Haarausfall Ursachen und was Sie dagegen tun können

Viele Menschen leiden unter Haarausfall, der verschiedene Ursachen haben kann. Dieser Artikel beleuchtet die häufigsten Ursachen und zeigt auf, was Sie dagegen tun können.

Ursachen von Haarausfall

Stark haarvermindernder Ausfall kann verschiedene Ursachen haben:

  1. Erbliche Veranlagung: Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls und genetisch bedingt.
  2. Störung des Immunsystems: Funktionsstörungen des Körpers können einen Haarausfall namens Alopecia areata verursachen.
  3. Mängel und chemische Substanzen: Die diffuse Alopezie kann durch Medikamente, chemische Substanzen, Eisenmangel oder Schilddrüsenfunktionsstörungen verursacht werden.

Androgenetische Alopezie

Die häufigste Form des Haarausfalls ist die androgenetische Alopezie, die genetisch bedingt ist. Bei dieser Form, die sich auf den Oberkopf beschränkt, beginnen die Haare oft schon bei 20- bis 25-Jährigen auszufallen. Meist führt diese Alopezie zunächst zu Geheimratsecken, später kann sie auch zu einer Tonsur oder einer Glatze führen. Beim erblichen Haarausfall verkümmern die Haarfollikel, die Wachstumsphase wird verkürzt, und statt kräftigem Haar entsteht nur noch dünnes, kurzes und schwach pigmentiertes Haar.

Alopecia Areata

Funktionsstörungen des Körpers können einen Haarausfall namens Alopecia areata verursachen. Die Wachstumsphase der Haarfollikel endet dabei recht abrupt durch eine Autoimmunreaktion. Vermutet wird, dass sich Immunzellen gegen die Zellen in den Haarwurzeln richten, weshalb in einzelnen Bereichen am Körper, meist auf dem Kopf, in Sonderfällen auch am ganzen Kopf (Alopecia areata totalis) oder im Extremfall am ganzen Körper (Alopecia areata universalis) die Haare ausfallen. In der häufigsten Form entstehen kreisrunde kahle Stellen am Kopf. Der Haarausfall kann allerdings auch diffus sein, also nicht konzentriert auf bestimmte Stellen.

Diffuse Alopezie

Die diffuse Alopezie (Alopecia diffusa) ist eine Form von Haarausfall, die, wie der Name sagt, am Kopf zu diffusem Ausfall führt. Er tritt allerdings häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Anders als bei der Alopecia areata werden nicht runde Stellen kahl, sondern im gesamten Kopfbereich fallen Haare aus, jedoch nicht unbedingt vollständig. Diese Art des Ausfalls kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel Medikamente und andere chemische Substanzen, Eisenmangel und andere ernährungsbedingte Mängel, eine Vollnarkose, eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder eine Leberinsuffizienz.

Was tun gegen Haarausfall?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haarausfall zu behandeln:

  • Medikamente: Minoxidil-Lösungen können helfen, den Haarausfall einzudämmen.
  • Haarteile: Als Zwischenlösung können Haarteile oder Extensions verwendet werden.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen kann das Haarwachstum fördern.

Die älteste Regel kennen Sie vermutlich: Ein Wirt sollte nicht sein bester Kunde werden, was bedeutet: Trinken Sie nicht Ihren eigenen Alkohol. Diese alte Regel ist Quatsch, denn kein Wirt hält sie durch. Das Geschäft lebt vom Alkohol, also müssen Sie hin und wieder etwas trinken. Wie es fast keinen Techno-DJ gibt, der keine Drogen nimmt, so gibt es auch so gut wie keinen Wirt, der nichts trinkt. Versuchen Sie aber unbedingt, den Konsum in Maßen zu halten. Nur weil alle um Sie herum mehr oder weniger ausgeprägte Alkoholiker sind, müssen Sie nicht auch einer werden.

Minoxidil

Regain habe ich anfangs auch ausprobiert, nicht als Schaum, sondern auch als Haarwasser. Letztlich ist der Wirkstoff auch da Minodixil (auch lt. Stiftung Warentest eh der einzige, der helfen kann). Die Ärtzin hatte aber gleich angekündigt, dass der Haarausfall damit erst einmal schlimmer werden würde, bevor es besser wird und dass es auch keine Blitzheilung ist. Was man auch noch wissen sollte: Wenn man die Minodixil-Lösung wieder absetzt, wird jedes Haar, das durch sie wieder gewachsen ist, wieder ausfallen. Ist also ein Dauerengagement. Ansonsten: Scheint funktioniert zu haben und ist mit 1-2 ml am Tag auch ergiebig!

Haarteile und Extensions

Ich hatte als Zwischenlösung mir Extensions anbringen lassen, solche zum Kleben. Dies ging aber leider nur für die Dauer, als ich noch genügend Haare hatte, sowohl von der Länge als auch von der Dichte her, sonst hätte man die Klebestellen gesehen. Ich war auch mit diesem System nicht zufrieden. Nach dem Waschen haben sie sich leicht gelöst trotz Vorsichtsmaßnahmen. Nun, nachdem ich mich zuerst nicht von den langen Haaren trennen wollte, habe ich bei der Krankenkasse angefragt, ob es denn einen Zuschuss gäbe für Haarteile. Dieser wurde mir auch genehmigt, aber nach Rücksprache mit meiner Hautärztin, musste ich dann doch absagen. Denn sie sagte mir, es sei nicht gut für die Kopfhaut, wenn diese ohne Luft wäre.

Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel

Zusätzlich zum Aufbau nehme ich noch Biotin, war letzte Woche auch nochmal zum Kontrolltermin bei der Hautärztin und sie sagte, da sind überall noch kleine Stoppsel die nachwachsen, ich müsste nur etwas Geduld haben. Ich nehme b6 und Zink im Wechsel und habe wieder Haare ohne Ende.

Mythen rund ums Haar

Es gibt viele Mythen rund ums Haar. Einige davon werden hier widerlegt:

  • Haare schneiden stimuliert das Wachstum: Das stimmt nicht, denn unsere Haare sind medizinisch betrachtet totes Hornmaterial.
  • 100 Bürstenstriche am Tag sind gut: Richtig ist, dass 100 Bürstenstriche das gute Hautfett entlang des Haares verteilen und die Reibung vermindern.
  • Stress führt zu Haarausfall: Stress scheint bei kreisrundem Haarausfall eine Rolle zu spielen, aber es gibt bisher keine eindeutigen Beweise, dass Stress der Verursacher ist.

Es gibt keinen Allrounder gegen Haarausfall. Haarausfall ist ein ernstzunehmendes Symptom, und er kann viele Gründe haben. Er kann genetisch bedingt sein, eine Autoimmunerkrankung sein; es kann an Hormonen liegen oder an Medikamenten. Da muss man Ursachenforschung betreiben.

Haarausfall bei Frauen | Was tun | Ursachen | Vorbeugung | Erklärungen | Therapie

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