Du hast dir deine Haare heller gefärbt oder blondiert, und nach nur wenigen Wochen macht sich dein dunkler Ansatz sichtbar? Keine Panik! Anstatt alle vier bis sechs Wochen den Ansatz wieder komplett nachzufärben, kannst du zu anderen Methoden greifen, die dir nicht nur einen weichen Übergang zaubern, sondern auch dein Haar vor einer Überstrapazierung schützen.
Blonde Haare sind wunderschön, zumindest so lange, bis der unbeliebte und vor allem dunkle Ansatz immer mehr ins Auge fällt. Wer sich schon einmal das gesamte Haar heller gefärbt oder blondiert hat, wird schnell bemerkt haben, dass Haare in ihrem natürlichen Wachstum ganz schön gleichmäßig nachwachsen und dadurch leider nicht für einen weichen Übergang vom natürlichen Ansatz zur blondierten Haarlänge, sondern für eine ordentliche Kante zwischen den Haarfarben sorgen.
Hier sind verschiedene Techniken, mit denen du einen weicheren Übergang von deinem Ansatz zu den blondierten Längen erzielen kannst:
Du willst weiterhin an blondem Haar festhalten, aber einen weicheren Übergang zwischen deiner Naturhaarfarbe am Ansatz und deinen bereits gefärbten Haarlängen? Dann könntest du auf klassische Strähnchentechniken zurückgreifen. Je nach bisheriger Haarfarbe kannst du feine oder breitere Highlights in dein Haar einarbeiten lassen. So erstrahlt dein Haar weiterhin in blondem Glanz, doch die harte Kante ist mit diesem Tipp endgültig Geschichte.
Highlights sind das Gegenteil von Lowlights.
Wer nicht nur einen weicheren Übergang vom Ansatz in die Längen, sondern zurück zu einem natürlicheren Gesamtlook möchte, sollte zu dieser Strähnchen-Variante greifen: Lowlights. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Methode um das Gegenteil von Highlights. Hierbei wird eine Haarfarbe, die deinem Naturton ähnelt, in feinen Strähnchen von Ansatz bis Spitze eingearbeitet.
Dies bricht die harte Kante, sorgt für einen fließenden Übergang, gibt deinem Haar mehr Bewegung und sorgt zusätzlich für mehr Fülle in den Haaren. Eine der beliebtesten Varianten, Lowlights in Haare einzuarbeiten, ist die Reverse-Balayage. Eine Technik, die in kürzester Zeit zum neuen Strähnchen-Klassiker werden könnte.
Es werden Strähnchen ins Haar gesetzt, die zwei bis drei Nuancen dunkler sind als die eigene Haarfarbe. So erhält das Haar optisch mehr Volumen, Fülle und Dynamik, indem eine Art von Schatten gefärbt wird. Der Unterschied der Farbnuancen sollte nicht größer sein, damit der harte Streifen-Look vermieden wird. Damit Lowlights richtig wirken, sollten die Haare mindestens 10 cm lang sein.
Lowlights können vom Ansatz bis zu den Spitzen aufgetragen werden. Jedes Passé wird gut durchgekämmt, um die Farbe gleichmäßig zu verteilen. Die Passés werden schräg gesetzt, um Farbkanten bei Zopffrisuren zu vermeiden. Für Längen und Spitzen kann der Farbton auch eine halbe oder ganze Nuance heller gewählt werden. Danach einwirken lassen und wie gewohnt ausspülen.
Lowlights können auch mit Reverse-Balayage-Technik erzielt werden. Anders als bei der klassischen Balayage, ist die Farbe, die aufgetragen wird, eben ein paar Nuancen dunkler. Der Ansatz wird ausgelassen. Die Längen werden von oben und die Spitzen von beiden Seiten im neuen Wunschton eingefärbt. Verschiedene Nuancen sorgen für ein schönes Zusammenspiel der Nuancen. Das Haar hat mehr Tiefe und Volumen ohne harte Farbübergänge.
Lowlights sind bei allen Haartypen und mit jeder Haarfarbe möglich.
Obwohl Lowlights besonders schonend für die Haarstruktur sind, sollte man immer darauf achten, colorierte Haare ausreichend zu pflegen, um Spliss und Trockenheit zu verhindern. Die Basis ist immer das beste Shampoo für coloriertes Haar. Danach folgen in der Haarpflege-Routine Conditioner oder Haarkuren speziell für gefärbtes Haar.
Dadurch, dass sich die Lowlights von der Farbe her nur minimal vom Grundton der Haare unterscheiden, ist eine Auffrischung eigentlich nicht nötig. Lowlights kann man also einfach mit den Haaren rauswachsen lassen, wenn man sie nicht mehr nachfärben will.
Warum den Ansatz kaschieren, wenn man ihn betonen kann! Mit einem Ombré-Look machst du deinen Ansatz zu Highlight. Statt ihn mit einer Coloration oder Blondierung wieder heller zu färben, wird er mit dunkler Farbe, die deiner Naturhaarfarbe vom Ton her nahekommen sollte, weiter nach unten versetzt.
Highlights werden bei dieser Technik erst auf Kinnhöhe gesetzt und verlaufen dann bis in die Spitzen. Im Gegensatz zur Balayage-Technik werden hier alle Haare ab der gewünschten Länge gefärbt.
Egal ob blond, braun oder rot, diese Technik eignet sich für alle Haarfarben. Nervige Ansätze sind mit dieser Strähnchen-Methode endgültig Geschichte. Dafür sehen deine Spitzen immer so aus, als wärst du die letzten Wochen im Sommerurlaub gewesen.
Bei einer Balayage werden die Farben mit einer Freihand-Technik in ungleichmäßigen Abständen in dein Haar „gefegt“. Alle, die sich natürliche Akzente in ihrem Haar wünschen, werden den Balayage-Effekt lieben.
Balayage ist eine Färbetechnik, bei der die Highlights (teilweise auch Lowlights) freihand im Haar aufgetragen werden. Mit der Balayage-Methode werden die Strähnen nicht wie bei den klassischen Strähnchentechniken wie Foliensträhnen oder Haubensträhnen direkt am Haaransatz angesetzt, sondern auf unterschiedlichen Höhen einige Zentimeter von der Kopfhaut entfernt. Dadurch entsteht ein sehr natürlicher und sonnengeküsster Look.
Der Name "Balayage" leitet sich vom französischen Verb "balayer" ab, was "fegen" oder "kehren" bedeutet.
Bei Balayage als auch bei Ombré Hair handelt es sich um Haarfarben-Techniken, bei denen eine natürliche, sanfte Farbveränderung ins Haar gebracht wird. Balayage ist eine freihändige Strähnchen-Technik, bei der helle Akzente in den Haarlängen gesetzt werden. Bei Ombré dagegen soll es zu einem gleichmäßigen Farbverlauf vom Ansatz zu den Spitzen kommen.
Eine Balayage ist jedoch nicht die einzige Methode, für einen supernatürlichen Look deiner Haare zu sorgen. Hast du schon mal etwas von Babylights, Sombré, Bronde oder Tortoiseshell gehört? Es gibt auch deutlich schonendere Methoden, das Haar aufzuhellen. Dazu zählt zum Beispiel Painting Powder.
Es gibt verschiedene Methoden, um sich blonde Strähnen zu färben. Manche sind einfacher, manche komplizierter. Wer sich unsicher ist, sollte lieber zu seinem Friseursalon des Vertrauens gehen, dennoch gibt es Techniken, mit denen man sich blonde Strähnen zu Hause gut selbst färben kann. Diese sind abhängig vom gewünschten Look und natürlich von der Haarlänge.
Zu den wohl beliebtesten und besten Methoden zählen die Haubensträhnen, die feine, gleichmäßige Highlights setzen, Foliensträhnen für einen professionellen Look und die Freihand-Technik im Balayage-Stil für einen weiche, natürliche Optik.
Haubensträhnen sind eine Technik zum Färben von Haarsträhnen, bei der eine spezielle Haube mit kleinen Löchern verwendet wird. Durch diese Löcher werden Haarpartien mit einer Häkelnadel gezogen und anschließend gefärbt. Die Methode sorgt für feine, gleichmäßige Strähnchen und ist besonders gut für kurze bis mittellange Haare geeignet.
Blonde Strähnen mit einem Kammaufsatz (auch „Strähnenkamm“ genannt) zu färben, ist eine einfache und schnelle Methode, besonders wenn du natürliche Highlights oder einen weichen Übergang willst - und nicht stundenlang abteilen und folieren möchtest.
Palm Painting ist eine Haarfärbetechnik, bei der die Farbe mit den Handflächen freihändig auf das Haar aufgetragen wird - ähnlich wie beim Balayage, aber noch lockerer und intuitiver.
Blonde Strähnen stehen vielen, aber sie wirken besonders harmonisch bei bestimmten Haut- und Haartypen - je nachdem, welcher Blondton gewählt wird.
Wenn du dir blonde Strähnen selbst färben möchtest, gibt es ein paar Tipps, die dir helfen, ein schönes und gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Beginne immer mit wenigen, feinen Strähnen - besonders beim ersten Mal. Weniger ist oft mehr, und du kannst später problemlos weitere hinzufügen, falls du mehr Helligkeit möchtest.
Wichtig ist auch, die richtige Technik auszuwählen: Eine Haube eignet sich für feine, regelmäßige Strähnchen, während Kammaufsätze oder Freihandmethoden wie Balayage natürlicher wirken. Achte darauf, nicht direkt am Ansatz zu beginnen, sondern etwas Abstand zur Kopfhaut zu lassen - das wirkt weicher und verhindert Flecken. Ein zweiter Spiegel hilft dir, auch den Hinterkopf im Blick zu behalten, oder bitte eine helfende Hand.
Zum Abschluss lohnt es sich, ein Silbershampoo oder Glossing zu verwenden, um dem Blond den gewünschten Ton zu geben und Gelbstich zu vermeiden.
Viele Blogger und Stars setzen zum Beispiel auf zwei breite Blocksträhnen vorne in den Haaren, das sogenannte Money Piece Hair oder “Framing”. Dagegen setzt das Ring-Lighting, bei dem ganz zarte Strähnen ins vordere Haar gegeben werden.
Der Unterschied zu Babylights: “Hier kommen die soften Akzente lediglich in die unteren zwei Drittel der Haare”, erklärt Friseurmeisterin Stefanie Gottschalk vom Pony Club München. “Der Ansatz bleibt dunkler.” Es handelt sich dabei also um eine ganz zarte Variante von unserem geliebten Ombré-Look!
Egal, für welche der Varianten man sich entscheidet, eines haben alle gemeinsam: “Die Highlights in der Frontpartie öffnen das Gesicht optisch und machen den Look etwas weicher, ohne dass es beim Rauswachsen zu starken Ansätzen kommt”, erklärt Stefanie Gottschalk. “Außerdem können diese Strähnen dem Aussehen etwas Aufregung verpassen, ohne den Träger oder der Trägerin zu sehr zu verändern.”
“Um den Look zu färben, gibt es mehrere Techniken,” so die Expertin. “Am besten, man verwendet eine Kombination aus Balayage und Folientechniken, das sogenannte Foilyage.” Für ein Ring-Lighting geht sie so vor: “Vom Verlauf her setze ich im Bereich des Gesichts feine Strähnen, die dann dem Gesamtbild angepasst werden. Hierbei müssen die Strähnen nicht extrem nah am Ansatz sitzen, viel wichtiger ist ein weicher Übergang zwischen dem Naturhaar und den Strähnen.”
“Eigentlich für jeden, der mehr Helligkeit ums Gesicht möchte”, erklärt Stefanie Gottschalk. “Nicht nur für Blondinen, sondern auch für Brünette und Rothaarige ist der Look eine coole Abwechslung.” Dabei muss es nicht immer superhell sein, auch leichte Highlights können die sonst einheitliche Farbe auflockern und sie zu etwas Besonderem machen.
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