Harald Krassnitzer ist ein bekannter österreichischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als "Tatort"-Kommissar Moritz Eisner große Popularität erlangte. Doch abseits der Krimireihe gibt es viel Interessantes über ihn zu erfahren. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte seines Lebens, von seiner Karriere über sein Privatleben bis hin zu Details über sein Aussehen und seine Ansichten.
Krassnitzer wurde am 10. September 1960 in Salzburg geboren. Neben seiner Rolle im "Tatort" war er auch in "Der Winzerkönig" und "Der Bergdoktor" zu sehen. Im April wurde "Tatort: Angezählt" mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
In der neuen ARD-Serie „Paul Kemp - Alles kein Problem“ gibt Harald Krassnitzer (53) einen Mediator auf Schlichtungsmission. Er sagt, dass ein Krach eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung ist. Man sollte Dinge auch mal ausstreiten. Oft braucht man auch die Auseinandersetzung, um das Problem überhaupt benennen zu können.
Krassnitzer war auch in der Komödie Freundschaften und andere Neurosen zu sehen. Das Charmante an der ZDF-Produktion, die von Liebe und Freundschaft, Lebenslügen und schönen Momenten der Versöhnung erzählt: Es ist ein Gemeinschaftswerk von Krassnitzer und seiner Lebensgefährtin Ann-Kathrin Kramer (42).
Im neuen "Tatort: Pumpen" (6. September, 20:15 Uhr, das Erste) begleitet der Zuschauer die Ermittler in ein kleines Wiener Fitnessstudio und erhält Einblicke in betrügerische Strukturen, die sich dahinter verbergen. Mit "Tatort: Pumpen" wird die Jubiläumssaison eröffnet.
Krassnitzer: Wir haben in diesem Jahr zwei "Tatorte" gedreht. Beide sind unter Corona-Bedingungen entstanden. Der dritte steht jetzt im Herbst an. Für nächstes Jahr sind noch zwei weitere geplant. Für 2022 sind wir bereits im Gespräch. Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis zu unserer Redaktion.
Mit Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer ist er seit 2009 verheiratet. Sohn Leo stammt aus Kramers Beziehung mit Jan Josef Liefers. Die Familie lebt in Wuppertal.
Krassnitzer hat einmal gesagt: „Ich gönne mir manchmal den Luxus, unperfekt zu sein.“ Nicht rasiert, wirres Haar, etwas müde. Er ist nicht immer politisch korrekt, launisch. Krassnitzer nimmt sich dann einen Tag, brauche Luft, muss schreien, heulen oder pupsen.
Krassnitzer: Wuppertal ist für mich eine neue Heimat geworden. Mit dem Ruhrpott habe ich überhaupt kein Problem. Die Menschen dort sind ja jetzt nicht sooo kompliziert. Außerdem: Wenn einer aus Österreich kommt, dann ist alles andere eh Kindergeburtstag.
Ann-Kathrin Kramer: Ich mag in unserer Ehe dieses In-Bewegung-Bleiben. Aber auch mal den Finger auf die Wunde legen, Dinge aushalten können und dann einander mit unendlicher Liebe überschütten. Dieses Im-Prozess-Bleiben, niemals ausharren und an dem Erreichten festhalten wollen, sondern gemeinsam der Entwicklung des Lebens zuschauen und immer genau herausfinden, was man will.
Krassnitzer sieht mit Stoppeln auch besser aus. Kommt aber auf den Mann an, ob der Bart schön ist oder nicht. Nicht jedem steht es. Und dann die vielen verschiedenen Bartformen!
Ann-Kathrin Kramer mag seinen Bart nicht. Krassnitzer trägt ihn trotzdem. Nach etwa zwei Wochen kommt das erste Mal: Wann rasierst du dich denn wieder? Die dritte Woche sitzt er tatsächlich aus - aber dann kratzt er ohnehin und muss weg.
Für seine Rolle als Schutzengel in "Engel mit beschränkter Haftung" trug Krassnitzer eine Perücke. Harald Krassnitzer, der als „Tatort“-Kommissar Moritz Eisner regelmäßig am Sonntagabend auf Verbrecherjagd geht, schlüpft für seinen neuen Film in die Rolle eines Schutzengels namens Oskar, der ausgerechnet einen Kriminellen beschützen und ihn vor allerlei Ungemach bewahren soll.
Harald Krassnitzer war im echten Leben schon einmal beim Arbeitsamt. Er zu BILD: „Mehrfach sogar. Gerade in der Zeit mit Anfang 20, wo die Aufträge nicht so einfach hereingeflattert sind. Ich kenne die Situation also, wenn man dort sitzt und wartet und sich nicht unbedingt immer gut dabei fühlt, nicht genau zu wissen, wie es weitergeht.“
Krassnitzer: Pumpen war ehrlich gesagt nie meins. Ich habe das ein paar Mal probiert und mich immer wieder in diversen Studios angemeldet. Ich wollte auch mal so aussehen wie die anderen. Dann habe ich allerdings festgestellt, dass mir das nicht gelingen wird. Außerdem war mir das Training ein bisschen zu langweilig.
Wenn es ums Krafttraining geht, arbeite ich lieber mit Gummibändern. Aber auch Gleichgewichtsübungen mache ich gerne. Wir haben im Garten eine Slackline, wo ich mich seit Jahren abmühe. Dabei kommt man ganz schön ins Schwitzen und es macht einfach großen Spaß.
Ich bin zudem gerne in der Natur - also wandern, schwimmen oder Fahrrad fahren.
Krassnitzer: Ich kenne mich mit Autos verhältnismäßig gut aus. Ich habe keine große Leidenschaft für klassische Sportwagen oder Oldtimer. Sondern ich habe mir eher kuriose Kisten ausgesucht. In die Richtung Youngtimer oder so hässlich, dass sie keiner haben wollte - wie der Citroen Ami. So etwas fand ich immer viel lustiger und schräger.
Krassnitzer: Unser Verhältnis ist wie diese Szene zeigt. Uns verbindet der Spaß an der Arbeit. Wir beide haben Freude daran, unsere Figuren auszureizen und eine gute Geschichte zu erzählen. Wir sehen uns nicht als Konkurrenten und sind auch keine volldisziplinierten Heldendarsteller.
Unsere Figuren zeigen Herz, wenn es um Ungerechtigkeit geht, haben aber auch eine gewisse Raffinesse und Unkonventionalität. Wenn jemand in Not ist, dann drücken die beiden schon mal ein Auge zu. Bei wirklichen Kriminellen können sie dagegen ordentlich zulangen. Diese Mischung gefällt mir.
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