Viele Menschen suchen nach Alternativen zu herkömmlichen Rasierprodukten. Olivenöl hat sich als ein bewährtes Hausmittel für die Rasur etabliert. Es bietet eine natürliche und pflegende Option, die besonders für empfindliche Haut geeignet ist. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Olivenöl effektiv zur Rasur einsetzen können und welche Vorteile es bietet.
Olivenöl wird seit Jahrhunderten wegen seiner heilenden und entzündungshemmenden Eigenschaften als natürliche Pflege genutzt. Es enthält viele wichtige Mineralstoffe und einen hohen Vitamin-Gehalt. Das Pflanzenöl ist ein bewährtes Hausmittel für die Rasur und erlebt gerade ein Comeback.
Der Vorteil von Olivenöl liegt darin, dass es die Haut optimal auf die Rasur vorbereitet und sie gleichzeitig pflegt. Viele Anwender berichten, dass nach der Rasur mit Olivenöl kein zusätzliches Eincremen mehr erforderlich ist. Dies spart Zeit und reduziert die Wahrscheinlichkeit von Hautirritationen.
Online liest man, dass man sich - anders, als mit Rasierschaum - nach dem Rasieren mit Olivenöl nicht mehr eincremen muss. Die im Olivenöl enthaltenen Vitamine würden die Haut so ausreichend pflegen, dass eine Nachbehandlung nicht mehr nötig sei. Viele Gesichtscremes und Bodylotions basieren schließlich auf dem Pflanzenöl. Und natürlich machen wir uns die tollen Inhaltsstoffe von Olivenöl für die Haare zu Nutze. Warum soll es sich als Rasierschaum-Ersatz also nicht eignen?
Der Lifehack daran könnte sein, dass man sich, vor allem morgens enorm viel Zeit spart. Sich die Beine zu rasieren, ohne sie anschließend einzucremen, ist ja normalerweise ein Ding der Unmöglichkeit: Es juckt, sieht trocken aus und fühlt sich echt unangenehm an. Wenn man nach dem elendigen Rasieren das noch elendigere Eincremen auslassen kann, würde man sich ja also einiges an Zeit sparen.
Die Anwendung von Olivenöl zur Rasur ist einfach und unkompliziert. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Etwas von dem Öl in die Hand kippen und das nasse Bein damit einschmieren. Sofort setzen sich diese Öl-Perlen auf der Haut ab, die auch sonst entstehen, wenn man Öl und Wasser mischt. Schon bei der ersten Rasur über das Bein merkt man, dass die Klinge wirklich sehr gut über der Haut gleitet. An den Geruch gewöhnt man sich auch schnell. Das Rasieren hat problemlos funktioniert und die Haut fühlt sich sogar schon jetzt weich an. Nur den Rasierer muss man etwas länger säubern als sonst, da sich das ganze Olivenöl an der Hinterseite der Klinge sammelt.
Es stimmt tatsächlich - ein Eincremen ist nach dem Rasieren mit Olivenöl nicht mehr nötig. Auch über den restlichen Tag hinweg bleibt dieses Gefühl, dass die Haut weich und gepflegt ist. Sie fühlt sich sozusagen ohne Eincremen eingecremt an. Test bestanden!
Beim Verwenden von Olivenöl im Bad gibt es einige Punkte zu beachten:
Rasurbrand ist ein häufiges Problem, besonders bei der Nassrasur. Olivenöl kann helfen, Rasurbrand zu vermeiden, indem es einen Schutzfilm auf der Haut bildet. Hier sind zusätzliche Tipps, um Rasurbrand zu minimieren:
Schützen Sie Ihre Haut mit Rasur-Öl: Wenn Sie das Öl einmassieren, entsteht ein Schutzfilm. Damit ist Ihre Haut den scharfen Klingen nicht direkt ausgesetzt.
Neben Olivenöl gibt es auch andere Alternativen zum herkömmlichen Rasierschaum:
Falls im Badezimmerschrank kein Rasierschaum mehr steht, wirst du in der Dusche fündig: Shampoo oder Duschgel sind prima Rasierschaum-Alternativen. Du möchtest dich einfach mal ohne Schaum rasieren, die Haut bei der Rasur aber dennoch schonen? Dann probiere doch einfach mal Rasiercreme aus.
Wer Lust hat, kann Rasierschaum auch selber herstellen. Hier ist ein einfaches Rezept:
Einfach alles in die Flasche füllen, mit einem Stäbchen umrühren, dann Flasche kurz schütteln - fertig ist der selbst gemachte Rasierschaum.
Obwohl Olivenöl viele Vorteile bietet, ist bei der Intimrasur Vorsicht geboten. Einige Dermatologen warnen davor, dass Olivenöl die Poren verstopfen und in manchen Fällen zu Irritationen und Allergien führen kann. Eine Studie besagt, dass Olivenöl im Intimbereich das Risiko einer Vaginalpilzinfektion erhöhen kann.
„Olivenöl kann die Poren verstopfen und in manchen Fällen zu Irritationen und Allergien führen“, erklärt die New Yorker Dermatologin Sejal Shah. „Außerdem besagt eine Studie, dass Olivenöl im Intimbereich das Risiko einer Vaginalpilzinfektion erhöhen kann.“
Grundsätzlich gilt also bei der Intimrasur: Von allen Pflegeprodukten, die nicht eigens für den Intimbereich konzipiert sind, ist abzuraten, da sie den Ph-Wert der Vagina durcheinander bringen. Besonders Haar-Conditioner und Seifen sind darauf ausgerichtet, Feuchtigkeit zu spenden und einen Schutzfilm auf der Haut oder den Haaren zu hinterlassen.
Olivenöl ist eine hervorragende natürliche Alternative zu herkömmlichem Rasierschaum, besonders für die Rasur von Beinen und anderen Körperteilen. Es pflegt die Haut, reduziert Irritationen und spart Zeit. Bei der Intimrasur ist jedoch Vorsicht geboten. Achten Sie darauf, hochwertiges Olivenöl zu verwenden und die Haut nach der Rasur gut zu pflegen.
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