Läuse sind ein weit verbreitetes Problem, insbesondere bei Kindern. Die kleinen Plagegeister können sich schnell ausbreiten und verursachen unangenehmen Juckreiz auf der Kopfhaut. Um die Läuse loszuwerden, gibt es verschiedene Methoden, darunter auch spezielle Läuse-Shampoos. Doch welches Shampoo ist das beste?
Läuse-Shampoos sind spezielle Shampoos, die zur Behandlung von Kopfläusen eingesetzt werden. Sie enthalten in der Regel Wirkstoffe wie Permethrin oder Pyrethrum, die die Läuse abtöten oder ihre Atmung und Beweglichkeit beeinträchtigen.
Die meisten Läuse-Shampoos wirken entweder durch Abtötung der Läuse oder durch Beeinträchtigung ihrer Atmung und Beweglichkeit. Der Wirkstoff Permethrin beispielsweise wirkt neurotoxisch auf die Läuse und tötet sie ab. Pyrethrum hingegen wirkt als Nervengift und hemmt die Beweglichkeit der Läuse, wodurch sie ebenfalls absterben.
Die Anwendung von Läuse-Shampoos ist in der Regel einfach und unkompliziert. Zunächst wird das Shampoo auf das feuchte Haar aufgetragen und gut einmassiert. Dabei sollte besonders auf die betroffenen Stellen wie den Haaransatz und den Nacken geachtet werden. Nach einer Einwirkzeit von etwa 10 Minuten wird das Shampoo gründlich ausgewaschen.
Der größte Vorteil von Läuse-Shampoos ist, dass sie schnell und einfach anzuwenden sind. Sie können in der Regel ohne Rezept in der Apotheke oder Drogerie erworben werden und sind zudem meist preisgünstig. Allerdings haben sie auch einige Nachteile. Zum einen können sie bei empfindlicher Kopfhaut oder bei Allergien Reizungen und Unverträglichkeiten verursachen.
Um das beste Läuse-Shampoo zu finden, haben wir verschiedene Produkte getestet und miteinander verglichen. Nach unserem Test und Vergleich können wir das Läuse-Shampoo [Name des besten Shampoos einfügen, z.B. „Läusefrei“ oder „Läuse-Stop“] empfehlen. Es hat uns sowohl in Bezug auf Wirksamkeit als auch Verträglichkeit am meisten überzeugt. Zudem enthält es pflegende Inhaltsstoffe und hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Hier ist ein Vergleich von sieben beliebten Läuse-Shampoos, basierend auf Kundenmeinungen und Redaktionsbewertungen:
Die Stiftung Warentest hat in der September-Ausgabe der Zeitschrift «Test» zwölf häufig verkaufte Läusemittel bewertet, darunter Lösungen, Sprays und Shampoos. Sechs davon stuft sie als «geeignet» oder «auch geeignet» ein.
Am besten schnitten drei Präparate mit Dimeticon ab, einem speziellen Öl, das die Parasiten erstickt (Dimet 20, EtoPril und Jacutin Pedicul Fluid). Sie seien uneingeschränkt empfehlenswert.
Die Empfehlungen basieren auf der Auswertung von Studiendaten, nicht auf eigenen Labortests. Aufgrund neuerer Studiendaten hätten sich die bisherigen Empfehlungen der Stiftung in ihrer Datenbank «Medikamente im Test» geändert.
Als Mittel der Wahl würden nun einige, aber nicht alle bewerteten Dimeticon-Präparate gelten. Fast genauso gut eigneten sich ein Präparat mit Mineralöl (Mosquito Med Läuseshampoo) sowie zwei Mittel mit Pyrethroiden (Gold¬geist forte und InfectoPedicul), die das Nervensystem der Läuse lähmen.
Die anderen sechs bewerteten Präparate seien entweder in Studien nicht so gut untersucht oder hätten sonstige Nachteile. Stiftung Warentest rät zum Beispiel von Sprays ab, da bei der Applikation auch Wirkstoff in die Atemwege geraten kann, was die Tester insbesondere bei den Pyrethroiden bemängelten.
Unabhängig vom verwendeten Läusemittel gilt, die Mittel großzügig aufzutragen und die Gebrauchsanleitung inklusive Einwirkzeiten genau zu beachten. Hier unterscheiden sich die Präparate teils deutlich.
Ebenso wichtig: In der Regel sollte die Behandlung im Abstand von etwa acht bis zehn Tagen wiederholt werden. Unverzichtbar ist dabei das Auskämmen mit einem Nissenkamm mit weniger als 0,2 Millimeter Zinkenabstand.
Das sollte bei allen Haushaltsmitgliedern gemacht werden, um festzustellen, wer betroffen ist, und gegebenenfalls mit einem Läusemittel zu behandeln. Bettzeug, Handtücher und Mützen zu waschen ist sinnvoll; größere Putzaktionen und das Einfrieren von Kuscheltieren sind in der Regel nicht nötig.
Mit mangelnder Hygiene hat ein Läusebefall nichts zu tun.
Wichtige Hinweise für Kitas und Schulen:
Ja, aber nur wenn die Eltern/die Familie vorher eindeutig zustimmt haben und wenn begründeter Verdacht vorliegt. Das RKI (Robert Koch Institut) rät dann sogar dazu.
Gels, Sprays, Lotionen und Shampoos - der Markt ist voll von Läusemitteln aller Art, die schnelle Wirksamkeit bei kleinem Preis versprechen. Aber Vorsicht: Bei manchen Mitteln erschließt sich erst im Kleingedruckten eine lange Einwirkzeit (45 Minuten gegenüber 10 Minuten beim Nyda-Anti-Läuse Spray/nicht Express-Ausführung).
Die meisten Präparate verwenden außerdem Silikone, die sehr schädlich für die Umwelt sind.
Wir haben drei Testsieger gekürt, die uns in der Redaktion am besten gefallen haben: ein Shampoo, ein Spray und eine Lotion. Ein Läusemittel, das statt auf Silikone in Form von Dimethicon auf natürliche Inhaltsstoffe (Neemöl) setzt.
Dimethicon ist ein Silikonöl, das schon seit längerem in der Diskussion steht, weil es in der Umwelt schlecht oder gar nicht abbaubar ist und sich im Grundwasser anreichert.
Der Marktführer wirbt damit, dass sich Läuse nach nur zehn Minuten Anwendungszeit verabschieden: Spray aufsprühen, einmassieren, mit dem beiliegenden Läusekamm kämmen, mit einem Shampoo auswaschen. Allerdings muss die Anwendung nach einigen Tagen wiederholt werden.
Ohne Tierversuche und dafür mit Aprikosen- und Mandelöl: So bewirbt sich die Linicin-Anti-Läuse-Lotion mit einer Einwirkzeit von 15 Minuten.
Haben Sie den Verdacht, dass die kleinen Tierchen es sich auch bei Ihnen auf dem Kopf gemütlich machen möchten?
Dann kämmen Sie Ihr Haar mit einem feinzinkigen Kamm (Zinkenabstand weniger als 0,3 mm!) durch (die Pflegestoffe in der Spülung erleichtern das Durchkämmen, zusätzlich kann die Spülung die Tierchen unbeweglich machen).
Den Kamm streifen Sie auf einem Handtuch ab und beobachten, ob sich im Schaum Läuse oder Eier befinden. Falls ja oder falls sich im Schaum nach einiger Zeit Läuse bewegen, müssen Sie mit einem Läusemittel weiterbehandeln.
Silikon kennen Sie vielleicht von Backformen oder aus der Inhaltsstoffe- Liste im Haaröl (oder der Läusemittelverpackung). Am häufigsten kommen wir damit über Körperpflegemittel wie Shampoos, Hautcremes, Deos usw. in Kontakt.
Gerade Läusemittel enthalten jede Menge davon, in vielen Läusemitteln ist Dimethicon (englisch: Dimethicone) nämlich der Hauptwirkstoff. Dimethicon verschließt im Läusemittel sozusagen die Atemöffnungen im Lauskörper, sodass die Tierchen sterben.
Obwohl Silikon beziehungsweise Dimethicon als gesundheitlich unbedenklich gilt, gibt es doch Hinweise darauf, dass einige Siloxanformen (die „schlechten“ Silikone) möglicherweise organschädigend und krebserregend wirken können.
Die „schlechten“ Silikone sind wasserunlöslich, können sich mit der Zeit ansammeln, anlagern und als Rückstände im Haar bleiben (bekannt als „Build up“-Effekt). Nachhaltig sind Silikone zumindest in Kosmetika nicht. Silikon ist lange haltbar und damit schwer oder überhaupt nicht biologisch oder chemisch abbaubar.
Kopfläuse lieben bekanntlich Kinderköpfe! Wenn die Kleinen welche mitbringen, muss man sich nicht schämen. Mit dem richtigen Läusemittel und einem Läusekamm sind die Läuse bald wieder verschwunden.
Als Erstes möchten wir mit einem Mythos aufräumen: Kopfläuse haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Sie krabbeln genauso gern auf gewaschene wie ungewaschene Köpfe. Ihr müsst euch also kein bisschen schämen, wenn euer Nachwuchs mit einem Läusekopf aus der Kita oder der Schule kommt und ihr in der Apotheke nach einem Läusemittel fragen müsst.
Wichtig ist jedoch, dass man die kleinen Biester nicht ignoriert, denn unbehandelt wird man sie nicht wieder los - und verteilt sie zudem fröhlich weiter. Denn weil Kinder beim Spielen oft die Köpfe zusammenstecken, passiert das besonders schnell.
Öle gelten als besonders effektiv beim Kampf gegen Kopfläuse, das zeigen viele wissenschaftliche Studien. Damit das Hausmittel gegen Läuse der Wahl wirkt, sollte man es nicht zu sparsam auftragen.
Weil das Öl, das auch bei den Testsiegern zum Einsatz kommt, leicht entflammbar ist, muss man unbedingt darauf achten, dass behandelte Kinder nicht in die Nähe von Flammen, ob Kerzen oder Gasherd, kommen.
Mit dem Läusekamm werden Läuse und Läuseeier, die man auch Nissen nennt, ausgekämmt. Man sollte mit der Behandlung nicht zu früh aufhören, weil sonst immer wieder Nachwuchs schlüpfen und den Kopf erneut besiedeln kann. Mit dem Läusekamm kann man auch prüfen, ob noch etwas zu finden ist.
Die Krankenkassen zahlen die Mittel in der Regel, wenn sie vom Kinderarzt verordnet wurden.
Stiftung Warentest weist daraufhin, dass heutzutage mehr Teenager unter Läusebefall leiden als früher. Schuld daran seien Selfies oder Videoschauen auf dem Handy, wobei die Jugendlichen die Köpfe zusammenstecken und es den Läusen so ermöglichen, von Kopf zu Kopf zu krabbeln.
Bis Läuse auffallen, haben sie meist schon andere Köpfe besiedelt. Daher ist es wichtig, bei einem Läusefund alle anderen Personen im Haushalt gründlich zu checken.
Zudem sind Eltern betroffener Kinder verpflichtet, Einrichtungen wie die Schule oder den Kindergarten zu informieren - damit deren Leitung (ohne Nennung des Namens) andere Eltern bitten kann, ihr Kind ebenfalls auf Läuse zu untersuchen. Schämen braucht sich niemand.
Ihr Kind hat Läuse aus dem Kindergarten mitgebracht? Das ist kein Grund zur Panik. Mit einem guten Läusemittel und einem Nissenkamm sind Sie die kleinen Plagegeister im Handumdrehen wieder los. Erster Hilfe bei Läusen bieten pharmazeutische Präparate. Diese beinhalten effiziente Kopflausmittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen.
Wollen Sie nicht gleich mit der Chemiekeule zuschlagen, können Sie alternativ zu Hausmitteln greifen. Allerdings erfordern diese deutlich mehr Aufwand und Sorgfalt, da sie nur gegen adulte Tiere wirken.
Läuse bei Kindern sind kein großes Problem. Da sie keine Krankheiten übertragen, sind sie nicht hygienisch bedeutsam. Ihre Stiche führen jedoch häufig zu Juckreiz und Quaddeln. Zudem können betroffene Kinder die Parasiten an ihre Spielgefährten weitergeben. Um das zu verhindern, sollten Sie bei einem Läusebefall rasch handeln. Im Folgenden erfahren Sie, welche Mittel und Methoden hierfür zur Verfügung stehen.
Läuseshampoo: Anwendungsdauer bis zu 20 Minuten Läuseshampoos massieren Sie wie normales Haarwaschmittel ins Haar ein. Die Einwirkzeit beträgt meist zwischen 15 und 20 Minuten, kann aber auch deutlich länger sein. Während dieser Zeit wirken die im Läusemittel enthaltenen Wirkstoffe und töten Läuse und Nissen ab. Für eine nachhaltige Wirkung sollten Sie die Behandlung nach einigen Tagen wiederholen.
Tinkturen und Lotionen: Auskämmen mit einem Läusekamm Flüssige Läusemittel enthalten meist Wirkstoffe, die das Atmungssystem der kleinen Insekten verkleben. Diese können nicht mehr atmen und sterben ab. Verteilen Sie die Tinktur oder Lotion auf dem Haaransatz und massieren Sie sie in die Kopfhaut ein. Danach können Sie die toten Tiere mit einem Läusekamm auskämmen.
Sprays: Aufsprühen und auswaschen Läusesprays sprühen Sie einfach auf den Haaransatz auf. Nach der Einwirkzeit können Sie die Haare mit einem normalen Haarwaschmittel auswaschen. Bei Sprays besteht jedoch die Gefahr, dass sie beim Einatmen in die Atemwege gelangen. Dort können sie bei Allergikern und Asthmatikern Reaktionen hervorrufen. Deshalb ist ein Läusekamm für die Behandlung unverzichtbar.
Zu den wichtigsten Hausmitteln zählen:
Wenn Sie mit diesen Mitteln Läuse behandeln, gilt es, dranzubleiben. Haben die Läuse bereits Eier abgelegt, kann das eine oder andere Krabbeltier entwischt sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, müssen Sie das Hausmittel und den Läusekamm für 2 Wochen täglich einsetzen.
Läusekamm: Eine Ergänzung zu Läusemitteln Der Läusekamm wirkt zuverlässig, wenn Sie ihn konsequent einsetzen. Um alle Läuse zu entfernen, müssen Sie das Haar damit für 3 bis 4 Wochen zweimal wöchentlich auskämmen. Erhältlich sind Kämme mit Stahl- oder Kunststoffzinken. Wichtig ist, dass der Abstand zwischen den Zinken maximal 0,2 mm beträgt.
Die größten Unterschiede bei Läusemitteln liegen in den enthaltenen Wirkstoffen. Von diesen hängt ab, für wen sich das jeweilige Präparat eignet und wie schnell es wirkt. In Deutschland sind derzeit Arzneimittel mit Allethrin, Permethrin und Pyrethrum zugelassen. Zudem können Medizinprodukte mit Silikon-, Neem- oder Kokosöl gegen Läuse helfen.
Pyrethrum Das rein pflanzliche Pyrethrum hat sich seit mehr als 40 Jahren als wirksames Läusemittel bewährt. Aus den getrockneten Blüten der Chrysantheme gewonnen, wirkt es neurotoxisch auf Insekten. Für den Menschen gilt es als gut verträglich. Unter Einfluss von Licht und Sauerstoff werden nach dem Auswaschen verbleibende Substanzreste schnell abgebaut. Dadurch sinkt das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen. Enthalten ist Pyrethrumextrakt beispielsweise in Goldgeist forte.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Relativ kurze Einwirkzeit von 35 bis 45 Minuten | Kann eine leichte Hautreizung hervorrufen |
| Tilgungsrate von circa 95 Prozent | Tötet Nissen nicht zuverlässig ab, daher Folgebehandlung erforderlich |
Permethrin Permethrin ist ein synthetisches Pyrethrum-Derivat, das als Kontakt- und Fraßgift wirkt. Es ist verträglicher als die natürlichen Pyrethrum-Extrakte. Da es weniger schnell abgebaut wird, bekämpft es mehrere Tage lang ausschlüpfende Larven. Permethrin findet sich zum Beispiel in InfectoPedicul.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Relativ kurze Einwirkzeit von 35 bis 45 Minuten | Eventuell Nachbehandlung erforderlich |
| Wirkt gegen nachschlüpfende Läuse | Resistenzen bei einigen Kopflausstämmen |
| Nahezu geruchlos |
Allethrin Allethrine sind eine Gruppe synthetischer chemischer Verbindungen, die insektizid wirken. Sie weisen eine geringe Toxizität für Menschen auf und kommen in vielen Haushalts-Insektiziden zum Einsatz. Als Läusemittel ist Allethrin in Jacutin Pedicul Spray enthalten. Die Anwendung erfolgt auf dem trockenen Haar. Nach Ende der Einwirkzeit wird das Spray mit einem normalen Haarwaschmittel oder einer Haarseife ausgewaschen.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Kurze Einwirkzeit von circa 30 Minuten | In Deutschland nur als Spray erhältlich. Inhaltsstoffe könnten eingeatmet werden |
| Wirksam gegen Nissen | Nicht geeignet für Säuglinge, Frauen während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate sowie Asthmatiker und Personen mit anderen Erkrankungen der Lunge |
tags: #Läuseshampoo #für #Kinder #Test
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