Dreadlocks und Rastalocken sind nicht nur traditionelle afrikanische Frisuren, sondern erfreuen sich auch in Europa großer Beliebtheit. Dieser Artikel bietet eine detaillierte Anleitung für Männer, die sich für Raster Haare interessieren, von der Vorbereitung bis zur Pflege.
Für ein ungeübtes Auge sehen beide Frisuren auf den ersten Blick ähnlich aus. Rastafari ist eine an das Christentum angelehnte Glaubensbewegung, die in den 1930er Jahren in Jamaika entstand. Ein bekannter Glaubensvertreter war beispielsweise der Musiker Bob Marley.
Krauses, dickes Haar eignet sich dafür am besten. Wenn Du Dir Dreadlocks machen lassen möchtest, sollten Deine Haare mindestens 20cm lang sein. Je nach dem, wie lang Deine Haare sind und wie dick Deine Dreadlocks werden sollen, solltest Du außerdem viel Zeit mitbringen.
Hast Du schon einmal etwas von Natural Dreadlocks gehört? Dabei werden die Haare nicht manuell mit Kamm und Häkelnadel verfilzt, sondern entstehen von selbst, indem man die Haare nicht mehr kämmt und den Rest der Zeit überlässt. Das Ergebnis kann sehr schön und natürlich aussehen.
Verbreiteter und schneller ist die Methode mit Kamm und Häkelnadel. Zuerst wird die Strähne zum Haaransatz hin toupiert. Geschickte, geübte Hände schaffen es, Dreadlocks zu häkeln, ohne das Haar vorher zu toupieren.
Die einzelnen Haarsträhnen werden zwischen den Fingern gezwirbelt und gerubbelt, anschließend in zwei Teile geteilt und auseinander gezogen. Die Haarsträhnen werden mit Bindfäden umwickelt und anschließend mit einer dünnen Wachsschicht überzogen, die regelmäßig erneuert werden muss. Nach und nach verfilzen die Strähnen von selbst, es kann aber Monate dauern, bis die Bindfäden sich lösen lassen.
Wenn Du Dir eine dieser afrikanischen Frisuren wünschst, wirst Du beim Friseur um die Ecke höchstwahrscheinlich schief angeschaut, wenn Du Dreadlocks oder Rastalocken verlangst. Schau Dich nach einem Afroshop in Deiner Nähe um oder recherchiere im Internet nach seriösen Anbietern. Auf Kleinanzeigen Portalen findest Du Inserate von kleinen Salons oder Einzelpersonen im Umkreis, die Erfahrung mit Braids oder Rastas haben.
Wenn Du bisher keine Erfahrung damit hast, solltest Du besser nicht versuchen, Dir selbst Dreads oder Rastas zu machen. Nimm Dich auch in Acht vor Billiganbietern und Hobbyfriseuren a la „Ich habe schon mal einen Zopf geflochten und möchte mein Taschengeld aufbessern“.
Viele benutzen dazu Totes-Meer-Shampoo, Olivenseife oder Kernseife. Silikonshampoos ummanteln die einzelnen Haare und machen sie zu glatt, wodurch die Ansätze sich nicht mehr anständig nachfilzen lassen. Die Dreadlocks sollten gleichmäßig und sparsam eingeschäumt und anschließend sehr gründlich ausgespült werden, damit keine Seifenrückstände in den Haaren bleiben. Nach dem Waschen sollten die Dreads möglichst schnell getrocknet werden.
Die Haare werden verfilzt und die Oberfläche angeraut. Das geht natürlich nicht spurlos an Deinen Haaren vorbei. Ja, dabei kann es zu Haarschäden kommen.
Braids sind superpflegeleicht - und sehr wandlungsfähig. Du musst deine Zöpfe also nicht immer offen tragen, es gibt eine ganze Menge angesagte Braid-Styles.
Wenn man sich alle Haare zu Rastazöpfen (kein Filzen, sondern Flechten!) flechten lässt, was passiert dann, wenn die Haare wachsen? Und wie sieht es mit dem Waschen aus? Und normalerweise fallen dem Menschen ja täglich um die 50 Haare aus. Was passiert mit den Haaren? Keine Sorge, Haare SIND schon tot.
Die Haare am Kopf sind dann aber nicht verfilzt, sondern zick-zack-lockig und superweich! Wenn du dir die Haare wäschst mit Rastas, dann empfiehlt sich, die Zöpfe nachher zu cremen. Manche nehmen Nivea, andere spezielle Pflegeprodukte.
Um Haare gekonnt in Szene zu setzen, gibt es ganz vielen tollen Haarschmuck. Aber - wie zur Hölle bekommt man diese kleinen Haarperlen oder Bartperlen denn überhaupt in die Haare?!
In den verschiedensten Läden kann man Haareinfädler für Haarschmuck finden. Das kann gut funktionieren - wichtig ist dabei aber immer: Gehen Sie mit dem Haareinfädler sehr zart um.
Anfänger sollten Ihre Flechtfrisur nicht länger als 3 Monate im Haar lassen. Plane lieber mehr Zeit ein, als zu wenig. Beim ersten mal sollte man schon ein Wochenende reservieren. Die Haarringe werden immer mühsamer und zeitaufwendiger. Anfänger brauchen dann viel zu lange und das geht an die Nerven.
Fange mit Hilfe des Stils am Kamm am unteren Ende an den Zopf aufzuflechten. Steche mit der Spitze des Kamms in eine "Zopfmasche" ein und zieht nach unten. Es können auch gleich mehrere Maschen aufgeflochten werden. Wichtig ist, nie mit Gewalt vorgehen. Die Haarringe lockern. Die Haarringe einfach abziehen.
Halte das Haar unterhalb vom Haarring bzw. dem Haaransatz festhalten (das verhindert das es ziept). Ziehe den Haarring vorsichtig nach unten. So kann man den Haarring Stück für Stück abtragen. Wenn es zu schwer geht, weiter unten einstechen, bis es leicht geht. ...bis alle Zöpfe aufgeflochten und alle Haarringe entfernt sind.
Nachdem alle Zöpfe entfernt sind, die Haare gründlich ausbürsten. Am besten eignet sich hierfür ein Tangle Teezer, weil man damit die Haare schonender auskämmen kann und es schneller von statten geht, als mit einem normalen Kamm.
Rastazöpfe, Open Braids, Twists, Cornrows usw. sind eine großartige Möglichkeit, das Haar zu schützen und gleichzeitig stilvoll auszusehen. Mit der richtigen Vorbereitung, Pflege und den passenden Styling-Tipps können Männer mit Raster Haaren ihren individuellen Look kreieren und genießen.
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