Gefärbte Haare sind heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr. Wer mit seiner Naturhaarfarbe unzufrieden ist, graue Haare kaschieren, mit Strähnchen kleine Akzente setzen oder einfach etwas Neues ausprobieren möchte, tritt entweder den Gang zum Friseur an oder greift zu Colorationen aus der Drogerie oder dem Supermarkt, um sich die Haare selbst zu färben. Haarfärbemittel sind eine tolle Möglichkeit, schnell zur Wunschhaarfarbe zu gelangen.
Die Vielfalt der im Handel erhältlichen Produkte ist groß: Von der lang anhaltenden Intensivtönung bis zur Schaumtönung, die sich schnell wieder auswaschen lässt, gibt es für jeden Bedarf die passende Ausführung. Gleiches gilt für das Angebot an Haarfarben. Getöntes Haarspray, Schaumfestiger und bunte Haarkreide zählen zu dieser Kategorie.
Bei der Wahl der richtigen Methode zur Veränderung der Haarfarbe stehen zwei Hauptoptionen zur Verfügung: Tönung und Coloration. Beide haben unterschiedliche Eigenschaften und Wirkungsweisen.
Viele Colorationen enthalten Wasserstoffperoxid und Ammoniak oder Monoethanolamin, um den Färbeprozess in Gang zu bringen. Vor allem bei Blondierungen, die dazu dienen, dem Haar Pigmente zu entziehen beziehungsweise es zu bleichen, ist Wasserstoffperoxid ein notwendiger Bestandteil. Wenn du deine Haare blondieren möchtest, solltest du die Einwirkzeit unbedingt exakt einhalten. Fällt sie zu kurz aus, kann das Haar orange erscheinen. Möchtest du deine Haare ein paar Nuancen aufhellen, ist es ratsam, sich schrittweise an die Wunschhaarfarbe heranzutasten und idealerweise einen Friseur aufsuchen, denn schnell kann ein unerwünschter Rotstich entstehen.
Welche Coloration am besten zu dir passt, hängt zum einen von deinem persönlichen Geschmack und zum anderen von deinem Typ ab. Wenn du einen dezenten Look bevorzugst, solltest du darauf achten, dass die Haarfarbe zu deiner Hautfarbe passt und du dich nicht zu weit von deiner natürlichen Haarfarbe wegbewegst. Menschen mit hellem Teint und Sommersprossen beispielsweise schmeicheln blonde Haarfarben sowie helle Braun- und Kupfertöne. Wenn du ein dunklerer Typ bist, kann eine Haarfarbe in Mahagoni-Braun oder sogar eine Coloration in Schwarz toll aussehen. Knallige und außergewöhnliche Haarfarben sind selbstverständlich ebenfalls erlaubt und garantiert ein Hingucker.
Hier sind einige beliebte Produkte für rote Haare, die auf dem Markt erhältlich sind:
Achtung: Dieses Produkt frühestens 15 Tage nach einer Blondierung, Dauerwelle oder einer langanhaltenden Glättung anwenden. Nicht anwenden, wenn Ihre Haare mit Henna gefärbt oder mit einem Produkt behandelt wurden, das schrittweise zur natürlichen Haarfarbe zurückführt. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Shampoos für gefärbtes Haar sollen sicherstellen, dass die neue Farbe auf dem Kopf schön glänzt und möglichst lange hält. Es stimmt: Manche Farbtöne bluten schneller aus als andere. Vor allem bei den synthetischen Permanentfarbstoffen, die den größten Marktanteil einnehmen. Mahagoni oder Kupfer etwa sind im Nachteil. Spezielle Shampoos für gefärbtes Haar sollen diesen Farbschwund hinauszögern und ganz nebenbei noch die durchs Färben entstandenen Schäden reparieren.
Es kam nur eine - und die bezog sich auf die Anwendung von Shampoo plus Kur. Färben mit synthetischen Permanentfarben ist für das Haar Stress pur. Die Folge: Wasser und Tenside können teilweise besser in die Cuticula eindringen und Pigmente rausspülen.
Wichtig für coloriertes Haar: Nicht zu häufig und nicht zu heiß waschen. UV-Licht und Hitze bleichen die Haare aus. Wenn Sie ihre Haare färben, setzen Sie auf Pflanzenhaarfarben. Wir haben diese Produkte für Sie getestet
Was die Wirkung betrifft, nehmen manche Hersteller den Mund ziemlich voll: "Bis zu zwölf Wochen Farbschutz" verspricht ein Shampoo für gefärbtes Haar - ein weiteres Produkt will für "14 Wochen gesunde Farbbrillanz" sorgen.
Im Test: 20 Shampoos für coloriertes Haar, darunter drei mit Naturkosmetikzertifikat. Sie eignen sich für alle Farbnuancen und kosten, bezogen auf 250 Milliliter, zwischen einem und fast 16 Euro. Alle Shampoos ließen wir auf bedenkliche Formaldehyd/-abspalter, umstrittene halogenorganische Verbindungen, Diethylphthalat sowie problematische Duftstoffe analysieren. Per Deklaration erfassten wir PEG/PEG-Derivate, Antioxidantien, UV-Filter, Silikone und andere synthetische Polymere. Schließlich schauten wir uns die Verpackungen an: Wurden sie aus oder mit Rezyklat hergestellt?
Das Gesamturteil basiert auf der Bewertung der Inhaltsstoffe. Notenabzüge unter den Weiteren Mängeln können es verschlechtern. Die vollmundigen Auslobungen haben wir nicht bewertet.
Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten:
Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um zwei Noten: Silikone und/oder weitere synthetische Polymere als Kunststoffverbindungen (hier: Acrylat-Co- und Crosspolymere, Carbomer, Polyquaternium-Verbindungen).
Zur Abwertung um jeweils eine Note führen:
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "mangelhaft" oder "ungenügend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "gut" ist, verschlechtert das Gesamturteil nicht.
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