Schönes Haar ist glänzend und fühlt sich weich an. Leider kann sich nicht jeder an einer gesunden Haarpracht erfreuen. Die Realität sieht oft anders aus: trocken, glanzlos und strohig. Nicht nur optisch stellt trockenes Haar ein Problem dar, die Trockenheit begünstigt außerdem auch die Bildung von Spliss, was gerade bei langem Haar gefürchtet ist.
Wenn sich Spliss erst einmal gebildet hat, dann hilft nur noch ein Splissschnitt. Das Motto lautet daher: Vorbeugen statt reparieren. Hier erfährst Du, was wirklich gegen Spliss hilft und welche Hausmittel als wahres Wundermittel gelten.
Spliss und Haarbruch sind ein weitverbreitetes Problem und können erhebliche Haarschäden verursachen. Bei Spliss handelt es sich um eine Spaltung der Haarspitzen, die überwiegend bei längeren Haaren auftritt. Ursache hierfür ist die erhöhte Reibung, der die Spitzen ausgesetzt sind, wenn die Haare zum Beispiel auf den Schultern aufliegen oder in Kontakt mit der Kleidung kommen.
Spliss ist aber auch ein Zeichen für strapaziertes und stark beanspruchtes Haar. So kann auch die falsche Haarpflege, häufiges Bürsten oder die starke Hitzeeinwirkung durch Föhn oder Glätteisen zu gespaltenen Haarspitzen führen. Zudem benötigt das Haar regelmäßig einen Haarschnitt, um gesund und schön zu bleiben.
Viele Menschen leiden unter trockenen Haaren. Und zwar nicht nur im Hochsommer, wenn Hitze und UV-Strahlen der Kopfhaut und den Haaren zusetzen, oder im Winter, wenn die trockene Heizungsluft sich auf Talgproduktion und Haarstruktur auswirken. Haare können spröde werden, wenn die Kopfhaut nicht mehr genug Talg produziert, das bis in die Haarspitzen gelangt. Dem Haar fehlen dann Schutz und Feuchtigkeit, und es wirkt brüchig, strohig und trocken. Sehr lange Haare sind besonders betroffen, weil der Weg von der Kopfhaut bis zu den Spitzen besonders lang ist.
Trocknes Haar neigt zur Bildung von Spliss. Um die Spaltung der Spitzen und den Haarbruch zu verhindern, benötigen die Haare Feuchtigkeit. Für die Haarpflege musst Du nicht zwangsläufig spezielle Kuren kaufen. Auch mit verschiedenen Zutaten aus der Küche kannst Du Deinen Haaren eine Extra-Portion Pflege gönnen. Am einfachsten geht das mit Oliven- oder Kokosöl. Einfach eine kleine Menge davon in den Händen verreiben und in das feuchte Haar einmassieren. Die Ölkur eignet sich auch als Leave-in-Pflege, wenn Du diese nur sparsam in die Längen gibst. Bei besonders trockenem Haar kannst Du auch etwas mehr Öl verwenden und es über Nacht einwirken lassen.
Wenn Du lieber Haarkuren verwendest, dann kannst Du eine Honig-Ei-Kur auch mit wenigen Handgriffen selbst herstellen:
Du benötigst:
Zubereitung:
Wenn die Spitzen erst einmal gespalten sind, dann hilft nur noch ein Haarschnitt. Häufig wird dann auch selbst Hand angelegt, um die kaputten Spitzen abzuschneiden. Allerdings kann der Splissschnitt auch mehr schaden als nutzen, wenn die falsche Schere verwendet wird.
Wichtig beim Haare schneiden ist, eine scharfe Schere zu verwenden. Eine stumpfe Schere schneidet die Haare nicht glatt ab, sondern hinterlässt eine ausgefranste und unsaubere Schnittkante, die die Entstehung von Spliss zusätzlich begünstigen kann.
Damit die Haare möglichst lange gesund und schön bleiben, solltest Du sie regelmäßig mit Kuren verwöhnen. Hierbei vor allem das Augenmerk auf die Spitzen legen. Zusätzlich solltest Du nur noch Bürsten mit abgerundeten Borsten verwenden und möglichst oft auf das Föhnen verzichten und die Haare an der Luft trocknen lassen.
Um das gespaltene Haar nicht weiter durch Bürsten zu strapazieren, empfehlen wir nach jeder Haarwäsche, unseren High Performance Leave-In-Conditioner (2-3 Pumpstöße je nach Haarlänge) ins handtuchtrockene Haar zu sprühen und vorsichtig durchzukämmen. Für eine extra Portion Pflege sollte dem Haar 1-2-mal wöchentlich eine intensive Pflegeeinheit gegönnt werden.
Verwende Bürsten und Kämme ohne Metallborsten und mit möglichst groben Zinken. Binde deine Haare ruhig ab und an zusammen, denn so wird Reibung durch die Kleidung reduziert. Verwende allerdings immer Haargummis ohne Metallverschlüsse und binde deinen Zopf an unterschiedlichen Stellen, damit das Haar nicht punktuell überstrapaziert werden.
Nach der Haarwäsche kannst du dir einen Turban binden oder dein Haar vorsichtig in einem weichen Handtuch ausdrücken. Nicht trocken rubbeln, denn feuchtes Haar ist sehr empfindlich und die Reibung wirkt dann noch stärker! Föhne deine Haare mit möglichst kühler Föhnluft trocken und setzte Glätteisen und Lockenstab sparsam und mit Bedacht ein.
Das Färben und Blondieren deiner Haare sind zwei der Faktoren, die sie am meisten beanspruchen. Chemische Stoffe in den Färbemitteln greifen deine Haarstruktur an, rauen sie auf, trocknen sie aus und sorgen dafür, dass sie schneller brechen. Chemische Behandlungen sollten daher immer professionell durchgeführt werden, denn so bleibt das Risiko möglicher Haarschäden am geringsten.
Gib‘ dem Spliss erst gar keine Chance: Gehe spätestens alle 3-4 Monate für einen Spitzenschnitt zum Friseur. Deine Haarspitzen sind bereits aufgespalten? Um dein Haar davor zu schützen, dass sich der Spliss noch weiterverbreitet und deine Haare abbrechen lässt, bleibt nur die Möglichkeit, die betroffenen Spitzen abzuschneiden. Mach also am besten gleich einen Termin zum Spitzenschneiden in deinemLieblingssalon aus.
Auf dem Markt sind viele Pflegeprodukte erhältlich, die versprechen, dass das Haar durch ihre Verwendung repariert und Spliss reduziert wird. Das Haar wird dabei jedoch nicht repariert, sondern lediglich versiegelt, wodurch der Spliss für das menschliche Auge nicht mehr auf Anhieb erkennbar ist. Da ist er aber trotzdem und frisst sich langsam, aber stetig weiter deine Haare hinauf.
Besteht bei dir Spliss-Alarm, hilft tatsächlich nur noch der Gang zum Friseur. Pflegeprodukte sind anschließend eine wertvolle Maßnahme, um weiterem Haarspliss vorzubeugen. Conditioner, die deine Haare intensiv mit Feuchtigkeit versorgen wie der High Performance Leave-In-Conditioner, sind eine tolle Option, um deine Haare vor Spliss zu bewahren.
Zusätzlich zu den Pflegeprodukten, die speziell entwickelt wurden, um Spliss vorzubeugen, kannst du auch auf bewährte Hausmittel zurückgreifen. Olivenöl: Olivenöl spendet Feuchtigkeit und pflegt trockene Haarspitzen. Erwärme dafür etwas Olivenöl und trage es auf die Spitzen deiner Haare auf. Avocado-Maske: Avocado ist reich an Vitaminen und gesunden Fetten, die das Haar nähren. Püriere eine reife Avocado und vermische sie mit einem Esslöffel Honig.
Diese Hausmittel können vorübergehend helfen, das Erscheinungsbild von Spliss zu verbessern. Denke jedoch daran, dass sie das Problem nicht dauerhaft beheben können. Professionelle Pflegeprodukte sind in der Lage, das Haar nachhaltig von innen wieder aufzubauen und den Haarbruch zu stoppen.
Wie du siehst: Das eine Produkt, das deinen Spliss wegzaubert, gibt es nicht - da hilft wirklich nur die Schere. Allerdings kannst du Spliss vorbeugen und ihn durch eine optimale Pflegeroutine und etwas Liebe zu deinem Haar vermeiden. Bei Spliss gilt der allseits bekannte Spruch "Vorsicht ist besser als Nachsicht".
Achte auf eine optimale Pflege, einen guten Umgang mit deinem Haar und vergiss den regelmäßigen Besuch bei deinem Friseur nicht. Mit den richtigen Produkten und Hausmitteln kannst du deine Haarspitzen pflegen, Spliss vermeiden und deine Traummähne langfristig erhalten.
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