Viele Menschen kennen das Problem: Fettige Haare zeigen sich schon wenige Stunden nach dem Waschen. Doch es gibt gute Nachrichten: Mit ein paar Pflegetipps wirkt deine Mähne länger frisch und du fühlst dich wohler in deiner Haut.
5 Tipps gegen fettige Haare
Wir zeigen dir, was du gegen fettige Haare tun kannst und wie du zusätzlich trockene Spitzen retten kannst.
Ursachen und Symptome fettiger Kopfhaut
Eine fettige Kopfhaut entsteht, wenn die Talgdrüsen in der Kopfhaut einen Überschuss an öligem Sekret produzieren. Dieses Sekret ist in Maßen notwendig, um die Gesundheit von Kopfhaut und Haaren zu erhalten. Die erhöhte Aktivität der Talgdrüsen kann jedoch verschiedene Ursachen haben:
- Hormonelle Ursachen: Veränderungen im Hormonhaushalt, beispielsweise in der Pubertät, während und nach einer Schwangerschaft oder während der Wechseljahre.
- Genetische Ursachen: Eine übermäßige Fettproduktion der Talgdrüsen kann genetisch bedingt sein.
- Einnahme von Medikamenten: Verschiedene Medikamente, vor allem Hormonpräparate, können die Aktivität der Talgdrüsen beeinflussen.
- Stress: Stress kann sich auf Haut und Haare auswirken, indem er die Aktivität der Talgdrüsen steigert.
- Ungesunde und einseitige Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung, die arm an Vitaminen und Mineralstoffen, aber reich an ungesunden Fetten und Zucker ist, kann die Fettproduktion der Talgdrüsen erhöhen.
- Falsche Pflege: Die Verwendung von rückfettendem Shampoo, Haarewaschen mit zu heißem Wasser, häufiges Bürsten, tägliches Haarewaschen oder zu heißes Föhnen können die Kopfhaut belasten und die Talgproduktion anregen.
Die Symptome einer fettigen Kopfhaut umfassen fettige, strähnige Haare, die an Volumen und Spannkraft verlieren und leicht zusammenfallen oder verkleben. Eine übermäßig fettige Kopfhaut kann auch Schuppen verursachen, die gelblich und ölig sind. Diese Schuppen können die Poren verstopfen und Haarausfall fördern.
Pflegetipps und Maßnahmen gegen fettige Haare
Folgende Tipps helfen, dein Haar wieder in Balance zu bringen:
- Mildes Shampoo verwenden: Viele Produkte verwenden aggressive Tenside, die die Kopfhaut austrocknen. Ist die Kopfhaut zu trocken, wird sie noch mehr Talg produzieren. Greife lieber zu einer milden Variante mit Kokostensiden, welche die Kopfhaut nicht zu viel Feuchtigkeit entzieht.
- Stylingprodukte reduzieren: Haarschaum, Ansatzlifter, Haargel und Co. können ebenfalls ein Grund sein, warum deine Mähne nach kurzer Zeit nicht mehr frisch aussieht. Denn häufig verstecken sich in diesen Produkten ein großer Anteil an Alkoholen und Silikonen, die das Haar austrocknen und beschweren. Probiere stattdessen Stylingprodukte ohne Silikone aus.
- Spitzen pflegen: Die Längen und Spitzen enthalten keinerlei Talgdrüsen und sind auf Pflegeprodukte angewiesen. Verwende silikonfreie Produkte, die die Haarfaser nicht beschweren. Sesamöl ist eine gute Alternative, die den Längen mehr Feuchtigkeit gibt und einen schützenden Mantel bildet.
- Haare hochstecken: Sowohl deine Spitzen, als auch dein Ansatz profitieren davon, wenn du die Haare öfter hochsteckst. Je mehr sich das Haar bewegt, desto mehr Talg wird produziert. Auch deinen Spitzen tut eine Hochsteckfrisur gut, da sie vor Reibung an Schultern und Kleidung geschützt werden.
- Lavaerde verwenden: Wer sehr fettiges Haar hat, kann zusätzlich zu Lavaerde greifen. Die natürlichen Mineralien in der Lavaerde wirken wie ein Schwamm und absorbieren überschüssigen Talg.
- Trockenshampoo sparsam einsetzen: Trockenshampoo ist eine tolle Erfindung, um die Haarwäsche hinauszuzögern und die Talgproduktion zu verringern. Aber auch zu viel Trockenshampoo kann die Kopfhaut austrocknen.
- Blotting Paper verwenden: Blotting Paper sind eigentlich ein Make-up Must-have für alle, die manchmal mit öligen Hautpartien zu kämpfen haben. Das gleiche funktioniert aber auch fantastisch bei Haaren! Einfach mit einem oder zwei Blotting Papern drüberfahren, um den Haaransatz zu mattieren, ohne ihn auszutrocknen.
Weitere Tipps für die Haarpflege
Neben den oben genannten Maßnahmen gibt es noch weitere Tipps, die helfen können, fettige Haare in den Griff zu bekommen:
- Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und wenig Fett kann die Talgproduktion regulieren.
- Haare nicht zu häufig waschen: Zu häufiges Waschen entzieht Haaren und Kopfhaut Fett und regt die Talgproduktion an.
- Kamm statt Haarbürste: Häufiges Bürsten regt die Aktivität der Talgdrüsen an.
- Hausmittel ausprobieren: Heilerde, Kamillentee oder Apfelessig können als Spülung oder Kur angewendet werden, um die Kopfhaut zu beruhigen und die Talgproduktion zu regulieren.
Die richtige Wahl des Haarsprays
Auch die Wahl des Haarsprays kann einen Einfluss auf fettige Haare haben. Viele Haarsprays enthalten Alkohol und Silikone, die das Haar austrocknen und beschweren können. Es gibt aber auch Stylingprodukte, die den Haaren gut tun. Achte auf Haarsprays ohne Silikone und mit Inhaltsstoffen, die das Haar nicht unnötig belasten.
Bei der Wahl des richtigen Haarsprays spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Hier ist eine Übersicht über einige der im Test genannten Produkte und ihre Eigenschaften:
| Produktname | Eigenschaften | Halt | Besonderheiten |
| Wella Deluxe Haarspray Sensitiv stark | Variabel dosierbar, ohne Parfüm | Stark | Für sensible Kopfhaut geeignet |
| Got2b Sprühkleber | Enorme Fixierung | Sehr stark | Kultprodukt für spezielle Frisuren |
| Balea Professional Keratin & Volumen Haarspray | Macht das Haar fluffig und weich | Leicht | Ideal für offenes Haar |
| Color Wow Cult Favorite Firm + Flexible Haarspray | Flexibler Halt, Farbschutz durch UV-Filter | Mittel | Für griffiges Haar |

Wichtig: Gib deiner Mähne etwas Zeit für die Umstellung - die Talgdrüsen brauchen etwas, um sich an die veränderte Pflegeroutine zu gewöhnen - aber mit ein wenig Geduld kannst du das Problem lösen. Fettige Haare gehören schon bald der Vergangenheit an!
tags:
#Haarspray #gegen #fettige #Haare #Test
Populäre Artikel: