Ob für den Städtetrip, den Strandurlaub oder die Geschäftsreise - Haarspray muss mit. Der kleine Alltagshelfer hat sich längst als unverzichtbarer Reisebegleiter etabliert. Doch spätestens beim Koffer packen kommen die ersten Zweifel auf: Haarspray im Koffer, ist das überhaupt erlaubt?
Grundsätzlich ist Haarspray im Koffer erlaubt, sogar im Flugzeug. Solange sich die Passagiere an die gängigen Größenvorschriften halten, gibt es nichts zu befürchten.
Das Haarspray soll ins Handgepäck? Dagegen gibt es grundsätzlich nichts einzuwenden, vorausgesetzt das Styling-Produkt ist sicher in dem wohlbekannten transparenten, wiederverschließbaren Beutel verstaut.
Doch Vorsicht: Maximal einen Liter dürfen diese Beutelchen fassen. Für das Haarspray selbst gelten ebenfalls strenge Größenvorschriften. Maximal 100 Milliliter sind erlaubt. In den USA sind es sogar nur 85 Milliliter.
Im Reisegepäck sind die Vorschriften ein wenig lockerer. Maximal 500 Milliliter Haarspray sind gestattet. Insgesamt dürfen Passagiere aber nie mehr als 2 Liter mit sich führen. Ansonsten muss das Haarprodukt zu Hause bleiben.
Wichtig: Die Größenvorschriften beziehen sich nicht auf den tatsächlichen Inhalt. Sie beziehen sich auf das Gebinde.
In den meisten Beförderungsbedingungen ist es zwar nicht explizit erwähnt, dennoch treten bei Spraydosen an Bord eines Passagierflugzeugs häufig Probleme auf. Wer also auf der sicheren Seite sein will, der lässt die Spraydose lieber zu Hause.
Vor allem ungewöhnliche Dosenformen sorgen gelegentlich für Streitigkeiten bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen. Der Grund: Scannt das Sicherheitspersonal das Gepäck, lassen sich die extravaganten Silhouetten oft nicht eindeutig als Pflegeprodukte identifizieren. Eine Extrakontrolle fällt an.
Genauso wichtig sind fest verschlossene Spraydosen. Mit Kappen und vergleichbaren Sicherheitsvorrichtungen bleibt der Inhalt in der Dose. Umso problematischer sind abgebrochene oder defekte Dosen. Hier könnte das Produkt jederzeit austreten und sich entzünden.
Gut zu wissen: Die Größenvorschriften von 100 Millilitern im Handgepäck und 500 Millilitern im Aufgabegepäck sind relativ knapp bemessen. Oft lohnt es sich mehr, das Haarspray direkt am Urlaubsort zu kaufen und aufzubrauchen.
Nicht nur bei Haarspray sind sich viele Passagiere vor der Abreise unsicher. Auch bei anderen Sprühdosen wie Deos, Rasierschaum, Waschgels, Shampoos oder Cremes sind die Bedenken groß. Dürfen sie mit ins Gepäck oder sind sie zu Hause im Badezimmer besser aufgehoben?
Tipp: Wenn es das Wunschprodukt auch in anderen Formaten als nur in der Sprühdose zu kaufen gibt, ziehen Sie am besten immer die Alternative vor - sicher ist sicher. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Deoroller anstatt einem Sprühdeo?
Die Richtlinien der Airlines in Sachen Handgepäck zielen vor allem darauf ab, die Sicherheit der Reisenden an Bord zu gewährleisten. Entsprechend sind alle Gegenstände, die als Waffe verwendet werden könnten, an Bord tabu. Hierzu zählen:
Darüber hinaus sind aber auch alle giftigen, entflammbaren und chemischen Stoffe in jedweder Form im Handgepäck untersagt. Gleiches gilt für Bohrmaschinen und Akkuschrauber sowie weitere Werkzeuge.
Folgende Gegenstände sind typischerweise in der Kabine erlaubt:
Generell sind nur durchsichtige Behältnisse mit einer Flüssigkeitsmenge bis zu 100 ml im Handgepäck erlaubt.
Diese werden bei der Sicherheitskontrolle entsorgt. Achte deshalb unbedingt auf die 100-ml-Regel und packe bewusst.
Deospray unterliegt den Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) in Bezug auf Aerosole. Gleiches gilt für Haarspray im Handgepäck. Auch die Bundespolizei zählt Haar- und Deosprays zu den im Handgepäck erlaubten Artikeln. Dennoch möchten wir Ihnen raten, für das Handgepäck auf Deoroller umzusteigen. Denn einige Airlines verbieten die Mitnahme von Aerosolen in der Kabine!
Die zulässige Größe für Handgepäck kann je nach Fluggesellschaft variieren, aber es gibt allgemeine Richtlinien, denen viele Airlines folgen:
Die meisten Fluggesellschaften erlauben Handgepäckstücke, die nicht größer als 56 x 45 x 25 cm sind, einschließlich aller Griffe, Seitentaschen und Rollen. Einige Fluggesellschaften haben jedoch strengere Größenbeschränkungen, besonders bei Billigfliegern, wo das Handgepäck kleiner sein muss.
Das Gewichtslimit für Handgepäck liegt in der Regel zwischen 7 und 10 kg. Einige Fluggesellschaften bieten allerdings eine großzügigere Gewichtsgrenze oder gar keine Gewichtsbeschränkung, solange das Gepäckstück in die Gepäckablage passt und von einer einzelnen Person angehoben werden kann.
Lithium-Ionen-Batterien (wie sie in Smartphones, Laptops und Kameras verwendet werden) und Lithium-Metall-Batterien in Uhren und einigen kleineren elektronischen Geräten sind in der Kabine erlaubt.
Lithium-Ionen-Batterien im Handgepäck sollten eine Kapazität von nicht mehr als 100 Wattstunden (Wh) haben. Batterien mit einer Kapazität zwischen 100 Wh und 160 Wh können erlaubt sein, benötigen jedoch oft eine vorherige Genehmigung durch die Fluggesellschaft. Batterien über 160 Wh sind in der Regel nicht erlaubt.
Verpacken Sie Batterien und Akkus unbedingt so, dass Kurzschlüsse vermieden werden. Dies bedeutet, dass die Kontakte mit Klebeband abgedeckt oder die Batterien in einer Originalverpackung oder einem speziellen Batteriebeutel transportiert werden müssen.
Ersatzbatterien sollten übrigens prinzipiell immer in der Kabine und nicht im aufgegebenen Gepäck transportiert werden, da sie im Frachtraum ein Feuerrisiko darstellen!
tags: #haarspray #flugzeug #transportbestimmungen
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