Haarwachstum und die Pille: Was Sie wissen sollten

Viele Frauen greifen zur Anti-Baby-Pille, um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern. Doch die Pille hat nicht nur verhütende Wirkung, sondern beeinflusst auch den Hormonhaushalt und kann somit Auswirkungen auf Haut und Haare haben. In diesem Artikel werden wir genauer betrachten, wie die Pille das Haarwachstum beeinflusst und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Wie Hormone das Haarwachstum beeinflussen

Ohne Hormone funktionieren wir nicht. Dazu gehört auch das Wachstum unserer Haare. Hormone spielen eine entscheidende Rolle in unserer Entwicklung und beeinflussen auch die Haut. Bei Männern sind die sogenannten Androgene am Haarwachstum beteiligt. Bei den Damen übernimmt das Pendant Östrogen diese Aufgabe.

Das Hormon Testosteron sorgt bei Männern für einen mitunter recht starken Haarwuchs, der auch am ganzen Körper auftritt. Jedoch handelt es sich nicht um ein rein männliches Hormon. Das Hormon Testosteron, häufig auch als „männliche Hormon“ bekannt, kommt auch im weiblichen Körper vor. Eine übermäßige Produktion dieses Hormons, wie es während der Pubertät häufig bei jungen Frauen vorkommt, kann zu einer großporigen Haut und einer erhöhten Aktivität der Talgdrüsen führen. Das Ergebnis ist ein unreines Hautbild.

Ein Zuviel an Testosteron kann auch zu einem verminderten Haarwuchs führen. Dabei ist es gar nicht das Testosteron selbst, welches das Haarwachstum hemmt. DHT lässt das Haar zwar schneller wachsen, doch es wird viel dünner und fällt deutlich früher aus. Um dem entgegenzuwirken, werden Blocker der entsprechenden Testosteron umwandelnden Enzyme in Therapien eingesetzt. Somit wird das Testosteron nicht mehr in Dihydrotestosteron umgewandelt.

Ein solches Ungleichgewicht kann durch vermehrte Produktion von Testosteron oder durch eine zu geringe Konzentration von Östrogen bedingt sein. Ausserdem spielt auch ein Eiweiss aus der Produktion der Leber, das bei Frauen die männlichen Hormone „unschädlich“ machen soll, eine Rolle. Es gilt also, eine ganze Reihe von Faktoren zu prüfen, bevor eine Hormontherapie begonnen werden kann und soll.

Die Pille und ihr Einfluss auf das Haarwachstum

Tatsächlich verhält es sich so, dass die Pille für einen stärkeren Haarwuchs sorgen kann. Ähnlich ist es bei der Hormonspirale und generell hormonell wirkenden Mitteln. Die Haare wachsen genau so lange verstärkt, wie das Präparat eingenommen wird.

Die Pille steuert einer Überproduktion der männlichen Hormone entgegen und kann so tatsächlich den Ausbrüchen von Pickeln und Mitessern entgegenwirken. Testosteron ist neben der Talgproduktion auch für das Haarwachstum verantwortlich. Eine übermäßige Testosteronproduktion kann demnach auch zu übermäßigem Haarwuchs am Kinn, der Oberlippe oder an anderen Körperstellen beobachtet werden. Die in vielen Pillen enthaltenen Gestagene kann auch diesen Symptomen entgegenwirken.

Durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille kann sich das Haar- und Hautbild also durchaus verbessern. Aber Achtung! : Die Pille hat viele Nebenwirkungen und ist ein Medikament. Es sollte also gut überlegt sein, ob man sie für kosmetische Zwecke anwenden sollte. Außerdem können die Auswirkungen der Pille auf die Haut von Person zu Person variieren.

Diese kann in einer regelmässigen und in der Dosis abgestimmten Zufuhr von Östrogenen, meist in Kombination mit Gestagenen wie zum Beispiel der Pille, erfolgen. Deshalb berichten viele Frauen, dass mit Einnahme der Pille die Haut sich gebessert habe. Zum anderen können sogenannte „Antiandrogene“ - also gegen Testosteron wirkende Substanzen - zu einer Besserung führen. Diese Wirkstoffe waren zunächst in einigen Anti-Baby-Pillen enthalten, werden aber zunehmend auch in Hormonpräparaten ohne verhütende Wirkung verwendet.

Kompliziert wird die Behandlung durch weitere Hormonwirkungen: Gestagene bestimmter Bauart werden im Körper teilweise zu Testosteron-ähnlichen Substanzen umgebaut (sog.“Androgene Restwirkung“). Der Erfolg einer Therapie würde also teilweise rückgängig gemacht.

Indem das Östrogen der Pille die Produktion von Androgen hemmt und vorhandenes Androgen teils unwirksam macht, wachsen an den entsprechenden Körperpartien keine neuen Haare nach. Eine deutliche Veränderung des Erscheinungsbilds ist allerdings oft erst nach sechs bis neun Monaten sichtbar. Nicht jede Pille wirkt sich gleichermaßen auf Hirsutismus aus. So sind Präparate auf Basis von Levonorgestrel weniger gut geeignet, weil sie selbst eine schwache androgene Wirkung haben können.

Viele Frauen bemerken, dass die Pille ihr Haare voller und die Haut rein erscheinen lässt. Ob und in welchem Ausmaß die Pille das Aussehen von Haut und Haaren beeinflussen kann, bestimmt ihre Zusammensetzung. Dabei kommt es darauf an, welches Gestagen in der Pille enthalten ist.

Gestagen soll dich in erster Linie vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen: Es hemmt den Eisprung, macht den Schleimpfropf im Gebärmutterhals zäh und somit undurchdringlich für Spermien. Zusätzlich haben Gestagene unterschiedliche Nebeneffekte, die sich positiv auf das äußere Erscheinungsbild auswirken können.

Androgene sind Sexualhormone, die für typisch männliche Erscheinungsmerkmale wie (Gesichts-) Behaarung oder Muskelbildung sorgen. Außerdem vergrößern sie die Talgdrüsen und regen deren Produktivität an, wodurch Mitesser und Pickel entstehen. Deshalb leiden Frauen, die zu viel Androgen in ihrem Blut haben, häufig unter unreiner Haut bis hin zur Akne. Diesen Frauen kann eine Pille helfen, die Gestagene mit anti-androgener Wirkung enthalten. Durch das Gestagen werden die Androgene in ihrer Aktivität gehemmt und so gegen Mitesser, Pickel und Co. gewirkt. Einige Frauen können aber auch von Gestagenen profitieren, welche die Aktivität von Androgenen erhöhen.

Pillen mit androgener Wirkung können also das Haar voller erscheinen lassen, aber sie können auch die Talgproduktion in der Haut stimulieren. Dadurch kann sich bei empfindlichen Frauen auch das Hautbild verändern. Was sich nach Absetzen der Pille zeigt und was viele Frauen so verwundert, sind Haut und Haare in der ursprünglichen Form - also ohne Einwirkung der in der Pille enthaltenen Gestagene.

Haarausfall durch die Pille

Haarausfall ist ein Thema, das viele Frauen betrifft, aber nicht alle sind sich bewusst, dass die Einnahme der Pille ein möglicher Auslöser sein kann. Die Pille ist ein weit verbreitetes Verhütungsmittel, das den natürlichen Hormonspiegel im weiblichen Körper beeinflusst, insbesondere durch die Zufuhr synthetischer Östrogene und Progesterone. Diese Hormone spielen eine wichtige Rolle im Menstruationszyklus und bei der Regulierung des Haarwachstums.

Bei einigen Frauen kann die hormonelle Umstellung durch die Pille das Gleichgewicht der Androgene, der männlichen Hormone, stören. Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls, der durch die Pille ausgelöst werden kann. Sie ist gekennzeichnet durch eine allmähliche Ausdünnung des Haares, insbesondere am Oberkopf, und kann durch Pillen mit einem hohen Androgenindex verstärkt werden.

Auch der Wechsel oder das Absetzen der Pille kann zu vorübergehendem Haarausfall führen, der als telogenes Effluvium bezeichnet wird. Diese Form des Haarausfalls tritt auf, wenn ein größerer Teil der Haare gleichzeitig in die Ruhephase übergeht und nach einigen Monaten ausfällt.

Die Pille hat bei Beginn der Einnahme meist zunächst einen positiven Effekt auf die Haare. Durch den erhöhten Spiegel an weiblichen Hormonen werden die Haare häufig kräftiger, glänzender sowie voller und das Haarwachstum wird stimuliert. Das ist vergleichbar mit der vollen Haarpracht von Schwangeren, deren Hormonspiegel ganz natürlich ansteigt.

Da die meisten Pillen jedoch auch Gestagene (künstliche Hormone, die nicht im Körper vorkommen) enthalten, können diese genau das Gegenteil bewirken. Denn manche Gestagene wirken wie männliche Hormone (androgene Wirkung) und können so bei Frauen, deren Haarwurzeln genetisch bedingt empfindlich auf männliche Sexualhormone (Dihydrotestosteron / DHT) reagieren, zu Haarausfall führen. Daher spricht man auch von androgenetischer Alopezie oder hormonell-erblichem Haarausfall. Die Haare können dann dünner werden und vermehrt ausfallen.

Auch wenn die Pille abgesetzt wird, kann es durch das Ausbleiben der künstlichen Sexualhormone zu Haarausfall kommen. Wenn der Hormonspiegel sinkt, muss sich der weibliche Körper wieder daran „gewöhnen“, das Östrogen in den Eierstöcken selbst zu produzieren und den natürlichen Zyklus (Eisprung) selbst zu steuern.

Wenn Sie während der Einnahme der Pille einen erhöhten Haarverlust feststellen, sollten Sie mit Ihrem Gynäkologen sprechen. Beim Absetzen der Pille reguliert sich das Problem meist von selbst. Sollte der Haarausfall jedoch anhalten, wenden Sie sich an einen Hautarzt. Unterstützend können Sie die geschwächten Haarwurzeln mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgen. Dies erhöht die Haardichte, steigert das Haarvolumen und verbessert die Haarqualität.

Die künstlichen Hormone der Pille, sogenannte Gestagene, verursachen teilweise eine androgene Wirkung im Körper. Man spricht dann auch von erblich bedingtem Haarausfall bzw. androgenetischer Alopezie. Auch das Absetzen der Pille kann Haarausfall verursachen, sodass sich viele Frauen große Sorgen machen, was mit ihren Haaren passiert, wenn sie die Pille nach längerer Zeit der Einnahme wieder absetzen. Wenn der Östrogenspiegel auf einmal stark absinkt, muss sich der Körper zunächst einmal daran gewöhnen, die Sexualhormone wieder selbstständig zu produzieren.

Glücklicherweise handelt es sich beim Haarausfall durch die Pille und auch nach der Pille normalerweise nur um einen temporären Zustand. Der Hormonspiegel gerät dabei kurzzeitig aus dem Gleichgewicht und muss sich an die neue hormonelle Situation anpassen. Dies kann sich in Form von starken Nebenwirkungen auf den Körper äußern. Doch auch in dieser Zeit ist der Leidensdruck oft groß und der Wunsch nach gesundem, kräftigem Haar wird immer größer.

In einer Gesellschaft, in der volles, gesundes Haar oft als Symbol für Schönheit und Weiblichkeit gilt, kann Haarausfall zu Selbstzweifeln und einem verminderten Selbstwertgefühl führen. Viele Frauen, die unter Haarausfall durch die Pille leiden, berichten von Gefühlen der Unzulänglichkeit und einer veränderten Wahrnehmung der eigenen Attraktivität. Die psychische Belastung durch den Haarausfall kann auch zu Stress und Angstzuständen führen, die wiederum den Haarausfall verstärken können. Es entsteht ein Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist.

Die Bedeutung der Haare für die persönliche Identität und den Selbstausdruck ist nicht zu unterschätzen. Deshalb ist es wichtig, Unterstützung und Behandlungsmöglichkeiten zu finden, die helfen können, das Selbstwertgefühl wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern.

Wenn Sie unter Haarausfall leiden und vermuten, dass die Pille eine Rolle spielt, ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Während dieser Zeit ist es von großer Bedeutung, das Selbstvertrauen zu bewahren und sich selbst mit Freundlichkeit und Akzeptanz zu behandeln. Es kann hilfreich sein, sich daran zu erinnern, dass Haare ein natürlicher Teil des Körpers sind und dass ihre Gesundheit von vielen Faktoren abhängt, die manchmal außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.

Es kann auch von Vorteil sein, mit anderen Frauen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Der Austausch von Erfahrungen, Sorgen und Tipps kann dazu beitragen, sich verstanden zu fühlen und neue Perspektiven zu gewinnen. Online-Foren, Support-Gruppen oder der Besuch von Veranstaltungen zum Thema Haargesundheit können Möglichkeiten bieten, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Während dieser Zeit können jedoch einige Maßnahmen ergriffen werden. Es gibt verschiedene Shampoos, Conditioner und Tonics auf dem Markt, die speziell für Frauen mit nicht krankheitsbedingtem Haarausfall entwickelt wurden, wie das Pantovigar® Shampoo und Pantovigar® Tonic für Frauen.

Viele Frauen bemerken, dass die Pille ihr Haare voller und die Haut rein erscheinen lässt. Wenn sie das hormonelle Verhütungsmittel absetzen, kommen bei einigen von ihnen Hautprobleme und Veränderungen der Haarstruktur zum Vorschein - mit denen die meisten vorher nicht gerechnet haben. Ist die Pille also als ein wahrer „Schönheitsmacher“? Dieser Pillenmythos kann teilweise bestätigt werden. Es ist tatsächlich so, dass viele Frauen durch die Pille überhaupt erst eine reine Haut oder volleres Haar bekommen.

Nicht jede Pille ist für jede Frau gleichermaßen geeignet, weshalb du die Wahl des Präparats immer mit deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin absprechen solltest. Das gilt auch für das Absetzen der Pille. Denn eine umfassende, auf dich zugeschnittene Beratung dazu findest du nur in der Frauenarztpraxis.

Wie die Pille Pickel und Akne verhindert l Frauenarzt Dr. Wagner klärt auf

Innovative Behandlungsmethoden bei Haarausfall durch die Pille

In der modernen Medizin haben sich verschiedene innovative, minimalinvasive Behandlungsmethoden als wirksam erwiesen, um dem durch die Einnahme der Pille verursachten Haarausfall entgegenzuwirken - allen voran die Mesotherapie, die PRP-Therapie und das NutriRoot-Verfahren.

  • Mesotherapie: Eine Behandlung, bei der eine Reihe von Mikroinjektionen direkt in die Kopfhaut verabreicht werden. Diese Injektionen enthalten eine spezielle Mischung aus Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und anderen Nährstoffen, die die Durchblutung fördern und die Haarfollikel revitalisieren sollen. Durch die Stärkung der Haarwurzeln und die Verbesserung der Kopfhautgesundheit kann die Mesotherapie das Haarwachstum anregen und den Haarausfall durch die Pille verringern.
  • PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma): Hier werden die heilenden und regenerativen Eigenschaften des Eigenblutes der Patientin genutzt. Bei diesem Verfahren wird eine kleine Menge Blut entnommen und zentrifugiert, um das plättchenreiche Plasma zu isolieren, das reich an Wachstumsfaktoren ist. Dieses Plasma wird dann in die betroffenen Bereiche der Kopfhaut injiziert. Die Wachstumsfaktoren im PRP fördern die Reparatur und Regeneration der Haarfollikel, was zu einem dickeren und gesünderen Haarwachstum führen kann.
  • KÖ-HAIR NutriRoot: Das Konzept dahinter ist eine ganzheitliche Herangehensweise an Ihren individuellen Haarausfall.

Alle drei Behandlungen erfordern mehrere Sitzungen, um optimale Ergebnisse zu erzielen, und bieten eine wirksame Lösung für Frauen, die unter Haarausfall infolge der Einnahme der Pille leiden.

Wenn Sie sich für eine Behandlung in unserer Fachklinik entscheiden, haben Sie Zugang zu spezialisierten Ärzten mit langjähriger Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von Haarausfall.

Hautprobleme durch die Pille

Ein Medikament sollte nie leichtfertig eingenommen werden. Denn trotz der vermeintlich positiven Effekte, gibt es immer auch Nebenwirkungen. So kann die Anti-Baby-Pille auch negative Auswirkungen auf die Haut haben. Bei einige Frauen verschlechtert sich das Hautbild durch die Pille und führt zu Akne, Pigmentstörungen oder Hautausschlägen. Meistens treten diese Symptome auf, kurz nachdem mit der Einnahme der Pille begonnen wurde oder wenn die Pillenmarke gewechselt wurde. Dies lässt sich vor allem durch die individuelle Reaktion des Körpers auf die Hormone der Pille erklären.

Hormone können bei entsprechend veranlagten Menschen zu Pigmentierungsstörungen führen, die vor allem im Sommer unter Sonneneinstrahlung im Gesicht zu dunkleren Flecken führen, die kosmetisch unerwünscht sind. Ausserdem gibt es natürlich eine Reihe von Faktoren, die eine Hormontherapie weniger sinnvoll erscheinen lassen. Hier soll nur exemplarisch die Thrombosegefahr und das Rauchen genannt werden.

Ein weiterer Faktor, den Frauen im Zusammenhang mit der Anti-Babypille beachten sollten, ist die erhöhte Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung. Einige Studien legen nahe, dass die Einnahme der Pille die Haut anfälliger für UV-Strahlung und so für Sonnenschäden machen kann. Daher ist es wichtig, während der Pilleneinnahme einen angemessenen Sonnenschutz zu verwenden, um vor vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs zu schützen.

5 Tipps für gesunde Haut mit Pille

Um Euch helfen, ein schönes Hautbild während der Einnahme der Pille zu haben, haben wir Euch 5 Tipps zusammengetragen:

  1. Konsultiere einen Arzt: Bevor Du mit der Einnahme der Anti-Baby-Pille beginnst oder Deine Pillenmarke wechselst, solltest Du Dich mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin zu beraten. Sie können Dir dabei helfen, die beste Option für Deine individuellen Bedürfnisse zu finden. Hast Du Probleme mit Deiner Hautgesundheit helfen Dir unsere Hautexpert*innen sowohl vor Ort oder per App gerne weiter. Probier es mal aus! :-)
  2. Hautpflege-Routine: Egal ob Du die Pille nimmst, sie gerade abgesetzt hast, oder sie noch nie eingenommen hast: Eine gute Hautpflege ist von entscheidender Bedeutung. Reinige Dein Gesicht regelmäßig, verwende milde Reinigungsmittel und wähle hautfreundliche Produkte, die frei von reizenden Inhaltsstoffen, wie Parfümen, sind.
  3. Sonnenschutz verwenden: Trage täglich Sonnencreme mit einem angemessenen Lichtschutzfaktor auf, um Deine Haut vor den schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung zu schützen und vorzeitige Hautalterung zu vermeiden.
  4. Geduld und Anpassung: Wenn Du feststellst, dass Deine Haut auf die Pille reagiert, sei es positiv oder negativ, ist Geduld gefragt. Manchmal dauert es einige Monate, bis sich der Körper an die Veränderungen gewöhnt. Falls erforderlich, sprechen Sie mit Deiner Hautärztin oder Deinem Gynäkologen über deine Hautgesundheit oder alternative Verhütungsmethoden.
  5. Gesunde Lebensweise: Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressmanagement können ebenfalls dazu beitragen, Deine Hautgesundheit zu unterstützen und zu verbessern.

Die Auswirkungen der Anti-Babypille auf die Haut können von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Daher ist es wichtig, auf die Bedürfnisse Deines eigenen Körpers zu achten und bei Fragen oder Bedenken immer professionellen Rat einzuholen. Mit der richtigen Pflege kannst Du Deine Hautgesundheit bewahren, unabhängig von Deiner Verhütungsmethode.

Die Pille im Shampoo? Ein Mythos

Volleres Haar gilt für viele als ein Schönheitsideal. Um das Haarwachstum zu fördern, gibt es verschiedene Mittel, auch aus der Apotheke. Doch einige Frauen nutzen eine besondere Methode: Sie geben die Anti-Baby-Pille ins Shampoo.

Die Anti-Baby-Pille soll mit dem Mörser zerkleinert und ins Shampoo gegeben werden. Danach sollen die Haare wie gewohnt gewaschen und auf volleres Haar gehofft werden. Expert:innen zweifeln jedoch an der Wirksamkeit des Trends. Denn die enthaltenen Hormone können in der Regel nicht durch die Kopfhaut sowie die natürliche Barriere des Haars und somit an die Haarwurzel gelangen. Stattdessen könnten sich mitunter sogar Gefahren für die Gesundheit ergeben, nämlich wenn sich das Haarwaschmittel auf dem Körper verteilt und durch dünnere Hautschichten mitunter unkontrolliert Hormone vom Körper aufgenommen werden.

Alternativen zur Pille für besseres Haarwachstum

Es gibt einige Mittel, die das Haarwachstum fördern und auch bei Haarausfall durch die Pille oder bei Haarausfall nach der Pille eingesetzt werden können. Besonders beliebt sind in diesen Zeiten die Spectral.CSF Lotion und die Spectral.F7 Lotion, die das Wachstum der Haare anregen sowie die allgemeine Gesundheit des Haars verbessern und die Dicke erhöhen.

tags: #Haarwachstum #durch #Pille

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