Locken machen: Anleitung für dicke Haare für langanhaltende Ergebnisse

Ärgern Sie sich auch regelmäßig darüber, wieder so viel Zeit mit dem Lockenstab im Bad verbracht zu haben, wenn sich die schöne Wallemähne schon nach ein paar Stunden aushängt? Wir auch! Doch damit ist jetzt Schluss, denn es gibt ein paar Tricks, die garantieren, dass die Locken länger anhalten. Tatsächlich kann der Fehler bei einem selbst liegen. Denn für richtig guten Lockenhalt gibt es eine genaue Vorgehensweise.

Die richtige Vorbereitung ist entscheidend

Bevor Sie beginnen, ist es wichtig, dass Ihr Haar gut vorbereitet ist. Das Geheimnis perfekt gestylter Haare liegt in der Kombination aus richtiger Vorbereitung, der Wahl geeigneter Styling-Werkzeuge und der passenden Technik. Ob Sie definierte Locken für einen glamourösen Auftritt möchten oder lässige Beach Waves für den Alltag - es gibt für jeden Wunsch die passende Methode.

  1. Waschen Sie die Haare nicht am selben Tag. Denn frisch gewaschenes Haar ist noch recht widerspenstig, mit Haarprodukten ummantelt und die Locken halten schlechter.
  2. Verwenden Sie am besten auch keinen Conditioner. Denn der beschwert das Haar und macht es schwieriger, die Haare in eine andere Form (Locken) zu bringen.
  3. Verwenden Sie stattdessen lieber Föhnlotion, Texturspray oder Sprühfestiger vor dem Locken. Das macht die Haare griffiger und gibt besseren Halt. Aber klar, bei sehr dickem, langen und deshalb schwerem Haar hilft das alleine auf keinen Fall.
  4. Waschen Sie Ihr Haar mit einem feuchtigkeitsspendenden Shampoo und Conditioner, um es auf das Hitzestyling vorzubereiten.
  5. Ein Hitzeschutzspray ist unerlässlich, um Ihr Haar vor den hohen Temperaturen des Lockenstabs oder anderer Stylinggeräte zu schützen.
  6. Wellen und Locken halten am besten in trockenem Haar. Wenn Ihr Haar noch feucht ist, föhnen Sie es vollständig trocken.

Die Wahl des richtigen Lockenstabs

Wählen Sie das passende Gerät für Ihren gewünschten Look. Während hitzefreie Methoden großartige Ergebnisse liefern können, bietet ein Lockenstab eine schnellere und oft präzisere Möglichkeit, Wellen und Kringel zu kreieren.

  1. Wählen Sie den richtigen Lockenstab für Ihre Haare. Bei sehr langen oder dicken, schweren Haaren eignen sich kegelförmige Lockenstäbe besser. Die obere Haarpartie kommt um das dickere Ende und die Längen werden um die schmaler zulaufende Spitze gelegt. Je kleiner die Locke (leichter), desto länger hält sie.
  2. Teilen Sie Ihr Haar in mehrere Sektionen auf.
  3. Wickeln Sie eine Haarsträhne (ca. 2-3 cm breit) um den Lockenstab.
  4. Halten Sie die Strähne etwa 5-10 Sekunden auf dem Lockenstab (je nach Dicke und Beschaffenheit Ihres Haares) und lassen Sie sie dann vorsichtig los.

Der Lockenstab von KU2 Cosmetics ist die perfekte Wahl, um wunderschöne Locken oder sanfte Wellen in Ihr Haar zu zaubern.

Spezielle Lockenstäbe für große Locken haben einige Merkmale, auf die man beim Kauf besonders achten sollte:

  • Durchmesser: Je größer der Durchmesser, desto größer werden die Locken. Für große, glamouröse Locken sollte man einen Durchmesser von 35-40 mm wählen. Bei kürzeren Haaren sollte der Durchmesser nicht größer als 35 mm sein.
  • Beschichtung: Keramikbeschichtungen haben sich bewährt, aber auch Titanium ist zu finden. Der Dyson Airwrap benötigt keine spezielle Beschichtung, da er maximal 150 °C erreicht.
  • Temperatur: Je dicker und widerspenstiger das Haar, desto höher sollte die Temperatur sein. Feine Haare benötigen oft nur 170 °C, während dickere Haare bis zu 210 °C vertragen.
  • Form: Konische Lockenstäbe sind ideal für natürliche Locken und Beach Waves, während gerade Lockenstäbe mit großem Durchmesser elegante Locken erzeugen.
  • Klemmen: Lockenstäbe mit Klemmen sind praktisch, können aber unschöne Knicke im Haar hinterlassen.

Lockenstab-Testsieger

Hier sind die beliebtesten Lockenstäbe für große Locken im Vergleich:

  1. Remington PROluxe 32mm Lockenstab CI9132: Für große, glamouröse Locken mit Grip-Tech-Keramikbeschichtung.
  2. Dyson Airwrap: Luxus-Lockenstab mit automatischer Lockendreh-Funktion und niedriger Stylingtemperatur.
  3. Hot Tools Professional Black Gold Curl Bar Set: Allrounder mit vier austauschbaren Stäben für verschiedene Lockengrößen.
  4. BaByliss Pro MiraCurl: Lockenmaschine für einfache und schnelle Anwendung, ideal für Anfänger.

Die richtige Technik

Nicht jede Lockenform eignet sich für jedes Haar. Gerade dicke oder lange Haare sollten besser mit Beach-Waves aufgehübscht werden, als mit Korkenzieherlocken. Denn bei Beach-Waves lässt man Ansatz und Spitzen aus. Gelockt wird lediglich die mittlere Haarpartie.

Die Anwendung eines Lockenstabs kann herausfordernder sein, als man im ersten Moment vermuten mag. Mit diesen Tipps gelingt die Anwendung von Lockenstäben bestimmt:

  • Achte darauf, dass deine Haare wirklich komplett trocken sind.
  • Nach dem Styling sollte man mit den Fingern nicht mehr durch die Haare fahren, da die Haare sonst schnell wieder glatt werden.
  • Die vorderen Locken sollten immer vom Gesicht weggedreht werden, damit sie nicht ins Gesicht hängen.
  • Zum Schluss mit Haarspray fixieren.

Mit der richtigen Technik können Sie mit dem Glätteisen schnell und einfach lässige Wellen kreieren. Auch hier sollten Sie Ihr Haar mit einem Hitzeschutzspray schützen. Legen Sie eine Haarsträhne zwischen die Glättplatten und drehen Sie das Glätteisen dann horizontal um 360 Grad. Ziehen Sie anschließend das mit der Strähne umwickelte Glätteisen langsam bis nach unten zu den Spitzen. Bearbeiten Sie auf diese Weise Ihr gesamtes Haar. Lockern Sie Ihre Locken danach ein wenig mit Ihren Händen auf. Am besten eignet sich ein dünnes, abgerundetes Glätteisen, wie der Braun SensoCare Styler.

Für leichte Wellen mit Volumen können Sie Ihr Haar über eine Rundbürste föhnen. Der Durchmesser der Bürste bestimmt hier die Größe der Locken. Bürsten mit Naturborsten sind am schonendsten für die Haare. Starten Sie mit angefeuchteten Haaren und teilen Sie sich eine Strähne ab, die Sie anschließend eindrehen. Föhnen Sie dann die Strähne auf der Rundbürste an, während Sie sie immer wieder leicht ein- und ausdrehen.

Hitzefreie Alternativen

Es gibt auch verschiedene Methoden, um sich Wellen oder Kringel ohne Hitze zu machen.

  • Eine einfache Methode: Teilen Sie Ihr Haar in Abschnitte und flechten Sie es zu Zöpfen. Lassen Sie diese über Nacht einwirken.
  • Setzen Sie ein Haarband auf und wickeln Sie Haarsträhnen darum.
  • Wickeln Sie Ihr Haar um biegsame Papilotten und lassen Sie sie über Nacht einwirken. Akkurate Locken gelingen Ihnen, indem Sie Papilloten ins nasse Haar eindrehen, trocknen lassen und dann vorsichtig entfernen. Für einen natürlicheren Look können Sie die Haare danach mit einem grobzinkigen Kamm kämmen.
  • Für leichte Wellen können Sie Ihr feuchtes Haar über Nacht in einen oder mehrere Dutts eindrehen oder die Haare flechten. Das Ergebnis am nächsten Tag sind natürliche Beach Waves. Je mehr Dutts oder geflochtene Zöpfe im Haar waren, desto wilder werden die Wellen. Für ein lässiges Finish können Sie zum Schluss ein Zucker- oder Salzwasserspray verwenden und das Haar nochmal durchkneten.

So halten die Locken länger

Wenn Sie eine glatte Haarstruktur haben, hängen sich die Locken meist nach ein paar Stunden wieder aus. Das ist vor allem bei dicken, schweren Haaren der Fall. Es gibt jedoch einige Tools, mit denen Sie die Haltbarkeit Ihrer Frisur verlängern können.

  1. Die Locken dürfen nicht gleich springen! Solltet ihr mit der Locke fertig sein und sie vom Stab fallen lassen, dann nur in eure Hand und nicht gleich auf die Schultern. Wenn die Locke in der Hand liegt, greift zur Bobby-Pin und steckt sie am Kopf fest, bis ihr komplett durch seid. So hat die Locke Zeit auszukühlen und die Form anzunehmen, ohne gegen die Schwerkraft ankämpfen zu müssen.
  2. Trotzdem wollen die Locken nicht richtig halten? Dann hilft Trick 17! Wickelt jede Haarsträhne mit Alufolie ein und „tostet“ die Strähne mit dem Glätteisen. Jetzt unbedingt gut auskühlen lassen. Dann erst öffnen.
  3. Kneten Sie nach dem Waschen eine kleine Menge Schaumfestiger in die Längen Ihres noch feuchten Haars ein. Verwenden Sie allerdings nicht zu viel, denn sonst verkleben die Haare und fühlen sich hart an. Der Schaumfestiger sorgt für Halt und beugt außerdem Frizz vor. Je nach Hersteller schützt der Schaumfestiger die Haare zusätzlich vor dem Austrocknen beim Föhnen und sorgt für eine voluminöse Lockenpracht.
  4. Verwenden Sie zum Beispiel einen Lockenstab, lassen Sie die Strähne nicht sofort fallen, wenn Sie lang genug um den Stab gewickelt war. Nehmen Sie stattdessen eine kleine Haarklammer, lassen Sie die Strähne eingewickelt und stecken Sie die Locke so fest. So kann die Strähne auskühlen und hängt sich nicht sofort aus. Nachdem Sie das ganze Haar bearbeitet haben, können Sie die Klammern herausnehmen und das Haar auflockern.
  5. Nachdem Sie Ihre Locken gestylt haben, verwenden Sie als Abschluss ein wenig Haarspray. Für zusätzliches Volumen besprühen Sie das Haar über Kopf und schütteln es dabei. So wird die Frisur fixiert und das Aushängen herausgezögert. Mit einem Haarspray wie dem L'Oréal Professionnel Infinium Haarspray verhindern Sie außerdem Frizz und bändigen abstehende Härchen.

Es gibt auch einige Tipps, die ich von einer Stylistin bekommen habe:

  • Bevor es ans Styling geht, sollte man in den Spitzen ein Texturspray verwenden. Ich hatte es vorher stets mit einem Schaumfestiger versucht, jedoch beschwert der Schaumfestiger dicke Haare. Ein Textur- oder Salzwasserspray ist eine leichtere Alternative.
  • Jetzt geht es ans eigentliche Frisieren: Bevor du deine Warmluftbürste, deinen Dyson Airwrap und Co. verwendest, sollten deine Haare nur 60 Prozent trocken sein. Die Locken halten deutlich besser, wenn die Strähnen noch recht feucht beim Styling sind.
  • Nachdem die Locken gestylt wurden, sollten sie am besten richtig auskühlen. Hierbei eignen sich entweder die Cooling-Funktion beim verwendeten Gerät oder aber Lockenwickler.

Die ideale Locken-Routine

Das ist die ideale Locken-Routine:

  • Vorbereitung: Wasche und trockne dein Haar gründlich, bevor du mit dem Styling beginnst. Verwende ein Hitzeschutzspray und ein Texturspray, um dein Haar vor Schäden zu schützen.
  • Temperaturwahl: Wähle die richtige Temperatur für dein Haar aus. Bei dickem oder widerspenstigem Haar kann eine höhere Temperatur erforderlich sein.
  • Haarsektionen: Teile dein Haar in mehrere Sektionen, um das Styling einfacher zu gestalten. Beginne mit der unteren Schicht und arbeite dich nach oben.
  • Bürstenrichtung: Wickle eine Haarsträhne um die Warmluftbürste und drehe sie langsam nach innen oder außen, je nachdem, welche Art von Locken du erzielen möchtest. Halte die Bürste für einige Sekunden in dieser Position, um die Hitze einzuschließen und die Locken zu fixieren.
  • Abkühlen lassen: Lasse die Locken abkühlen, bevor du sie löst.

Locken verleihen Ihrem Haar Schwung, Volumen und einen Hauch von Glamour. Ob sanfte Wellen oder definierte Korkenzieherlocken - mit der richtigen Technik und den passenden Produkten können Sie den Friseurbesuch sparen und Ihre Traumlocken ganz einfach zu Hause kreieren.

Die Dauerwelle als Alternative

Wenn es Ihnen gelockte Haare angetan haben, können Sie mit einer Dauerwelle nachhelfen. Die Methode hat ihr staubiges Image längst verloren. Es können lässige Locken oder auch eine wilde Mähne erzielt werden.

Im Gegensatz zu früher fällt das Ergebnis der Dauerwelle heute natürlicher aus und es werden mildere Inhaltsstoffe verwendet, die das Haar nicht so sehr schädigen. Die Struktur des Haars wird aufgebrochen, umgeformt und dann wieder geschlossen. Zum Fixieren der neuen Form kommt dann ein Oxidationsmittel zum Einsatz. Pflegende Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass der Schaden an den Haaren nicht zu groß ausfällt. Das Haar wird trotz allem mit Chemie behandelt und so stark strapaziert. Nach der Behandlung sollten Sie Ihre Haare also schonen und intensiv pflegen, damit sie nicht austrocknen und stumpf wirken.

Die klassische Dauerwelle für Korkenzieher-Locken kann bis zu einem halben Jahr halten, bei leichteren Locken oder Wellen hält die Frisur etwa sechs bis acht Wochen. Der Halt hängt aber immer auch vom Haartyp, der Pflege- und Stylingroutine ab.

Großer Vorteil des Trends: Im Prinzip kann jeder die weichen Wellen tragen. Bei einer leichten Dauerwelle fangen die Locken oder Wellen nicht am Ansatz an, sondern erst weiter unten. Außerdem sind sie größer und sanfter als bei der klassischen Dauerwelle. Wie groß die Locken sind, bestimmt in erster Linie die Wicklergröße. Aber auch die Beschaffenheit der Haare entscheidet darüber, wie leicht sich die Strähnen locken lassen. Sehr dicke Haare sind mit der schonenden Dauerwell-Methode schwerer in Wellenform zu bringen.

Besonders gut zur Geltung kommt die moderne Dauerwelle bei kurzen Bobfrisuren und mittellangen, etwas über die Schulter fallenden Haaren. Am besten sind die Haare unbehandelt. Dann kann der Friseur relativ einfach die ideale Wickelmethode für den natürlichen Haartyp bestimmen. Bei blondierten oder gefärbten Haaren ist es schwieriger abzusehen, wie das Ergebnis ausfallen wird.

Leicht stufig geschnitten wirken auch feine, dauergewellte Haare voluminös. Praktisch an diesem wilden Kurzhaarschnitt für Locken: Er ist super unkompliziert im Styling. Die aufgeraute Oberfläche dauergewellter Haare macht Strähnen griffiger - Hochsteckfrisuren gelingen leichter. Der Dutt im Messy-Look geht so: Haare zum hohen Pferdeschwanz binden. Weil Wellen mehr Dynamik schaffen, kann beim Schnitt etwas Zurückhaltung nicht schaden. Simple Frisuren wie ein gerader, vorne leicht angeschnittener Long Bob sind optimal.

Wilde Wellen in 3 Schritten bändigen: Erst einen tiefen Zopf im Nacken binden, dann locker flechten und mit einem Haargummi fixieren. An den Seiten ein paar Strähnen lockern und ins Gesicht fallen lassen.

Sie wollen den Dauerwellen-Look erstmal nur testen? So geht‘s: Das noch leicht feuchte Haar zu kleinen Schnecken eindrehen und im Abstand von 20 cm vollständig trocken föhnen.

Lässige Locken, schonenderes Verfahren und bloß nicht zu perfekt: Die sanfte Dauerwelle von heute hat nichts mehr mit dem Kringel-Look der 80er- und 90er-Jahre zu tun. Durch ein spezielles Verfahren bringt der Friseur schwungvolle Wellen und natürliches Volumen ins Haar - und das für Wochen. Was die softe von der klassischen Dauerwelle unterscheidet: Die Haare sind am Ansatz noch gerade. Erst nach 2 bis 3 Zentimetern beginnen sie, sich zu wellen.

Nach einer gründlichen Haarwäsche teilt der Friseur die feuchten Haare in mehrere Partien und rollt sie auf große Schaumstoffwickler. Um die Haare biegsam zu machen, kommt dann ein Wellenmittel zum Einsatz. Kurze Einwirkzeit später trägt der Friseur ein Fixierspray auf, damit die Locken auch halten.

Von glatt zu lockig: Damit die aufgedrehten Locken halten, muss die Struktur der Haare aufgebrochen, umgeformt und wieder geschlossen werden. Dahinter stecken zwei chemische Prozesse. Zum Öffnen der formgebenden Schwefelbrücken im Haar verwendet der Friseur ein Reduktionsmittel (meist ein Thiol). Das Profi-Treatment beim Friseur kostet in der Regel zwischen 50 und 100 Euro.

Ganz ohne Chemie kommen selbst leichte Dauerwellen nicht aus. Die Haare sind strapazierter als zuvor, können stumpf wirken und brüchig werden. Durch die Umformung verändert sich außerdem die Haarstruktur. Das Prinzip bleibt ähnlich. Jedoch arbeitet der Friseur bei der leichten Dauerwelle mit milderen Inhaltsstoffen, um Haare in Wellenform zu biegen. Die moderne Dauerwelle zeichnet zudem größere Wickler und eine präzisere Wickeltechnik aus. Diese richtet sich nach der individuellen Wuchsrichtung der Haare. Dadurch erzielt der Friseur ein Ergebnis, das haargenau zum Typ passt.

Ein Blick in die Drogerie-Regale verrät: Selbst eine Dauerwelle zu machen, ist möglich. Bei feinen Haaren ist jedoch Vorsicht geboten, da aus sanften Wellen schnell Kringel-Locken werden können.

Wie lange eine leichte Dauerwelle hält, hängt u. a. Wie oft Haare waschen bei Dauerwelle? Die ersten zwei Tage nach der Dauerwelle sollten Sie Ihre Haare nicht waschen, damit sich die neuen Locken nicht aushängen.

Shampoo: Greifen Sie idealerweise zu Haarpflegeprodukten speziell für lockige, strapazierte oder trockene Haare. Conditioner: Arbeiten Sie nach der Haarwäsche ein bis zwei walnussgroße Portionen Spülung in Haarlängen und Haarspitzen ein. Extrapflege: Zeitsparend und sofortpflegend sind Sprühkuren, die im Haar verbleiben. Zusatz-Tipp: Sie haben gerade keine Haarkur zur Hand? Sie schenken Glanz, Geschmeidigkeit, Feuchtigkeit und Volumen. Leave-in-Kuren sind ideal für beanspruchte Haare. Anleitung: Eine reife Banane und eine reife Avocado mit 1 EL Olivenöl vermischen. In Längen und Spitzen verteilen und 30 Minuten unter einem Handtuch einwirken lassen.

Die leichten Locken entwirren Sie am besten mit einem grobzinkigen Kamm im feuchten Zustand. Ganz trocken und mit Bürste würden sie aufplustern und der softe Wellen-Effekt wäre dahin. Wenn möglich, lassen Sie dauergewelltes Haar an der Luft trocknen. So fallen die Wellen schön wild und natürlich. Bei Bedarf das trockene Haar mit Leave-in-Pflege auffrischen. Sie wollen die Haare lieber föhnen? Dann geben Sie vorab eine Leave-in-Kur als Hitzeschutz in die Haare. Kneten Sie die Strähnen dann am besten mit einem Diffusor-Aufsatz über Kopf. So vermeiden Sie, dass der Luftstrom die Locken zu sehr aufwirbelt. Dadurch ginge ihr schöner Schwung verloren und sie wären weniger definiert.

Passende Stylingprodukte geben Struktur, drücken die Wellen aber nicht platt. Ein wenig Haarspray von unten in den Ansatz gesprüht - das genügt für ein dezentes Locken-Finish meist schon. Auch ein Schaumfestiger eignet sich zur Lockendefinition: ins handtuchtrockene Haar geben und wie gewohnt frisieren.

Weitere Tipps

Auch der richtige Haarschnitt kann Wunder bewirken. Und das bedeutet nicht, wer langes, dickes Haar hat, muss es jetzt kürzen lassen. Es reicht völlig, sich ein paar Stufen in die Spitzen zu schneiden.

Haarspray ist keine Lösung aller Haarprobleme. Obwohl es verspricht, extrastarken Halt zu verleihen, beschwert es tatsächlich mehr als alles andere für die Locken zu tun. Also lieber nur in Maßen als in Massen. Oder einfach ganz darauf verzichten.

Schritt für Schritt Tutorial für Lotta Curls (Locken ohne Hitze)

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