Lur Shampoo Erfahrungen und Test: Was hilft wirklich bei seborrhoischem Ekzem und Haarausfall?

Viele Menschen leiden unter Kopfhautproblemen wie seborrhoischem Ekzem und Haarausfall. Die Suche nach geeigneten Produkten und Behandlungen kann dabei zu einer wahren Odyssee werden. In diesem Artikel werden wir uns mit den Erfahrungen und Tests zum Lur Shampoo auseinandersetzen, das häufig zur Behandlung dieser Beschwerden eingesetzt wird. Außerdem werden wir alternative Ansätze und Tipps zur Haarpflege beleuchten.

Ein Betroffener schilderte seine Erfahrungen mit Haarausfall und seborrhoischem Ekzem. Zuerst bemerkte er eine Veränderung seiner Kopfhaut, die schneller fettete und eine erhöhte Schuppenbildung aufwies. Die Schuppen waren fettig und klebten auf der Kopfhaut. Nach dem Besuch eines Hautarztes wurde ein seborrhoisches Ekzem diagnostiziert und das Shampoo Lur verschrieben.

Das seborrhoische Ekzem wurde durch das Shampoo um einiges besser. Vor allem nach der Haarwäsche war es fast wie verschwunden. Jedoch wurde der Haarausfall mit der Zeit schlimmer. Hinzu kam eine extrem schnell fettende Kopfhaut. Zudem spürte er öfter Schmerzen in den Haarwurzeln, die 1-2 Tage nach der Haarwäsche auftraten und danach wieder verschwanden.

Ein weiterer Besuch beim Hautarzt ergab die Diagnose anlagebedingter Haarausfall, woraufhin Finasterid verschrieben wurde. Nach etwa zwei Wochen Finasterid-Einnahme kam es zu einem extrem starken Haarausfall, bei dem auch sehr kurze Haare ausfielen. Diese Haare wirkten dünn, kraftlos und waren oft mit Schuppen bedeckt. Zudem traten leichte Schmerzen in den Hoden auf, eine mögliche Nebenwirkung von Finasterid.

Der ursprüngliche Hautarzt stellte fest, dass sich das seborrhoische Ekzem kaum verbessert hatte und vermutete, dass der Haarausfall durch das Ekzem ausgelöst wurde. Daraufhin wurde das Shampoo Sebiprox (Wirkstoff: Ciclopirox-Olamin) verschrieben, welches die Kopfhaut trockener machte und die Talgproduktion reduzierte. Auch das Ekzem zog sich stark zurück.

Weitere Erfahrungen und Empfehlungen

Andere Anwender berichten von ähnlichen Problemen und haben unterschiedliche Lösungsansätze gefunden. Hier einige Tipps und Erfahrungen aus verschiedenen Foren:

  • Stiefmütterchenkraut: Dieses Kraut ist seit langem zur Heilung von Hautkrankheiten bekannt und anerkannt.
  • Kaisernatron: Ein gehäufter Esslöffel Kaisernatron auf 4-5 Liter Wasser kann als Spülung verwendet werden. Den Kopf für 15 Minuten eintauchen und feucht halten, anschließend abwaschen.
  • Milde Shampoos: Viele Betroffene schwören auf milde Shampoos ohne aggressive Tenside. Beispiele hierfür sind Nachtkerzenshampoo von Dr. Theiss, Amlashampoo von Khadi oder Lavera Mandel.
  • Kerium Shampoo: Einige Anwender nutzen Kerium Shampoos, allerdings kann dieses bei häufigem Gebrauch die Haare austrocknen.
  • Haarwäsche mit Wasser: Der Versuch, die Haare nur mit Wasser zu waschen, kann bei manchen zu fettigen Haaren führen.

Spezifische Shampoos und Inhaltsstoffe

Einige Shampoos und Inhaltsstoffe werden besonders häufig im Zusammenhang mit Kopfhautproblemen genannt:

  • Lur Shampoo: Ein antimykotisches Shampoo mit dem Wirkstoff Ketoconazolum, das von einigen als wirksam beschrieben wird.
  • Stieprox Intensiv: Ein weiteres Shampoo, das bei Psoriasis und stark juckender Kopfhaut eingesetzt wird.
  • Linola Shampoo: Wird auf verschiedenen Psoriasis-Seiten empfohlen.
  • Sebiprox: Enthält Ciclopirox-Olamin und hilft, die Kopfhaut auszutrocknen und das Ekzem zu reduzieren.

Eine Anwenderin mit Psoriasis auf der Kopfhaut berichtet von guten Erfahrungen mit Stieprox zur Haarwäsche, zweimal die Woche, und einem duftneutralen Haarspray. Durch die Anwendung des Shampoos juckte die Kopfhaut viel weniger, die Schuppenbildung ging zurück und die Haut war nicht mehr so offen und rot. Ein vom Friseur empfohlenes Shampoo verschlimmerte die Symptome jedoch wieder.

Es ist wichtig zu beachten, dass Psoriasis keine Mykose ist, aber Pilze können sich auf Psoriasis-Kopfhaut sehr gut ausbreiten. Daher kann ein antimykotisches Shampoo in manchen Fällen hilfreich sein.

Weitere Tipps:

  • Duftneutrales Haarspray: Das Sensitiv Haarspray von Taft wird von einigen Anwendern empfohlen.
  • Meersalzbäder: Ein Aufenthalt am Meer kann bei Hautproblemen oft hilfreich sein.

Psychische Aspekte

Es wird auch darauf hingewiesen, dass psychische Faktoren eine Rolle spielen können. Stress, Schlafmangel und innere Unruhe können sich negativ auf die Kopfhaut auswirken. Es wird empfohlen, sich mit tieferliegenden seelischen Gründen auseinanderzusetzen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Zusammenfassung der Erfahrungen

Die Erfahrungen mit Lur Shampoo und anderen Produkten zur Behandlung von seborrhoischem Ekzem und Haarausfall sind vielfältig. Was dem einen hilft, muss nicht zwangsläufig auch dem anderen helfen. Es ist wichtig, verschiedene Ansätze auszuprobieren und auf die individuellen Bedürfnisse der Kopfhaut einzugehen. Milde Shampoos, natürliche Heilmittel wie Stiefmütterchenkraut und Kaisernatron sowie die Berücksichtigung psychischer Faktoren können eine positive Wirkung haben. Bei anhaltenden Problemen sollte jedoch immer ein Hautarzt konsultiert werden.

Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, hier eine Tabelle mit den genannten Shampoos und ihren Hauptwirkungen:

Anti-Schuppen-Shampoos im Check | Servicezeit WDR

ShampooWirkstoffHauptwirkung
Lur ShampooKetoconazolumAntimykotisch
SebiproxCiclopirox-OlaminTrocknet die Kopfhaut aus, reduziert Ekzem
Linola Shampoo-Pflegend, empfohlen bei Psoriasis
Stieprox Intensiv-Hilft bei Psoriasis und juckender Kopfhaut

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