Trockene, strapazierte und strohige Haare brauchen besondere Pflege. Haarkuren liefern dem Haar Feuchtigkeit und reparieren kleinere Schäden. Die Kuren versorgen das Haar mit wichtigen Wirkstoffen, verleihen ihm dadurch wieder ein gesundes Aussehen und frischen Glanz.
Alles, was Sie brauchen, um eine Haarkur selbst zu machen, finden Sie als Hausmittel in Ihrer Speisekammer! Der Vorteil ist, dass Sie genau wissen, was drinsteckt. Künstliche Konservierungsstoffe und Duftstoffe? Fehlanzeige!
Mit etwas Erfahrung lernen Sie, die Haarkur auf die speziellen Bedürfnisse Ihrer Haare anzupassen. Denn manches Haar ist trocken und braucht viel Feuchtigkeit, andere Haare sind stark strapaziert, widerspenstig oder lassen sich nicht gut kämmen.
Konventionelle Haarkuren beinhalten oft Duftstoffe, Konservierungsmittel und andere bedenkliche Substanzen, die weder für die Gesundheit noch für die Umwelt optimal sind.
Eine selbst gemachte Haarkur ist eine einfache und günstige Lockenpflege für zwischendurch.
Im Vergleich zu chemischen Produkten aus dem Supermarkt enthält diese natürliche Haarmaske keine aggressiven Chemikalien, die das Haar schädigen könnten.
Hier ist die Lösung: Probieren Sie unsere einfachen Rezepte für Haarkuren zum Selbermachen aus! Diese Kuren dringen tief ins Haar ein und stärken es von innen heraus, für ein strahlend frisches Aussehen.
Unser Haar besteht größtenteils aus dem Protein Keratin. Es sorgt dafür, dass Deine Locken oder Afrohaare elastisch, gesund und stark bleiben. Schädigst Du Dein Haar durch Colorierung, Hitzestyling oder andere Umwelteinflüsse, zerstörst Du dabei auch das Keratin. Der Effekt? Die Haarstruktur bricht! Trockene Afrohaare oder Locken sind die Folge.
Eier sind reich an Proteinen und machen Dein Haar geschmeidig und glänzend. Außerdem sollen sie das Haarwachstum fördern.
Eier, Zitronensaft und Honig gehören zu den klassischen Hausmitteln für kräftiges, glänzendes Haar. Mit dieser Haarkur kannst du von den gesunden Inhaltsstoffen aller drei gleichzeitig profitieren. Die selbst gemachte Intensivkur verleiht dem Haar einen schönen Glanz und ist dank der natürlichen Zutaten für jeden Haut- und Haartyp geeignet.
Eine Haarkur mit Ei ist ein kleines Multitalent. Das Eiweiß und die im Ei enthaltenen Vitamine sollen die Struktur kräftigen, das Haar schön weichmachen und sogar eine angegriffene Haarstruktur verbessern können. Kein Wunder, dass Ei eine sehr beliebte Zutat für pflegende Rezepte ist, deren Wirkung Sie mit weiteren Hausmitteln noch maximieren können.
Natürliche haarpflege - Eine Haarkur mit Ei kann bei störrischen und trockenen Haaren helfen - und bei Spliss ist sie die perfekte Erste Hilfe. Lesen Sie hier, mit welchem Rezept Sie das pflegende Hausmittel ganz einfach selber machen können.
Fazit: Eine Ei-Haarkur bietet eine einfache und effektive Möglichkeit, Deinem Haar natürliche Nährstoffe und Geschmeidigkeit zu verleihen. Mit wenigen Zutaten und minimalem Aufwand kannst Du dein Haar intensiv pflegen und ihm neue Vitalität schenken.
Für eine ganz einfache, schnell hergestellte Haarkur erwärmen Sie zunächst etwa zwei Esslöffel Honig in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Diesen vermengen Sie dann mit einem frischen, aufgeschlagenen Ei - wenn Sie möchten, können Sie auch noch einen Teelöffel pflegendes Olivenöl dazugeben. Tragen Sie die Mischung nun auf Ihr gewaschenes, handtuchtrockenes Haar auf, lassen Sie sie 30 Minuten einwirken und spülen Sie sie danach sorgfältig mit lauwarmem Wasser aus. Am besten waschen Sie die Haare mit einem milden Shampoo nach, um sie von allen Rückständen zu befreien.
Hier sind einige einfache Rezepte für Haarmasken mit Ei, die Sie zu Hause ausprobieren können:
Zutaten:
Zubereitung:
Den Honig mit dem Olivenöl vermischen, das Ei dazugeben und kräftig rühren. Die Haarkur in das feuchte Haar einmassieren und circa eine halbe Stunde einwirken lassen. Anschließend gründlich ausspülen und gründlich mit Shampoo waschen, so dass keine Reste im Haar verbleiben.
TIPP: Diese Haarkur ist ideal gegen Spliss und macht störrisches Haar wieder geschmeidig.
Pflegend und reinigend: Kur mit Ei und Honig
Zutaten:
Zubereitung:
Das Eigelb mit einem Esslöffel Rum (oder Congac) und dem Zitronensaft gut verrühren. Die Mischung wie ein normales Shampoo verwenden, kurz einwirken lassen und gründlich ausspülen. Eine echte Geheimwaffe für superglänzendes Haar mit mehr Volumen.
TIPP: Für mehr Festigkeit kann dem Shampoo noch ein Schluck Bier untergerührt werden.
Eigelb ist ebenfalls ein gutes Hausmittel, um eine Haarkur selber zu machen, wenn Sie trockenes Haar oder sehr strapaziertes haben. Vermischen Sie dazu ein Eigelb, zwei Esslöffel Zitronensaft, einen Esslöffel Olivenöl und ein Schnapsglas Bier.
Mixen Sie alle Zutaten in einer Tasse zusammen und tragen Sie den Sud gleichmäßig auf die Haare auf. Nach fünf Minuten spülen Sie die Haare mit lauwarmem Wasser und waschen sie anschließend mit Shampoo gründlich aus.
Die im Eigelb enthaltenen Wachstumsfaktoren sorgen dafür, dass sich die Haarwurzel regeneriert. Das verbessert den natürlichen Schutz des Haares. Außerdem legen sich die Proteine aus dem Eigelb und die Inhaltsstoffe des Öls um die Haare und machen sie geschmeidig.
Gegen trockene Haare hilft eine Joghurt-Ei-Kur: Für dieses Rezept brauchen Sie ein frisches, geschlagenes Ei, einen kleinen Becher Naturjoghurt mit normalem Fettgehalt, einen Teelöffel Honig, zwei Esslöffel Jojobaöl und ein paar Tropfen Weizenkeimöl. Vermischen Sie die Zutaten in einer Schüssel gut miteinander und erwärmen Sie sie ganz kurz in der Mikrowelle, bevor Sie sie ins Haar geben - am besten nur in die Längen, denn für die Ansätze ist diese reichhaltige Mischung etwas zu schwer.
Bei besonders sprödem Haar ist eine Haarmaske aus Eigelb und Kokosöl eine gute Wahl. Hierfür müssen zwei bis drei Esslöffel Kokosöl in einem Wasserbad vorsichtig erhitzt werden. Mit Hilfe eines Schneebesens rühren Sie das Eigelb daraufhin in das warme Kokosöl. Lassen Sie das Gemisch etwas abkühlen, bevor Sie die Eigelb-Kokos-Haarmaske im Haar verteilen.
Neben Ei gibt es viele andere natürliche Zutaten, die Sie für Ihre selbstgemachten Haarmasken verwenden können. Hier sind einige Beispiele:
Avocados sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren. Zum Beispiel lässt sich mit einer Avocado eine Haarmaske für glanzloses Haar selber machen. Ähnlich wie beim Olivenöl wirken die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren der Avocado. Die Fette legen sich schützend um trockene Haare und verleihen ihnen neuen Glanz. Außerdem enthält die Avocado natürlicherweise viel Biotin.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch herauslöffeln und pürieren. Das Sonnenblumenöl und den Zitronensaft hinzugeben. Das Ganze zu einem sämigen Brei verrühren. Die Haarkur in einzelne feuchte Strähnen verteilen und circa 15 Minuten einwirken lassen. Danach gründlich ausspülen und mit einem milden Shampoo waschen.
TIPP: Das Haar wird geschmeidig und sofort leicht kämmbar.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch herauslöffeln und pürieren. Mit der Mayonnaise zu einem Brei verrühren. Die Haarmaske mindestens 15 Minuten einwirken lassen und danach mit reichlich warmen Wasser ausspülen.
Wenn Sie für trockenes Haar eine Kur selber machen, achten Sie darauf, dass Sie ein Rezept mit ausreichend rückfettenden Stoffen verwenden. Arganöl, Olivenöl und Nachtkerzenöl eignet sich besonders gut. Auch eine Kur mit Jojoba- oder Kokosöl versorgt die Haare mit Feuchtigkeit.
Vermischen Sie einen Teelöffel Olivenöl (oder eines der anderen Öle) mit einem Teelöffel Honig. Tragen Sie die selbst gemachte Haarkur auf das gewaschene und noch feuchte Haar auf. Nach zwei Minuten Einwirkzeit waschen Sie das Gemisch mit klarem Wasser aus.
Wenn Ihre Haare extrem trocken sind, massieren Sie pures Öl vor jeder dritten Haarwäsche in Haare und Kopfhaut ein. Wickeln Sie ein Handtuch um den Kopf und lassen Sie das Öl 15 Minuten lang einwirken. Waschen Sie im Anschluss wie gewohnt die Haare und spülen Sie auch die letzten Reste des Öls gründlich aus.
Lockige Haare brauchen besonders viel Feuchtigkeit. Der Grund: Sie liegen nicht so nah am Kopf an wie glatte Haare - deshalb erreicht der natürliche Fettfilm meist nicht das ganze Haar und die Locken trocknen aus. Daher eignet sich eine mit Oliven- oder Kokosöl selber gemachte Haarkur nicht nur für trockene Haare und Spliss, sondern auch für Locken.
Wir alle träumen von glänzendem, gesundem Haar, das vor Vitalität sprüht. Olivenöl ist seit Jahrhunderten ein bewährtes Schönheitsgeheimnis und ein natürliches Wundermittel für Haare. Es ist reich an Vitamin E, Antioxidantien und gesunden Fettsäuren, die das Haar stärken, pflegen und glänzend machen.
Zutaten:
Anleitung:
Die selbstgemachte Olivenöl-Haarmaske ist frisch zubereitet am effektivsten. Du kannst die übrig gebliebene Mischung im Kühlschrank für 1-2 Tage aufbewahren, solltest sie aber vor der Anwendung wieder auf Raumtemperatur bringen.
Eine Olivenöl-Haarmaske ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, dein Haar auf natürliche Weise zu pflegen und ihm Glanz und Vitalität zu verleihen. Sie bietet eine gesunde Alternative zu chemischen Produkten, die oft mit schädlichen Nebenwirkungen einhergehen können. Nutze die Schätze der Natur, um dein Haar zu verwöhnen, und erlebe, wie es zu neuem Leben erwacht.
Honig ist eine natürliche Wunderwaffe gegen trockenes Haar, da er Feuchtigkeit spendet und die Haarstruktur revitalisiert.
Eine kleine Studie aus dem Jahr 2001 mit 30 Probanden zeigte, dass Honig bei einer trockenen und gereizten Kopfhaut sowie gegen Schuppen hilft.
Eine Haarkur mit Honig können Sie leicht selber machen: Vermischen Sie einen halben Liter Wasser mit fünf Esslöffeln Honig. Waschen Sie sich die Haare wie gewohnt und verteilen Sie die Mischung anschließend im feuchten Haar. Drücken Sie die Haare kräftig aus und wickeln Sie ein Handtuch herum. Alternativ eignet sich auch eine Duschhaube über den Haaren. Lassen Sie die Honigkur eine halbe Stunde lang einwirken und spülen Sie die Haare im Anschluss gründlich mit klarem Wasser aus.
Die Honig-Haarkur ist nicht nur bei trockener Kopfhaut geeignet, der Honig soll auch das Haarwachstum positiv stimulieren. Deshalb ist die Haarkur auch bei dünnem Haar empfehlenswert.
Zutaten:
Zubereitung:
Den Himbeer-Essig mit dem Wasser mischen und die Haare damit nach dem Waschen spülen. Dieser Conditioner sorgt für superglänzende Haare.
TIPP: Himbeeren enthalten den Alleskönner Biotin. Er sorgt für geschmeidige Haut, kräftige Nägel und toll glänzende Haare.
Sie leiden an trockener Kopfhaut, Schuppen und Juckreiz? Eine selbst gemachte Aloe-vera-Haarkur verschafft Linderung. Der Saft der Blätter ist seit mehr als 1000 Jahren für seine heilende Wirkung bekannt.
Aloe-vera-Blätter enthalten Zink, Magnesium, verschiedene Vitamine und Proteine. Die Inhaltsstoffe spenden der Kopfhaut Feuchtigkeit und halten die Hautoberfläche geschmeidig. Aloe vera lindert zudem den Juckreiz auf der Kopfhaut und reduziert Hautreizungen.
Allerdings sollten Sie nicht einfach das frische Gel aus der Aloe-vera-Pflanze auf die Haut auftragen. Die Blätter enthalten den giftigen Stoff Aloin. Bei der äußerlichen Anwendung der Heilpflanze sind körperliche Reaktionen auf den Giftstoff zwar unwahrscheinlich, trotzdem sollten Sie zunächst das Aloin aus den Blättern entfernen.
Schneiden Sie dazu ein Aloe-vera-Blatt ab und stellen Sie es zunächst für mindestens 90 Minuten mit der Schnittstelle nach unten in ein Glas mit Wasser. Das Aloin läuft als gelbliche Flüssigkeit nach und nach aus dem Blatt heraus.
Schneiden Sie dann die unteren Zentimeter, die im Wasser standen, großzügig ab. Das Aloe-vera-Gel könnte an dieser Stelle Aloin aufgenommen haben. Den Rest des Blattes schälen Sie mit einem scharfen Messer gründlich - übrig bleibt das reine Aloe-vera-Gel.
Alternativ filetieren Sie das Aloe-vera-Blatt mit einem scharfen Messer. Achten Sie darauf, dass Sie die Latex-Ummantelung des Gels nicht anschneiden. Wird diese Schicht perforiert, dringt Aloin in das Gel ein.
Mit diesem Gel lässt sich nun eine Aloe-vera-Haarkur selber machen, die juckende Kopfhaut lindert: Pürieren Sie das Gel eines Blattes mit einem bis zwei Esslöffeln Olivenöl in einem geeigneten Gefäß. Die Menge des Öls hängt von Ihrer Haarstruktur ab: Sehr trockene Haare profitieren von einer größeren Menge Öl in der Haarkur.
Sieben Sie die Masse bei Bedarf. Tragen Sie die Haarkur dann zunächst auf die trockene und gereizte Kopfhaut auf. Streichen Sie die Masse vorsichtig Strähne für Strähne in das gesamte Haar. Wickeln Sie ein Handtuch um die Haare und lassen Sie die Kur mehrere Minuten lang einwirken. Spülen Sie die Haare im Anschluss gründlich mit Wasser aus und waschen Sie das Haar mit Shampoo wie gewohnt.
Sie können auch eine Aloe-vera- und Kokosöl-Haarkur selber machen. Das Kokosöl macht das Haar weicher, lässt es glänzen und weniger kraus erscheinen.
Sie haben keine Zeit für eine Kur? Ein selbst gemachtes Haarspray mit Aloe vera pflegt Haare und Kopfhaut sofort. Vermischen Sie 60 Milliliter abgekochtes Wasser mit 40 Milliliter Aloe-vera-Gel. Geben Sie, wenn gewünscht, etwa drei Tropfen ätherisches Öl Ihrer Wahl hinzu und füllen Sie die Mischung in eine leere Sprühflasche. Sprühen Sie diese Mischung nach dem Styling auf Kopfhaut und Haar.
Tipp für längere Haltbarkeit: Frieren Sie das überschüssige frische Aloe-vera-Gel in einer Eiswürfelform ein. Verarbeiten Sie die Würfel einfach zu einem späteren Zeitpunkt weiter.
Wenn die Haare schnell fettig und strähnig werden, produzieren die Drüsen der Kopfhaut zu viel Talg. Das kann Veranlagung sein. Aber auch Stress, zu häufiges Haarewaschen oder nicht geeignete Haarpflegeprodukte können die Sekretproduktion ansteigen lassen. Eine Haarmaske für fettige Haare sollte daher entfettend wirken.
Eine Möglichkeit ist eine simple Haarmaske aus Wasser und Zitronensaft. Die enthaltene Säure kann helfen, Talg und Schuppen zu entfernen, aber auch die Haut reizen.
Grüner Tee reduziert die Talgproduktion ebenfalls, und zwar dank bestimmter sekundärer Pflanzenstoffe, den Polyphenolen.
Für eine Haarkur geben Sie einen bis zwei Teebeutel in heißes Wasser und lassen diese fünf Minuten ziehen. Abkühlen lassen und den kalten Tee in die Kopfhaut einmassieren. Er kann dort verbleiben, Sie können ihn aber auch einige Minuten einwirken lassen und dann ausspülen.
Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.
Auch andere Öle lassen sich zugunsten Ihrer Haare einsetzen. Da wären zum Beispiel die Haarpflege mit Arganöl oder die Haarpflege mit Rizinusöl. Ideen für natürliche Haarkuren zum Selbermachen gibt es viele.
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