Läuse mit Haarspray bekämpfen: Mythos oder Wahrheit?

Kopfläuse sind ein häufiges Problem, besonders bei Kindern im Kindergarten- und Schulalter. Oftmals suchen Eltern nach einfachen und schnellen Lösungen, um ihre Kinder vor einem Befall zu schützen. Ein Hausmittel, das immer wieder im Gespräch ist, ist Haarspray. Doch hilft Haarspray wirklich gegen Läuse?

Haarspray zur Vorbeugung bei Kopfläusen - Was wirklich hilft

Nicht selten kommt es vor, dass ein Kind im Kindergarten oder in der Schule Ihres Kindes von Kopfläusen befallen ist. Nun fragen Sie sich, wie Sie Ihr Kind davor schützen können.

Haarspray wird unter Eltern oft als das vorbeugende Mittel gegen Läuse beworben. Erziehungsberechtigte bewerben untereinander oftmals Haarspray als vorbeugende Maßnahme gegen Läuse. Der Gedanke, dass die Parasiten sich von einem verklebten Kopf abschrecken - oder sogar töten - lassen, entspricht nicht der Wahrheit. Ihren Weg zur Kopfhaut finden sie auch so.

Eine tatsächlich abstoßende Wirkung gegen Läuse konnte bei dem Hausmittel jedoch nie nachgewiesen werden. Keine wissenschaftliche Studie belegt, dass Haarspray zur Vorbeugung gegen Läuse hilft.

Genauso wie viele allgemein bekannte Hausmittel gegen Läuse reihen sich diese beiden Methoden in die bestehenden Mythen über die Krabbler ein. Dass Kopfläuse eher auf fettige als auf frisch gewaschene Haare gehen, ist ebenfalls ein Mythos.

Ebenso hilft es angeblich, sich die Haare zu färben, um Kopfläusen vorzubeugen. Die Vorstellung, die Plagegeister durch das verwendete Färbemittel und das anschließende Waschen abzustoßen, verleitet zu der Annahme, Haarefärben sei eine wirksame Vorbeugung gegen Läuse. Doch das macht ihnen tatsächlich recht wenig aus.

Eine aussagekräftige Studie über eine prophylaktische Wirksamkeit gibt es jedoch weder für Haarspray noch für gefärbte Haare. Sich die Haare zu färben ist ebenso zwecklos.

Alternative Maßnahmen zur Vorbeugung

Was können Sie also tun, um Ihr Kind vor Läusen zu schützen? Hier sind einige wirksame Maßnahmen:

  • Haare flechten oder zusammenbinden: Das Flechten der Haare kann es den Läusen beispielsweise erschweren, über die Haare zu krabbeln, da es verhindert, dass lose Haarsträhnen aneinander geraten. Gerade bei langen Haaren, empfiehlt es sich, dass du sie bei deinem Kind flechtest oder zusammenbindest, bevor es außer Haus geht.
  • Regelmäßige Kontrolle der Kopfhaut: Ebenso wichtig wie Abstand halten ist die regelmäßige Untersuchung der Kopfhaut auf Läuse. Das Wichtigste bei der Vorbeugung gegen Läuse: Kontrolliere die Haare regelmäßig. Umso eher ein Lausbefall erkannt wird, desto weniger haben die Plagegeister vor der Behandlung die Möglichkeit, sich zu vermehren und sich auf andere Kinder auszubreiten.
  • Verwendung eines Läusekamms: Hierfür benötigen Sie einen Läusekamm. Am einfachsten geht die Suche nach Läusen und Nissen mithilfe eines Läusekamms, der bei richtiger Anwendung einen Befall mit den Parasiten sofort aufdeckt. Mithilfe eines Läusekamms lässt sich ein möglicher Befall sofort aufdecken.
  • Vermeidung von direktem Haarkontakt: Natürlich sollen die Kinder weiterhin miteinander herumtoben und spielen dürfen. Du kannst aber trotzdem versuchen, deine Kleinen auf die Problematik aufmerksam zu machen: Erkläre ihnen, dass sie in der Zeit, in der Läuse in ihrer Kita oder Schule umgehen, wenigstens den Haar-zu-Haar-Kontakt zu anderen Kindern vermeiden sollten, um Kopfläusen vorzubeugen.

Was tun bei einem Läusebefall?

Dein Kind kommt von der Schule nach Hause und kratzt sich am Kopf? Kannst du etwas erkennen? Es kann durchaus sein, dass es Kopfläuse hat. Läuse nerven. Du hast einen Kopflausbefall bei dir oder einem Angehörigen festgestellt? Keine Panik!

Sollte das Haar von Läusen befallen sein, ist eine Behandlung mit einem Läusemittel wie Dimeticon oder Permethrin angesagt. Wenn du eine Anti-Läuse-Lotion verwendest, achte darauf, dass sie den Wirkstoff Dimethicon enthält.

Läuse gefunden? Zunächst einmal ist eine solche Diagnose kein Grund zur Panik: Du kannst die Parasiten verhältnismäßig einfach behandeln. Mit Produkten wie NYDA® Läusespray oder NYDA® express stehen dir effektive Mittel zur Bekämpfung von Kopfläusen zur Verfügung.

Zudem muss das Haar regelmäßig mit einem Nissenkamm ausgekämmt werden. „Man braucht wirklich kein teures Läuseshampoo, um Kopfläuse zu behandeln. Denn das Einzige, was tatsächlich wirkt, ist das Auskämmen mit einem Läusekamm. Um dies zu erleichtern, solltest du eine Cremespülung verwenden.

Die Bettwäsche und das Duschhandtuch sollten gründlich gewaschen werden. Zudem muss das Haar regelmäßig mit einem Nissenkamm ausgekämmt werden. 60 Grad gewaschen, Kamm und Bürsten zehn Minuten lang in 60 Grad heißes Wasser gelegt.

Für Betreuungseinrichtungen besteht im Gegensatz zu Betroffenen bei Kopflausbefall eine Meldepflicht: Sie müssen sich in dem Fall an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Du solltest jedoch die Betreuungseinrichtung deines Kindes darüber in Kenntnis setzen, sobald du bei ihm Kopfläuse entdeckst. So kannst du dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Wenn du bestätigst, dass du es behandelt hast, darf dein Kind die Kita oder Schule auch wieder besuchen.

Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten Maßnahmen:

Maßnahme Beschreibung
Läusemittel Anwendung von Dimeticon oder Permethrin gemäß Anweisung.
Nissenkamm Regelmäßiges Auskämmen der Haare, um Nissen zu entfernen.
Hygiene Bettwäsche und Handtücher bei 60 Grad waschen. Kämme und Bürsten reinigen.
Information Betreuungseinrichtungen und Gesundheitsamt informieren.

Weitere Tipps und Hausmittel

Neben den genannten Maßnahmen gibt es auch einige Hausmittel, die unterstützend eingesetzt werden können:

  • Essig: Kopfläuse verabscheuen saure Substanzen, weshalb Essig als bewährtes Hausmittel gegen Kopfläuse gilt. Stellen Sie einfach eine Mischung aus einem oder zwei Teilen warmem Wasser und einem Teil Essig her, arbeiten Sie die Mixtur wie ein Shampoo bzw. eine Spülung in die Haare ein und lassen Sie das Gemisch ca. zehn (bei Verwendung von Apfelessig) bis fünfzehn Minuten (bei Verwendung von Speiseessig) auf der Kopfhaut einwirken.
  • Öle: Obwohl Öle wie Olivenöl und Mandelöl den meisten Menschen eher im Zusammenhang mit Themen wie Kochrezepten oder Ölziehen bekannt sind, können sie auch zur Behandlung von Kopfläusen zum Einsatz kommen. Dazu wird das Öl am besten abends leicht erwärmt und sanft auf dem ganzen Kopf verteilt, sodass jede Strähne getränkt ist. Anschließend wickeln Sie einfach ein großes Handtuch um den Kopf und lassen das Mittel mindestens vier Stunden (idealerweise über Nacht) einwirken, bevor Sie das Haar mit handelsüblichem Shampoo auswaschen.

Ein Angebot an Mitteln, die gegen Läuse vorbeugen sollen, besteht zwar. Aber der Erfolg solcher Produkte ließ sich bisher nicht ausreichend nachweisen.

Kopfläuse und Nissen erkennen und richtig behandeln | NYDA® Läuse- und Nissenkamm

Am einfachsten geht die Suche nach Läusen und Nissen mithilfe eines Läusekamms, der bei richtiger Anwendung einen Befall mit den Parasiten sofort aufdeckt.

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