In diesem Artikel finden Sie verständliche Informationen zur Anwendung von Ketoconazol-Shampoo, insbesondere im Zusammenhang mit seborrhoischer Dermatitis. Ketoconazol ist ein Antimykotikum aus der Gruppe der Azole, das zur Behandlung von Pilzerkrankungen der Haut eingesetzt wird. Es wird in der Dermatologie unter anderem bei der Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor), dem Seborrhoischen Ekzem (Seborrhoische Dermatitis) oder Fußpilz (Tinea pedis) angewendet.
Ein Seborrhoisches Ekzem oder Kleienpilzflechte können hinter unangenehmem Juckreiz, entzündeter Haut und störenden Schuppen stecken.
Ketoconazol kann sowohl lokal in Form von Salbe, Creme oder als Shampoo als auch systemisch (in Tablettenform) bei schweren Pilzerkrankungen verwendet werden. Ketoconazol entfaltet seine Wirkung, indem es den Aufbau bzw. die Durchlässigkeit der Zellmembran von Pilzen verändert. Dies führt dazu, dass das Wachstum und die Vermehrung von Pilzen gehemmt wird.
Bei äußerlicher Anwendung schädigt der Wirkstoff Ketoconazol die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von auf der Haut wachsenden Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert.
Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein Antimykotikum und wird zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt, deren Ursache Pilzinfektionen sind. Ketozolin® 2 % Shampoo wirkt gegen ein breites Spektrum von Pilzen, das auch Hefepilze einschließt. Ketozolin® 2 Shampoo vermindert nachhaltig lästigen Juckreiz der Haut und Kopfhaut. Es ist sehr gut hautverträglich und hypoallergen.
Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein sogenanntes Antimykotikum, ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut, verursacht durch Hefepilze der Gattung Malassezia. Ketozolin® 2 % Shampoo gelangt nicht in den Körper, sondern entfaltet seine Wirkung in der obersten Hautschicht, wo es für eine Veränderung der Zellmembranen des Pilzes sorgt und die Pilzinfektion effektiv zurückdrängt.
Allgemeine Anwendungshinweise:
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Ketoconazol wird zur äußerlichen Behandlung in Form von Creme, Salbe oder Shampoo mit einer Wirkstoffkonzentration von 2% verwendet. Creme und Salbe sollten 1-2 mal täglich, dünn, nach gründlicher Hautreinigung auf das erkrankte Hautareal aufgetragen werden. Die Therapiedauer sollte ca. 2-4 Wochen betragen. Ketoconazol in Form als Shampoo sollte ca. 2 mal wöchentlich verwendet werden. In der Regel sollte es für ca. 3-5 Minuten auf der Kopfhaut einwirken und dann gut ausgewaschen werden. Die Therapie beträgt hier ebenfalls 2-4 Wochen, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Zur Vorbeugung kann das Shampoo einmal wöchentlich weiter verwendet werden.
Empfohlene Dosierung für KETOZOLIN 2% Shampoo:
| Anwendungsgebiet | Dosierung | Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis): Behandlung | Eine ausreichende Menge 2-mal wöchentlich (im Abstand von 3-4 Tagen) | Unabhängig von der Tageszeit |
| Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis): Vorbeugung gegen Wiederauftreten | Eine ausreichende Menge 1-mal wöchentlich oder alle 2 Wochen | Unabhängig von der Tageszeit |
| Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor): Behandlung | Eine ausreichende Menge 1-mal täglich | Unabhängig von der Tageszeit |
| Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor): Vorbeugung gegen Wiederauftreten | Eine ausreichende Menge 1-mal täglich | Unabhängig von der Tageszeit |
Dauer der Anwendung:
Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
Was sollten Sie beachten?
Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten. Wenden Sie mehrere Arzneimittel gleichzeitig an, kann es zu Wechselwirkungen zwischen diesen kommen. Das kann Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel verändern.
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