Der Beruf des Friseurs ist in Deutschland beliebt, verspricht aber leider nur ein geringes Einkommen. Jedoch bietet der Beruf für Menschen, die kreativ und mit Menschen arbeiten wollen, aber dennoch einige Vorteile.
Während deiner Friseurausbildung verdienst du eher unterdurchschnittliches Geld, was sich aber trotzdem von Lehrjahr zu Lehrjahr steigert. Während deiner Ausbildung kannst du mit einer Vergütung von ca. 680 EUR im ersten Lehrjahr und ca. 850 EUR im dritten Lehrjahr rechnen. Um ein weitverbreitetes Missverständnis zu klären: Auszubildende bekommen offiziell kein Gehalt - rechtlich gesehen handelt es sich um eine Ausbildungsvergütung. Scheinbar nur eine kleine Formalität, aber diese Regelung verhindert zum Beispiel, dass das Mindestlohngesetz greift.
Grundsätzlich richtet sich dein Gehalt nach den Bestimmungen und Tarifverträgen deines Bundeslandes. Das durchschnittliche monatliche Gehalt für Friseure während der Ausbildung liegt bei ca. 1.
Wirst du nach dem Tarif des Friseurhandwerks bezahlt, dann bekommst du beispielsweise in NRW seit August 2024 im ersten Ausbildungsjahr 710 Euro brutto pro Monat, im zweiten Jahr 830 Euro und im dritten Jahr 955 Euro brutto pro Monat.
| Lehrjahr | Ausbildungsvergütung (NRW, brutto pro Monat) |
|---|---|
| 1. Lehrjahr | 710 EUR |
| 2. Lehrjahr | 830 EUR |
| 3. Lehrjahr | 955 EUR |
Wie sich dein Friseurgehalt im Laufe der Jahre verändert hängt von einigen Einflussfaktoren ab, die sich positiv oder negativ auf die Höhe des Einkommens auswirken können. Nach deiner Ausbildung ist es endlich soweit - du erhältst dein erstes richtiges Gehalt! Im Gegensatz zu der gesetzlich festgelegten Ausbildungsvergütung hast du auf dein Einkommen nach der Lehre aber Einfluss. Bei einer Gehaltsverhandlung mit deinem Chef einigt ihr euch zusammen auf ein monatliches Einkommen und eventuell auch andere Benefits.
Das Einstiegsgehalt einer Friseur Fachkraft kann je nach Berufserfahrung, vorherigen Kenntnissen und dem jeweiligen Bundesland variieren. Als angehender Friseur mit einer festen Anstellung entwickelt sich dein Gehalt als Friseur. Dabei spielen mehrere Einflussfaktoren eine Rolle. Deine Berufserfahrung kannst du selbst beeinflussen und beispielsweise durch Spezialisierungen und Weiterbildungen verbessern. Als Friseur kannst du zum Beispiel einen Friseur Meister Titel erwerben.
Auch die Unternehmensgröße spielt eine Rolle, die du bedenken solltest, wenn du dich über Gehaltsvergleiche informierst. In kleinen Salons verdienst du bis zu 600 EUR brutto weniger als in mittleren Salons.
In der aktuellen wirtschaftlichen Situation, die von steigenden Lebenshaltungskosten geprägt ist, gewinnen Fragen der Entlohnung und der finanziellen Entlastung der Arbeitnehmer zunehmend an Bedeutung. Für das Friseurhandwerk, das im Dienstleistungssektor eine zentrale Rolle spielt, zeichnen sich positive Entwicklungen ab. Neben den regulären Gehaltsanpassungen haben viele Arbeitgeber zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um ihre Mitarbeiter zu unterstützen.
Durchschnittlich verdienen Friseure zwischen ca. 2.250 EUR und ca. 2.740 EUR monatlich. Das durchschnittliche Jahreseinkommen von Friseuren liegt bei ca. 27.000 EUR bis ca. Als Friseurmeister oder als Eigentümer eines Friseursalons kannst du bis zu ca. Als Friseur/in kannst du ein durchschnittliches Jahresgehalt von 30.700 € und ein Monatsgehalt von ca. 2.558 € erwarten, was einem Stundenlohn von 10 € entspricht. Das Einstiegsgehalt liegt etwa bei 25.700 €. * Die Gehaltsspanne als Friseur/in liegt zwischen 25.500 € und 35.000 € pro Jahr und 2.125 € und 2.916 € pro Monat.
Das durchschnittliche Bruttogehalt mit weniger als 5 Jahren Berufserfahrung beträgt zwischen 2.000 EUR und 2.200 EUR. Als Eigentümer oder Geschäftsführer kannst du bis zu ca. Geschäftsführende Friseure oder Eigentümer können ein monatliches Einkommen von bis zu ca. 3.000 EUR brutto haben.
Der Mindestlohn für Friseure entspricht natürlich auch dem gesetzlichen Mindestlohn. Er liegt im Moment bei 12,41 EUR. Allgemein lässt sich sagen, dass Friseure in den meisten Fällen nur mit dem Mindestlohn oder Stundenlöhnen bis zu 12,41 EUR vergütet werden, und ein Jahresgehalt von ca. 27.000 EUR bis ca.
Lange Zeit war das Friseurhandwerk eines der schlechtbezahltesten Gewerbe in Deutschland und das, obwohl der Beruf selbst sehr anstrengend ist. Friseure und Friseurinnen stehen den ganzen Tag und müssen oft mehrere Kunden und Kundinnen gleichzeitig bedienen. Das bedeutet eine hohe körperliche Anstrengung sowie eine hohe Stressbelastung.
Einer der größten Einflussfaktoren ist das Bundesland, in dem du arbeitest. In Bundesländern wie Sachsen, Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern fällt das Gehalt meistens niedriger aus. In Hessen oder Bayern fällt die Bezahlung dagegen häufig höher aus. Das Bundesland in dem du arbeitest, kann auch einen Einfluß auf die Höhe deines Gehalts haben. In Saxony verdienen Friseur/innen durchschnittlich am wenigsten, nämlich €22.320.
Am meisten verdienen Friseure in Baden-Württemberg - ca. Das Gehalt im Beruf Friseur/in variiert je nach Region, Berufserfahrung und Branche. Im Durchschnitt verdienen Fachkräfte in diesem Beruf jährlich rund 22.572 Euro. Dabei bewegt sich das Gehalt häufig zwischen 19.044 Euro für Berufseinsteiger und 25.584 Euro für erfahrene Fachkräfte.
Das Gehalt für Friseur/in variiert je nach Bundesland und spiegelt die wirtschaftlichen Unterschiede innerhalb Deutschlands wider. Aktuell verdienen Fachkräfte in Hamburg am besten, mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 23.772 €. Fachkräfte in München erhalten derzeit das höchste Gehalt für Friseur/in, mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 24.648 €. Im Vergleich dazu fallen die Gehälter in kleineren Städten wie Leipzig niedriger aus, hier liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bei 20.988 €
Fachkräfte in Westdeutschland verdienen im Schnitt 1.902 Euro, während in Ostdeutschland das durchschnittliche Gehalt bei 1.754 Euro liegt. Dieser Unterschied ist vor allem auf die unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen und die Lohnniveaus in den Regionen zurückzuführen.
| Bundesland | Durchschnittliches Jahresgehalt |
|---|---|
| Hamburg | 23.772 € |
Im Friseurhandwerk gibt es aktuell für manche Bundesländer bzw. Tarifregionen einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag. Das bedeutet, dass alle Friseure und Friseurinnen im jeweiligen Geltungsbereich einen rechtlichen Anspruch auf einen Branchen-Mindestlohn haben. Dazu zählen beispielsweise die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Hessen. Für alle anderen Bundesländer gilt: Wenn das Unternehmen nicht tarifgebunden ist, dann gibt es keinen Tarifvertrag, sondern eigene Verträge.
Folgende Bundesländer bzw. Wer als Friseur oder als Friseurin in einem dieser Geltungsbereiche arbeitet, hat einen Anspruch auf den jeweiligen Branchen-Mindestlohn im Friseurhandwerk. In allen anderen Bundesländern gilt ein Tarifvertrag nur für tarifgebundene Unternehmen. Ein Unternehmen ist tarifgebunden, wenn es Mitglied einer Innung oder einer Arbeitgeberorganisation ist.
Manche Mitarbeitende haben tatsächlich keinen Anspruch auf den Friseur Mindestlohn. Der Friseur-Mindestlohn gilt ansonsten für alle festangestellten Mitarbeiter im Friseurhandwerk, unabhängig von der Betriebsgröße. Die Tarifverträge beinhalten unterschiedliche Entgeltgruppen, in die Mitarbeitende eines Friseurbetriebes eingeordnet werden. Das Einkommen steigt mit der jeweiligen Entgeltgruppe oder Lohngruppe. In Tarifverträgen richten sich die Vergütungsgruppen nach der Berufserfahrung und Ausbildung.
Für Friseurbetriebe im Bezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz gilt ab dem 1. September 2023 ein neuer Tarifvertrag. Demnach erhalten alle angestellten Friseure mit Gesellenprüfung und beispielsweise vier Jahren Berufserfahrung dann mindestens 16 Euro Lohn pro Stunde, nach der Ausbildung und mit einer bestandenen Gesellenprüfung mindestens 13 Euro.
Am 19. Februar 2024 wurde eine bedeutende Entscheidung für das Friseurhandwerk in Hessen getroffen: Der Lohntarifvertrag für Friseure ist nun allgemeinverbindlich. Das heißt, dass alle Friseurbetriebe in Hessen nun verpflichtet sind, die Tariflöhne zu zahlen, die rückwirkend ab dem 1. Juni 2023 gelten. Diese Entwicklung kam durch einen gemeinsamen Antrag von ver.di und dem Landesinnungsverband Friseurhandwerk Hessen zustande und wurde vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sowie dem hessischen Tarifausschuss empfohlen.
Stefanie Mielast, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di, betont die Bedeutung dieser Entscheidung und ermutigt alle Friseurbeschäftigten, ihre Löhne zu überprüfen und etwaige Differenzen zum Tarifvertrag bei ihren Arbeitgebern einzufordern. Es gibt jedoch Ausnahmen von der Allgemeinverbindlichkeit, wie zum Beispiel die Lohngruppe 1, die Meisterinnen in verantwortlicher Stellung betrifft, insbesondere Filial- oder Abteilungsleiterinnen mit mehr als 10 Beschäftigten. Auch Friseur*innen in nicht tarifgebundenen Salons haben Anspruch auf Tariflöhne Eine Übersicht über die verschiedenen Lohngruppen im Tarifvertrag gibt Aufschluss darüber, wer welchen Tariflohn erhält.
Wenn du in Teilzeit arbeitest, richtet sich dein Gehalt nach der entsprechenden Stundenzahl, die du vertraglich vereinbart hast. Das durchschnittliche Gehalt für Friseure in Teilzeit ab 30 Stunden pro Woche ist ca. 21.030 EUR. Das durchschnittliche Gehalt für Friseure in Teilzeit, zwischen 10 und 19 Stunden pro Woche, ist ca.
Das Einkommen als Friseur/in variiert abhängig von Faktoren wie Standort, Berufserfahrung und Branche. Für eine Teilzeitstelle mit 30 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit ergibt sich eine reduzierte Vergütung, da die Berechnungsgrundlage meist von einer Vollzeitbeschäftigung mit 40 Wochenstunden ausgeht. Für eine 30-Stunden-Woche entspricht dies einem rechnerischen Durchschnittsgehalt von etwa 16.932 Euro brutto jährlich. Die Spanne reicht dabei von etwa 14.292 Euro für Berufseinsteiger bis zu 19.188 Euro für erfahrene Fachkräfte.
Das Median-Gehalt bei 30 Stunden liegt bei etwa 1.411 Euro brutto monatlich, basierend auf einem Stundenlohn von durchschnittlich 10.85 Euro brutto.
Bei einer 30-Stunden-Woche entspricht das Gehalt etwa 75% des Vollzeitgehalts. Bei einer 25-Stunden-Woche entspricht das Gehalt etwa 62,5% des Vollzeitgehalts. Bei einer 20-Stunden-Woche entspricht das Gehalt etwa 50% des Vollzeitgehalts.
tags: #Friseur #Gehalt #Stundenlohn
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