Haarausfall ist ein Thema, das viele Frauen betrifft. Im Schnitt verlieren wir 70 bis 100 Haare am Tag, was völlig normal ist. Haare wachsen in der Regel nur drei bis sechs Jahre und fallen dann irgendwann von alleine aus. Doch wenn das Haar immer feiner wird und sich kahle Stellen bilden, spricht man von permanentem Haarausfall. Es ist verständlich, dass sich viele Frauen in ihrer Haut unwohlfühlen und versuchen, das schüttere Haar und die lichten Stellen auf der Kopfhaut zu kaschieren. Mit einer tollen Frisur, die etwas mehr Volumen verleiht, dem richtigen Styling und hilfreichen Tipps kann feines Haar voller wirken.
Viele Frauen haben aus ganz verschiedenen Gründen oftmals mit Haarausfall zu kämpfen. Ursachen für Haarausfall bei Frauen können beispielsweise eine genetische Veranlagung oder eine Erkrankung wie Alopecia (kreisrunder Haarausfall) sein. Aber auch innere Zustände können Grund für Haarverlust sein. So wirkt sich unser Hormonhaushalt stark auf die Dichte unserer Haare aus. Sei es während oder nach der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, viele Frauen erleiden in dieser Zeit Haarausfall. Kommt der Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht, können neue Haare jedoch nachwachsen. Auch eine Schilddrüsendysfunktion kann Haarausfall verursachen.
Lichtes Haar hat aber längst nicht nur mit physischen Ursachen zu tun, auch unser mentaler Zustand kann sich auf die Dichte der Haare auswirken. Sind wir besonders gestresst, kann Haarausfall die Folge sein. Um die genaue Ursache deines Haarausfalls zu bestimmen und ihr gezielt entgegen wirken zu können, solltest du deine Symptome mit deinem Arzt besprechen.
Beim Haarverlust unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten: Es gibt den diffusen Haarverlust und die Alopezie. Beim diffusen Haarausfall verlierst du Haare am gesamten Kopf. Dadurch erscheint das Haar insgesamt lichter, es gibt allerdings keine eindeutigen kahlen Stellen wie bei der Alopezie. Hier bilden sich durch starken Haarausfall kahle Stellen auf der Kopfhaut. Bei der Haarausfall-Krankheit unterscheidet man ebenfalls zwischen diversen Arten. Die androgenetische Alopezie beschreibt den erblich bedingten Haarausfall. Hier sorgt eine Empfindlichkeit gegenüber männlichen Sexualhormonen, den Androgenen, für Haarverlust. Die toxische Alopezie entsteht dagegen durch zu viel Stress. Zu kreisförmigen Haarausfall an bestimmten Stellen, kommt es bei der Alopecia areata.
Bei Männern sind meist die Geheimratsecken betroffen, bei Frauen der Scheitel oder Hinterkopf. Wenn jemandem alle Körperhaare ausfallen, spricht man von der Alopecia totalis und bei der Narben-Alopezie können Haare nicht auf vernarbter Haut nachwachsen.
Je nachdem wie stark dein Haarausfall ist, lässt er sich mit bestimmten Frisuren und Haarschnitten kaschieren, beziehungsweise auch in Szene setzen. Denn wenn bei extrem starken Haarverlust und vielen kahlen Stellen durch Krankheit keine Frisur mehr kaschiert und das lichte Haar täglich für schlechte Laune sorgt, hilft manchmal nur noch die Haare komplett abzurasieren. Bei einem raspelkurzem Buzzcut ist der Haarausfall nicht so auffällig, wie bei langen Haaren. Die Glatze ist natürlich ebenfalls eine Möglichkeit sich nicht mehr Gedanken über den Haarausfall machen zu müssen. Diese ist wie der Buzzcut absolut stylisch und wirkt ebenso weiblich wie lange Haare.
Wer sich fragt, ob Haare schneiden bei Haarausfall lieber vermieden werden sollte, der kann beruhigt zum Friseur gehen. Haare regelmäßig zu schneiden, ist auch bei Haarausfall unbedingt notwendig, um das Haar gesund zu halten und zu stärken. Durch das Schneiden verlierst du nicht noch mehr Haare. Kaputte Spitzen betonen dagegen eher die feinen Haare und lässt deine Mähne nicht voller wirken. Also: Mach ruhig den nächsten Friseur-Termin aus und nimm am besten direkt unsere Frisur-Inspirationen bei Haarausfall mit.
Wenn sich prominente Frauen den Schädel rasieren, sorgt das für Aufsehen. Der Bruch mit dem gängigen Schönheitsideal erfordert Mut. Die meisten Schauspielerinnen machen es für eine Filmrolle. Hier sind einige Beispiele:
| Prominente | Grund für die Glatze/kurzen Haare | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Cara Delevingne | Film „Life in a Year“ (krebskrankes Mädchen) | Zeigte sich bei der Met-Gala mit silber angemalter Glatze und Strasssteinchen. |
| Kristen Stewart | Dreharbeiten des Films „Underwater“ (Maschinenbauerin auf einer Bohrinsel) | Trug einen raspelkurzen Schopf. Stars wie Kristen Stewart lieben den platinblonden Buzzcut-Look. |
| Amber Rose | Bekannt für ihre minimalistische Frisur | Trägt mal Komplett-Glatze, mal raspelkurzes Haar, mal lässt sie sich ein Motiv einrasieren. |
| Natalie Portman | Rolle in dem Film „V wie Vendetta“ | Bewies mit ihrem Mut zur Glatze ihre große Hingabe an ihren Beruf. |
| Charlize Theron | Rolle als Furiosa in dem Film „Mad Max 4: Fury Road“ | Empfahl jeder Frau, einmal ihren Kopf zu rasieren. |
| Demi Moore | Rolle als Navy Seal Rekrutin in „G.I. Jane“ | War eine der ersten Schauspielerinnen, die sich ihre Haare für eine Filmrolle abrasierte. |
| Cate Blanchett | Film „Heaven“ | Hatte sich bereits als Kind eine Glatze rasiert. |
| Sinead O’Connor | „Mein Aussehen hat mich einfach gelangweilt. Ich wollte damit nur sagen: Schau, ich habe mir die Haare abgeschnitten.“ | Sorgte für Verwunderung und schürte Vorurteile. |
| Britney Spears | Drogen-Eskapaden und eine Scheidungsschlacht | Ihr Griff zum Rasierer wurde als Symbol für den Wunsch nach einem Neuanfang gewertet. |
Auch andere Prominente haben sich für einen neuen Look entschieden, sei es aus modischen Gründen oder nach einer Veränderung in ihrem Leben. Dazu gehören:
Es zeigt sich, dass Haare nicht nur ein Schönheitsmerkmal sind, sondern auch Ausdruck von Persönlichkeit und Veränderung. Ob kurz oder lang, mit oder ohne Haare, jede Frau kann ihren eigenen Stil finden und selbstbewusst tragen.
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