Der Dackel, auch bekannt als Dachshund oder Teckel, zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt. Bereits auf altägyptischen und römischen Jagddarstellungen sind dackelähnliche Hunde abgebildet. In Deutschland ist der Dackel seit dem Mittelalter bekannt. Dabei wurden aus Bracken fortlaufend Hunde gezüchtet, die besonders für die Jagd unter der Erde geeignet waren. Aus den daraus entstandenen niederläufigen Hunden entwickelte sich dann der Dachshund. Diese Urform ist der rot-braune Kurzhaardackel.
Der Smooth-haired Dachshund ist auch unter den Namen „Kurzhaar-Dackel“ oder „Teckel“ bekannt. Diese Hunderasse wird in manchen Regionen auch als „Wiener Dog“ bezeichnet, insbesondere in den Vereinigten Staaten.
Im 19. Jahrhundert begann dann die systematische Zucht der verschiedenen Haarvarianten - Kurzhaar, Rauhaar und Langhaar. Der älteste Zuchtverein, der Deutsche Teckelklub, wurde 1888 gegründet.
Der FCI hat ihn seit Januar 1955 als Rasse verzeichnet. Der Smooth-haired Dachshund wird von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) in die Gruppe 4 eingestuft, die ausschließlich aus Dachshunden besteht. Innerhalb dieser Gruppe wird er weiter in die Sektion 1, welche alle Dackel umfasst, unterteilt.
Heutzutage wird er vielseitig eingesetzt, so zum Beispiel auch zum Buschieren, zum Stöbern und für die Nachsuche. Er gilt als eine der vielseitigsten Jagdgebrauchshunderassen und ist in der Jägerschaft gern gesehen.
KH-Dackel gibt es einfarbig, zweifarbig und gefleckt, auch als Zwerg- und Kaninchendackel. 👉Dieser intelligente und selbstbewusste Hund begeistert nicht nur Jäger, sondern ist auch ein beliebter Familien- und Begleithund.
Irgendwie ist er ja des Deutschen liebstes Kind. Seit über zehn Jahren rangiert der Dackel, der auch als Teckel oder Dachshund bezeichnet wird, auf Platz zwei der VDH-Welpenstatistik. Lediglich der Deutsche Schäferhund läuft ihm - allerdings mit doppelt so hoher Besetzung - den Rang ab. Dennoch bereichern bis an die 6.000 Nachwuchs-Dackel jährlich die Nation.
Auch Promis schwören auf den pfiffigen Vierbeiner: Fernseh-Moderatorin Bettina Böttinger und Schlagersänger Jürgen Drews, die Sängerin Adele, Queen Elisabeth II.
Intelligenz, Treue, Mut, Entschlossenheit... - Man sagt Teckeln viele positive Charakter-Eigenschaften nach. In der Tat sind sie alles andere als uninteressant, die herzigen Charmeure auf den kurzen Beinen. Obendrein mangelt es ihnen nicht an Vielfältigkeit.
Der kleinste deutsche Jagdhund, der gleichzeitig mit überragenden Familienhundqualitäten daherkommt, wartet in drei verschiedenen Fellarten, in vielen verschiedenen Farben, und drei Größen auf: Sie mögen es derb und bärtig? Dann dürfte ein Rauhaardackel das Herz erwärmen. Sie legen Wert auf ein pflegeleichtes Haarkleid? Das bietet der Kurzhaar-Dackel. Doch eher langhaarig und mit seidigem Haar? Wie wäre es mit einem Langhaarteckel? Schön und elegant sind sie alle.
Auch in puncto Größe bleiben keine Wünsche offen. Kaninchenteckel offerieren echtes Handtaschenformat. Zwergteckel passen vielleicht gerade eben noch hinein, während normale Teckel schon deutlich mehr Platz benötigen. So vielfältig ist die Dackelwelt.
Kurzbeinige Bracken sind die Vorfahren des Teckels. Sie leisteten schon im Mittelalter wertvolle Dienste, wenn es um jagdliche Herausforderungen - insbesondere die Jagd unter der Erde - ging. Der Name Dachshund gibt Auskunft darüber, wofür der passionierte Jagdhund einst gezüchtet wurde: zum Einschliefen in den Bau von Raubwild wie Fuchs und Dachs. Auf kurzen Beinen lassen sich Dickicht und Gestrüpp nämlich ganz wunderbar durchpflügen.
Neben ihrer tollkühnen Arbeit unter der Erde, zeigen sie ausgezeichnete Arbeiten über der Erde, wie im spurlauten Jagen, im Stöbern, auf der Wundfährte und teilweise auch am und im Wasser. Alle drei Haararten vermögen, wenn sie aus leistungsfähigen Zuchtlinien hervorgegangen sind, gleich gute jagdliche Leistungen zu vollbringen.
Es gibt viele Jagdhunderassen, die sich eigentlich nur dann rundum wohlfühlen, wenn sie ihren angeborenen Veranlagungen auch nachgehen können. So erscheint es abstrus, einen Weimaraner in der Stadtwohnung oder einen Deutsch Kurzhaar ausschließlich als Spielkamerad für die Kinder zu halten. Ein Bayerischer Gebirgsschweißhund sehnt sich sicherlich ebenso nach der Jagd wie ein Französischer Laufhund oder ein English Foxhound.
Beim Teckel verhält sich das offensichtlich anders. Er genießt auch fernab von Grünröcken und Fuchsbauten ein Dasein als Familienhund, stellt dabei allerdings einige Ansprüche an regelmäßige lange Spaziergänge und benötigt auch Auslastung in Form von Kopfarbeit.
Im Grunde genommen spricht überhaupt nichts dagegen, einen Dackel als Familienhund zu halten. Allerdings muss die Tatsache, dass das pfiffige Familienmitglied eigentlich ein Jagdhund ist, im Rahmen der Erziehung schon berücksichtigt werden. Ansonsten drohen während des Spaziergangs mitunter heikle Situationen, die unter Umständen die Gesundheit und das Leben des unternehmungslustigen Hundes gefährden. Der Hundehalter sollte niemals die Kontrolle über seinen Vierbeiner verlieren: Davonstürmen und ein Wild hetzender Hund? Undenkbar. Abgesehen von der Störung des Wildes bringt es den Besitzer mit geltendem Recht in Konflikt. Der Teckel läuft auch Gefahr, dass ihn seine ungestüme Jagdlust auf eine stark befahrene Straße treibt.
Ein Spaziergang mit Hund macht doch erst mit Freilauf so richtig Spaß. Das erfordert jedoch von klein auf viel Übung, liebevolle Konsequenz und umsichtiges Verhalten. Unerfahrene Dackelhalter sollten sich vom Züchter beraten lassen oder die Hilfe eines erfahrenen Hundetrainers in Anspruch nehmen. Auch der Deutsche Teckelklub 1888 e.V. bietet in seinen circa 300 Gruppen - über ganz Deutschland verteilt - viele Aktivitäten und die kompetente Ausbildung und Prüfung zum Begleithund an.
Die Erziehung des kurzbeinigen Zeitgenossen ist eigentlich bereits der anspruchsvollste Teil seiner Haltung. Ansonsten sind Dackel tatsächlich absolut unkompliziert. Schließlich benötigt man nicht einmal ein großes Haus mit einem Garten, um einen Hund dieser Größe zu halten. Allerdings darf die tägliche Bewegung nicht zu kurz kommen. Sie erhält den Dackel bis ins hohe Alter von durchschnittlich zwölf bis 14 Jahren fit und gesund. Auch 15 Jahre und älter sind bei der langlebigen Rasse übrigens keine Seltenheit.
Auch die Pflege des Haarkleids ist überschaubar. Lediglich der Rauhaarteckel sollte zweimal jährlich getrimmt werden. Dabei wird abgestorbenes Deckhaar ausgezupft, was eine wichtige Voraussetzung für gesunde Haut und einen gepflegten Look ist. Lockiges und struppiges Haar finden zwar viele Liebhaber der Rauhhaarteckel niedlich, aber es birgt eben auch ein gesundheitliches Risiko: Denn wenn man nicht zupft, verbleiben die Wurzeln der toten Haare in den Kanälen, verstopfen und entzünden sich im schlimmsten Fall sogar.
Dackel bieten sich für die unterschiedlichsten Freizeit-Aktivitäten an. Neben ausgedehnten Spaziergängen kann man den fröhlichen Freizeitpartner durchaus auch mit Obedience, Junior Handling, Mantrailing und Suchspielen begeistern. Als Reitbegleithund machen Dackel allerdings nur bedingt eine gute Figur. Mehrstündige Ausritte mit Trab und Galopp würden einen neben dem Pferd herlaufenden Rassevertreter schnell zu anstrengend werden. Hierfür bieten sich eher lauffreudigere und ausdauerndere Hunde an.
Dackel sind insgesamt überaus sozial. Sie wünschen sich viel Kontakt zu ihren Zweibeinern. Ein Leben im Zwinger wäre eine Qual. Dackel möchten voll und ganz ins Familienleben integriert werden.
Dackel genießen nicht umsonst einen legendären Ruf. Ihr Wesen vereint viele Widersprüchlichkeiten, die zum einmaligen Charakter des „kleinen großen Hundes“ beitragen - ja, ihn geradezu unverwechselbar machen. Teckel haben eine überaus zärtliche und rücksichtsvolle Seite, aber auch eine dreiste und draufgängerische - je nach Tagesstimmung und Erziehung eben.
Die außergewöhnliche Mimik des Teckels unterstreicht die komplexen Abläufe des hündischen Seelenlebens und lässt bereits aus Entfernung erahnen, ob man es mit einem freundlich gesinnten Hund, mit einem ausgemachten Schelm oder aber mit einem Vierbeiner zu tun hat, der sich gleich Respekt verschaffen wird.
Trotz ihrer eher überschaubaren Körpergröße erweisen sich Dackel als gestandene Hundepersönlichkeiten. Sie sind überaus wachsam und ohne Frage auch verteidigungsbereit. Da ist es ganz egal, ob sie ihr Revier von einem zweibeinigen Eindringling oder einem anderen Vierbeiner bedroht sehen...
Dachshunde gibt es in verschiedenen Größen und Felltypen: Mini-, Standard- und Kaninchendachshund sowie Kurzhaar, Langhaar und Rauhaar.
Dachshunde gibt es als Mini-, Kaninchen- und Standard-Dachshund. Sie kommen in Kurzhaar-, Langhaar- oder Rauhaar-Varianten vor. Besonders Mini- und Kaninchendachshunde sind kompakt und wendig, Standard-Dachshunde etwas robuster.
Typische Eigenschaften der Dachshunde sind Mut, Selbstbewusstsein und Neugier.
Die Pflege eines Dachshunds hängt stark vom jeweiligen Felltyp ab. Kurzhaardackel sind besonders pflegeleicht - regelmäßiges Bürsten einmal pro Woche reicht aus, um loses Haar zu entfernen und das Fell glänzend zu halten. Langhaardackel benötigen dagegen etwas mehr Aufmerksamkeit: Ihr seidiges Fell sollte mehrmals pro Woche gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden, besonders hinter den Ohren und an den Beinen.
Auch bei der Ernährung spielt Sorgfalt eine wichtige Rolle. Dachshunde neigen aufgrund ihres Körperbaus schnell zu Übergewicht, was wiederum die Wirbelsäule und Gelenke stark belasten kann. Daher empfiehlt sich ein leicht verdauliches Futter mit moderatem Fettgehalt. Ergänzungspräparate, die Gelenke und Bandscheiben unterstützen, können zusätzlich sinnvoll sein - insbesondere bei älteren Hunden oder Tieren mit bekannter Rückenempfindlichkeit.
Die laufenden Kosten für einen Dackel setzen sich aus Futter, Pflegeprodukten und Tierarztbesuchen zusammen. Laut Santévet (03.07.2024) liegen die monatlichen Tierarztkosten für Hunde je nach Alter, Größe und Gesundheitszustand zwischen etwa 30 und 100 Euro.
Dachshunde haben eine beeindruckend hohe Lebenserwartung. Mit guter Pflege, ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung können sie 12 bis 16 Jahre alt werden. Kleinere Varianten wie der Kaninchen- oder Mini-Dackel leben oft etwas länger als größere Standard-Dachshunde.
Dackel gelten als wachsame Hunde mit starkem Mitteilungsbedürfnis - sie bellen gerne und häufig. Dieses Verhalten stammt aus ihrer ursprünglichen Aufgabe als Jagdhunde, bei der sie lautstark auf Wild aufmerksam machten. Mit konsequenter Erziehung und klaren Grenzen lässt sich das Bellen jedoch gut kontrollieren.
Grundsätzlich können auch Anfänger mit einem Dachshund glücklich werden - vorausgesetzt, sie sind bereit, sich mit seiner sturköpfigen, eigenwilligen Art auseinanderzusetzen. Dackel brauchen eine liebevolle, aber konsequente Erziehung und klare Strukturen im Alltag. Wer Geduld hat und Freude an gemeinsamen Aktivitäten verspürt, wird mit einem treuen, klugen und charmanten Begleiter belohnt.
Ja - Dackel, Teckel und Dachshund bezeichnen dieselbe Rasse. Die Begriffe stammen aus unterschiedlichen Regionen. „Dachshund“ ist die offizielle, internationale Bezeichnung (z. B. im Englischen „Dachshund“), während „Dackel“ im Deutschen gebräuchlich ist.
Die Kosten für einen Dackelwelpen variieren je nach Züchter, Fellart, Größe und Abstammung. Im Durchschnitt liegt der Preis zwischen 1.200 € und 2.000 €. Besonders Rauhaardackel und seltene Farbvarianten wie der English Cream Dachshund können teurer sein.
Ja, Dachshunde wurden als Jagd- und Erdhunde gezüchtet. Sie zeichneten sich durch Mut, Ausdauer und ihre Fähigkeit aus, Dachse und Füchse aus ihren Bauen zu treiben - daher der Name „Dachs-Hund“. Auch wenn sie heute meist als Familienhunde gehalten werden, ist ihr Jagdinstinkt weiterhin spürbar.
Viele Liebhaber fragen sich, ob man mehrere Dackel gleichzeitig halten kann. Grundsätzlich klappt das sehr gut, da die Rasse gesellig ist und gerne Familienanschluss sucht.
Im Rassestandard wird das Wesen des Dachshund als freundlich, weder ängstlich noch aggressiv, mit ausgeglichenem Temperament beschrieben.
Es gibt den Dackel in drei verschiedenen Größen - Kaninchendackel (bis ca. 3 kg), Zwergdackel (bis ca. 5 kg) und Standarddackel (bis ca. 10 kg) und in drei verschiedenen Haararten - Kurzhaar, Rauhaar und Langhaar. Der Kurzhaardackel kommt einfarbig in den Farben rot, rotgelb und gelb vor und zweifarbig ist er schwarz oder braun mit roten oder mit gelben Abzeichen (Brand). Ebenso gibt es getigerte und geströmte Varianten. Nicht optimal sind Farbschläge mit Cream, Blue und Isabell, denn hier besteht eine erhöhte Gefahr für den Delute-Gendefekt oder Merle-Gendefekt.
KH-Dackel gibt es einfarbig, zweifarbig und gefleckt, auch als Zwerg- und Kaninchendackel.
Miniature Dachshund: Besonders klein, charmant und anpassungsfähig.
Miniature Dachshund
Das Fell vom Kurzhaardackel ist dicht, fest, hart und anliegend. Sie haben allerdings keine Unterwolle und müssen dementsprechend bei Nässe und Kälte geschützt werden.
Mit seinem glatten, kurzen Fell ist der Kurzhaardackel besonders pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten reicht aus. Der Smooth-haired Dachshund hat ein kurzes, glattes Fell, das relativ pflegeleicht ist. Regelmäßiges Bürsten reicht aus, um das Fell in gutem Zustand zu halten und lose Haare zu entfernen.
Welche Dachshunde gibt es? Dachshunde werden nach ihren verschiedenen Größen und Fellarten unterschieden. Interessant: Der Deutsche Teckelklub 1888 e. V. wurde Ende des 19.
Der Dackel ist für sein besonderes Wesen bekannt. Er ist quasi ein Herkules im Körper eines Zwergs. Er ist mutig, selbstbewusst und eigenwillig. Aber das kommt natürlich nicht von ungefähr: sein Charakter ist seinem ursprünglichen Einsatzgebiet geschuldet, denn es bedarf einer großen Portion an Selbstbewusstsein und Selbständigkeit, sich in Bauten einem wehrhaften Dachs oder Fuchs zu stellen.
Auf der anderen Seite sind Dackel aber auch fröhliche, anpassungsfähige und einzigartig charmante kleine Wesen, deren Einbindung in die Familie sehr wichtig ist, auch wenn sie weniger stark auf „ihre Menschen“ fixiert sind als andere Rassen. Mit einer liebevollen, aber sehr konsequenten Erziehung und Führung gelingt es nicht nur, eine intensive Beziehung zu ihnen aufzubauen. Auch die dem Dackel oft vorgeworfene Sturheit sowie sein größenwahnsinniges Verhalten gegenüber großen Hunden lässt sich so gut lenken.
Oftmals wird dem Dackel eine große Bellfreude nachgesagt. Aber auch das ist Teil seiner Genetik, denn ein lautes und durchdringendes Bellen war in der Tat nötig, damit sich der Dackel unter der Erde bemerkbar machen und der Jäger ihn lokalisieren konnte. Auch dieses Verhalten lässt sich mit Training und Erziehung gut steuern.
Ursprünglich für die Jagd gezüchtet, zeigt der KH-Dackel hervorragende Fähigkeiten sowohl über als auch unter der Erde. Sein Mut und seine Ausdauer machen ihn zum idealen Jagdbegleiter. Aber auch als reiner Familienhund überzeugt er.
Der KH-Dackel ist bekannt für seinen klugen und entschlossenen Charakter. Er weiß genau was er will und setzt seinen Willen oft durch. Konsequente, aber liebevolle Erziehung und geistige Auslastung sind daher unerlässlich, damit er trotz seines stürmischen Temperaments ein anhänglicher Begleiter wird, der sich bei entsprechender Auslastung in seiner Familie wohlfühlt.
Der Smooth-haired Dachshund ist bekannt für seine Intelligenz und seinen scharfen Verstand. Er ist äußerst lernfähig und verfügt über ein bemerkenswertes Erinnerungsvermögen. Trotz seiner kleinen Größe ist der Smooth-haired Dachshund ein sehr aktiver Hund, der viel Bewegung benötigt. Er liebt es, zu graben und zu schnüffeln, was ein Relikt seiner Jagdvergangenheit ist.
Der Smooth-haired Dachshund ist ein sozialer Hund, der die Gesellschaft seiner Besitzer und Familienmitglieder sehr genießt. Er kann jedoch auch einen starken Willen und eine unabhängige Ader haben.
Die Erziehung eines Smooth-haired Dachshunds erfordert Geduld und Konsequenz. Aufgrund seiner Intelligenz und seines eigenen Kopfes kann das Training manchmal eine Herausforderung sein.
Umgang mit anderen Hunden: Frühzeitiges Spielen und kontrollierte Begegnungen mit Artgenossen helfen dem Dackel, souverän zu bleiben und Konflikte zu vermeiden.
Bitte beachtet, dass alle Dackel, die wir vermitteln, aus dem Tierschutz kommen. Oftmals haben wir nur begrenzte Informationen über deren Vergangenheit und Herkunft. Daher ist es möglich, dass so mancher Dackel in unserer Vermittlung noch weitere Rassen in seinem Stammbaum vereint.
Welche Dachshunde gibt es? Dachshunde werden nach ihren verschiedenen Größen und Fellarten unterschieden. Interessant: Der Deutsche Teckelklub 1888 e. V. wurde Ende des 19.
Auch wenn der Dackel aufgrund seines kompakten Körperbaus und langen Rückens anpassungsfähig wirkt, braucht er regelmäßige Bewegung und eine angepasste Pflege, um Gesundheitsprobleme - insbesondere an der Wirbelsäule - zu vermeiden.
Auch wenn sie heute meist als Familienhunde gehalten werden, ist ihr Jagdinstinkt weiterhin spürbar.
Dachshund running in field
Leider wird der Dackel aufgrund seiner Größe und seines süßen Aussehens manchmal noch immer als „Schoßhündchen“ angesehen, sodass viele Halter es mit der Erziehung nicht so ernst nehmen oder gar nicht erst versuchen. Wenn ihm dann noch die richtige Beschäftigung fehlt, ist ein Fehlverhalten - und leider auch oft das Übergewicht - vorprogrammiert. Dabei benötigt der Dackel unbedingt körperliche und geistige Auslastung, um sein ausgeglichenes Wesen zeigen zu können. Ebenfalls ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, um seinem langen Rücken kein Übergewicht zuzumuten.
Der Dackel mag zwar klein sein, aber er ist ein wunderbarer Wanderbegleiter, der nicht nur ab und an einen Beschützerinstinkt mitbringt, sondern ebenfalls eine hohe Intelligenz, wodurch er sich auch für das Lernen von Tricks eignet. Seine ausgezeichnete Nase setzt er gerne bei der Dummy-Suche oder beim Mantrailing ein.
Auch wenn er klein ist, hat der Smooth-haired Dachshund einen überraschend hohen Bewegungsbedarf. Tägliche Spaziergänge, Spielzeit und gelegentliche Ausflüge in die Natur sind notwendig, um ihn fit und glücklich zu halten.
Die Lebenserwartung ist in der Regel hoch und beträgt 12-16 Jahre. Leider tragen viele Dackel einen Gendefekt in sich, der eine Art des Bandscheibenvorfalls auslösen kann, die sogenannte Dackellähme.
Aufgrund seiner langen Wirbelsäule ist der Smooth-haired Dachshund anfällig für Rückenerkrankungen wie die Bandscheibenerkrankung (IVDD). Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass er keine Treppen steigt oder von hohen Möbeln springt.
Die Lebenserwartung eines Smooth-haired Dachshunds liegt im Durchschnitt bei etwa 12 bis 16 Jahren.
Wer sich für einen Dackel - auch bekannt als Dachshund oder Teckel - entscheidet, wählt einen charmanten, robusten und zugleich eigenwilligen Begleiter. Da medizinische Behandlungen, Impfungen oder Operationen schnell teuer werden können, ist es sinnvoll, sich frühzeitig um eine gute Absicherung zu kümmern. Eine passende Hundekrankenversicherung von Santévet kann dabei helfen, bei Tierarztkosten oder unerwarteten Behandlungen finanziell auf der sicheren Seite zu sein.
Santévet-Tipp: Besonders wichtig ist, auf die empfindlichen Nerven in der Wirbelsäule zu achten. Übergewicht, falsches Heben oder Sprünge können diese stark belasten.
„Dackel können, wie in der Studie von Koll-Hampp (2014) gezeigt, anfällig für erbliche Augenerkrankungen wie Katarakt oder Progressive Retinaatrophie sein.
Mit guter Pflege, ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung können sie 12 bis 16 Jahre alt werden. Kleinere Varianten wie der Kaninchen- oder Mini-Dackel leben oft etwas länger als größere Standard-Dachshunde.
Dackel
Der Smooth-haired Dachshund ist ein ausgezeichneter Familienhund. Er liebt die Gesellschaft von Menschen aller Altersgruppen und fühlt sich in einer aktiven Familienumgebung wohl.
Für Einzelpersonen kann der Smooth-haired Dachshund ebenfalls ein großartiger Gefährte sein.
Der Smooth-haired Dachshund ist für Anfänger geeignet, jedoch sollten sie bereit sein, sich intensiv mit seiner Erziehung und seinen speziellen Bedürfnissen auseinanderzusetzen.
Der Smooth-haired Dachshund kann sich gut mit anderen Hunden und Haustieren verstehen, insbesondere wenn er von klein auf daran gewöhnt wird. Er hat jedoch einen starken Jagdtrieb, weshalb er unter Umständen anderen kleineren Haustieren wie Kaninchen oder Meerschweinchen nachjagen könnte.
Grundsätzlich können auch Anfänger mit einem Dachshund glücklich werden - vorausgesetzt, sie sind bereit, sich mit seiner sturköpfigen, eigenwilligen Art auseinanderzusetzen. Dackel brauchen eine liebevolle, aber konsequente Erziehung und klare Strukturen im Alltag. Wer Geduld hat und Freude an gemeinsamen Aktivitäten verspürt, wird mit einem treuen, klugen und charmanten Begleiter belohnt.
Hier ist eine Tabelle mit den wichtigsten Informationen zum Kurzhaar Dackel:
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Name | Kurzhaar Dackel (Smooth-haired Dachshund) |
| Herkunft | Deutschland |
| Größe | Kaninchendackel (bis 3 kg), Zwergdackel (bis 5 kg), Standarddackel (bis 10 kg) |
| Fell | Kurz, dicht, fest, hart und anliegend |
| Farben | Einfarbig (rot, rotgelb, gelb), Zweifarbig (schwarz oder braun mit roten oder gelben Abzeichen), Getigert, Geströmt |
| Charakter | Freundlich, mutig, selbstbewusst, eigenwillig, intelligent |
| Pflege | Pflegeleicht, regelmäßiges Bürsten |
| Bewegung | Hoher Bewegungsbedarf, tägliche Spaziergänge und Spielzeit |
| Lebenserwartung | 12-16 Jahre |
| Gesundheit | Anfällig für Rückenerkrankungen (z.B. Bandscheibenvorfall) und Augenerkrankungen |
| Eignung | Familienhund, Begleithund, auch für Anfänger geeignet (mit Konsequenz in der Erziehung) |
tags: #kurzhaar #dackel #informationen
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