Die Pflege der Haare ist für uns selbstverständlich: Wir waschen, föhnen, kämmen und glätten sie. Erst wenn unliebsame Erscheinungen wie Schuppen oder Juckreiz auftauchen, wird uns bewusst: Auch die Kopfhaut benötigt unsere Zuwendung.
Viele Menschen sind von lästigen Schuppen auf der Kopfhaut betroffen. Es ist wichtig zu verstehen, welche Ursachen, Arten und wirksamen Lösungen es gibt, um eine gesunde Kopfhaut zu bewahren und Schuppen vorzubeugen.
Unter Schuppen verstehen Dermatologen eine Ansammlung abgestorbener Hautzellen an der Kopfhaut. Sie entstehen dort, wo die natürliche Erneuerung der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Haut ist aus mehreren Schichten aufgebaut. Schuppen sind Hautzellen, die sich von der obersten Hautschicht im Zuge der Hauterneuerung ablösen und in der Regel nicht sichtbar sind.
Erst größere Verbände ab einer Anzahl von etwa fünfhundert Zellen sind als Schuppen sichtbar. Sie bilden sich, wenn die Haut die Flöckchen zu schnell abstößt und diese verklumpen. Sie sind in einigen Fällen auch nur temporär, wenn der Körper hormonellen Schwankungen ausgesetzt ist, wie in der Pubertät oder der Schwangerschaft.
Erst wenn sie sich durch ein gestörtes Hautklima im Zellverband ablösen, machen sie sich auf der Haut oder der Kleidung als Schuppen bemerkbar. Schuppen unterscheiden sich je nach Ursache in Größe und Form und können dabei trocken oder fettig sein.
Schuppen sind nicht gleich Schuppen. Sie können ein gutes Indiz dafür sein, dass etwas mit der Kopfhaut nicht stimmt. Falsche Haarshampoos, heißes Föhnen, bestimmte Medikamente oder Stress können die Ursache sein.
Die Entstehung von Schuppen auf der Kopfhaut hat verschiedene Ursachen. Ein häufiger Auslöser ist trockene oder fettige Kopfhaut. Auch andere Hauterkrankungen wie Schuppenflechte können Schuppen verursachen.
Neben diesen äußeren Einflüssen begünstigen auch biologische Faktoren Schuppen. So steht eine genetische Veranlagung als Ursache für die seborrhoische Dermatitis (ein entzündlicher Hautauschlag) zur Diskussion. Liegt diese vor, können Faktoren wie Stress oder eine übermäßige Vermehrung des natürlicherweise in der Hautflora vorkommenden Hefepilzes Malassezia eine gesteigerte Talgproduktion verursachen.
Auch Erkrankungen wie die Neurodermitis, die Schuppenflechte oder hormonelle Schwankungen können für die vermehrte Abgabe von Hautzellen verantwortlich sein.
Ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel, insbesondere an Zink oder Omega-3-Fettsäuren, kann ebenfalls zu Schuppenbildung führen. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Gesundheit der Kopfhaut.
Die weißen und zarten Hautschüppchen sind ein Symptom der trockenen Kopfhaut (Sebostase). Trockene Schuppen erkennst du leicht daran, dass sie „rieseln“. Mit ihrem weiß-silbrigen Aussehen fallen sie einfach vom Kopf und landen, leider gut sichtbar, auf der Schulter. Sie entstehen, wenn die Kopfhaut sehr trocken ist und zu wenig Talg produziert wird.
Die trockene Kopfhaut entsteht dadurch, dass ihr natürlicher Hydrolipidfilm gestört wird. Die Ursachen sind vielfältig. Ein zu häufiges Waschen der Kopfhaut und Haare, und nicht rückfettende, aggressive Shampoos können dazu führen, dass die Kopfhaut austrocknet. Auch das Klima kann Einfluss auf unsere Kopfhautbarriere haben. Hauterkrankungen wie die Schuppenflechte und die Neurodermitis, oder auch Kontaktallergien können sich auf der Kopfhaut in Form von Schuppen zeigen.
Die gelblichen, etwas größeren Schuppen „kleben“ häufig am Haaransatz der Stirn. Eine fettige Kopfhaut (Seborrhoe) und der Einfluss des Hefepilzes Malassezia furfur sind hierfür u. a. die Ursache. Fettige Schuppen sind daran zu erkennen, dass sie nicht rieseln. Sie „kleben“, bedingt durch die erhöhte Talgproduktion (Seborrhoe), auf der Kopfhaut und am Haaransatz. Im Gegensatz zu den trockenen Schuppen sind sie gelblich und häufig etwas größer.
Typischerweise treten fettige Schuppen am Haaransatz im Bereich der Stirn und an den Augenbrauen auf. Eine fettige Kopfhaut ist eine genetische Veranlagung. Die Bildung von fettigen Schuppen hingegen kann durch Hauterkrankungen (Seborrhoisches Ekzem) oder mangelnde Körperhygiene entstehen. Teilweise werden sie aber auch durch die Besiedlung mit einem Hefepilz (Malassezia furfur) ausgelöst.
Bevor Ihr Arzt für Dermatologie mit einer Untersuchung beginnt, findet ein einführendes Gespräch (Anamnese) über Ihre aktuellen Beschwerden statt. Ihr Facharzt für Dermatologie benötigt eine Übersicht der Arzneimittel, die Sie regelmäßig einnehmen. Stellen Sie schon vor dem Arztbesuch bei Ihrem Hautarzt eine Übersicht über die Medikamente, die Sie einnehmen, in einer Tabelle zusammen.
Um der Ursache der Schuppen auf den Grund zu gehen, erhebt der Arzt zuerst im Gespräch Ihre Krankengeschichte (Anamnese). Dabei fragt er zum Beispiel:
Dann schaut er sich die Haut Ihres Körpers an. Hautveränderungen an anderen Körperstellen liefern dem Arzt unter Umständen entscheidende Anhaltspunkte. Oft äußern sich Hauterkrankungen auf der Kopfhaut anders als an den weniger behaarten Körperpartien.
Wichtig ist auch die Unterscheidung, ob es sich um trockene oder fettige Kopfschuppen handelt. Gerade bei entzündeter Kopfhaut zeigt ein Erregernachweis, ob ein Pilzbefall, eine bakterielle Infektion oder ein Parasitenbefall vorliegen. Gegebenenfalls nimmt der Hautarzt Blut- und/oder Gewebeprobe ab.
Schuppen sind heilbar. Um sie wirksam zu bekämpfen, muss die Kopfhaut wieder in ihr natürliches Gleichgewicht gebracht werden. Ein dem Kopfhauttyp angepasstes Reinigungs- und Pflegeverhalten kann dabei helfen, die Schuppen einzudämmen. Der Facharzt für Dermatologie wird Schuppen in der Regel lokal behandeln. Welches Mittel dafür geeignet ist, entscheidet der Hautarzt individuell. Das hängt sowohl von der Kopfhaut als auch von der Ursache ab. Ist die Kopfhaut zusätzlich entzündet, kommen noch andere Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz.
Je nach Ursache der Hautschuppen kommen unterschiedliche Therapien infrage. die topische Behandlung mit einem PDE-4-Hemmer wie Roflumilast (z. B.
Dem natürlichen pH-Wert der Haut angepasste Shampoos mit milden Tensiden sind bei einer trockenen, zu Schuppen neigenden Kopfhaut geeignet. Der Wirkstoff Ichthyol hat sich darüber hinaus als Anti-Schuppen-Wirkstoff bewährt. Folgende Tipps können dir helfen, deine Kopfhaut zu beruhigen und die Schuppen in den Griff zu bekommen:
Shampoos für fettige Kopfhaut helfen dabei, die übermäßige Talgproduktion zu reduzieren. Es empfiehlt sich, das Gespräch mit einem/r Dermatolog*in zu suchen und die Ursachen abzuklären. Pilzhemmende und juckreizlindernde Wirkstoffe sind bereits bei der täglichen Körperhygiene zielführend.
Darüber hinaus raten wir dir zu Folgendem:
Viele suchen nach Lösungen wie was hilft gegen Schuppen auf dem Kopf und entdecken dabei, dass natürliche Öle und Aloe Vera effektive Hausmittel gegen trockene Schuppen sein können.
Wenn Sie verschiedene Dinge im Alltag beachten, beugen Sie vor allem trockenen Kopfschuppen vor:
Schuppen sind für viele Betroffene ein kosmetisches Problem, das sich aber meist ohne ärztliche Hilfe in den Griff bekommen lässt. In folgenden Fällen ist es jedoch wichtig, dass Sie zum Hautarzt (Dermatologen) gehen:
Hier ist eine Tabelle mit einigen gängigen Shampoos gegen Schuppen:
| Produkt | Größe | Preis |
|---|---|---|
| Shampoo | 100 ml | € 16,891 |
| Shampoo | 2x390 ml | € 56,001 |
| Shampoo | 60 ml | € 9,451 |
| Shampoo | 100 ml | € 18,341 |
| Lösung | 60 ml | € 18,271 |
| Shampoo | 2x250 ml | € 40,501 |
| Shampoo | 100 ml | € 15,851 |
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