Haarbalgentzündungen, auch als Follikulitis bekannt, können an jeder behaarten Körperstelle auftreten. Besonders häufig sind sie jedoch an stark behaarten Stellen wie der Kopfhaut oder bei Männern an der Brust zu finden. Auch im Intimbereich können Haarbalgentzündungen und Furunkel nach einer Rasur leicht entstehen. Ebenso können sie am Gesäß oder an den Oberschenkeln vorkommen.
Eine Haarbalgentzündung, auch Follikulitis genannt, entwickelt sich oft nur im oberen Teil des Haarbalgs (Follikel). Jeder Haarfollikel besteht aus Talgdrüsen, der Haarwurzel, dem Haarmuskel, der Haarzwiebel und der Haarpapille. In den Drüsen wird Talg produziert und über die Haarbalgmuskeln und Poren nach außen transportiert. Ist die Pore verstopft, kommt es zu einer Talgansammlung entlang des Haarbalgs.
Ohne Follikel gäbe es keine Haare am Körper, weder auf dem Kopf, noch in Form eines Barts oder unter den Achseln. Jeder Mensch besitzt über 5 Millionen Haarfollikel am ganzen Körper. In ihnen wird die Lebensgrundlage für Haare schon in der Schwangerschaft angelegt. Aus jedem einzelnen Follikel sprießt ein mehr oder weniger sichtbares Haar. Jedes Haar reagiert sensibel auf Veränderungen und Bewegungen. Durch den Haarbalg sind die Haare in der Haut verankert und können nicht so einfach rausfallen.
Wird das Haar ganz oder teilweise, z.B. durch Epilieren oder Waxing, aus der Haut gerissen, können Bakterien entlang des Haarfollikels in die Haut eindringen und sich dort ansiedeln.
Ursache einer Haarbalgentzündung sind Staphylokokken-Bakterien bzw. Staphylococcus aureus, die häufig über eine Schmierinfektion übertragen werden. Das A und O ist demnach sorgfältiges Händewaschen, sowie der regelmäßige Austausch von Handtüchern oder Bettwäsche.
Weitere Auslöser bzw. Risikofaktoren können sein:
Manchmal entwickeln sie sich auch ohne jeden erkennbaren Grund.
Die Folgen einer Haarbalgentzündung sind in der Regel nicht sehr gravierend. Die Hautentzündung lässt sich gut selbst, z.B. mit einer sogenannten Zugsalbe, in einem frühen Stadium behandeln. Breitet sich die Haarbalgentzündung jedoch unbehandelt im umliegenden Hautgewebe aus, entsteht daraus häufig ein Furunkel.
Es kommt zu Spannungsgefühlen in der Haut und je nach Ausprägung des Furunkels zu einem Druckschmerz bei Bewegung oder Reibung durch eng anliegende Kleidung. Werden weitere Symptome bemerkt, wie z.B. Schüttelfrost, Fieber oder Abgeschlagenheit, sollte auf jeden Fall ein Termin bei einer Ärztin oder Arzt vereinbart werden.
Typische Symptome einer Haarwurzelentzündung im Intimbereich sind:
Bleibt die noch oberflächliche Haarbalgentzündung unbehandelt und kann der Eiter nach außen nicht abfließen, kommt es nicht selten zur Bildung von Furunkeln. Die Entzündung sitzt dann deutlich tiefer. Um ein einziges Haar hat sich eine pralle, gerötete und schmerzende Hauterhöhung gebildet. Durch absterbendes Gewebe sammelt sich bei einem Furunkel an der Haarwurzel Eiter.
Durch die Eiterbildung ist die Haut über dem Furunkel gespannt und besitzt eine weiß-gelbliche Verkrustung. In der Mitte ist ein Eiterpfropf zu erkennen. Greift die Follikulitis auf umliegendes Gewebe über, können benachbarte Haarbälge durch die Krankheitserreger infiziert werden. Nachdem Abklingen der Entzündung bleibt häufig eine unschöne Narbe, da das beschädigte Hautgewebe etwas eingesunken ist.
Breitet sich die Haarbalgentzündung auf das umliegende Gewebe aus, entsteht ein Furunkel. Beim Zusammenschmelzen mehrerer Furunkel entsteht ein großflächiger, sehr schmerzhafter Karbunkel, gekennzeichnet durch brettharte Schwellungen mit Eiterdurchbrüchen.
Bei einem Karbunkel und bei unsachgemäßen Behandlungsversuchen eines Furunkels besteht die Gefahr, dass die auslösenden Erreger aus dem Haarbalg in die Blutbahn gelangen und dadurch eine lebensgefährliche Blutvergiftung (Sepsis) auslösen.
Hinweis: Lassen Sie sich keinesfalls dazu verleiten, im Gesichtsbereich an eitrigen Entzündungen herumzudrücken.
Furunkel können sich an allen behaarten Hautregionen bilden, somit auch im behaarten Intimbereich. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser rasiert oder nicht rasiert ist, da auch im rasierten Intimbereich die Haaranlagen in der Haut vorhanden sind. Furunkel können in jedem Lebensalter auftreten.
Risikofaktoren sind vor allem ein geschwächtes Immunsystem - z. B. in der Schwangerschaft, bei Geschlechtskrankheiten, im Rahmen von bestehenden Immundefekten wie AIDS oder bei schwerwiegenden Grunderkrankungen wie etwa der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
Die betroffene Stelle ist stark gerötet, überwärmt, geschwollen und sehr empfindlich. Frauen oder Männer mit Furunkeln im Intimbereich können unter Umständen vor Schmerzen weder laufen noch sitzen. Auch Beschwerden beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang können auftreten. Die Kleidung reibt ebenfalls oft unangenehm an dem Furunkel.
An einem Furunkel, egal ob sich dieser im Intimbereich oder an einer anderen Körperpartie befindet, darf der oder die Betroffene in keinem Fall selber hantieren. Der Versuch, einen Furunkel auszuquetschen oder auszudrücken, kann dazu führen, dass sich die Entzündung ausbreitet.
Je größer die vorliegende Entzündung ist, desto größer ist auch die Gefahr, dass die Eitererreger in die Blutbahn gelangen und sich von dort aus im Körper ausbreiten. Die Folge ist eine Blutvergiftung (Sepsis). Dann muss die Erkrankung mit antibiotischen Medikamenten, die in die Vene über eine Infusion laufen, behandelt werden.
Merke: Bei einem starken Entzündungsgeschehen entwickeln manche Furunkel-Patienten leichtes Fieber und fühlen sich insgesamt geschwächt und abgeschlagen. Die meisten haben allerdings keine Allgemeinsymptome.
Das klinische Bild führt den Hautarzt leicht zur Diagnose, im Zweifel entnimmt er einen Abstrich aus dem Pustelgrund und lässt den Erreger im Labor mithilfe einer Kultur nachweisen.
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Ein Furunkel im Intimbereich gehört stets in ärztliche Behandlung. In dieser Körperregion finden sich eine Vielzahl von Bakterien, die zu einer erneuten Infektion führen können. Das feuchtwarme Klima im Intimbereich bietet darüber hinaus keine optimale Umgebung für die Heilung der Infektion. Aus diesen Gründen sollten Betroffene, die möglicherweise ein Furunkel im Intimbereich haben, einen Arzt aufsuchen, der die Behandlung anordnet und den Heilungsverlauf mit kontrolliert. Dies gilt insbesondere für schwangere Frauen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.
„Ubi pus, ibi evacua“. Dies ist ein bekannter Lehrspruch der Medizin und heißt übersetzt: „Wo Eiter ist, dort soll er entfernt werden.“ Dies trifft auch auf stark ausgeprägte Furunkel zu.
Größere, sehr stark entzündete Furunkel im Intimbereich werden durch einen Arzt chirurgisch gespalten, damit der Eiter abfließen kann. Die entzündete Stelle wird im Anschluss mit einem Skalpell komplett ausgeschnitten. Anschließend sollte die betroffene Körperpartie möglichst ruhig gehalten und gekühlt werden.
Manchmal reicht auch möglichst viel Bettruhe, Kühlung und lockere Kleidung aus, um die spontane Eiterentleerung des Furunkels zu unterstützen. Sogenannte Zugsalben, die den Eiter förmlich herausziehen sollen und bei Furunkeln außerhalb des Intimbereichs zur Anwendung kommen, sind für den empfindlichen Intimbereich nicht geeignet.
In leichten Fällen ist oft keine Behandlung erforderlich. Nur bei ausgeprägten Formen desinfiziert der Arzt den betroffenen Bereich (z. B. mit Dermowas® Lösung) und öffnet eventuell die Pusteln. Danach verordnet er feuchte antiseptische Umschläge bzw. desinfizierende Cremes oder Lotionen, manchmal auch antibiotische Cremes, z. B. mit Fusidinsäure. Bei ausgedehnten Infektionen ist es erforderlich, interne Antibiotika anzuwenden. Diese verabreicht der Arzt in den ersten Tagen der Behandlung oft intravenös, später wird dann auf Tabletten umgestiegen.
Ist der Bartbereich betroffen, empfiehlt der Arzt, zunächst auf das Rasieren zu verzichten und die Haut mit antibakteriellen Reinigungslösungen zu behandeln. Außerdem sollte der Rasierer mit 70%igem Isopropanol gereinigt werden. Leichte Formen heilen mit dieser Behandlung häufig aus. Bei einer chronischen Follikulitis im Bartbereich verordnet der Arzt oft eine niedrig dosierte Kortison-Creme für 2-3 Tage. Bleibt die Therapie erfolglos, kommen interne Antibiotika für bis zu 3 Wochen zum Einsatz, in weiterhin hartnäckigen Fällen auch Isotretinoin (z. B.
Ein reifes Furunkel oder einen Karbunkel öffnet der Arzt mit einem Skalpell und legt anschließend mit antibakterieller Lösung getränkte Mullstreifen ein. Diese wirken keimtötend und verhindern einen vorzeitigen Wundverschluss. Sie müssen, wie auch der darüberliegende Verband, täglich gewechselt werden.
Bei Fieber, Entzündungszeichen im Blut (Leukozytose), großen Gesichtsfurunkeln und geschwächter Immunabwehr ist eine stationäre Aufnahme erforderlich. Bei nicht-infektiösen Haarbalgentzündungen behandelt der Arzt in aller Regel zunächst die Ursache, z. B. die zugrundeliegende Hauterkrankung, oder er versucht, die Auslöser (Medikamente, falsche Hautpflege) zu eliminieren. Eine antibiotische Therapie ist häufig wenig erfolgversprechend.
Um die Hautentzündung zum Abklingen zu bringen, verordnet der Arzt evtl. Bei einem noch unreifen Furunkel lässt sich der Austritt des eitrigen Inhalts durch feuchtwarme Kompressen sowie Zugsalbe fördern (z. B. Ichtholan® Salbe mit Ammoniumbituminosulfonat). Danach klingt die Entzündung meist rasch ab - allerdings besteht die Gefahr, dass sich die mit dem Eiter austretenden Bakterien ausbreiten.
Fangopackungen, Quarkwickel oder Umschläge mit Kaliumpermanganat helfen bei beginnender Schwellung. Zur Reifung des Furunkels eignen sich heiße Kompressen und Kamillenbäder.
Heilerde-Auflagen (Heilerde mit 1 l Wasser oder Essig anrühren, einen halben Zentimeter dick auf die betroffene Hautpartie aufbringen, nach etwa einer halben Stunde wieder entfernen) vermindern den Juckreiz und verkürzen den Heilungsprozess.
Zur Vorbeugung von Furunkeln im Intimbereich gehört die Stärkung des Immunsystems. Bestehende Grunderkrankungen wie Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder andere sollten so gut wie möglich behandelt werden. Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf sowie regelmäßige Bewegung bilden die Grundlage für ein gesundes Leben.
Der Intimbereich sollte nur mit lauwarmen Wasser oder speziellen Waschlotionen für den Genitalbereich sauber gehalten werden. Herkömmliche Seifen zerstören den hauteigenen Säureschutzmantel und schwächen dadurch die empfindliche Intimhaut, sodass Bakterien leichter eindringen können.
Piercings oder andere Fremdkörper im Intimbereich sollten entfernt werden, da diese das Risiko zur Ausbildung von Furunkeln deutlich erhöhen.
Wer zu Furunkeln neigt, trägt am besten luftige, locker sitzende Kleidung, da sowohl starkes Schwitzen als auch ständiges Scheuern die Furunkelbildung begünstigen.
Bei wiederholten Furunkeln hilft eventuell eine Autovakzination. Dieses individuelle schulmedizinische Verfahren verwendet Krankheitserreger aus dem Eiter des Patienten. Abgetötet werden aus ihnen "maßgeschneiderte" Impfstoffe hergestellt und dem Patienten in steigender Dosis unter die Haut gespritzt.
Auch eine sanfte Reinigung ist wichtig. Ein guter Schutz vor einer Haarbalgentzündung bietet Pflege und Hygiene bei der Rasur. Nach der Rasur ist es sinnvoll, die entsprechende Hautpartie zu desinfizieren. Tragen Sie locker sitzende Kleidung. Sehr eng sitzende Unterwäsche kann durch die Reibung die Wahrscheinlichkeit für ein Furunkel vergrößern. Außerdem kann dadurch ein warmes, feuchtes Milieu entstehen, das ein Bakterienwachstum begünstigt.
Sie können sich bei anderen Menschen mit dem Bakterium Staphylokokkus aureus anstecken. Daher sollten Sie die Handtücher von Personen, die ein Furunkel haben, nicht mitbenutzen. Stärken Sie außerdem ihr Immunsystem. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht, keine längeren Stress-Phasen und regelmäßige Bewegung.
Neben Furunkeln im Intimbereich können auch andere, ähnliche Erkrankungen vorkommen. Ebenfalls sehr schmerzhaft sind Abszesse am Scheideneingang. Meist handelt es sich dabei um eine sogenannte „Bartholinitis“. Bei der Bartholinitis ist eine der beiden Bartholin-Drüsen am Scheideneingang entzündet. Es kann sich ein Abszess bilden, der bis zu Hühnerei-groß ist. Die Bartholinitis ist sehr schmerzhaft und muss von einem Gynäkologen behandelt werden.
Ebenfalls im Intimbereich tritt die Acne inversa auf. Die Entzündung bei dieser Form der Akne ist hierbei deutlich großflächiger als bei einem Furunkel oder einer Bartholinitis. Als Ursache liegt eine Entzündung der Talgdrüsen vor.
Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Die Informationen in diesem Artikel können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten oder Beschwerden immer einen Arzt.
Ein Furunkel ist eine eitrige Hautentzündung, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Er ähnelt einem sehr großen Eiterpickel, liegt aber in tieferen Hautschichten und ist viel schmerzhafter. Bei einem Furunkel sind der Haarbalg und das umgebende Bindegewebe entzündet. Im Haarbalg stecken jeweils ein Haar, eine Haarwurzel, eine Talgdrüse und ein kleiner Muskel, der das Haar aufrichten kann.
Manchmal heilt ein Furunkel von selbst problemlos ab. Oft ist aber eine ärztliche Behandlung sinnvoll. Ein Furunkel fällt als etwa kirschkern- bis walnussgroße, schmerzhafte Schwellung auf. Sie fühlt sich warm an und ist gerötet, der Eiter kann gelblich durch die Haut schimmern.
Furunkel entstehen vor allem im Gesicht, am Hals und im Nacken. Sie können sich aber auch in den Achseln oder Leisten, am Rücken, im Schambereich, am Gesäß und an den Oberschenkeln bilden.
Vor allem bei Menschen mit geschwächter Immunabwehr können Furunkel immer wieder oder an mehreren Stellen gleichzeitig auftreten.
Furunkel werden meist ärztlich behandelt: Die Ärztin oder der Arzt öffnet den Eiterabszess mit einem kleinen Schnitt, desinfiziert die Wunde und legt Stoffstreifen ein, die den Eiter aufsaugen und ableiten. Die Wunde heilt offen aus, muss also nicht vernäht werden. Einen Furunkel sollte man keinesfalls selbst ausdrücken - vor allem nicht im Gesicht.
Solange ein Furunkel noch wächst, ist der Abszess nicht voll ausgebildet. Das können Ärztin oder Arzt ertasten. In dieser Phase kann versucht werden, den Reifungsprozess mit feucht-warmen Umschlägen oder sogenannter Zugsalbe einzuleiten oder zu beschleunigen.
Antibiotika sind nötig, wenn Komplikationen wahrscheinlich oder schon aufgetreten sind - zum Beispiel, wenn sich aus mehreren Furunkeln ein Karbunkel entwickelt hat. Manchmal werden die Antibiotika dann als Infusion im Krankenhaus verabreicht. Bei einem Karbunkel ist es besonders wichtig, dass er eingeschnitten wird, damit der Eiter abfließen kann.
Ein Furunkel ist eine schmerzhafte eitrige Entzündung eines Haarbalgs. Die Entzündung entsteht, wenn Bakterien einen Haarbalg infizieren, das heißt den inneren Teil des Haars, der das Haar in der Haut verankert. In den Haarbalg mündet eine Talgdrüse, und ein kleiner Muskel setzt an ihm an und kann so das Haar aufrichten - etwa, wenn man Gänsehaut bekommt. Die medizinische Bezeichnung für das Haarbalg ist Haarfollikel. Deswegen werden Furunkel auch als tiefe Follikulitis bezeichnet. Ist die Haut um den Haarbalg herum ebenfalls betroffen, spricht man von einer Perifollikulitis.
Meist bilden sich Furunkel im Gesicht, am Hals oder im Nacken, am Po und an den Streckseiten der Oberschenkel. Auch andere Körperstellen wie Achseln, Rücken, Leisten, oder Schambereich können betroffen sein.
Durch die Bakterieninfektion sterben Zellen im Bereich der Entzündung ab, und es bildet sich ein mit Eiter gefüllter Hohlraum. Eine solche abgeschlossene Eiteransammlung wird auch Abszess genannt. Wenn sich mehrere benachbarte Furunkel vereinen und ein größerer Eiterherd entsteht, sprechen Mediziner und Medizinerinnen von einem Karbunkel. Dieses kommt häufig im Nacken vor und reicht tiefer in das Hautgewebe als ein Furunkel.
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