Koffein für die Haare: Hausmittel und Anwendung für gesundes Haar

Die Haare mit Kaffee zu waschen, gilt als Geheimtipp für starkes, schönes Haar. Viele Menschen können morgens auf ihre tägliche Dosis Koffein nicht verzichten, da das Heißgetränk sie erst richtig wach macht und ihnen den nötigen Energiekick gibt. Kaffee gilt jedoch nicht nur als ultimativer Wachmacher, sondern kann auch etwas für Ihre Haare tun.

Anstatt die Filtertüte mit dem Kaffeesatz routiniert im Müll zu entsorgen, legen Sie sie beiseite und verwenden Sie sie später zur Haarpflege. Kaffee macht schön und ist deshalb zum Wegwerfen viel zu schade. Filterkaffee war bisher zwar schon wesentlicher Bestandteil unserer Morgenroutine, als Beauty-Booster hatten wir unser Lieblingsgetränk jedoch eher nicht auf dem Schirm. Kaffee macht uns am Morgen nicht nur wacher, sondern kann sogar unsere Haare gesund pflegen.

Was passiert, wenn Sie Ihre Haare mit Kaffee waschen?

In unserem Kaffee versteckt sich jede Menge Koffein. Das soll das Haarwachstum fördern und die Haarwurzeln stärken. Kaffee enthält jede Menge Koffein, welches anregend wirkt. Dieser Inhaltsstoff sorgt dafür, dass Ihre Haare schneller wachsen und Ihre Haarwurzeln gestärkt werden. Für alle, die sich eine lange und gesunde Mähne wünschen, klingt eine Haarbehandlung mit Kaffee also ziemlich vielversprechend. Zudem fungiert das grobkörnige Pulver als Peeling, welches Hautschuppen entfernt und deine Kopfhaut atmen lässt. Auch Stylingüberreste können mit dem Kaffee-Peeling abgetragen werden. Bei regelmäßiger Anwendung fetten Ihre Haare weniger schnell nach und sehen länger frisch aus. Und die Haarwäsche mit Kaffee hat noch einen weiteren Vorteil: Ihre Mähne erhält zusätzlichen Glanz und fühlt sich seidig und geschmeidig an.

Das grobkörnige Pulver wirkt zudem wie ein sanftes Peeling. Es befreit die Kopfhaut von trockenen Hautschüppchen und Stylingresten. Ohne diese Ablagerungen können nachwachsende Haare besser und kräftiger nachwachsen. Neue Haare können kräftiger nachwachsen und brechen seltener ab.

Anwendung von Kaffeesatz für schöne Haare

Beim Kaffee Aufbrühen geht nicht sämtliches Koffein in den Kaffee über, ein Teil davon bleibt auch im Kaffeesatz erhalten. Um diesen Kaffeesatz als Shampoo verwenden zu können, sollten Sie ihn zunächst mit ein wenig Wasser vermischen und schließlich in die Haare einmassieren. Für eine bessere Wirkung können Sie auch Olivenöl zum Mischen verwenden, sodass Ihr Haar nach dem Waschen zusätzlich glänzt. Wichtig ist, dass Sie den Kaffeesatz einige Minuten gründlich in die Kopfhaut einmassieren, damit das Koffein tatsächlich bis zu den Haarwurzeln gelangt. Dann sollten Sie alles etwa zehn Minuten lang einwirken lassen. Für eine optimale Wirkung sollten Sie den Kaffeesatz bei jeder Haarwäsche verwenden.

#1 So funktioniert die Kaffeesatz-Haarspülung

Kaffeesatz lässt sich wunderbar als Spülung verwenden. Wichtig ist, dass Sie das Pulver nicht nur auf die Längen und Spitzen geben, sondern es auch in die Kopfhaut einmassieren.

#2 So funktioniert die Kaffeesatz-Haarmaske

Sie können den Kaffeesatz auch als Haarmaske einsetzen. Brühe eine Kanne Filterkaffee und lasse das Getränk abkühlen. Beuge dich nun kopfüber und gieße den Kaffee über dein Haar.

Koffein-Kick für die Haare: So geht’s

Mit den Überresten des Kaffees können Sie sich Ihr eigenes Haarpflegeprodukt ganz leicht selber herstellen. Ideal ist es, wenn Sie die Haarspülung ein- bis zweimal pro Woche auftragen. Mit dieser Anleitung klappt es in wenigen Schritten:

  1. Reinigen Sie Ihre Haare wie gewohnt mit Shampoo und spülen Sie es sorgfältig aus.
  2. Verteilen Sie den Kaffeesatz im feuchten Haar und massieren Sie ihn im gesamten Haar ein.
  3. Sparen Sie auch Ihre Kopfhaut nicht aus und reiben Sie das Pulver in kreisenden Bewegungen ein. So stellen Sie sicher, dass die Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung entfalten können.
  4. Lassen Sie das Konzentrat für ca.

Weitere Vorteile von Koffein für die Haare

Koffein sorgt auf der Haut für eine Stimulation des Fettstoffwechsels und des Bindegewebes und soll so beispielsweise gegen Cellulite helfen können. Auf der Kopfhaut hat der Kaffeesatz eine andere Wirkung. Wenn der Kaffeesatz beim Haarewaschen einmassiert wird, soll das zu mehr Haarvolumen führen und das Haar fülliger wirken lassen. Durch die bessere Durchblutung der Kopfhaut soll sogar Haarausfall gemindert werden können. Allerdings können Sie damit den Haarausfall nur bremsen, nicht stoppen. Zudem ist es wichtig, die Ursache des Haarausfalls zu kennen, ist er beispielsweise krankheits- oder stressbedingt, hilft Kaffeesatz nicht.

Koffein-Shampoos und ihre Wirkung

Neben dem Kaffeesatz als Hausmittel für schönes, volles Haar gibt es natürlich zahlreiche Koffein-Shampoos. Einige Studien zeigen, dass das Koffein dieser Shampoos das Haarwachstum tatsächlich fördern kann. In den Untersuchungen wurden Männern mit anlagebedingtem Haarausfall Haarfollikel entnommen. Diese wurden mit Koffein behandelt und verschiedene Testosteron-Konzentrationen wurden getestet. Es zeigte sich, dass höhere Mengen an Testosteron für Haarausfall und Glatzenbildung verantwortlich sein könnten.

Dieser Wirkung von Testosteron kann den Studien zufolge jedoch Koffein entgegengesetzt werden. Im Reagenzglas konnte Koffein das Haarwachstum deutlich steigern. Ob dies jedoch auch auf einzelne Menschen übertragbar ist, ist nicht bewiesen und von zahlreichen Faktoren abhängig. Sie können es aber ohne Probleme einmal ausprobieren und die Wirkung auf Ihr Haar beobachten. Zumindest dann, wenn Sie sicher sind, dass Ihrem Haarausfall keine Krankheit, Stress oder ähnliche Faktoren zugrunde liegen.

Koffeinshampoos finden reissenden Absatz, weil sie gegen Haarausfall wirken sollen und angeblich vor Glatzenbildung schützen. Dazu hatte man von Männern, die an Androgenetischer Alopezie litten (anlagebedingtem Haarausfall), Haarfollikel entnommen und mit verschiedenen Testosteronkonzentrationen und mit Koffein konfrontiert. Testosteron unterdrückte in der Studie nun das Haarwuchstum, während Koffein dieser testosteronbedingten Hemmung entgegenwirkte, diese also milderte. Dazu waren Koffeinkonzentrationen von 0,001 bis 0,005 Prozent erforderlich.

Aus diesem Grund gibt es Koffeinshampoos, die gegen Haarausfall beworben werden. Klinische Studien am Menschen gibt es dazu bislang wenige. Doch immerhin zeigte z. B. Das muss aber nichts heissen, denn Minoxidil ist auch nicht gerade das Nonplusultra in Sachen Haarausfall. Es muss langfristig, also über viele Monate hinweg angewendet werden, bis es möglicherweise (!) eine Wirkung zeigt. Dazu muss es 2-mal täglich aufgetragen werden und wirkt dennoch nur bei 30 Prozent der Anwender. Und auch bei diesen 30 Prozent wirkt es zwar, aber die Wirkung ist nicht bei allen gut genug, so dass nur bei 10 Prozent das Ergebnis als tatsächlich zufriedenstellend gilt. Äusserlich könnte Koffein also in manchen Fällen gegen Haarausfall wirken. Es stimuliert vermutlich den Zellstoffwechsel in den Haarfollikeln, so dass sich wieder neuer Haarwuchs einstellen kann.

Um diese Ziele zu erreichen, müsste es aber eine ausreichend konzentrierte Lösung sein, die überdies mindestens einmal täglich angewandt wird. Unsere Stichproben bei Koffeinshampoos ergaben, dass dort die Koffeinkonzentrationen leider nicht angegeben werden.

Kaffee trinken und Haarausfall: Gibt es einen Zusammenhang?

Das Trinken von Kaffee aber könnte sogar das Gegenteil bewirken, nämlich Haarausfall verursachen, wie Wissenschaftler der Universitätsklinik Zürich im Jahr 2019 vermuteten (1). Sie stellten fest, dass sich im Laufe der Geschichte der Kaffeekonsum ausbreitete und mit ihm auch immer mehr Menschen von Glatzen betroffen waren. Auch in asiatischen Ländern konnte man beobachten, dass immer häufiger Glatzen vorkamen, als dort die Kaffeeimporte stiegen. Das könnten natürlich auch Zufälle sein, also einfach gleichzeitige Ereignisse ohne jeden Zusammenhang.

Für ihre Studie (die aus zwei Teilen bestand) führten sie für den ersten Teil eine Umfrage unter 1466 Personen durch. Diese wurden in zwei Gruppen geteilt. Die eine hatte keine kahlen Stellen auf dem Kopf, die andere schon.

Es zeigte sich, dass jene mit kahlen Stellen auch mehr Kaffee tranken, während in der Gruppe der Leute ohne kahle Stellen mehr Personen waren, die nur gelegentlich Kaffee tranken.

Natürlich reagieren nicht alle Menschen gleichermassen mit Haarausfall und Glatzenbildung auf Kaffee, andernfalls hätte beim derart starken Kaffeekonsum weltweit mindestens jeder zweite eine Glatze, was ja nicht der Fall ist. Etwa 40 Prozent aller Männer reagieren auf Kaffeebestandteile mit Haarausfall und Glatzenbildung innerhalb von 1 bis 10 Jahren nach Beginn des Kaffeekonsums. Bei weiteren 40 Prozent käme die Reaktion etwas verzögert. Sie reagieren erst innerhalb von 10 bis 30 Jahren oder später auf Kaffeekonsum/Kaffeekontakt. Die verbliebenen 20 Prozent sind kaum oder gar nicht kaffeeempfindlich.

Wenn Sie unter Ihrer Glatzenbildung leiden und gleichzeitig Kaffeetrinker sind, machen Sie einmal einen Versuch, lassen mindestens drei Monate den Kaffee (und jeglichen Kaffeekontakt, wenn möglich) weg. Dokumentieren Sie dabei Ihren Haarwuchs bzw. Ihre kahlen Stellen, indem Sie diese regelmässig fotografieren. Gerne können Sie uns von Ihren Ergebnissen berichten.

Weitere Hausmittel gegen Haarausfall

Haarausfall ist ein Problem, das viele Menschen gerade im Herbst betrifft. Häufig tritt dieser saisonal bedingte Haarverlust auf, weil äußere Einflüsse, hormonelle Schwankungen oder Stress die Haargesundheit beeinträchtigen. Zwar wachsen die ausgefallenen Haare in der Regel nach einigen Monaten wieder nach, doch die Belastung für die Betroffenen bleibt. Besonders zwei alltägliche Getränke, die sich vermutlich bereits in jedem Haushalt befinden, zeigen überraschend positive Effekte.

Bier und Kaffee helfen gegen Haarausfall

Dabei müssen Sie diese nicht trinken. Vielmehr werden sie direkt auf die Kopfhaut aufgetragen. Beide Getränke können als natürliche Haarkuren angewendet werden. Sie wirken, indem sie die Haare mit wichtigen Nährstoffen versorgen und die Kopfhaut stimulieren. So wirken Kaffee- und Bierkuren auf die Haare.

Kaffee ist für seinen hohen Koffeingehalt bekannt, der nicht nur wach macht, sondern auch die Haarwurzeln aktiviert. Die enthaltenen Mineralien Kalzium und Magnesium fördern zudem die Stärkung des Haares. Für eine Koffein-Kur wird frischer Kaffee aufgebrüht, abgekühlt und anschließend auf die Kopfhaut massiert. Nach einer Einwirkzeit von einigen Minuten sollte der Kaffee gründlich ausgespült werden. Diese Anwendung kann einmal im Monat erfolgen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Alternativ gibt es auch zahlreiche Shampoos mit Koffein, die unkompliziert in den Alltag integriert werden können.

Bier ist ein weiteres Hausmittel, das das Haarwachstum unterstützt. Hauptbestandteile wie Hopfen, Wasser und Malz liefern Vitamine wie Biotin und Niacin, die das Haar kräftigen. Für eine Bier-Haarkur sollte ein Bier mit niedrigem Alkoholgehalt und hohem Hopfenanteil gewählt werden. Das Bier wird in die Haare einmassiert und etwa 15 Minuten einwirken gelassen, bevor es ausgespült wird. Doch Vorsicht: Zu häufiges Anwenden kann durch den Alkoholgehalt die Haarwurzeln belasten. Daher wird empfohlen, diese Kur nur gelegentlich zu nutzen.

Die Anwendung von Kaffee- und Bierkuren ist eine einfache und natürliche Methode, um Haarausfall vorzubeugen und die Haargesundheit zu fördern. Beide Getränke liefern wichtige Nährstoffe, die die Haarwurzeln stärken und das Wachstum unterstützen. Dennoch sollte bei starkem oder anhaltendem Haarausfall ein Arzt konsultiert werden, um mögliche Erkrankungen auszuschließen. Für alle, die unter saisonalem Haarausfall leiden, können diese beiden Hausmittel jedoch eine wirksame Ergänzung zur Haarroutine darstellen.

Ob sie bei Ihnen wirken und ob sie Ihren Haaren guttun, müssen Sie selbst herausfinden. Einige Medien schreiben, dass das Kaffee-Hausmittel auch gegen Haarausfall helfen soll. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich bislang allerdings nicht belegt.

Sind Ihre Haare sehr kraftlos und dünn, weil Sie unter sehr starkem Haarausfall leiden, dann wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder eine Ärztin.

Zuerst die gute Nachricht: Aus biologischer Sicht ist Kopfhaar heutzutage überflüssig. Schützte die Haarpracht unsere Vorfahren noch vor Sonne und Kälte, lassen sich diese Funktionen inzwischen leicht durch eine Mütze, Kappe oder Sonnencreme ersetzen. Haare gelten als Zeichen von Lebendigkeit, Gesundheit und Attraktivität. Männern, die ihr Selbstbewusstsein stark auf ihr Äußeres stützen, macht Haarverlust daher besonders zu schaffen, zeigen Umfragen.

Der Besuch in der Drogerie oder Hausmittel versprechen Abhilfe. Koffein soll das Männerhaar bis ins hohe Alter sprießen lassen.

"Völlig abwegig ist die Idee mit dem Koffein gegen Haarausfall nicht", sagt Stephan Grabbe, Direktor der Universitäts-Hautklinik in Mainz. Zumindest auf manche Zellen hat der Stoff einen Einfluss. Im Gehirn verhindert Koffein etwa, dass sich müde machende Moleküle an Nervenbahnen anlagern. Auf diese Weise hält es uns wach.

Ansatzpunkt für die Behandlung sind die Haarfollikel, längliche Einstülpungen in der Kopfhaut, in denen der Körper das Haar aus mehreren Lagen abgestorbener Zellen und Proteinfasern zusammenbaut. Von Geburt an trägt jeder Mensch etwa fünf Millionen von ihnen auf dem Kopf. Aus jedem wächst zwei bis sieben Jahre lang ein Haar, bevor es ausfällt und ein neues entsteht. So verlieren wir bis zu 150 Haare pro Tag. Dabei ist es normal, dass im Frühjahr und Herbst, ähnlich wie bei einigen Tieren beim Fellwechsel, mehr Haare ausgehen. Auch Stress kann beeinflussen, wie schnell und lang die Haare wachsen.

Ihre Haarwurzeln reagieren genetisch bedingt überempfindlich auf ein Abbauprodukt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das Dihydrotestosteron (DHT). DHT lässt die Haarfollikel schrumpfen. "Man kann sich das vorstellen wie einen Köcher mit Pfeilen", erklärt Grabbe.

Ob Koffein die Wirkung des DHT auf die Haarfollikel unterdrücken kann, prüften 2014 zuletzt Forscher um Tobias Fischer, Oberarzt der Klinik für Dermatologie an der Uniklinik Schleswig-Holstein. Sie weichten Kopfhautproben in einer Testosteron- oder einer Testosteron-Koffein-Lösung ein. Tatsächlich ließ die Koffein-Mischung das Haar trotz Testosteron wieder sprießen.

Als Beweis für die Wirksamkeit von Koffein-Tinkturen und -Shampoos genügt das allerdings nicht. Im Labor lag die Kopfhaut fünf Tage in der Koffein-Mischung. Zudem hat ein bekannter Hersteller von Anti-Haarausfallmitteln die Studie bezahlt. "Ob das Koffein bei der sehr kurzen Einwirkzeit von Shampoos weit genug in die Haut vordringt, ist fraglich", sagt Grabbe, der selbst bislang von starken Geheimratsecken verschont geblieben ist. Bei Tinkturen, die eine Weile in die Kopfhaut einmassiert werden, zeige die Erfahrung dagegen, dass sie wirksam sein könnten.

Ob das Koffein, die Kopfmassage oder der Placeboeffekt, also der Glaube an die Therapie, für die vermutete Wirkung sorgt, ist allerdings unklar. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirksamkeit nicht.

Retten kann Betroffene, die stark unter dem Haarverlust leiden, eine Besonderheit der Haarfollikel am Haarkranz: Sie reagieren nicht überempfindlich auf DHT und können deshalb transplantiert werden. Spätestens seit Jürgen Klopp die Methode genutzt hat, ist sie allseits bekannt. Laut Behandlungsleitlinie sind die Belege für ihren Erfolg allerdings noch dünn.

Die Forscher haben die Methode mit der mittelmäßigen Note "Kann erwogen werden" versehen. Sie verweisen darauf, dass das Ergebnis maßgeblich vom Geschick des Operateurs abhängt. "Das ist ein Handwerk", erklärt Grabbe.

Laut Behandlungsleitlinie kommen zur wirksamen Behandlung des androgenetischen Haarausfalls nicht Koffein, sondern nur die teuren Arzneistoffe Minoxidil und Finasterid infrage. "Wenn der Haarausfall psychisch stark belastet, würde ich am ehesten zu Minoxidil raten", sagt Grabbe. "Es wirkt sicher und hat keine starken Nebenwirkungen."

Minoxidil, das ähnlich wie Koffein-Tinkturen zweimal am Tag in die Kopfhaut massiert wird, ist frei in der Apotheke erhältlich. Wie genau es wirkt, ist allerdings unklar. Finasterid gibt es nur auf Rezept. Die Tabletten verhindern, dass Testosteron in das haarschädigende DHT umgewandelt wird.

Wer auf Arzneimittel verzichten möchte, dem bleibt, sich auf andere Qualitäten als volle Haare zu verlassen.

Mischen Sie Kaffee mit Shampoo, und Sie werden mir für immer danken.

Fazit: Ob Koffein-Shampoos und -Tinkturen die Haarpracht retten können, ist unklar. Zur nachweislich wirksamen Behandlung kommen derzeit nur teure Arzneien infrage.

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