Nachdem du dich für ein grundlegendes Aussehen in Hogwarts Legacy entschieden hast, ist dein Zauber-Look noch lange nicht komplett. Während des Spielens von Hogwarts Legacy bekommen Spieler und Spielerinnen noch viele weitere Möglichkeiten, ihr Erscheinungsbild zu ändern. Wir zeigen, wie man Frisur, Kleidung und Co. in Hogwarts Legacy anpassen kann.
Einen neuen Haarschnitt kannst du deinem Zauberer oder deiner Hexe in Hogsmeade verpassen. Das beliebte Ausflugsziel für Schülerinnen und Schüler von Hogwarts besitzt neben Süßwaren, Butterbier oder der Heulenden Hütte nämlich auch einen Friseur. Such auf deiner Karte nach einem kleinen Icon mit einer Schere, dort befindet sich Madam Snellings Lockenporium.
Hier bietet dir das Spiel auch nach dem Charaktereditor noch viele Möglichkeiten. Aber Vorsicht, dein ursprünglich gewähltes körperliches Erscheinungsbild bleibt das ganze Spiel über gleich. Wer also mit der eigenen Nase nicht mehr zufrieden ist, muss Maske tragen oder Hogwarts Legacy noch einmal von Vorne beginnen. Jedes ausgerüstete Kleidungsstück verändert das Erscheinungsbild deines Charakters. Der Clou an Hogwarts Legacy ist aber, dass sich die magischen It-Pieces auch unabhängig von ihren Rollenspiel-Werten optisch anpassen lassen.
Wer über die Slots der Mäntel und Umhänge hovert, kann übrigens auch eine Option auswählen, mit der sich die Kapuze des jeweiligen Kleidungsstückes aufsetzen lässt. So bleibt die Frisur im nächsten Regenschauer garantiert stabil.
Ja, das geht tatsächlich auch. Wem die eigene Tonlage nicht passt, findet unter den Einstellungen, dann Audio und schließlich Stimmhöhe eine Möglichkeit, die eigene Stimme auch während des Spiels noch anzupassen.
Für alle "Harry Potter-"Fans: Wir treffen uns im "Drei Besen" in Hogsmeade auf einen dampfenden, schäumenden Krug "Butterbier" - oder einfach auf eine Runde Färbe-Spaß im hiesigen Friseursalon. Denn: Statt in großen Karaffen tragen wir das süße Sahne-Karamell-Getränk aus dem Hogwarts-Universum, das Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger gerne schlürfen, jetzt als supercoole Haarfarbe auf unserem Haupt. Jede Menge Strähnchen in warmen Gelb-, Orange-, Gold-, Blond- und Rotbraun-Nuancen, die an das leicht gelbliche Gebräu und seinen hellen Schaum erinnern. Gefärbt wird dieser "Butterbeer"-Look mittels "Ombré Hair"- oder "Balayage"-Technik, sodass ein wunderschöner, harmonischer und vor allem magischer Farbverlauf entsteht.
Muggel, Potterheads, Hexen, Zauberer und Hauselfen können getrost aufatmen! Aufgrund der Farbvielfalt und der vielen unterschiedlichen, mal subtilen, mal kräftigen Interpretationen lässt sich "Butterbeer Hair" mit jeder x-beliebigen Haarfarbe, Haarlänge und Haarstruktur kombinieren. Besonders gut kommt der Butterscotch-Look bei hell- bis dunkelblondem Haar zur Geltung.
Auch wenn wir unser Haar mit einem "Expecto Patronum"-Zauberspruch gerne vor bösen Geistern wie Spliss, Frizz und Hitze schützen würden, ganz so einfach ist es dann leider nicht.
Achtung, Harry Potter-Fans, jetzt wird's haarig: Bei aller Liebe für die Film-Reihe, lassen sich einige Frisur-Entscheidungen in der Adaptionen einfach nicht schön reden ... oder glatt-gelen. Lasst uns also einen eingehenden Blick auf die fehlgeleiteten Hogwarts-Köpfe werfen.
Die Harry Potter-Bücher werden in den sieben Bänden nicht müde zu betonen, wie unbändig Harrys Haare vom Kopf abstehen. Sogar Kämme scheitern an den schwarzen Strähnen sehr zum Missfallen von Tante Petunia, die schließlich zur Küchenschere greift, um dem Chaos auf dem Skalp ihres ungeliebten Neffen Herr zu werden. Am nächsten Morgen ist das Kopfhaut-Dickicht nachgewachsen.
Harrys zauberhaft-unzähmbare Haare sind ein Alleinstellungsmerkmal, das ihn bei den Dursleys schon früh rebellisch herausstechen lässt. Anders als an seine Narbe sind daran aber gute Erinnerungen geknüpft, weil Menschen ihm durch die Haare eine Ähnlichkeit zu seinem Vater James attestieren. So wie seine grünen Augen alle an Harrys Mutter erinnern.
In den Filmen hat Harry Potter weder störrische Haare noch grüne Augen. Das Ergebnis ist ein zu braver Look für den Jungen, der überlebte. Die sauber herabfallende Klein-Jungen-Frisur verdeckt die Blitznarbe wie ein Vorhang, sodass er sie für seine Mitschüler erst beiseiteschieben muss, um seine Vorgeschichte zu enthüllen. Sein seidenglattes Haar lässt Merchandise-Produkte wie Harry Potter-Haarbüsten lächerlich erscheinen. Dabei sagt die Frisur so viel: Im Herzen ist Harry kein Musterschüler, sondern ein Rebell und das sollte sich auch in seinem Äußeren spiegeln. Wobei Harry Haar in den Filmen lediglich der erste Frisur-Fehler ist.
Hermine Grangers Haare werden in den Romanen immer als "buschig" beschrieben. Der erste Film versucht noch, sich daran zu halten. Aber je weiter die Harry Potter-Reihe fortschreitet, desto mehr wird dieses Merkmal glattgebügelt. Der erfrischende Fakt, dass Hermine nicht dem Schönheitsideal entspricht, verblasst.
Das Wort, das in den Harry Potter-Büchern im Zusammenhang mit Severus Snapes Haaren am häufigsten fällt, ist "fettig". Folglich will ich, dass sein strähniger Kopfbehang auch in den Filmen vom Zaubertrank-Brauen in schlecht gelüfteten Kerkern erzählt. Ich will den Aragorn-ist-wochenlang-ungewaschen-durch-Mittelerde-marschiert-Look, der mir sagt, dass dieser Mann gelitten hat. Ich will, dass sein öliges Erscheinungsbild ihn noch zwielichtiger macht, damit die Vertrauens-Fallhöhe in der Auflösung seiner Geschichte noch höher ist. Nach einem solch ungepflegten Glanz sucht man in Alan Rickmans Frisur vergeblich.
Mike Newell glaubte offenbar, dass die Alterung aller Hauptfiguren sich unbedingt in ihrer Haarlänge niederschlagen muss. Harry, Ron und Neville werden so plötzlich zu Hippies und auch die (in Wahrheit rot gefärbten!) Schöpfe von Fred und George Weasley (James Phelps und Oliver Phelps) haben hier das Nachsehen.
Es gibt durchaus Harry Potter-Figuren, deren Haaren ich die Schulnote "Ohnegleichen" bescheinigen würde: Gegen Hagrids Mähne, Gilderoy Lockarts Fön-Frisur und die blonde Bosheit der Malfoys ist nichts einzuwenden. Und natürlich verändern sich die Frisuren von Harry Potter-Figuren in acht Filmen manchmal auch zum Guten: In den ersten zwei Filmen wirkt Dumbledores (Richard Harris) blütenweiße Bart- und Haarpracht teilweise wie eine Faschingsperücke, wodurch Hogwarts Schulleiter eher wie das Abziehbild eines Zauberers wirkt.
Für das zentrale Trio waren die "Harry Potter"-Filme nicht nur ein Job, sondern der Hauptteil ihrer Kindheit. In einer Talkshow mit Dax Shepard gestand Rupert Grint allerdings, dass es tatsächlich eine Sache gibt, die er bereut, wann immer er daran erinnert wird. Unter Fans ist der vierte Potter-Film als der bekannt, in dem nahezu alle männlichen Darsteller denselben Haarschnitt haben: Schulterlang.
Es finden sich im Internet viele Gags und Memes darüber, dass Harry, Ron, Rons Brüder und viele weitere männliche Figuren eine Grunge-Frisur à la Kurt Cobain tragen, die sich sonst in keinem der Filme findet. Grint ist das heute aber doch etwas unangenehm. Er verriet: "Meine Haare in Film vier sind eines meiner größten Bedauern. Ich glaube, jeder hatte eine Phase, in der er wirklich lange Haare hatte. Sie mochten es - es war irgendwie zauberhaft. Wir haben unsere Pubertät vor der Kamera durchgemacht. Man sieht das alles irgendwie.
tags: #Harry #Potter #Frisuren
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