frauen für sich entdeckt und einige stylische Varianten davon entwickelt.

Für wen ist ein Boxerschnitt geeignet?

Nicht nur Sportler tragen diese Kurzhaarfrisur. Auch unter Geschäftsmännern und all denjenigen, die bei ihren Haaren auf Minimalismus setzen, sind mit einem Boxerschnitt gut beraten. Boxerschnitt Frisuren sind besonders für Männer mit glatten Haaren geeignet. Dieser kurze Haarschnitt betont die (markanten) Gesichtszüge.

Der Look ist sehr maskulin und kann sehr kurz, aber auch als Boxerschnitt mit Übergang und etwas länger getragen werden. Bei einem Boxerschnitt mit Übergang setzt man auf etwas längeres Deckhaar von ca. 5 cm. Seiten und Hinterkopf werden kürzer geschnitten beziehungsweise mit der Haarschneidemaschine gearbeitet.

Grundsätzlich ist der Boxerschnitt für Männer jeden Alters geeignet, vor allem aber für diejenigen, die eine klare Linie und Struktur in ihrem Haar möchten. Auch der Rapper Bushido hat die Frisur schon getragen.

Wem steht ein Boxerschnitt NICHT?

Lockige und wellige Haare tun sich sehr schwer mit dieser Frisur. Es ist eben kein Buzz Cut, bei dem kaum noch Haar auf dem Kopf sind. Haare mit 3-5 mm Länge zeigen durchaus ihre Struktur. Und bei Locken funktioniert dieser Look eben nicht.

Eine weitere Einschränkung besteht für asymmetrische Gesichter, Narben auf der Kopfhaut oder einer unschönen Kopfform. Auf der anderen Seite: Wer schreibt einem vor, was man zu tragen hat? Akzeptiert man beispielsweise seine Narbe oder ist mit sich und seinem Aussehen im Reinen, so lässt sich mit entsprechendem Stolz jeder Look tragen. Individualität steht schließlich hoch im Kurs.

Allerdings hat diese Männerfrisur auch ihre Nachteile, da sie sich eher für glattes Haar eignet. Wenn Sie lockiges oder welliges Haar haben, funktioniert dieser Style nicht. Der Haarschnitt ist auch nicht für diejenigen geeignet, die Asymmetrien in den Gesichtszügen haben. Die kurze Haarlänge wird diese nur betonen und das Aussehen verschlimmern. Dasselbe gilt für die Kopfform. Bei Vorhandensein von Schuppen ist dieser Haarstil ebenfalls nicht empfehlenswert, da das Problem dadurch offensichtlich und spürbar wird.

Es ist außerdem dabei zu beachten, dass der Boxerschnitt die Ohren vollständig öffnet, sodass die Frisur in einigen Fällen nicht die beste Wahl ist. Solche Haarschnitte werden auch für blonde Männer nicht empfohlen. Aufgrund der geringen Haarlänge scheint die Haut durch, wodurch der Eindruck von kahlen Stellen entsteht.

Varianten des Boxerschnitts

Der Boxerschnitt ist vielseitig und kann an verschiedene Vorlieben angepasst werden. Hier sind einige der beliebtesten Varianten:

  • Klassischer Boxerschnitt: Ein sauberer, kurzer Schnitt mit minimalem Aufwand.
  • Boxerschnitt mit Übergang (Fade): Bietet einen sanften Übergang von den kurzen Seiten zum längeren Deckhaar.
  • Texturierter Boxerschnitt: Fügt dem Deckhaar Textur und Volumen hinzu.
  • Militärischer Boxerschnitt: Sehr kurze Seiten und ein etwas längeres Deckhaar, oft mit einem strengen, militärischen Look.
  • Boxerschnitt mit Bart: Kombiniert einen Boxerschnitt mit verschiedenen Bartstilen für einen markanten Look.

50 Beste Varianten des Boxerschnitt für 2024

  • Klassischer Boxerschnitt
  • Militärischer Boxerschnitt
  • Exaktes Fade mit Boxerschnitt
  • Längerer Boxerschnitt mit sanftem Übergang
  • Scharfer Boxerschnitt mit kantigem Fade
  • Der klassische Boxerschnitt
  • Minimalistischer Buzz Cut
  • Strukturierter Boxerschnitt
  • Präzise geschnittener Boxerschnitt
  • Kurz und knackig

Wie viel mm sind bei einem Boxerschnitt gefragt?

Immer wieder kommt die Frage auf, wie kurz ein Boxerschnitt ist. Ein Boxerschnitt ist eine sehr kurze Frisur - zumindest an den Seiten und im Hinterkopfbereich. Hier liegt die Haarlänge bei maximal 3-4 mm.

Die Länge der Haare an den Seiten und am Hinterkopf sollte bei etwa 3 bis 5 Millimeter liegen, während die Haare auf dem Oberkopf länger sein sollten, je nach gewünschtem Style. Tatsächlich können die Haare auf dem Oberkopf sogar mittellang sein.

Boxerschnitt selber machen: So geht's

Bei einem Boxerschnitt bietet es sich an, ihn selber zu schneiden. Eine solche Frisur ist schnell ausgewachsen, daher spart das Selbermachen Ihnen den Gang zum Friseur und Geld. Zum Schneiden benötigen Sie einen Rasierer mit verschiedenen Aufsätzen für unterschiedliche Haarlängen.

Die Antwort ist einfach: Mit einer guten Haarschneidemaschine und jemandem, der ein Händchen dafür hat. Will man den Boxerschnitt allein machen, so braucht es einiges an Geschick. Das betrifft vor allem den Hinterkopf und die Übergangslinien. Geübte Hände wählen fürs Schneiden den Aufsatz 3-4 mm bei der Haarschneidemaschine (Clipper) und arbeiten sich in Haarwuchsrichtung auf allen Bereichen des Kopfes durch.

Allerdings hat diese Männerfrisur auch ihre Nachteile, da sie sich eher für glattes Haar eignet. Wenn Sie lockiges oder welliges Haar haben, funktioniert dieser Style nicht. Der Haarschnitt ist auch nicht für diejenigen geeignet, die Asymmetrien in den Gesichtszügen haben. Die kurze Haarlänge wird diese nur betonen und das Aussehen verschlimmern. Dasselbe gilt für die Kopfform. Bei Vorhandensein von Schuppen ist dieser Haarstil ebenfalls nicht empfehlenswert, da das Problem dadurch offensichtlich und spürbar wird.

Anleitung zum Selbermachen

  1. Vorbereitung: Stellen Sie sicher, dass Sie eine hochwertige Haarschneidemaschine mit verschiedenen Aufsätzen haben.
  2. Seiten und Hinterkopf: Verwenden Sie einen Aufsatz von 3-4 mm, um die Haare an den Seiten und am Hinterkopf zu kürzen. Arbeiten Sie gegen die Haarwuchsrichtung.
  3. Deckhaar: Schneiden Sie das Deckhaar auf die gewünschte Länge (ca. 2-5 cm). Verwenden Sie hierfür eine Schere oder einen längeren Aufsatz für die Haarschneidemaschine.
  4. Übergänge: Achten Sie auf einen weichen Übergang zwischen den kurzen Seiten und dem längeren Deckhaar. Verwenden Sie eventuell einen Trimmer für präzisere Konturen.
  5. Feinschliff: Überprüfen Sie den gesamten Haarschnitt und korrigieren Sie eventuelle Unebenheiten.

Styling-Tipps für den Boxerschnitt

Aufgrund der geringen Haarmenge und Länge erfordert dieser Haarstil nicht viel Aufwand und nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. In den meisten Fällen ist das Stylen überhaupt nicht erforderlich. Es reicht aus, das Haar direkt nach dem Waschen in die gewünschte Richtung zu richten.

Ein kurzer, gepflegter Bart oder ein sogenannter „5 o’clock shadow“ - also ein leicht unrasierter Look - können gut zum Boxerschnitt passen. Auch ein längerer Bart kann gut zu diesem Haarschnitt aussehen, solange er gepflegt und gut gestylt ist. Es ist wichtig, regelmäßig den Halsbereich und die Ohren frei von Haaren zu halten.

Styling-Ideen

  • Naturbelassen: Für einen lässigen Look einfach die Haare nach dem Waschen trocknen lassen.
  • Mit Gel: Verwenden Sie Haargel, um dem Haar Struktur und Halt zu geben.
  • Strukturieren: Für einen texturierten Look etwas Haarwachs verwenden und die Haare in Form bringen.

Pflege des Boxerschnitts

Wegen der geringen Haarmenge braucht man das Haar auch nicht so oft waschen. Wäre das Haar in längeren Zustand bereits etwas fettig, so fällt das bei einem Kurzhaarschnitt wie diesem kaum auf. Unser Tipp: Dennoch ein Auge auf die Kopfhaut haben und diese gut pflegen. Aufgrund der Kürze dieses Haarschnittes ist die Kopfhaut Wind und Wetter eher ausgesetzt als bei längerem Haar.

Ansonsten gilt: Haare waschen, in die gewünschte Richtung stylen, fertig.

Pflegetipps

  • Regelmäßiges Waschen: Waschen Sie Ihre Haare regelmäßig, um die Kopfhaut sauber und gesund zu halten.
  • Feuchtigkeitspflege: Verwenden Sie eine feuchtigkeitsspendende Spülung, um das Haar geschmeidig zu halten.
  • Sonnenschutz: Schützen Sie Ihre Kopfhaut vor Sonneneinstrahlung mit einem Hut oder einer Kopfbedeckung.

Unterschied zwischen Boxerschnitt und Buzz Cut

Der Boxerschnitt zeichnet sich durch weiche Übergänge von einer Länge (Oberkopf) zur anderen (Hinterkopf und Schläfen) aus. Beim Buzz Cut wird das ganze Haar bis auf wenige Millimeter rasiert. Ein Boxerschnitt in Mindesthaarlänge ähnelt allerdings dem Buzz Cut. Aber auch der minimalste Boxerschnitt hat einen Übergang.

Was ein minimaler Boxerschnitt und ein Buzz Cut allerdings gemein haben, ist die Wirkung auf andere. Beide Männerfrisuren wirken sehr radikal, teils sogar aggressiv. Dessen sollte man sich in jedem Fall bewusst sein.

Boxerschnitt vs. French Crop

Der French Crop ist ein Haarschnitt, der durch kurze Seiten und längeres Deckhaar charakterisiert ist. Typischerweise wird das Deckhaar nach vorne gestylt. Immer im Trend: Der Hairstyle hat eine lange Geschichte und bleibt trotz wechselnder Trends ein zeitloser Klassiker.

Das wichtigste Merkmal des French Crop Cut ist der Kontrast zwischen dem längeren Oberkopf und den kurz geschnittenen Seiten. French Crop Taper Fade: Vom Haaransatz zum Nacken hin allmählich kürzer werdendes Haar.

Der French Crop gilt als die ikonische Haarfrisur aus der Serie Peaky Blinders. Cillian Murphy spielt die Hauptrolle Thomas Shelby mit genau dieser Frisur, die sich durch einen besonders starken Kontrast auszeichnet. Die Seiten und der Nacken sind sehr kurz rasiert, während das Deckhaar lang ist. Bei der Thomas Shelby Frisur wird der Pony etwas länger gelassen und leicht nach vorne sowie zur Seite gekämmt.

Kosten eines Boxerschnitts

Männerfrisuren sind im Allgemeinen etwas teurer geworden. Je nachdem, ob man einen günstigen Barbershop oder einen exklusiveren Laden aufsucht, variieren die Preise. Eine Preisspanne zu nennen, macht hier kaum Sinn. Man kann sich allerdings an den Preislisten der Barbershops und Friseursalons für Herrenschnitte orientieren.

Fazit

Der Boxerschnitt ist eine zeitlose und vielseitige Frisur, die sowohl für harte Männer als auch für friedfertige Typen geeignet ist. Mit seinen klaren Linien und strukturierten Konturen bietet er einen modernen Look, der sich gut mit verschiedenen Bartstilen kombinieren lässt. Die regelmäßige Pflege und das richtige Styling sind wichtig, um die markante Kante des Haarschnitts zu bewahren.

Ob du einen pflegeleichten, maskulinen Look oder einen trendigen, eleganten Stil suchst - der Boxerschnitt bietet dir die Flexibilität und den Komfort, den du benötigst. Lass dich von unseren Vorschlägen inspirieren und finde den perfekten Boxerschnitt, der deinen persönlichen Stil und deine Individualität zum Ausdruck bringt. Viel Spaß beim Ausprobieren und Stylen!

BUZZCUT TUTORIAL | FADE MIT NUR EINEN CLIPPER GUARD ??? | CERKIN BARBER

tags: #Männer #Haarschnitt #Boxer

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